Die sonnenumkleidete Frau als Symbol für das Gottesvolk des Alten und Neuen Bundes

Heutige liturgische Festtagslesung der kath. Kirche: Offb 11,19a.12,1-6a.10ab:

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar:
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Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.
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Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab.
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Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.
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Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.

6 Kommentare on “Die sonnenumkleidete Frau als Symbol für das Gottesvolk des Alten und Neuen Bundes”

  1. juetz sagt:

    Warum sollte ich mühsam selbst „stammeln“ .. wenn ich finde, dass diese beiden Bibellehrer das so gut ausdrücken, wie ich das nie könnte, obwohl ich das selbst so aus der Bibel heraus verstanden habe ?
    Und ja, es ist richtig, ich hätte ein : OT hinzufügen können, da ich nicht wusste, wohin damit, diese Informationen aber für so wichtig halte, dass ich sie unterbringen wollte.
    Und um Verständnis und Erlaubnis bitten.
    Aber mehr habe ich jetzt auch nicht zu sagen.
    Möge Gott Weisheit schenken, Klarheit, Nüchternheit und der Frieden des Herrn Jesus sei mit uns.

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  2. juetz sagt:

    Also, ich sehe schon – wobei vielleicht bin ich jetzt zu schnell – dass man Maria nicht biblisch beleuchten darf.
    Lieber die Menschen in die Irre führen.
    Schade.
    Aber Gott lässt sich nicht spotten, und das 1. Gebot, 2 Mose 20, steht und gilt, auch heute noch und erst recht heute.

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    • Guten Tag,
      natürlich können Sie sich hier kritisch äußern, aber Leserkommentare bestehen nicht darin, daß man nur einen Link reinsetzt, statt selber zu argumentieren. Zudem sollten Sie beim Thema bleiben und Ihren Link nicht unter Artikel setzen, die damit nicht einmal von weitem etwas zu tun haben.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Kübloe

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    • @juetz: Sie kennen die Bibel überhaupt nicht richtig.

      Im Neuen Testament steht, dass der Heilige Geist als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ wirkt…im Alten Testament der Bibel die personifizierte weibliche göttliche Weisheit bzw. Weisheit Gottes als „Sophia“ (griechisch, hebräisch chakhema oder auch chokhma), welche vor Gottes Thron tanzt…siehe auch die „Weisheitsliteratur“ und die „Weisheit Salomos“ im Alten Testament der Bibel und die Septuaginta…im Neuen Testament in der Johannes-Offenbarung bzw. Apokalypse des Johannes die „Sonnenfrau“…nach deren Abbild sich schon zahlreiche Marien-Erscheinungen gezeigt und offenbart haben. Maria ist „die neue Eva“, so wie Jesus Christus „der neue Adam“ ist…Maria kann deshalb auch als Abbild und Abglanz des „Geistes der Weisheit und Offenbarung“ bzw. der Sonnenfrau der Johannes-Apokalypse bzw. Johannes-Offenbarung und der personifizierten weiblichen göttlichen Weisheit bzw. „Sophia“ des Alten Testamentes betrachtet werden…Weisheit war auch schon immer eine Eigenschaft des Heiligen Geistes und eine Eigenschaft die dieser verleihen konnte…Maria kann deshalb auch als ein Abbild und Abglanz des Heiligen Geistes als Geist Gottes aufgefasst bzw. betrachtet werden, welcher in ihr und durch sie wirkte und wirkt…auch der Heilige Geist als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ ist ein Mittler und Vermittler zu Gott, neben Jesus Christus dem Logos und Anthropos und „neuen Adam“ und Menschensohn und neuen Menschen beim Apostel Paulus und Messias und Sohn Gottes und Wort Gottes und Heiland und göttlichen Erlöser und 2. Person der göttlichen Trinität des dreifaltigen Gottes bzw. Heiliger göttlicher Dreifaltigkeit usw.
      Jesus Christus machte noch am Kreuz seine bei ihm am Kreuz stehende Mutter Maria mit den damals dafür gebräuchlichen Worten nach damaligem jüdischen Recht mit der damals dafür üblichen jüdischen Formel zur Adoptiv-Mutter des Apostels Johannes, seines Lieblingsjüngers, der ihn am meisten liebte und den er deswegen auch am meisten zurücklieben konnte…somit machte er den Apostel Johannes als Adoptiv.Sohn von Jesu Christi Mutter Maria auch zu seinem Adoptiv-Bruder. Er hätte dies wohl kaum getan, wenn Maria als seine Mutter und sein Apostel Johannes beide oder auch nur einer von ihnen unbedeutend gewesen wäre und keine besondere Bedeutung gehabt hätte und so weiter…!

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      • Siehe dazu übrigens auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands (deren alte byzantinische Messe als traditionale russisch-orthodoxe Messe auch von der römisch-katholischen Kirche als legitim und gültig anerkannt und akzeptiert wurde). Und natürlich die traditionelle „Mariologie“ der katholischen Kirche in der Theologie.

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Die Sonne als Symbol der höheren Einheit in dieser „SonnenUmkleidung“ der Frau.

        Interessant ist sicher auch die Deutung bei der Adoptiv-Mutter für Johannes > als die UR-Weisheit, die Anfang bei Gott war.

        Entsprechend dem Verstehen der „Vererbungsgesetze“ könnte man hier auch eine deutliche Nachfolge ahnen. Ahnen! Sie würde Christus eine Unberührtheit-In-Gott lassen. Ich weis nicht wie man das theologisch sagt > da man ja theologisch korrekt oft von dem dreifaltigen Gott wieder sprechen muss. Das ist ja nun mal nicht immer gleich jeden einfachen Menschen sofort klar – wie solches notwendig. Nun suche ich gerade auch mit der Beschäftigung mit der Christus als AuferstehungsSymbol – Figur in einem Mahnmal-Frühwerk von Joseph Beuys bei weissensee 1956/58 so. In einem ArchivFilm soll es damals überhaupt nicht verstanden worden sein. Na, ja – und nun suche ich dort diese „richtigen“ Bibel-Worte, die sich sofort ergeben.

        Weil für uns die Heilung zum einen praktisch bis heute in der Betrachtung Jesu Christi liegt.
        Und ich jetzt Biel-Worte suche, die der Umsetzung von Beuys klaren und erlösenden Ideen innerhalb der künstlerischen Umsetzung – beistehen und die Herrlichkeit Christi ausdrücken können. Innerhalb der biblischen Wort-Stimmigkeit „überwindet“ Christus den Bibel-Worten nach. Auch Beuys seine Formulierung : „Ein AufersteheungsSymbol“ hört sich vorerst „trocken“ an – ist aber bis in die heilende Praxis der Betrachtung – vollkommen richtig.

        Weil diesem letzten Absatz von Wolfgang Thomsen s.oben > der selbige Hintergrund entsteht beim lesen und betrachten der einstellenden Vortsellungen/Bilder/BibelBilder-Geschichten.
        Und Johannes diese Aufgabe bis zu dem uns bekannten „Prälaten“ umsetzt in die Praxis – und zukünftig auch noch.
        Auch die dritte Versuchung Jesu Christi in der Wüste sehen manche nicht als ganz erfüllt an. So das solche Gedanken-Bildungen ihren biblischen Fortgang suchen, ihre Aufgabe.

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