SOS-Ruf der Polizeigewerkschaft: Wendt beklagt „grandioses Politikversagen“

Pressemeldung der Deutschen Polizeigewerkschaft:

In mehreren Studiogesprächen mit dem Nachrichtensender WELT hat Rainer Wendt (siehe Foto), Chef der Dt. Polizeigewerkschaft, seine Sorge über zunehmende Provokationen, Respektlosigkeiten und Gewaltbereitschaft gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes geäußert.

In Bezug auf einen Vorfall in Plauen (Sachsen), bei dem Polizisten angegriffen wurden, sagte Wendt:

„Die Polizei hat nicht den gesetzlichen Auftrag, ihre Uniformen spazieren zu fahren, sondern Recht und Gesetz durchzusetzen. Und dazu ist es gelegentlich notwendig und richtig, konsequent durchzugreifen! Meine Kollegen in Sachsen haben sich angemessen und richtig verhalten!“

BILD: Buchtitel von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Nach wie vor glauben manche Zeitgenossen, dass der Staat nur dazu da ist, rechtzeitig finanzielle Transferleistungen zu überweisen, Ihnen aber sonst nichts zu sagen hat. Es ist grandioses Politikversagen der vergangenen Jahrzehnte, dass es zu diesem massiven und anhaltenden Verfall staatlicher Autorität gekommen ist.

Wenn z.B. Lehrkräfte beschimpft und gedemütigt werden dürfen, Polizeikräfte ständig unter Generalverdacht stehen, öffentliche Einrichtungen verrotten, der Staat sich zurückzieht und die öffentliche Daseinsfürsorge zum entbehrlichen „Produkt“ herabgewürdigt wurde, darf sich niemand wundern.

Und wenn die Täter dann mit ständiger Milde, Verständnis und Nachsicht durch weite Teile der Justiz rechnen können, ist die Durchsetzbarkeit von Recht und Gesetz eben immer weniger möglich.

Was übrig bleibt, ist das Recht des Stärkeren und Reichen, der Sieg von Frechheit, Brutalität und Egoismus über die Einhaltung der Regeln unseres Zusammenlebens.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/polizei-setzt-recht-und-gesetz-durch/


One Comment on “SOS-Ruf der Polizeigewerkschaft: Wendt beklagt „grandioses Politikversagen“”

  1. Cäsar sagt:

    Dem kann man zustimmen, wobei die hier länger Lebenden immer die Härte des Gesetzes erfahren! Das Justizsystem wurde durch Multi-Kulti-Ideologen, linksradikale im Auftrag teilweise durch ihre politisch religiösen Auftragsgeber an die Wand gefahren und die Sicherheit der Bürger auf das Spiel gesetzt.
    Schachtschneider hat recht, wenn er vom vergessenen Recht schreibt und selbst Klagen von ehemaligen Verfassungsrichtern, die sich noch an das GG unabhängig vom Parteibuch gehalten haben wie di Fabio oder Papier, von ihren Nachfolgern ohne Begründung willkürlich in den Papierkorb entsorgt werden, weil es nicht in die rotgrünlinke Ideologie passt. Unser Rechtsstatt ist zur Spottnummer verkommen, wenn es nicht so traurig wäre, welches Leid man den Opfern von Verbrechen zumutet.

    Liken


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