Münster: Fast tödlicher Messer-Angriff eines jungen Irakers gegen einen Landsmann

Gemeinsame Presse-Erklärung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Münster:

Am Sonntagmorgen (2.9., 2:40 Uhr) informierten Zeugen die Polizei über eine Auseinandersetzung in einem Imbiss am Münsteraner Hauptbahnhof.

„Nach bisherigen Erkenntnissen griff ein 24-jähriger Iraker in dem noch geöffneten Fast-Food-Restaurant mit einem Messer einen 27-jährigen Landsmann an“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute (2.9.) in Münster:

„Unbeteiligte konnten den Tatverdächtigen zunächst von weiteren Angriffen abhalten und aus dem Lokal drängen. Der Tatverdächtige kehrte jedoch einen kurzen Augenblick später zurück und stach mit dem Messer erneut auf den Verletzten ein.“

Das Geschehen verlagerte sich nach draußen, dort gelang es Passanten den Tatverdächtigen abzudrängen. Er flüchtete in Richtung Innenstadt, wo ihn Polizisten festnehmen konnten.

Zur Klärung des genauen Tatablaufs hat das Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux eingesetzt.

„Es ist nur dem schnellen und professionellen Eingreifen der behandelnden Ärzte zu verdanken, dass der Verletzte eine lebensbedrohliche Stichverletzung im Brustkorb überlebt hat“, äußerte der MK-Leiter in einer ersten Stellungnahme. „Die Hintergründe des Angriffs sind derzeit noch völlig unklar.“

„Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird die Staatsanwaltschaft Münster noch heute den Erlass eines Haftbefehls gegen den 24-jährigen Iraker wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung beim Amtsgericht beantragen“, erklärte der Oberstaatsanwalt.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/4050199


6 Kommentare on “Münster: Fast tödlicher Messer-Angriff eines jungen Irakers gegen einen Landsmann”

  1. mielenbrink sagt:

    Wie furchtbar.
    Hoffentlich bekommen wir danach nicht wieder zu Hören: Täter war polizeibekannt, Täter hätte längst abgeschoben werden müssen.
    Aber da dürfte sich in Münster niemand beschweren. Denn ein Abschiebezentrum möchte man in Münster ja auf keinen Fall haben. Das sollen gefälligst andere Bundesländer machen, damit sich die Münsteraner weiter als Gutmenschen präsentieren können. „Wir für Menschlichkeit“ – und alles andere, was unangenehm ist, soll gefälligst von anderen erledigt werden.

    Gefällt 1 Person


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