Schriftstellerin Cora Stephan kritisiert Medien und Politik in puncto Chemnitz

Die Krimi- und Buch-Autorin Cora Stephan gehörte einst zum rotgrünen Milieu, war Mitarbeiterin beim radikalen „Pflasterstrand“, später beim „Spiegel“. Im Laufe der Zeit vertrat sie aber zunehmend klassisch-liberale bis bürgerlich-konservative Positionen.

In der gegenwärtigen aufgeheizten Debatte um die Vorgänge in Chemnitz mahnt sie Vernunft und Besonnenheit an, warnt zudem vor Hysterie und voreiligen Schuldzuweisungen.

Ihr Gastbeitrag erschien unter dem Titel „Wie weiter nach Chemnitz“ am heutigen 2. September als „Wochenkommentar“ im NRD: https://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Wie-weiter-nach-Chemnitz,chemnitz168.html

Darin heißt es z.B.: „Ist der Kampf gegen rechts wirklich das, was am wichtigsten ist in unserem Land? Dieses von Politik und Medien gepflegte Narrativ hat nicht erst seit Chemnitz Schaden genommen. Viele glauben längst, dass damit von anderem abgelenkt werden soll – insbesondere von den Kollateralschäden der deutschen Migrationspolitik.“

Die Autorin beklagt zudem: „Wo sonst geradezu penetrant zu „Besonnenheit“ aufgerufen wird, wusste man bei Chemnitz, einer Stadt in „Dunkeldeutschland“, in Windeseile Bescheid: Nicht das Niederstechen dreier Chemnitzer durch Zugewanderte war Thema empörungsbereiter Politiker und Journalisten, sondern die „Aufmärsche“ Rechtsradikaler, die Menschenjagd mit Pogromcharakter veranstaltet hätten.“

Zudem weist Stephan darauf hin, „das Gerücht, die Polizei habe die Kontrolle über die Geschehnisse in Chemnitz verloren, ist im Unterschied zu den G20-Krawallen in Hamburg 2017 für Chemnitz nicht zu belegen. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?“ 

Die Verfasserin kritisiert linke Aufrufe zur Gewalt: „Da wird schon mal getwittert: „Ich will Bomben auf Ostdeutschland.“ Oder: „Bomber Harris, hilf uns doch, Chemnitz gibt es immer noch.“ Oder gar: „Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drüber, Napalm und Tür zu.“

Auch die Asylpolitik der Kanzlerin sieht die Autorin skeptisch: „Die Einwanderung seit 2015 erfolgte überwiegend unkontrolliert – und vor allem ungeplant und unorganisiert. Die dafür nötigen Strukturen waren und sind nicht vorhanden, eine Überforderung der Sozialsysteme und des Rechtsstaats zeichnet sich längst ab.“

Abschließend schreibt sie, der unsachliche, einseitige Umgang mit der Causa Chemnitz „treibt die Spaltung in diesem Land voran“ – und fügt hinzu: „…womöglich sind es gerade die propaganda-erfahrenen Ostdeutschen, die darauf am empfindlichsten reagieren. Bei manchen Linken hat man langsam das Gefühl, sie nehmen den Ossis noch immer übel, dass sie ihre DDR nicht behalten wollten.“

 


7 Kommentare on “Schriftstellerin Cora Stephan kritisiert Medien und Politik in puncto Chemnitz”

  1. Pumuckel sagt:

    E s gibt eine sehr schöne Analyse bei PI News, „Wie weiter SED“. Es macht nachdenklich und kann die Linke sich tatsächlich von ihren radikalen, maoistischen Ansichten befreien? Also Gysis Linke nicht! Ich glaube aber nicht, dass ein Wählerverlust für die AFD besteht, sollte Wagenknecht, die zum Abschuss durch ihre kritischen Gedanken frei gegeben wird, sobald man sie nicht mehr braucht als Stimmenfänger, eine solide Partei ohne Volksverachtung aufbauen. An der Stelle möchte ich nur sagen, obwohl ich niemals Linke wählen werde, auch sie nicht, nur Mut, Sarah, und vielleicht hat sie ja das Herz auf dem rechten Fleck. Vor allem werden hintergangene Basisgenossen von SPD und Co., die den Ausgang von der verräterischen Politik ihrer Bonzen suchen, wohl eher mit ihr symphatisieren, als mit der AFD. Alles ist besser als das Horrorkabinett Merkel und ihre Höflinge aus den Alt-Parteien. Dass die Linke ihre patriotische Wagenknecht noch nicht abgeschossen hat, liegt daran, dass sie das Zugpferd für die Wähler ist und Tortenwürfe wie Buh-Rufe unter der Decke gehalten wurden. Ich hoffe, Erzfeindin Kipping wird dem Ende der Linken um Gysi auf die Sprünge helfen und Wagenknecht hat den Mut, das Blatt zu wenden mit einer neuen Partei.

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  2. Oktopuss sagt:

    Viele Bürger haben in der DDR durch eine Staatspresse nicht gewusst, welches Kaliber Merkel ist und dass sie schon da eine schmutzige Weste hatte. An dem Boden der Tatsachen ist man erst durch Kontaktbörsen gelandet, wo Menschen ihr Schweigen gebrochen haben. Eben diese waren von Meinungswächtern übersät, die auf Menschen mit Vernunft mit der Nazi-Keule eingeprügelt haben. Viele Ostdeutsche meinten naiv, endlich würden auch ostdeutsche Interessen wieder wahr genommen und ausgerechnet die Union als Steigbügelhalter der SED-Bonzen, die ihre Macht zurück wollten, unvorstellbar. Die Union hat es selber nicht gerafft, trotz des Wissens um die vielen roten Pünktchens, die alle Parteien unterwandert haben. Der Einheitskanzler Kohl hat die Tragweite seiner Kompromisse, damit kein Blut fließt in Leipzig, gewaltig unterschätzt, nun haben wir den Salat. Merkel will Chemnitz zu der Stadt machen, wo sie begründen kann, den Notstand ausrufen zu können, deshalb Leute demonstriert friedlich und lasst Euch nicht provozieren.
    Merkel kämpft mit ihren Seilschaften um den Machterhalt. Die Demos in anderen Städten wurden durch die Medien totgeschwiegen, die Liste der Opfer auch, aber der Druck auf die Sonnenkanzlerin ist auch von außen auf sie gewachsen. Ihr Kartenhaus droht einzustürzen, über die Brüsseler EU sich an der Macht zu halten. Wir brauchen Besonnenheit, keine Panik. Die SPD ist noch SED röter als die Linke erlaubt. Diesen Bezug zu der Ähnlichkeit Linke und SPD hat man täuschend echt durch die Medien geleugnet. Man wäre unfair, jeden Linken Idealisten in die gleiche Ecke zu schieben, denn auch viele von ihnen haben von der Umvolkung die Schnauze voll. Wagenknecht ist ihre Chance, sich von einer linken Diktatur zu befreien.

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  3. Pumuckel sagt:

    Merkel behauptete immer wieder, gemäß den Wünschen der Basis-Union gehandelt zu haben, sich gegen den Boykott der SPD und den Grünen gegen die Flüchtlingspolitik gewehrt zu haben, aber hat hinter ihrem Rücken Seilschaften zu ihren Gnaden aufgebaut. Deshalb haben es viele nicht gemerkt, dass sie die Union für rotgrün verraten hat und besonders treue linke Genossen einschleuste. Sie hat der Union das Leben ausgesaugt, wo sie viele ihrer Höflinge platzierte. Doch je mehr die Menschen begannen, sie kritischer zu betrachten, anfangs mit Wohlwollen, wo man ihre Lügen glaubte, dass es immer die anderen Schuldigen waren, später mit Wut über so viel Dreistigkeit, blieb Entsetzen. Der Lügengipfel a la Merkel war jedoch die Denunzierung der Menschen in Chemnitz mit Hilfe der Propagandamedien. Maischberger weiß sich vor lauter Presseliebesdiensten vor Frau Roth nicht zu überschlagen und Illner unterstützt Katharina Barley in den Beleidigungen gegen das Volk.

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  4. pogge sagt:

    Dr. Nicolaus Fest zum Staat und zur Linker-Antifa-Gewalt gegen AfD-Volks-Demo in Chemnitz !

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  5. markus kampe sagt:

    Man hört jetzt gar nichts mehr über die Mordopfer und den Täter.
    Ist das so gewollt?
    Es wird nur noch über ein böse ostdeutsche Stadt geschimpft.
    Kann man den Mordfall jetzt gut aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit schieben?

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    • pogge sagt:

      Anabel Schunke hat die linksradikale Band „Feine Sahne Fischfilet“, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfiehlt, in diesem Video analysiert. Die empörenden Texte fordern unmissverständlich Gewalt gegen Polizisten, wozu auch gerne Steine benutzt werden dürfen. Diese vom Verfassungsschutz beobachtete Krawall-Kombo sät genau den Hass, den die linksextremen Straßenterroristen anschließend gegen Polizisten und Patrioten in die Tat umsetzen. Es ist ein bodenloser Skandal, dass ein deutscher Bundespräsident so eine Extremisten-Truppe unterstützt.

      Es lohnt ein Blick auf Steinmeiers Wurzeln: Während seiner Studienzeit gehörte er zur Redaktion der linken Quartalszeitschrift Demokratie und Recht (DuR) des Pahl-Rugenstein Verlags, der unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stand. Dieser Verlag soll eine intensive Nähe zur DDR gehabt haben und möglicherweise auch von dort finanziert worden sein. Steinmeier plädierte übrigens auch gegen den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland.

      Montag Abend wird das willkommens-fetischistische linksgrüne Buntvolk dieses Musikfestival in Chemnitz feiern. 3-SAT überträgt ab 19:20 Uhr live.
      Linke moralische Verwahrlosung macht sich in unserem Land immer unverschämter breit.

      Mit dem Eindringen dieser Linksgestörten und ihrer Musikgruppen sind mit Sicherheit sehr viele Bürger im Osten überhaupt nicht einverstanden.

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