Israel: Netanyahu begrüßt Trumps Entscheidung gegen UNRWA-Zahlungen

Zum Beginn des neuen Schuljahrs besuchte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gestern (2.9.) die Schule „Breuer“ in Yad Binyamin.

Dort sprach er auch über die Entscheidung der USA, die Zahlungen für das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, einzustellen:

„Sind nicht entwurzelte Menschen zu uns [nach Israel] gekommen aus allen möglichen Ländern? Holocaust-Überlebende, die aus ihrem Land gerissen wurden? Aus den Gemeinden, in denen sie lebten; in Litauen – seit 500 Jahren, in Polen – seit 1000 Jahren. Sie wurden entwurzelt, sie überlebten und kamen hierher. Haben wir sie Flüchtlinge bleiben lassen?

Nein, wir haben sie integriert, auch aus arabischen Ländern. Sie wurden wegen desselben Kriegs entwurzelt, des Unabhängigkeitskriegs. Hunderttausende Juden kamen hierher als Flüchtlinge mit leeren Händen; sie hatten all ihren Besitz zurückgelassen. Wir haben sie nicht Flüchtlinge bleiben lassen. Wie haben sie zu gleichberechtigten Bürgern gemacht, die ihren Beitrag zu unserem Staat leisten.

Das geschieht nicht mit den Palästinensern. Da wurde vor 70 Jahren eine einzigartige Institution gegründet, nicht um die Flüchtlinge zu absorbieren, sondern, um [ihren Status] zu zementieren.

Deshalb haben die USA etwas Wichtiges getan mit dem Stopp der Zahlungen an das Flüchtlingsbeibehaltungsswerk, bekannt als UNRWA.

Sie fangen endlich an, das Problem zu lösen. Die Zahlungen müssen gestoppt und srtattdessen eingesetzt werden, um ernsthaft zu helfen, die Flüchtlinge einzugliedern, deren wahre Zahl weitaus niedriger ist, als von der UNRWA angegeben. Das ist eine willkommene und wichtige Veränderung und wir unterstützen sie.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


2 Kommentare on “Israel: Netanyahu begrüßt Trumps Entscheidung gegen UNRWA-Zahlungen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    ISRAEL Der Krieg der Palästinenser gegen Trumps Friedensplan Von PP-Redaktion -5. Juni 20190 Artikel teilen In den letzten Tagen haben die in Gaza ansässigen Gruppen mehrere Erklärungen abgegeben, in denen sie darauf hinwiesen, dass sie alle Mittel, einschließlich des Terrorismus, einsetzen werden, um den US-Friedensplan zu vereiteln. Ein Gastbeitrag von Khaled Abu Toameh Die Palästinenser scheinen an zwei Fronten zu arbeiten, um den Plan von US-Präsident Donald Trump für den Frieden im Nahen Osten, auch bekannt als „Deal des Jahrhunderts“, zu vereiteln.

    https://philosophia-perennis.com/2019/06/05/der-krieg-der-palaestinenser-gegen-trumps-friedensplan/

    https://philosophia-perennis.com/

    (c) U.S. Embassy Tel Aviv [Public domain]

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  2. Jutta sagt:

    Höchste Zeit, diese Zahlungen zu stoppen. Von den damaligen Flüchtlingen lebt
    kaum noch jemand.
    Leider will Deutschland mit Zahlungen einspringen.
    Wie verrückt ist das mal wieder.

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