Gemeinsamkeiten zwischen Esoterik/Magie und Charismatismus

Den folgenden beachtlichen Text erhielten wir heute als Leserkommentar unter diesem Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/05/ein-irrweg-vom-regen-in-die-traufe-wenn-ehem-esoteriker-zur-charismatik-ueberlaufen/

Gerne veröffentlichen wir diese wohldurchdachte Stellungnahme hier zusätzlich als Artikel: 

Es ist halt so, dass der zur Charismatik konvertierte Esoteriker praktischerweise sein magisches Denken beibehalten kann. Besser noch: seine der Magie verhaftete Denkweise bekommt anscheinend noch eine kirchliche Aufwertung! 

Konnte zuerst die stets verfügbare Energie des Universums angezapft werden, erscheint die „positive Energie“ durch den Heiligen Geist nun jederzeit verfügbar.
Nur die unabhängig agierenden „Engel“ als stets bereite „Wunscherfüller“ müssen wieder als Gottes Boten akzeptiert werden.

Noch etwas, das ähnlich funktioniert:
Wird der Wunsch nach Heilung in der Esoterik nicht erfüllt, gibt es mindestens zwei Gründe dafür:
Der Glaube an den Heiler oder die Macht des Universums sei nicht ausreichend gewesen.
Oder es ist halt das Karma, da kann man nichts ändern.

Bei den Pfingstlern ist es im Grunde genauso:
Heilung hat nicht stattgefunden? Dann war der Glaube an den Heiligen Geist zu schwach.
Oder es gibt eine vergessene, ungebeichtete Sünde – kann praktischerweise auch aus der Vergangenheit der Vorfahren übertragen sein.
Wenn sich diese Gründe nicht herleiten lassen, gibt es noch eines: Es ist ein Sühneleiden. Schlechtes Karma also.

Glaube ersehnt sich Gnade von Gott, Versöhnung, Hinwendung und Beten zu Gott.
Glaube ist theozentrisch, auf Gott hin bezogen.

Magie hingegen ist immer auf vordergründige Wunscherfüllung ausgerichtet, möglichst hier und jetzt. Magie ist egozentrisch.

Konvertierte Esoteriker betonen gerne und oft, wie mächtig sie in ihrem früheren magischen System waren, und was sie alles konnten, was sie auf dieser Ebene alles erreicht haben. Vor dieser dunklen Folie soll die erfolgte Bekehrung noch heller erstrahlen. Übertreibungen, bewusst oder unbewusst, sind dabei nicht selten.

Und die eigene Eitelkeit und der Hochmut bekommen in der Charismatik einen neuen Glanz, denn man kann sich ganz schnell als „erleuchtet“ und „geisterfüllt“ bezeichnen, und beansprucht statt der früheren „Hell- und Wahrsagerei“ jetzt auf einmal die unfehlbare „Unterscheidung der Geister“. Hier, jetzt und sofort verfügbar – nach der Geisttaufe.
Die frühere geistige Anmassung braucht dabei gar nicht erst abgelegt zu werden.

Siehe ergänzend hierzu unser Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2018/07/16/mein-wille-geschehe-als-hintergrundmotiv-eines-magisch-charismatischen-glaubens/


36 Kommentare on “Gemeinsamkeiten zwischen Esoterik/Magie und Charismatismus”

  1. Das kosmologische Weltbild der Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin und auch der „Weisheitsliteratur“ der griechischsprachigen Septuaginta-Bibel als Urbibel des Urchristentums und sogenannter „Volksbibel“ des frühen Christentums ist aber durchaus anders zu verstehen.
    Im Sinne der Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und dem Heiligen Irenaeus von Lyon der diese von ihm übernahm und weiterentwickelte und nach Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und Merkaba-Mystiker und hermetischen Philosophen bzw. Hermetiker – siehe auch Elias Erdmanns Aufsatz zu ihm und seine anderen freien Online-Texte zur mystischen biblischen und hermetischen Symbolik und siehe auch den jüdischen Religionswissenschaftler Gershom Scholem und den Benediktiner Odo Casel usw.

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  2. Claus Stephan Merl sagt:

    Herr Jahndel,

    dann verstehe ich nicht, warum sie Ihr Pseudonym mit der Website von Herrn Senf verlinken.

    Sie können mich ruhig für „theologisch komplett ungebildet“ halten. Ich halte mich lieber an das, was Jesus Christus sagt:

    „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ (Joh. 17,3)

    Ich soll nicht irgend einen philosophischen Logos kennen, sondern zwei Personen, den Vater und den Sohn. Was wiederum nur im und durch den Heiligen Geist möglich ist. Und nicht durch Ihre philosophischen Spielereien.

    Im Übrigen gilt folgende Auszeichnung.

    „Seht doch auf eure Berufung, Brüder und Schwestern! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.“ (1. Kor. 1, 26-31)

    Herr Jahndel, Sie dürfen sich ruhig Ihrer angeblichen theologischen Bildung rühmen. Ich rühme mich lieber des Herrn, der mir zur Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung geworden ist.

    Schönen Tag noch.

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  3. Claus Stephan Merl sagt:

    Hallo ahrweiler,

    das überzeugt mich jetzt gar nicht. Wer genau sagt jetzt, was „niedrige“ oder was „hohe“ Wünsche sind? Und was bitte ist denn „Religion“? Buddhismus wohl auch, Hinduismus und Islam. Ist also „Religion“ Garant für „hohe Wünsche“? Die Realität steht dem entgegen.

    Schadenszauber u.a. ist kein Wunsch. Er ist eine verwerfliche Methode, um legitime Bedürfnisse zu stillen. Ihre Kategorien passen hinten und vorne nicht.

    Der Unterschied zwischen Magie und Glaube ist ein ganz Anderer:

    Als Mensch bin ich darauf angelegt, von Gott erfüllt zu werden. Das ist mein wahres Glück. Dass wir also glücklich sein wollen, ist gut, denn diese Sehnsucht kommt von Gott. Jesus geht darauf ein, wenn er in der Bergpredigt ausführt, wer alles „glückselig“ ist. Und ER sagt auch sonst viel dazu, wo wir dieses Glück finden.

    Der Unterschied besteht darin, mit welcher IDENTITÄT und WO und WIE ich mein Glück suche.

    Magie umfasst Manipulation und das ganze rein seelische Register – das kann dann auch dämonisch verstärkt sein – , das wir alle immer mal einsetzen, um ohne Gott und aus eigener (oder dämonisch entlehnter) Kraft unseren Mangel aufzufüllen und unsere Bedürfnisse zu stillen. Das funktioniert aber nicht, weil wir nicht so geschaffen sind und weil diese anderen „Angebote“ uns zerstören.

    Die Menschen haben nicht nur einen Mangel an echter Liebe für Andere. Sie haben auch einen Mangel, sich wahrhaft lieben zu lassen. Dessen Ursache ist der Stolz. Stolz und eine „magische“Auffassung des Daseins gehen Hand in Hand.

    Erlösung bedeutet, aus diesem Unheilszusammenhang herausgelöst zu werden und in eine Beziehung zu DEM zu treten, der WIRKLICH mein Glück ist und aus dieser Beziehung zu leben.

    Wer sich nicht lieben lassen und in Gottes Arme fallen lassen kann, kann auch nicht lieben. Woher soll denn die Liebe für Andere kommen, wenn man selbst keinen Zugang zu Gottes Liebe findet?

    Am Schluss zitiere ich zum Nachdenken John Piper dazu:

    „God is most glorified in us when we are most satisfied in Him.“

    Auf deutsch:

    „Gott ist am meisten in uns verherrlicht, wenn wir am meisten in ihm erfüllt/befriedigt sind.“

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    • ahrweiler sagt:

      Ist das ihr Ernst, Herr Mehrl? Sie schrieben: „Schadenszauber ist kein Wunsch, er ist eine verwerfliche Methode um legitime Bedürfnisse zu stillen…..“
      Legitime Bedürfnisse???
      Gibt es dann vielleicht weniger verwerfliche Methoden, um dem „legitimen Bedürfnis“ nachzukommen, jemandem Schaden zuzufügen? (Aus dem Bedürfnisse ginge ja dann der W u n s c h hervor, jemandem zu schaden) –
      Und Sie werfen mir vor: „Ihre Kategorien passen hinten und vorne nicht“?

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    • Wieskirche sagt:

      Wieso zählen Schadenszauber zu den legitim zu stillenden Bedürfnissen?

      Normale Bedürfnisse werden gestillt, übersteigerte Bedürfnisse werden befriedigt. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
      Die „Unterscheidung der Geister“ hat hier wohl nicht gegriffen.
      Hier passt das eine nicht zum anderen. Aber Hauptsache darauf losgeschrieben.
      Ihr Kommentar ist alles andere als durchdacht.

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    • Gaspard sagt:

      Vielschreiber Claus Stephan Merl (ohne y), hat sich hier ja aus der Diskussion geschlichen.
      „Das überzeugt mich jetzt gar nicht….“ jaja, Herr Merl, als wenn es darauf ankäme.
      Ihnen kann man nichts recht machen. Selbst wenn jemand mal genau Ihrer Meinung ist (was bei Ihnen selten vorkommt), können Sie sich lediglich ein „Sie haben zwar völlig recht! Aber…..“ abringen.
      Ihre erste Kritik an dem obigen Artikel bezieht sich darauf, dass der Artikel, welcher ursprünglich ein Leser-Kommentar war, von der Redaktion gelobt worden ist.
      Das sagt doch einiges über Sie aus! Das kann ein Vielschreiber, dessen eigene Kommentare gar nicht nicht alle veröffentlicht werden, doch nicht einfach so stehen lassen! Wo kämen wir da hin?
      Und wenn man sich dann selbst verrannt hat und kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, ganz still davon zu schleichen. Nach dem Motto: was geht mich mein Geschreibsel von gestern an?

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  4. Claus Stephan Merl sagt:

    Bernd Senf aka „Jason Klingor“ bedient hier Esoterik, Verschwörungstheorien und andere sinnfreie Schwurbeleien ohne jeden Bezug zu „Charismatik“ und macht für sich Werbung. Es erstaunt schon, dass ausgerechnet das hier bislang unkommentiert blieb.

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    • Guten Tag,
      mindestens die Hälfte der Einträge von ihm werden nicht freigeschaltet, von Ihnen hingegen die meisten. Soweit ok?
      Im übrigen bedeutet veröffentlichen nicht zustimmen – schon klar?
      Zudem habe ich nicht die Zeit, zu allem und jedem meinen Sermon dazuzugeben. Die ganze Arbeit hier (ehrenamtlich!) ist auch so schon äußerst zeitraubend.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Liebe Frau Küble,

        ich habe über das Freischalten gar nichts gesagt und auch nicht behauptet, dass veröffentlichen = zustimmen bedeuten würde. Ich fand „Jason Klingors“ Beiträge nur derart derb, dass ich dachte, dazu würden Sie vielleicht doch was schreiben. Müssen tun Sie natürlich nichts. Außerdem finde ich es gar nicht einfach, immer den Überblick zu behalten.

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      • Guten Tag,
        auch zu Ihren Texten habe ich meistens n i c h t s geschrieben, auch dann nicht, wenn ich völlig anderer Ansicht bin.
        Die Kommentarseite dient doch in erster Linie dem Meinungaustausch der Leser untereinander.
        Wenn Sie ein Posting „völlig derb“ finden, können Sie ihm selber widersprechen, statt dies bei mir bzw. anderen zu reklamieren.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Claus Stephan Merl sagt:

        Dann „is ja jut“.

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    • @Claus Stephan Merl:

      Ich bin nicht Prof. Bernd Senf aus Berlin, sondern Holger Jahndel und nutze „Jason Klingor“ gegenwärtig als neues Pseudonym. Hier in Deutschland herrscht übrigens immer noch Meinungsfreiheit. Im Rahmen der Gesetze natürlich.
      Ich machte hier übrigens NICHT für mich Werbung, sondern geben nur Hinweise für andere.
      Und sie haben sich selbst als theologisch komplett ungebildet entlarvt, da sie noch nicht einmal die Logos-Theologie der Bibel kannten (siehe das Neue Testament mit dem Evangelisten Johannes und dem Apostel Paulus, aber auch die Septuaginta des Alten Testamentes mit der Weisheitsliteratur und Weisheit Salomos und den jüdischen Theologen und Mystiker und hermetischen Philosophen Philo(N) von Alexandrien und zur christlichen Mystik und hermetischen Philosophie und Origenes und der symbolisch-allegorischen Bibel-Auslegung und Deutung der Heiligen Schrift bei beiden).
      Siehe dazu auch Justin den Märtyrer als Kirchenvater und Kirchenlehrer und den Heiligen Irenaeus von Lyon, der von diesem die Logos-Theologie übernahm und dem die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens als Theologen mehr folgen als dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin, welchen die Katholiken theologisch mehr den Vorzug gaben.

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  5. Pr S. Feye sagt:

    Was dieses Thema betrifft; so waere es interessant, DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT von Louis Cattiaux zu konsultieren .

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  6. Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente.
    Auch der christliche Mystiker Dionysios Areopagita verwendete das Wort „Theurgie“ also im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist als Geist Gottes. (siehe auch Elias Erdmann usw.)
    Der stark vom Neuplatonismus beeinflusste spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita übernahm den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie.
    Theurgie (griechisch θεουργία theourgía „Gotteswerk“) ist eine antike Bezeichnung für religiöse Riten und Praktiken, die es ermöglichen sollten, mit göttlichen Wesen in Verbindung zu treten und von ihnen Hilfe zu erlangen. Der Ausübende wird „Theurg“ genannt. Nach der gängigen Auffassung der antiken Theurgen wurde nicht versucht, die erwünschte Reaktion der Götter mit magischen Mitteln zu erzwingen, sondern es ging um ein Zusammenwirken von Gott und Mensch, bei dem sich der Theurg göttlichem Einfluss öffnete. Siehe dazu auch Johannes „Scottus“ Eriugena und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und den Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus zur Hermetik als hermetischen Philosoph und christlichen Hermetiker.

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    • Der Heilige Geist ist sträflich vernachlässigt worden

      https://www.idea.de/glaube/detail/der-heilige-geist-ist-straeflich-vernachlaessigt-worden-105313.html

      Sophia, die Weisheit Gottes – Orthpedia
      orthpedia.de/index.php/Sophia,_die_Weisheit_Gottes
      01.02.2010 – Die Ikone „Sophia, die Weisheit Gottes“ hat in der Russischen Orthodoxen Kirche eine besondere Stelle inne. Die Ikone stellt die Gottesmutter …

      Sophia – Gottes weibliches Gesicht – Kirche heute
      https://www.kirche-heute.ch/kirche-heute/beitraege/5impuls/2011-33-Impuls.php
      13.08.2011 – Als Gott den Himmel festmachte, war die Weisheit dabei; als er den Horizont abgrenzte über der Urflut. (Foto: Stefan Laszczyk). Sprüche 8,22– …

      Weisheit (Personifikation) (AT) – Lexikon :: bibelwissenschaft.de
      https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/34659/
      … Weisheit · 1.2.5. Sophia und Philosophie in hellenistischer Zeit … Esr 7,25 verwendet die Weisheit Gottes als Synonym zum Gesetzbuch. Vollendet wird die …

      Weisheit – Wikipedia
      https://de.wikipedia.org/wiki/Weisheit
      Weisheit (engl. wisdom, altgr. σοφία, lat. sapientia, hebr. hokhmah) bezeichnet vorrangig ein … Während noch Homer, Pindar oder Heraklit sophia in ihrer ursprünglichen Bedeutung … In der Bibel wird Weisheit als Geschenk Gottes dargestellt.

      [PDF]Die Vision von Sophia, der Göttlichen Weisheit des heiligen …

      Klicke, um auf sophia.pdf zuzugreifen


      Sophia – der Göttlichen Weisheit, der sie die ersten Kirchen in Kiew, … eindeutig identifiziert wurde mit Christus, dem Logos, „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“,.

      Die Vision von Sophia, der Göttlichen Weisheit
      http://www.oki-regensburg.de/solov_17.htm
      Vladimir S. Solov’ev, dem dreimal in seinem Leben diese Gestalt als „Sophia … dem Logos, „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“, kommt nun bei den Slawen ein …

      Sophia – Philos Website
      http://www.philos-website.de/autoren/sophia_g.htm
      Vom Trachten nach Weisheit · Das Hohelied der Weisheit Das Buch Hiob (Ijob) Das Lied von der Weisheit Gottes · Christosophia (Jakob Böhme)

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      • Der Jesaja Effekt. Die in Vergessenheit geratene Wissenschaft des Gebets und der Prophetie neu entschlüsselt. Gebundenes Buch – 1. Mai 2001von Gregg Braden (Autor), Silvia Autenrieth (Übersetzer)

        Eine verblüffende Neuinterpretation der wichtigsten Prophezeiungen aus den Schriftrollen vom Toten Meer. Könnte es eine vergessene Wissenschaft davon geben, wie wir die uns prophezeiten Kriege, Krankheiten und Katastrophen transzendieren können? Ist irgendwann in grauer Vorzeit etwas geschehen, das eine Lücke hinterlassen hat in unserem Verständnis von der Beziehung zu unserer Welt und zueinander? Zweieinhalbtausend Jahre alte Texte stimmen mit der modernen Wissenschaft überein, dass die Antwort auf diese und ähnliche Fragen ein deutliches „Ja!“ sein muss. Wir beginnen gerade, die Sprache dieser alten Texte zu verstehen, mit der wir an zwei machtvolle Technologien erinnert werden, mit deren Hilfe wir auf den Zustand unserer Körper und unserer Welt Einfluss nehmen können. Die erste ist die Wissenschaft der Prophetie, die uns erlaubt, die zukünftigen Auswirkungen von gegenwärtigen Entscheidungen zu sehen. Die zweite ist eine vergessene, komplexe Technologie des Gebets, durch die w ir selbst wählen können, welche der prophezeiten Zukünfte wir erleben werden.

        Der Jesaja Effekt: Das verborgene Wissen von Prophezeiungen und Gebeten alter Kulturen neu entschlüsselt Taschenbuch – 10. September 2009von Gregg Braden (Autor)

        Eine verblüffende Interpretation der wichtigsten Prophezeiung aus den Schriftrollen vom Toten MeerGibt es eine vergessene Wissenschaft, wie wir die drohenden Kriege, Krankheiten und Katastrophen transzendieren können? Hat irgendwann in grauer Vorzeit etwas eine Lücke hinterlassen im Verständnis unserer Beziehung zur Welt und zueinander? Zweieinhalbtausend Jahre alte Texte stimmen mit der modernen Wissenschaft überein: Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen ist ein entschiedenes »Ja!«.Wir beginnen gerade, die Sprache dieser alten Texte zu verstehen. Sie erinnert uns an zwei machtvolle Phänomene, mit deren Hilfe wir auf den Zustand unserer Körper und unserer Welt Einfluss nehmen können: zum einen an die Wissenschaft der Prophetie, die es uns erlaubt, die zukünftigen Auswirkungen von gegenwärtigen Entscheidungen zu sehen; zum anderen an die vergessene, komplexe Praxis des Gebets, durch die wir selbst wählen können, welche der prophezeiten Zukünfte wir erleben werden.

        Biografie
        Gregg Braden ist kein Schwarzmaler, was die Zukunft der Erde betrifft. Aber er weiß um die Gefahren, die durch gewaltige geologische Veränderungen drohen. Er mahnt, „dass sich unsere Beziehung zur Erde, zueinander und zu uns selbst grundlegend ändern muss“. Von der Philosophie des Altertums über die vor- und frühchristliche Denkweise schlägt Braden den Bogen zu unserer Zeit mit ihren modernen Netzwerken und Medien. Als Raumfahrtingenieur und Geowissenschaftler einerseits und spiritueller Führer zu den heiligen Stätten der Welt andererseits begibt er sich in seinen Büchern auf die Suche nach einem neuen Bewusstsein. Mit Werken wie „Der Jesaja Effekt“ oder „Verlorene Geheimnisse des Betens“ ist der in New Mexico (USA) lebende Schriftsteller zum Bestsellerautor avanciert.

        Über den Autor und weitere Mitwirkende

        Der Bestseller-Autor Gregg Braden war Computersystem-Designer und Computergeologe bei namhaften Firmen. Seit über 20 Jahren durchforscht er entlegene Klöster in Ägypten, Peru und Tibet nach den lebensspendenden Geheimnissen, die in den Sprachen unserer großen alten Traditionen verborgen sind. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten finden sich in Gregg Bradens bekannten Büchern The God Code, Im Einklang mit der göttlichen Matrix und in seinem neuesten Werk Fraktale Zeit wieder, die in 17 Sprachen übersetzt und in 27 Ländern veröffentlicht wurden. Hier wird jenseits aller Zweifel dargestellt, dass die Schlüssel zu unserer Zukunft in den Weisheiten unserer Vergangenheit liegen.
        http://www.greggbraden.com

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    • Auch der berühmte antike Arzt Hippokrates wurde in einem der Asklepien als Ärzte-Schulen der Antike ausgebildet, wo auch der hermetischen Philosophie der Hermetik gemäß (siehe Elias Erdmanns freie Online-Texte und Aufsätze dazu) theurgische Praktiken im Rahmen der Natur- und Religionsphilosophie der Hermetik gemäß als Theurgie ausgeübt wurden.
      Siehe auch Hippokrates und Elias Erdmann zur 4 bzw. 5 Elemente Lehre und Paracelsus.

      https://www.geo.de/magazine/geo-epoche-kollektion/16968-rtkl-gesichter-der-antike-der-eid-des-heilers-hippokrates

      Auch sein „Kollege“ als Mediziner, der bekannte antike Arzt Galen, wurde in einem der Asklepien (nach Asklepius bzw. Asklepios als antikem Heilgott bzw. dem vergöttlichen ägyptischen Weisen Imhotep als Priester des Thoth bzw. Asklepios bzw. Hermes-Merkur, bei den Griechen Hermes Trismegistos und Imuthes und bei den Römern Mercurius oder Mercurios, auch Moses war laut Neuem Testament in „aller Wissenschaft der Ägypter kundig“, siehe auch Alte Testament) ausgebildet als Mediziner. Galen verfasste ein Buch zur Steinheilkunde bzw. dem Heilen mit Edelsteinen und Kristallen. Wie auch der antike Philosoph Aristoteles. Auch die Ägypter heilten schon mit Edelsteinen und Kristallen und Magneten. Auch die Heiligen und Kirchenlehrer Hildegard von Bingen (siehe Hildegard-Medizin) und Albertus Magnus schrieben Bücher über das Heilen mit Edelsteinen und Kristallen und die Mikrokosmos-Makrokosmos Lehre der hermetischen Philosophie der Hermetik.
      Auch der Benediktiner Marbod von Rennes schrieb über das Heilen mit Edelsteinen und Kristallen und es gibt noch zahlreiche andere Bücher zur Steinheilkunde auch von Christen.

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      • Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente.
        Auch der christliche Mystiker Dionysios Areopagita verwendete das Wort „Theurgie“ also im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist als Geist Gottes. (siehe auch Elias Erdmann usw.)
        Der stark vom Neuplatonismus beeinflusste spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita übernahm den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie.
        Theurgie (griechisch θεουργία theourgía „Gotteswerk“) ist eine antike Bezeichnung für religiöse Riten und Praktiken, die es ermöglichen sollten, mit göttlichen Wesen in Verbindung zu treten und von ihnen Hilfe zu erlangen. Der Ausübende wird „Theurg“ genannt. Nach der gängigen Auffassung der antiken Theurgen wurde nicht versucht, die erwünschte Reaktion der Götter mit magischen Mitteln zu erzwingen, sondern es ging um ein Zusammenwirken von Gott und Mensch, bei dem sich der Theurg göttlichem Einfluss öffnete. Siehe dazu auch Johannes „Scottus“ Eriugena und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und den Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus zur Hermetik als hermetischen Philosoph und christlichen Hermetiker.

        Offene Geheimnisse – Hermetische Texte und … – FreiDok plus

        https://freidok.uni-freiburg.de/dnb/download/8466

        Offene Geheimnisse – Hermetische Texte und verborgenes Wissen in der …. Wege aus der Antike – Die Rezeption hermetischer Schriften vor dem 12.

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  7. Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente.
    Ein christlicher Theurg und hermetischer Philosoph war etwa der Heilige Albertus Magnus als Kirchenlehrer und war Johannes Trithemius als Abt von Sponheim und war der Priester und Platoniker Marsilio Ficino und war Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und hermetischer Renaissance-Philosoph und Humanist und war Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim als Hermetiker und Schüler des Abtes Johannes Trithemius von Sponheim und war der Heilpraktiker Paracelsus und war auch der Arzt und Hermetiker van Helmonte usw.

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    • Pr S. Feye sagt:

      Bezüglich Antwort 5 – Bruce Wayne aus Gotham City: „Albertus Magnus zur Hermetik als hermetischer Philosoph und christlicher Hermetiker“ und
      bezüglich Jason Klingsor, Antwort 10: „Könnte es eine vergessene Wissenschaft geben?“:

      – Was die christliche Hermetik betrifft scheint erneut ein Stern am Himmel erkennbar, der diesbezüglich folgende Aussage machte:

      „Der Hermetismus ist die exakteste und haptischste Wissenschaft; das heißt: er ist die höchste spirituelle Doktrin und gleichzeitig die wägbarste und die materialistischste, während die Rationalisten der Welt sie für eine Fiktion halten und während alle Spiritualisten sie für nicht realisierbar und für gottlos halten.“ – LOUIS CATTIAUX – https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Cattiaux

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Pr S. Feye:

        Bei den Juden wurde es so gesehen, dass die Juden der direkten Herrschaft Gottes durch das mosaische Gesetz und den mosaischen Bund nach Moses unterstanden, und die Heiden der indirekten Herrschaft Gottes durch die Engel der Natur und der Elemente und der Sterne, siehe auch das Jubiläen-Buch und die Henoch-Bücher und das Buch Raziel, aus dem noch Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und Johannes Trithemius als Abt von Sponheim und Reuchlin als Mystiker und Renaissance-Humanist zitierten. Auch das Jubiläen-Buch war bei den Kirchenvätern noch so beliebt und stand in so hohem Ansehen und erfreute sich so hoher Wertschätzung und Bedeutung, dass noch Origenes und Epiphanias daraus zitierten usw.

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  8. "GsJC" sagt:

    Der Artikel gefällt mir sehr gut und deckt sich weitgehend auch mit den Erfahrungen, die ich mit Personen aus dieser Szene gemacht habe.

    Einige von diesen „erleuchteten“ bis überbelichteten und nach eigenem Bekunden nur von Gott geführten Personen haben sich zeitweilig auch hier im Forum vermehrt getummelt. Mit ihren scharfsinnigen Kommentaren, besonders zu Privatoffenbarungen aus der untersten irischen Schublade, gaben sie immer wieder ein strahlendes Zeugnis ihrer innigen und direkten Kontakte nach ganz oben ab. 😉

    MfG

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  9. Anonymous sagt:

    Liebe Frau Kueble.
    Sie haben den Kommentator Anonymes angegeben🙂.
    KEIN Problem FÜR MICH.
    Ich wollte Sie nur darauf hinweisen.
    Es ist eine anormale ZEIT der Wirren.

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    • Guten Tag,
      ich habe gar nichts in Ihrem Leserkommentar angegeben, das ist allein Sache des Verfassers. Nach meiner Erfahrung ist es vielmehr so: Wenn Sie keinen Namen oder Nicknamen eingeben, kommt der Begriff „Anonymous“ von selber.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Der Jesaja Effekt. Die in Vergessenheit geratene Wissenschaft des Gebets und der Prophetie neu entschlüsselt. Gebundenes Buch – 1. Mai 2001von Gregg Braden (Autor), Silvia Autenrieth (Übersetzer)

      Eine verblüffende Neuinterpretation der wichtigsten Prophezeiungen aus den Schriftrollen vom Toten Meer. Könnte es eine vergessene Wissenschaft davon geben, wie wir die uns prophezeiten Kriege, Krankheiten und Katastrophen transzendieren können? Ist irgendwann in grauer Vorzeit etwas geschehen, das eine Lücke hinterlassen hat in unserem Verständnis von der Beziehung zu unserer Welt und zueinander? Zweieinhalbtausend Jahre alte Texte stimmen mit der modernen Wissenschaft überein, dass die Antwort auf diese und ähnliche Fragen ein deutliches „Ja!“ sein muss. Wir beginnen gerade, die Sprache dieser alten Texte zu verstehen, mit der wir an zwei machtvolle Technologien erinnert werden, mit deren Hilfe wir auf den Zustand unserer Körper und unserer Welt Einfluss nehmen können. Die erste ist die Wissenschaft der Prophetie, die uns erlaubt, die zukünftigen Auswirkungen von gegenwärtigen Entscheidungen zu sehen. Die zweite ist eine vergessene, komplexe Technologie des Gebets, durch die w ir selbst wählen können, welche der prophezeiten Zukünfte wir erleben werden.

      Der Jesaja Effekt: Das verborgene Wissen von Prophezeiungen und Gebeten alter Kulturen neu entschlüsselt Taschenbuch – 10. September 2009von Gregg Braden (Autor)

      Eine verblüffende Interpretation der wichtigsten Prophezeiung aus den Schriftrollen vom Toten MeerGibt es eine vergessene Wissenschaft, wie wir die drohenden Kriege, Krankheiten und Katastrophen transzendieren können? Hat irgendwann in grauer Vorzeit etwas eine Lücke hinterlassen im Verständnis unserer Beziehung zur Welt und zueinander? Zweieinhalbtausend Jahre alte Texte stimmen mit der modernen Wissenschaft überein: Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen ist ein entschiedenes »Ja!«.Wir beginnen gerade, die Sprache dieser alten Texte zu verstehen. Sie erinnert uns an zwei machtvolle Phänomene, mit deren Hilfe wir auf den Zustand unserer Körper und unserer Welt Einfluss nehmen können: zum einen an die Wissenschaft der Prophetie, die es uns erlaubt, die zukünftigen Auswirkungen von gegenwärtigen Entscheidungen zu sehen; zum anderen an die vergessene, komplexe Praxis des Gebets, durch die wir selbst wählen können, welche der prophezeiten Zukünfte wir erleben werden.

      Biografie
      Gregg Braden ist kein Schwarzmaler, was die Zukunft der Erde betrifft. Aber er weiß um die Gefahren, die durch gewaltige geologische Veränderungen drohen. Er mahnt, „dass sich unsere Beziehung zur Erde, zueinander und zu uns selbst grundlegend ändern muss“. Von der Philosophie des Altertums über die vor- und frühchristliche Denkweise schlägt Braden den Bogen zu unserer Zeit mit ihren modernen Netzwerken und Medien. Als Raumfahrtingenieur und Geowissenschaftler einerseits und spiritueller Führer zu den heiligen Stätten der Welt andererseits begibt er sich in seinen Büchern auf die Suche nach einem neuen Bewusstsein. Mit Werken wie „Der Jesaja Effekt“ oder „Verlorene Geheimnisse des Betens“ ist der in New Mexico (USA) lebende Schriftsteller zum Bestsellerautor avanciert.

      Über den Autor und weitere Mitwirkende

      Der Bestseller-Autor Gregg Braden war Computersystem-Designer und Computergeologe bei namhaften Firmen. Seit über 20 Jahren durchforscht er entlegene Klöster in Ägypten, Peru und Tibet nach den lebensspendenden Geheimnissen, die in den Sprachen unserer großen alten Traditionen verborgen sind. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten finden sich in Gregg Bradens bekannten Büchern The God Code, Im Einklang mit der göttlichen Matrix und in seinem neuesten Werk Fraktale Zeit wieder, die in 17 Sprachen übersetzt und in 27 Ländern veröffentlicht wurden. Hier wird jenseits aller Zweifel dargestellt, dass die Schlüssel zu unserer Zukunft in den Weisheiten unserer Vergangenheit liegen.
      http://www.greggbraden.com
      Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

      Einleitung

      Gibt es vielleicht eine vergessene Wissenschaft, die es möglich macht, dass wir den Krieg, die Zerstörung und das Leid transzendieren, das seit Langem für unsere Epoche vorhergesagt wurde? Kann es sein, dass irgendwo im Nebel uralter Erinnerungen ein Ereignis eintrat, das eine klaffende Lücke in unserem Verständnis von unserer Beziehung zur Welt und zu anderen Menschen hinterlassen hat? Wenn ja, könnte dann das Schließen dieser Lücke die größten Tragödien abwenden, vor denen die Menschheit je gestanden hat? Zweieinhalbtausend Jahre alte Texte lassen genauso wie die moderne Wissenschaft darauf schließen, dass die Antwort auf diese und ähnliche Fragen ein klares »Ja!« sein muss. Ferner erinnern uns unsere Vorfahren an zwei ermächtigende Techniken, die eine unmittelbare Bedeutung für unser heutiges Leben haben: Die erste ist die Wissenschaft der Prophetie; sie erlaubt uns, die zukünftigen Auswirkungen der Entscheidungen zu sehen, die wir heute treffen. Die zweite ist die komplexe Technik einer in Vergessenheit geratenen Form des Betens, durch die wir selbst wählen können, welche der prophezeiten Zukünfte wir erleben werden. Die Geheimnisse dieser verlorenen Wissenschaft scheinen in vergangenen Gesellschaften und Traditionen offen dargelegt worden zu sein. Die letzten Spuren ihrer Weisheit gingen dem Abendland im vierten Jahrhundert nach Christus mit dem Verschwinden einzigartiger Texte verloren. Im Jahr 325 wurden der Öffentlichkeit zentrale Elemente dieses bereits damals uralten Erbes entzogen und den esoterischen Traditionen der Mysterienschulen, elitären Priesterschaften und heiligen Orden überlassen. Moderne wissenschaftliche Betrachtungen und neuere Übersetzungen von Texten aus Qumran und den gnostischen Bibliotheken Ägyptens haben neues Licht ins Dunkel gebracht und Türen zu Möglichkeiten aufgetan, die wir aus alten Volkserzählungen und Märchen kennen. Erst jetzt, fast zwei Jahrtausende nach der Entstehung dieser Schriften, können wir die dort beschriebene Kraft bestätigen als unsere reale Fähigkeit, das Leiden zu beenden und unserer Welt dauerhaften Frieden zu bringen. In uralter Zeit und in den Worten ihrer Epoche haben uns die Verfasser ihre bestärkende Botschaft der Hoffnung hinterlassen. Die Visionen des Propheten Jesaja zum Beispiel wurden mehr als fünfhundert Jahre vor Christus niedergeschrieben. Es gelang, das einzige intakte Manuskript auseinanderzurollen, das man 1946 unter den Schriftrollen am Toten Meer entdeckte: die Jesaja-Schriftrolle. Es ist heute, auf einen vertikalen Zylinder montiert, im »Schrein des Buches« im Jerusalemer Israel-Museum ausgestellt. Für dieses unersetzliche Schriftstück existiert eigens ein Mechanismus, um es im Fall eines atomaren Angriffs in einem Stahltresor verschwinden zu lassen, damit es für künftige Generationen bewahrt bleibt. Aufgrund ihres Alters, ihrer Vollständigkeit sowie der Tatsache, dass es sich bei ihr um schriftliches Material handelt, bietet die Jesaja-Schriftrolle Forschern eine einmalige Gelegenheit, sie als stellvertretend für viele Prophezeiungen zu untersuchen, die sich auf unsere Zeit in der Geschichte beziehen. Hier findet man weit mehr als konkrete Angaben zu ganz bestimmten Ereignissen. Vielmehr offenbart der Blick auf die Gemeinsamkeiten alter Vorhersagen Themen, die sich wie ein roter Faden hindurchziehen. Gleich, wer es damals war, der einen Blick in unsere Zukunft warf – immer folgen die Prophezeiungen einem klar erkennbaren Muster: Auf Beschreibungen einer Katastrophe folgt unmittelbar eine Vision von Leben, Freude und ungeahnten Möglichkeiten.
      Als ältestes uns bekanntes Manuskript dieser Art beginnt die Jesaja-Schriftrolle ihre Vision möglicher Zukünfte mit einer ausführlichen Schilderung einer Zeit weltweiter Zerstörung nie gekannten Ausmaßes. Jesaja schildert diesen ominösen Moment als eine Zeit, wo »der Erdkreis … verschmachtet und verwelkt«1 sein wird. Sein Blick in eine auch uns noch bevorstehende Zeit spiegelt recht exakt die Beschreibungen vieler Prophezeiungen anderer Traditionen, darunter die der Hopi- und Navajo-Indianer Nordamerikas sowie der Maya aus Mexiko und Guatemala. In den Strophen, die auf Jesajas Schilderung der Verwüstung folgen, verlagert sich seine Vision jedoch in einer drastischen Kehrtwendung auf ein Motiv des Friedens und der Heilung: »Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein.«2 Zusätzlich malt Jesaja aus: »Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis (heraus) sehen.«3

      Verlorene Geheimnisse des Betens: Die verborgene Kraft von Schönheit, Segen, Weisheit und Schmerz Gebundenes Buch – 31. Mai 2008
      von Gregg Braden (Autor)

      Ist es möglich, dass in unseren tiefsten Verletzungen der Schlüssel zu einer kraftvollen Art des Betens verborgen ist, die uns vor 1700 Jahren verloren ging? Was können wir heute aus dem großen Geheimnis unserer ältesten Traditionen lernen?

      „In uns existieren wunderschöne wie auch wilde Kräfte.“

      Mit diesen Worten beschrieb der Heilige Franziskus, worauf uralte Traditionen als die stärkste Kraft im Universum vertrauten – die Kraft des Gebets. Seit über 20 Jahren hat Gregg Braden nach Beweisen für eine vergessene Art des Betens gesucht, die der westlichen Welt verloren ging, als sie unter den Einfluss der frühchristlichen Bibelauslegungen geriet.

      In den 1990er Jahren fand und dokumentierte er diese Art des Betens, die in abgelegenen Klöstern in Zentraltibet noch immer Anwendung findet. Ebenso fand er heraus, dass diese Art des Betens in heiligen Riten im gesamten Wüstenhochland im Südwesten der USA praktiziert wird.

      In diesem Buch beschreibt Braden diese uralte Art des Betens, die sich weder Worten noch sonstigem äußeren Ausdrucks bedient. Er begleitet uns als erster Autor auf eine Reise, auf der wir entdecken, was unsere intimsten Erfahrungen uns über unsere tiefsten Überzeugungen verraten. Anhand von Fallbeispielen und persönlichen Aufzeichnungen ergründet Braden die Weisheit dieser ewig gültigen Geheimnisse und die Kraft, die jeden von uns erwartet. direkt hinter unserem tiefsten Schmerz!

      Biografie
      Gregg Braden ist kein Schwarzmaler, was die Zukunft der Erde betrifft. Aber er weiß um die Gefahren, die durch gewaltige geologische Veränderungen drohen. Er mahnt, „dass sich unsere Beziehung zur Erde, zueinander und zu uns selbst grundlegend ändern muss“. Von der Philosophie des Altertums über die vor- und frühchristliche Denkweise schlägt Braden den Bogen zu unserer Zeit mit ihren modernen Netzwerken und Medien. Als Raumfahrtingenieur und Geowissenschaftler einerseits und spiritueller Führer zu den heiligen Stätten der Welt andererseits begibt er sich in seinen Büchern auf die Suche nach einem neuen Bewusstsein. Mit Werken wie „Der Jesaja Effekt“ oder „Verlorene Geheimnisse des Betens“ ist der in New Mexico (USA) lebende Schriftsteller zum Bestsellerautor avanciert.

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  10. Claus Stephan Merl sagt:

    Es ist mir jetzt wirklich entgangen, was an dieser Stellungnahme „wohldurchdacht“ sein soll. Sie enthält doch nur pauschale Behauptungen, die sich auf irgend etwas beziehen, von dem der Verfasser meint, es sei allgemein gültig. Und sie enthält völlig surreale Vorstellungen über den Menschen.

    Da frage ich doch schon mal ganz schlicht nach:

    Ist die Bitte um Vergebung nicht auch „egozentrisch“?
    Ist der Wunsch, erlöst zu werden und nicht in die Hölle zu kommen, nicht auch „egozentrisch“?
    Waren die Menschen, die von Jesus Christus Heilung erbeten und bekommen haben, nicht auch „egozentrisch“?

    „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer hinzutreten will zu Gott, muss glauben, dass er ist und dass er die, die ihn suchen, belohnen wird.“ (Hebr. 11,6)

    Man kann also nur durch Glauben Gott gefallen? Ist diese „Gefallen wollen“ nicht auch „egozentrisch“ Außerdem soll man also glauben, das man von Gott belohnt wird. Ist das nicht auch „egozentrisch“?

    „Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dassich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ (Phil. 3, 12 – 14)

    Da wird doch Paulus nicht für sich einen Preis erringen wollen? Wäre das nicht auch „egozentrisch“?

    Natürlich kommt echter Glaube aus Gott und erwartet alles von ihm. Warum sollte das „in der Charismatik“ nicht so sein? Aber das hat nichts mit der inneren Motivation zu tun. Wenn meine Tochter möchte, dass ich ihr ein Eis kaufe, dann richtet sich ihr Vertrauen = ihr Glaube, dass ich das tun werde, auch auf mich. Aber es geht ihr, ehrlich gesagt, überhaupt nicht um mich. Sie will das Eis essen und genießen. Alles Andere fände ich auch etwas schräg und geheuchelt.

    „Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass ihr umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ (Matthäus 18, 2-3)

    Umkehren bedeutet also, Kind zu werden.

    Kinder sind diese Wesen, die im Idealfall unverstellt ihre Wünsche äußern. Dass sind die, die dem Vater ein kaputtes Spielzeug in die Hand drücken in der Erwartung, dass er es wieder repariert, damit sie wieder damit spielen können.

    Kinder sprudeln nur so über von Ideen, was sie als Nächstes tun könnten, wenn sie nicht zu domestiziert oder zu sehr mit Ablenkungen ruhig gestellt werden. Das ist begeisternd.

    Wer zu Jesus Christus gehört, ist ein Kind Gottes und kann genau so zu seinem himmlischen Papa kommen. Und dieser Vater wird dann das Kind erziehen, voll Freude über das Vertrauen und die unverstellte Lebendigkeit dieses Kindes.

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    • Hanna Böker sagt:

      Herzlichen da k für diesen Kommentar, Herr Meryl !,

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    • ahrweiler sagt:

      Das Wort „egozentrisch“ wurde im Zusammenhang von Magie und im Gegensatz zur Religion gebraucht
      Egozentrik in der Magie bezieht sich auf Wünsche, die der der simpelsten, sinnlichen Lebenspraxis entstammen. Was wird die Kartenlegerin im TV immer gefragt? – Liebe, Beruf, Finanzen.
      In der Magie werden zusätzlich sehr fragliche, niedrige Wünsche gestellt, zB. Schadenszauber, erzwingender Liebeszauber und ähnliches. Wunschfüllung um jeden Preis.

      Wenn Sie das „egozentrisch“ bewusst aus dem Zusammenhang nehmen, dann ist auch der Neandertaler egozentrisch, welcher einen Mammut erlegt, damit er selbst überleben kann.
      Dann wäre auch das Kind mit dem Eis egozentrisch – wie Sie es selbst angedeutet haben.

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      • @ahrweiler:

        Ursprünglich kommt das Wort „Magie“ von den „Magoi“ oder auch „Magi“ als monotheistischer persisch-medischer sterndeutender Magier-Priester der monotheistischen Religion des Zarathustrismus bzw. Zoroastrismus nach dem Propheten Zarathustra bzw. Zoroaster. Diese monotheistischen Zarathustrier bzw. Zoroastrier übten im Rahmen ihrer Religion auch magische Rituale zu religiösen und praktischen Zwecken und Sterndeutung bzw. Astrologie aus. Dies war die hieratische priesterliche sakrale Magie der Mysterien-Kulte und priesterlichen Tempel-Lehren und der hermetischen Philosophie der Hermetik usw.
        Im Alten Testament der Bibel wird der Prophet Daniel vom persischen König zum obersten der Magier und Sterndeuter bzw. Astrologen und Weissager ernannt. Er gilt als Lehrer.
        Er prophezeit das Kommen des von den Zarathustriern bzw. Zoroastriern erwarteten göttlichen Erlösers als „Menschensohn“, ähnlich dem prohezeiten und verheißenen jüdischen Messias des Alten Testamentes. Die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel erfüllen diese Prophezeiung des Propheten Daniel aus dem Alten Testament der Bibel bzw. folgen ihr zu demjenigen, der der prophezeite „Menschensohn“ als göttlicher Erlöser ist – nämlich Jesus Christus. Auch in der Bibel wird der Titel „Menschensohn“ oft gebraucht. Er bezieht sich auf eben diese Prophezeiung des Propheten Daniel im Alten Testament der Bibel. Jesus Christus war also nicht nur der erwartete jüdische Messias, sondern AUCH gleichzeitig der prophezeite und verheißene göttliche Erlöser bzw. „Menschensohn“ der monotheistischen persisch-medischen Religion des Zarathustrismus bzw. Zoroastrismus, welche so mit ihren sterndeutenden Magier-Priestern und ihren Ritualen und Prophezeiungen ebenfalls zu Jesus Christus als ihrem göttlichen Erlöser und Menschensohn und Anthropos und himmlischen Herrscher und Pantokrator und fleischgewordenem Wort Gottes als inkarniertem LOGOS führte. Die „Magoi“ aus dem Osten brachten im Neuen Testament der Bibel Jesus Christus gemäß den sakralen heiligen Symboliken ihrer Religion sakrale Weihegeschenke mit, so etwa Gold und Weihrauch, welche beide symbolisch in der Antike wie auch der Wochentag Sonntag der Sonne zugeordnet waren. Der Samstag war dem Planeten Saturn als jüdischem Königsstern im Alten Testament zugeordnet, weswegen die Juden an diesem Tag auch ihren Sabbat als heiliges Fest feierten. Der Saturn stand auch für das mosaische Gesetz nach Moses.
        Es gibt auch Sternensymboliken und astrologische Bezüge und Symboliken im Alten und Neuen Testament der Bibel, so etwa den Tierkreis bzw. Zodiak als „Mazzaroth“ den Gott auch geschaffen hat und die Lehre von den 4 Elementen und auch die „Engel der 7 Gemeinden“ als jeweils einem der 7 antiken Planeten zugeordnet – so etwa der „Dieb“ dem Hermes bzw, Merkur als Planet des griechisch-römischen Gottes der Diebe und Händler, welcher auf der Götterbote war und als Seelengeleiter galt. Diese 7 Planeten stehen auch für die 7 antiken astrologischen Planeten-Sphären und waren den 7 Wochentagen zugeordnet, und sie symbolisierten in der Aureole als Heiligenschein bzw. Aura ursprünglich farblich mit 7 Farben jeweils eine der 7 spirituellen Welten. Jesus Christus wurde im Urchristentum auch häufig als guter Hirte und schöner Jüngling ähnlich dem heidnisch-polytheistischen antiken griechisch-römischen Sonnengott Apollon dargestellt, mit seinem Strahlenkranz bzw. einer Aureole um das Haupt. Auch wenn von Anfang an auch das Kreuz und der gekreuzigte saturnische Jesus Christus als christliches Glaubenssymbol dazugehörten, so überwog im Urchristentum anfangs doch die Darstellung von Jesus Christus als glücklich erlösten und siegreich Auferstandenen und göttlichen Erlöser und himmlischen Herrscher bzw. Pantokrator bzw. vom solarischen und uranischen Jesus Christus. Diese wird auch in der alten byzantinischen Messe der russisch-orthodoxen Kirche mehr in den Mittelpunkt des Kultes und der Verehrung gestellt, siehe die auch Monstranz und den Kelch und die Hostie als solarische Sonnen-Symbole, welche auch von der katholischen Kirche als legitim und gültig anerkannt wurde. Und somit sehr gut auch von einem jeden Katholiken zum ökumenischen Gebet genutzt und besucht werden kann und darf und solle, etwa für das Gebet um den Heiligen Geist (siehe dazu auch die mystische theologische Sophiologie der russich-orthodoxen Kirche). Ferner die Mysterien-Theologie des Benediktiner-Mönchs Odo Casel und so weiter.

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  11. Anonymous sagt:

    Nicht EINES DAVON ist GOTTGEWOLLT.
    Man missbraucht SEINEN NAMEN!
    KEIN GEBET wird erhört,vwenn es nicht aus dem HERZEN KOMMT.
    HEILUNGEN durch WAS AUCH IMMER NIEMALS VON MENSCHENHAND MÖGLICH WAR.
    DIESES IM NAMEN GOTTES SICH REICHLICH BELOHNEN LASSEN WOLLEN – DAS IST SÜNDE VOR UNSEREM HERRN!

    ICH KANN HIER NUR INFORMIEREN ÜBER DIW MACHENSCHAFTEN ALLER SOGENANNTEN HEILER, SELBST HANDAUFLEGEN EINIGER NONNEN SIND SPINNEREI!
    DIE GEBOTE LEBEN NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN REICHT GOTT.
    EIN JEDER FÜR SICH KANN DIES ERREICHEN.
    OB W O H L DIE KIRCHE IN EINER GROßEN KRISE FESTSTECKT MOMENTAN.
    GOTT SIEHT DAS UND ERLÖST UNS AUS DIESER NOT.
    STILLES BETEN IM KÄMMERLEIN ….IST BEKANNT.

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