„Christliche“ Esoterik auf Abwegen: Joe Böhe verkündet uns die „5. Dimension“

Von Felizitas Küble

Die heutige Esoterik ist weitgehend ein Spätausläufer der alten Gnosis, mit der sich schon die frühe Christenheit auseinandersetzen mußte. Gnosis bedeutet „Erkenntnis“ – und diese ist es auch, worauf ihre Anhänger besonders erpicht sind.

Aus ihrer Sicht besteht der Glaube vor allem aus höheren Einsichten und teils auch aus „Geheimlehren“ für besonders Eingeweihte. Die moralische Seite – ein sittliches Leben nach den Geboten Gottes – spielt hingegen keine nennenswerte Rolle.  

Die frühe Kirche mußte sich jahrhunderte der „gnostischen Versuchung“ erwehren, zumal diese Sonderlehre zum Teil auch im christlichen Gewande einherzog und sich bewährter religiöser Begriffe bediente.

Manche gnostische Ansicht lag nur „knapp daneben“ im Vergleich zur christlichen Anschauung – es gab also täuschende Ähnlichkeiten.

Ein Beispiel für heutige pseudo-christliche Esoterik dieses Stils bietet der Blog des Wünschelrutengängers „Joe“ (Hans-Joachim) Böhe aus Bielefeld:  http://www.joe-boehe.de/html/durchsagen_kommender_aufstieg_erde.html

Er veröffentlicht darin an ihn vermittelte „Botschaften von Gott“ – so auch vor drei Tagen (7.9.) unter dem Titel „Meine Worte sind wie ein Fels, auf dem man ohne jeden Zweifel bauen kann“.

Das freilich darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. 

Joe Böhe läßt „Gott“ in der Ich-Form sprechen, wobei die gnostische Grundhaltung schnell zum Vorschein kommt. So habe er (Gott) die Juden dazu auserwählt, „Informationen über Liebe, Gefühle und Emotionen zu sammeln“, doch das Judentum habe „am Ende doch jämmerlich versagt“. – Ähnliches wird dann von der Christenheit behauptet.

Auch hier wird der Schwerpunkt auf eine vermeintliche „Erkenntnis“ gelegt („Informationen sammeln“) und alles stark gefühlsorientiert betrachtet, was auch dem Denken der New-Age-Bewegung entspricht, die zudem seit langem auf ein „neues Zeitalter“ hofft, das sogenannte Wassermann-Zeitalter, wodurch das „Zeitalter des Fisches“ (Christentum) abgelöst werde.

Das Christentum, so erklärt der „Gott“ des Herrn Böhe, habe seine „Aufgabenstellung“ allmählich vergessen, je „mehr Macht und Geld im Spiel war„.

Typisch esoterisch wird die Hölle geleugnet, stattdessen gibt es verschiedene Seins- und Erkenntnis-Stufen, in welchem die Menschenseelen leben:

„Die kommende Zeit wird es zeigen, wer von mir auserwählt wird und in die neue Zeit in der 5. Dimension aufsteigen darf, um dort weiter nach meinen Vorgaben ein liebevolles und erfülltes Leben zu leben. Alle anderen, die unwert sind, und meine Bedingungen nicht erfüllen, werden in ihrer alten Umgebung der jetzigen Dimension weiterleben und sich dort den zunehmenden Veränderungen der selbst produzierten verschlechternden Lebensbedingungen stellen müssen. 

Das wird kein Zuckerschlecken und vielleicht empfinden sie es, die diese Veränderungen leben müssen, doch ein wenig als die immer wieder benutzte falsche Drohung der sogenannten „Hölle“!“

In der Botschaft vom 3. September wird ein „heiliges Reich“ angekündigt, dessen „erste Stufe“ der Wechsel in die neue Zeit sei, in die „5. Dimension“. Erkennbar ist auch hier die alte gnostische Geringschätzung des menschlichen Leibes:

„Man verliert seinen Körper mit all seinen körperlichen Beschwerden und erhält als Belohnung dafür einen Kristallkörper mit der bisherigen figürlichen Darstellung und mit der Original Seele. Aber eben in einer neuen Umgebung, die emotional aufgebaut ist und da das sofort gilt, was man denkt oder machen will – soweit es die Regeln der 5. Dimension entspricht.“

Danach ist zweimal davon die Rede, es sei in jener 5. Dimension „zwingend“, nach Gottes Vorgaben „Informationen zu Liebe, Gefühle und Emotionen“ zu sammeln bzw. sein Wissen hierüber zu erweitern. Anscheinend ist dieser merkwürdige „Gott“ auf solche Auskunft seitens dieser erkenntnisgeleiteten Menschen auch direkt angewiesen: „Diese Seele, die mir mit seinen Informationen eine Bereicherung bringt, werde ich dann mit einem weiteren Aufstieg in die nächst höhere Dimension belohnen.“

Diese spirituelle Treppensteigerei endet allerdings mit der „Auflösung“ der menschlichen Seele, was wiederum an fernöstliche Religionen (Buddhismus, Hinduismus, Lamaismus) erinnert:

„Am Ende der Aufstiegskette werde ich dann die Informationen übernehmen und die Seele auflösen und sie zum meinem weißen Licht der Glückseligkeit machen.“

 


9 Kommentare on “„Christliche“ Esoterik auf Abwegen: Joe Böhe verkündet uns die „5. Dimension“”

  1. Es gibt zwischen der körperlich-materiellen und der geistig-spirituellen Ebene eben auch noch die seelisch-psychische-astralische-feinstoffliche-feinenergetische-ätherische Ebene als Mittler und Vermittler. Auch der Apostel Paulus verwendet im Neuen Testament die Einteilung bzw. Dreiteilung des Menschen in Körper und Seele (griechisch Psyche) und Geist wie in der griechischen Philosophie und in der hermetischen Philosophie der Hermetik usw.
    Zwischen Körper und Geist mittelt und vermittelt die Seele (bzw. auf griechisch „Psyche“), weswegen eben auch deren Pflege und Entwicklung und Reinigung so extrem wichtig ist. Denn die Erfolge im geistigen Bereich bzw. des unsterblichen Geistes auf der geistigen Ebene hängen eben auch mit vom individuellen jeweiligen Zustand der Seele bzw. griechisch Psyche mit ab. Und deren Pflege und Reinheit und Harmonie bzw. Harmonisierung wird leider häufig sehr stark vernachlässigt, gerade auch die alternative Medizin beschäftigt sich damit usw.
    Leseswert wären wohl auch noch Elias Erdmanns freie Online Texte und Aufsätze etwa zu Philo(n) von Alexandrien und zur 4 bzw. 5 Elemente Lehre der griechischen und hermetischen Philosophie und zur christlichen Mystik und christlich hermetischen mystischen Tradition.

    Die theologische Gedanke von „Mysterium paschale“ wurde von dem Maria Laacher Benediktiner Dr. Odo Casel wiederentdeckt und vom Zweiten Vatikanischen Konzil aufgegriffen und entfaltet

    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Pascha-Mysterium

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    • Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente.
      Auch der christliche Mystiker Dionysios Areopagita verwendete das Wort „Theurgie“ also im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist als Geist Gottes. (siehe auch Elias Erdmann usw.)
      Der stark vom Neuplatonismus beeinflusste spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita übernahm den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie.
      Theurgie (griechisch θεουργία theourgía „Gotteswerk“) ist eine antike Bezeichnung für religiöse Riten und Praktiken, die es ermöglichen sollten, mit göttlichen Wesen in Verbindung zu treten und von ihnen Hilfe zu erlangen. Der Ausübende wird „Theurg“ genannt. Nach der gängigen Auffassung der antiken Theurgen wurde nicht versucht, die erwünschte Reaktion der Götter mit magischen Mitteln zu erzwingen, sondern es ging um ein Zusammenwirken von Gott und Mensch, bei dem sich der Theurg göttlichem Einfluss öffnete. Siehe dazu auch Johannes „Scottus“ Eriugena und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und den Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus zur Hermetik als hermetischen Philosoph und christlichen Hermetiker.

      Offene Geheimnisse – Hermetische Texte und … – FreiDok plus

      https://freidok.uni-freiburg.de/dnb/download/8466

      Offene Geheimnisse – Hermetische Texte und verborgenes Wissen in der …. Wege aus der Antike – Die Rezeption hermetischer Schriften

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  2. Bentlage sagt:

    Zu:“…..wenn sich höhere Geistwesen auf die jeweilige Umgangssprache einlassen, kann das unfreiwillig komisch wirken.“
    Dazu:
    Wenn „Höhere Intelligenzen“ sich durch ein Medium kundtun, ist das „Wesen“ selten klüger als der Sprecher. In den 80er Jahren, als „Unglaubliche Phänomene“ Thema im Fernsehen waren, ging es mal um ein Medium, welches von einer „Höheren Intelligenz“ Botschaften mit immenser Tragweite für die Menschheit empfangen konnte. Der Reporter konnte direkte Fragen stellen und wollte den Namen der „Intelligenz“ wissen. Die „höhere Intelligenz“ zierte sich aber und äusserte sich geheimnisvoll durch das Medium: „Nomen est Omen – Namen sind nur Schall und Rauch!“.
    Auweia. Lateiner war die „Höhere Intelligenz“ wohl nicht. Vielleicht hätte man es mit Kopfrechnen versuchen sollen.

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    • @Bentlage:

      Siehe auch das „Hohelied der Liebe“ im Neuen Testament der Bibel. Auch zur Erkenntnis („Gnosis“) und den Geheimnissen („Mysterien“) – siehe auch die „göttlichen Geheimnisse“.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hohelied_der_Liebe_(1._Korinther_13)

      https://www.bibelwerk.de/sixcms/media.php/157/1_Kor_13_Einheits%C3%BCbersetzung2016_3Strophen.pdf

      Auch der seelische Reifegrad und die spirituelle Reinheit und Entwicklung der jeweiligen Seele und die geistig-intellektuelle Höhe und das ethisch-moralische Niveau spielen immer eine große Rolle für die Qualität der Übertragungen und Botschaften aus dem geistigen Bereich. Deswegen nennt der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auch Körper UND Seele (griechisch „Psyche“) und Geist, dies ist eine universelle Einteilung bzw. Dreiteilung des Menschen wie man sie auch anderswo in der griechischen udn römischen Philosophie und in der hermetischen Philosophie der Hermetik und etwa auch in der spirituellen Philosophie und Metaphysik des Hindhuismus findet. Zwischen Körper (materielle-körperliche-grobstoffliche-grobenergetische Ebene) und Geist (spirituelle-ideelle-platonische Ebene) mittelt und vermittelt als Mittler und Vermittler die Seele (griechisch Psyche). Dies ist eben die Ebene des Charakters (nach Paracelsus) und der Persönlichkeit und des individuellen Verstandes mit dem logisch-rationalen vernünftigen Denken und der individuellen Intelligenz bzw. des Intellektes und der Ratio mit ihrer individuell entwickelten und ausgeprägten Denkfähigkeit und ihrem Differenzierungsvermögen und so weiter…!
      Dem individuellen Körper des einzelnen Menschen steht die materiell-körperliche-grobstoffliche-grobenergetische Ebene gegenüber. Wie jeder selbst sehen kann…! 😉
      Der individuellen Seele (griechisch Psyche) des einzelnen Menschen steht die seelisch-psychische-feinstoffliche-feinenergetische bzw. -ätherisch-astralische Ebene gegenüber. Der Apostel Paulus nennt diese seelisch-psychische Ebene im Neuen Testament der Bibel beim Zitat der beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos) auf dem Areopag in Athen. Beim stoischen Philosophen Kleanthes als Stoiker der Philosophenschule der Stoiker mit ihrer Lehre der Stoa war dieser LOGOS die „Weltseele“ und „Weltvernunft“. Dies war bei den Stoikern als antiker Philosophenschule das universelle Weltgesetz und die göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos. Die griechischen Philosophen leiteten von diesem LOGOS ihre „Logik“ als als natürliche Vernunft und Ratio-nalität und ihre „Ethik“ als natürliche vernünftige Moral bzw. das natürliche Sittengesetz ab. Letzteres billigte der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auch ausdrücklich den vernünftigen und gerechten unter den Heiden, welche dem Logos gemäß vernunftgemäß und ethisch lebten, als ihren Anteil am göttlichen Logos und der göttlichen „Weltvernunft“ zu. Dort wirken übrigens auch die 4 bzw. 5 Elemente usw.
      Dionysios Pseudo-Areopagita knüpfte später an dieses biblische Areopag-Zitat des Apostel Paulus zum Logos an. Siehe auch die Verschwisterung des Christentums und der Mystik und christlichen Theologie mit der griechisch-römischen Philosophie, schon in der Septuaginta des Alten Testamentes und bei Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und Mystiker und hermetischen Philosophen der Hermetik und seiner symbolisch-allegorisch-mystisch-hermetischen Bibel-Auslegung und Deutung der Heiligen Schrift, siehe auch Elias Erdmanns freie Online Texte und Aufsätze zu ihm und der christlichen Hermetik und Mystik.

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    • >>>Wenn „Höhere Intelligenzen“ sich durch ein Medium kundtun, ist das „Wesen“ selten klüger als der Sprecher. In den 80er Jahren, als „Unglaubliche Phänomene“ Thema im Fernsehen waren, ging es mal um ein Medium, welches von einer „Höheren Intelligenz“ Botschaften mit immenser Tragweite für die Menschheit empfangen konnte. Der Reporter konnte direkte Fragen stellen und wollte den Namen der „Intelligenz“ wissen. Die „höhere Intelligenz“ zierte sich aber und äusserte sich geheimnisvoll durch das Medium: „Nomen est Omen – Namen sind nur Schall und Rauch!“.
      Auweia. Lateiner war die „Höhere Intelligenz“ wohl nicht. Vielleicht hätte man es mit Kopfrechnen versuchen sollen. <<<

      Es wäre vielleicht sinnvoll bzw. einen Versuch Wert gewesen, die höheren Intelligenzen nach den Regeln der Bibel bzw. des Neuen Testamentes zu befragen und zu prüfen. Auch besitzen manche charismatisch Begnadete die Gabe der Unterscheidung der Geister", wie sie im Neuen Testament der Bibel als Charisman bzw. Gnadengabe benannt wird. Siehe auch die "Zeugen der Wahrheit" Website dazu, auch wenn deren Standpunkt und Perspektive einfach zu begrenzt und zu beschränkt ist. Es sind zwar echte katholische Traditionalisten, aber in einigen Punkten irren sie sich eben doch und sind zu konfessionell.

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      • W.R. sagt:

        Was halten Sie bezüglich Ihrer obigen Ausführungen von der nachstehenden Aussage des belgischen Philosophen Emmanuel d’Hooghvorst, der in seiner Einführung zu dem Werk DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT von Louis Cattiaux folgendes schrieb:

        „Die generelle Widmung dieser Botschaft lehrt uns, dass sie bestimmt ist zur Glorie Gottes und zum Dienst an den Menschen, die mit den Augen des Geistes und des Herzens die im Fleisch der Welt eingeschriebenen Zeichen lesen werden. Die Augen der fleischlichen Vernunft oder des Intellektes werden uns in der Tat da nichts lehren, wo sich die Sprache an die Augen des Geistes und des Herzens wendet. Erstere liefern uns nur die Schale oder das sich verändernde Erscheinungsbild der Welt, letztere führen uns der Essenz und der Substanz zu, die der Welt unzerstörbare Träger sind und lassen uns das innere Licht erkennen, das Gott am Anfang in der Natur und in unseren Herzen angezündet hat.
        Das Zeugnis der Schriften lehrt uns, dass die Erkenntnis des göttlichen Lichtes nicht von außen sondern von innen herkommen muss; geweckt und angespornt von seinem freien Ursprung keimt dieses verborgene Licht sodann und – indem es zum >rechten MaßDas Zentrum des Universums ruht im Herzen des Menschen, aber um es zu erlösen muss der freie Geist zuerst dem von der Finsternis gefangenen Geist zu Hilfe kommen. (Die WB IV, 36′)

        Ein Gehörloser wird Musik nach der Schilderung beurteilen, die man ihm davon machen kann, denn er kann das Organ nicht nutzen, das ihm erlauben würde, es selbst zu erfahren. – Dasselbe gilt für die anderen Sinne. Das Licht leuchtet in der Finsternis. Wenn dem Menschen aber die Nutzungsmöglichkeit des Organs entzogen wurde, das dieses innere Licht erfassen kann, so ist es Finsternis für ihn, solange er nicht den Blick des Geistes und des Herzens wiedererlangt hat.

        >Das Buch ist keine neue Offenbarung, noch will es der alten etwas hinzufügen. Es ist ein Zeugnis der alten Überlieferungen, die zu uns sprechen über den Fall des Menschen in diese Welt, über die physischen und moralischen Folgen dieses Falls, über die Mittel seiner körperlichen und spirituellen Regeneration und über den geheimnisvollen Weg, der zur Auferstehung führt.< (Emmanuel und Charles d'Hooghvorst)

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  3. Altötting sagt:

    Sehr interessant ist der von „Gott“ gebraucht Ausdruck „kein Zuckerschlecken“.“Kein Zuckerschlecken“ wird im Zusammenhang einer selbst zu verantwortenden Bestrafung genannt. Demnach wird es ab der 5. Dimension für die Auserwählten „Zuckerschlecken“ geben. Ist das nicht ungesund? Diabetes Typ 3 ?! Wie sagte einst Königin Silvia von Schweden über ihre Erziehungsmethoden: „Zuckerschlecken nur am Samstag!“.

    PS: Mir selbst ist noch aus einem charismatischen Gebetskreis, geleitet von zwei Jesuiten und einer Ordensfrau,- ein Begriff geläufig, welchen dort eine „prophezeiende“ Hausfrau nach der Geisttaufe direkt als Botschaft von Jesus Christus angegeben hatte. Dieser soll sich beschwert haben mit den Worten : „Wenn ihr nach der Messe wieder zuhause seid, ist bei euch wieder alles nur Wischi Waschi!“
    Also wenn sich höhere Geistwesen auf die jeweilige Umgangssprache einlassen, kann das unfreiwillig komisch wirken. So wie bei der Ehefrau eines „Tonbandstimmen aus dem Jenseits“- Forschers, welche vor Besuchern zu ihrem Mann sagte:“ Also wirklich, diese Stimmen aus dem Jenseits reden manchmal genauso dumm daher wie du!“

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    • Siehe dazu eventuell auch das „Handbuch der Parapsychologie“ des katholischen Priester Armando Pavese. Auch der Heilige Augustinus kannte schon das Unterbewusstsein usw.
      Siehe ferner auch das deutsche Parapsychologische Institut in Freiburg im Breisgau.

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