Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
119 (118),1.27.30.34.35.44.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Lass mich den Weg begreifen, den deine Gebote mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
 
Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab‘ ich Verlangen.
Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge
und mich an sie halte aus ganzem Herzen.
 
Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!
Ich habe an ihm Gefallen.
Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.

4 Kommentare on “Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!”

  1. 10. Juli 2018 | Bibellehre und Auslegung, Klartext
    Sollen Christen den Sabbat halten?

    Rudolf Ebertshäuser

    Immer wieder erhalte ich Anfragen von Christen, die verunsichert sind, ob sie das Gebot des Sabbats halten sollen. An dieser Stelle möchte ich einmal kurz darlegen, weshalb ich glaube, daß es für uns Christusgläubige nicht nur unnötig, sondern geradezu falsch ist, den Sabbat zu halten.

    https://das-wort-der-wahrheit.de/2018/07/sollen-christen-den-sabbat-halten/

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    • Bibel Zank ums Testament

      Der Berliner Theologe Notger Slenczka löste im vergangenen Jahr eine Kontroverse aus. Er hatte sich dafür ausgesprochen, das Alte Testament aus dem christlichen Kanon herauszulösen. Unter Theologen, aber auch in den Medien, schlugen die Wellen hoch. Von Antijudaismus war die Rede. Was ist aus der Debatte geworden?

      Von Carsten Dippel

      https://www.deutschlandfunk.de/bibel-zank-ums-testament.886.de.html?dram:article_id=366931

      Gefällt 1 Person

      • Bruce Wayne sagt:

        Wichtig ist wie immer der Kontext: Zur Frage der Stellung des jüdischen Volkes als Volk des alten vom neuen Bund abgelösten Bundes mit Gott nach Moses

        Die endgültige Rettung Israels: 9,1 – 11, 36

        Die gesamte lange Passage ist wichtig – aber in Kürze zusammengefasst:

        „Ich frage also:Hat Gott sein Volk
        verstossen?Keineswegs!Denn auch ich bin ein Israelit,
        ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamins.Gott
        hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt
        hat.“ Römer 11,1-3
        „Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes
        versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel
        abstammen, sind wirklich „Israel“. Auch sind sie nicht
        alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern:
        „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak
        kommen.“ Das heißt nicht, die Kinder des Fleisches
        sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder
        der Verheißung werden als der Same gerechnet. […]
        Wenn nun Gott, obwohl gewillt, seinen Zorn zu zeigen
        und seine Macht kundzutun, die Gefäße des Zorns, die
        zur Vernichtung passend gemacht sind, mit viel Langmut
        duldete, damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an
        Gefäßen der Barmherzigkeit kundtun könnte, die er zur
        Herrlichkeit im voraus bereitet hat, nämlich uns, die
        er nicht nur aus den Juden berufen hat, sondern auch
        aus den Nationen, was dann? Es ist so wie er auch in
        Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind, will ich ‚mein
        Volk‘ nennen und sie, die Nichtgeliebte, ‚Geliebte‘;
        und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: ‚Ihr seid
        nicht mein Volk‘, dort werden sie ‚Söhne des
        lebendigen Gottes‘ genannt werden.“
        Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl
        die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein
        mag, ist es der Überrest, der gerettet werden wird.“
        Jesaja aber erkühnt sich und sagt: „Ich wurde von
        denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde
        denen offenbar, die nicht nach mir fragten.“ In bezug
        auf Israel dagegen sagt er: „Den ganzen Tag habe ich
        meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das
        ungehorsam ist und widerspricht.“
        Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk
        verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein
        Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. Gott
        hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt
        hat. Nun wisst ihr nicht, was die Schrift in
        Verbindung mit Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel
        vorstellig wird? „Jehova, sie haben deine Propheten
        getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich
        allein bin übrig geblieben, und sie trachten mir nach
        der Seele.“ Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch?
        „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben
        lassen, Männer, die das Knie nicht vor Baal gebeugt
        haben.“ So hat sich nun auch in der gegenwärtigen
        Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung
        zufolge unverdienter Güte gezeigt. Wenn es nun durch
        unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von
        Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht
        mehr als unverdiente Güte.
        Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat
        es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es
        erlangt. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen
        abgestumpft, so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen
        einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht
        zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den
        heutigen Tag.“
        Römer 9:6-8, 22-28; 10:21; 11:1-8;

        Die Juden sind also nicht vollständig verworfen,
        Paulus ist schließlich selbst ein Jude. Allerdings
        müssen sie, wie alle anderen Menschen auch, Glauben an
        Christus ausüben, um gerettet zu werden. Als Nation
        sind sie nicht mehr Gottes auserwähltes Volk, nur ein
        „Überrest“ der fleischlichen Juden hat auch das
        Vorrecht zum „Israel Gottes“ zu gehören (Galater
        6:16). Dazu müssen sie, wie Paulus auch, Christus
        annehmen.
        Denke doch auch in diesem Zusammenhang an das
        Gleichnis vom Weingarten aus Markus, Kapitel 12.

        quote:
        ——————————————————————————–
        „Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und
        wer nicht mit mir sammelt, zerstreut“
        Matthäus 12:30 und Lukas 11:23
        ——————————————————————————–

        sowie

        quote:
        ——————————————————————————–
        Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.
        Markus 9, 40

        ——————————————————————————–

        Dies scheint ein Widerspruch zu sein; wichtig ist
        aber, wie immer, der Kontext:
        Im ersten Text argumentiert Jesus mit den Pharisäern
        (Jüdische Schriftgelehrte). Ihm wurde vorgeworfen,
        dass sein Heilungswunder, welches er gerade eben
        vollbracht hatte, durch den Teufel geschehen war.
        Jesus kontert daraufhin scharf, denn seine Gegner
        waren alle mit den Schriften vertraut, hätten also
        wissen können, wer Jesus war, und konnten ausserdem
        ein Wunder „live“ miterleben. Da sie trotzdem Jesus
        als Verbündeter Satans ansahen, ging Jesus mit ihnen
        ziemlich hart ins Gericht und sagte dabei diesen
        oberen Satz. Wer Gott erlebt, und ihn trotzdem
        ablehnt, ist gegen Gott.

        Die zweite Stelle:
        Hier redet Jesus über Leute, die Gutes tun, ohne
        explizit einer Gemeinde zuzugehören bzw. den Jüngern
        nachfolgen. Leute, die Gutes tun und nicht gegen Gott
        sind, sind für Gott.

        Mir erscheint diese Deutung der beiden Stellen auch im
        Zusammenhang mit dem Liebesgebot Jesu viel
        überzeugender.
        Sagte Jesus nicht auch über den fremden Wundertäter
        der in seinem Namne wundervollbrachte und den die
        Jünger dann daran hindern wollten weil er sich ihnen
        nicht anschließen wollte, sie sollten ihn nicht
        hindern?

        Anerkennung auch anderer Konfessisonen…

        Ich wollte noch auf zwei spezielle und sehr verwandte
        Bibelstellen hinweisen (ich verwende die
        Einheitsübersetung bzw. Interlinear-Übersetzung)
        hinweisen:

        Der fremde Wundertäter: Markus 9,38- 41

        Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben gesehen,
        wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir
        versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht
        nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner,
        der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht
        schlecht von mir reden.Denn wer nicht gegen uns ist,
        der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser
        zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen,
        ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.

        Der fremde Wundertäter: Lukas 9,49 – 50

        Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie
        jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir
        versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit
        uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete
        ihm:Hindert ihn nicht!Denn wer nicht gegen euch ist,
        der ist für euch.

        Auch als überzeugter Christ und speziell als Katholik kann man also denoch auch andere
        christl. Konfessionen oder die Juden (und auch die monotheistische persisch-medische Religion der Zarathustrier bzw. Zoroastrier bzw. Parsen, deren göttlicher Erlöser Jesus Christus als der prophezeite „Menschensohn“ laut dem Propheten Daniel auch im Alten Testament der Bibel war, wie eben auch der verheißene und erwartete jüdische Messias, er führt beide Titel im Neuen Testament der Bibel und wird dort „Menschensohn“ genannt ) als Gott verehrend akzeptieren. Wenn auch noch unvollkommen und unzureichend und halbrichtig. Siehe auch die messianischen Juden als „Söhne der Propheten“ und die Karäer.

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      • Hat das Gesetz dem Christen nun gar nichts mehr zu sagen?

        https://www.soundwords.de/das-gesetz-a648.html#h-6

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