Simchat Tora: Das Fest der Gesetzesfreude

Mit den Festen Shmini Atzeret  – das heißt „heilige Versammlung am achten Tag“ (Lev. 23,36) –  und Simchat Tora (Fest der Gesetzesfreude, Thora-Feier) endet die Woche nach dem Laubhüttenfest und somit dieser gesamte jüdische Festtags-Zyklus. 

Die Feiern an Shmini Atseret / Simchat Tora konzentrieren sich auf die Thora: die Fünf Bücher Mose.

BILD: Simchat-Tora-Fähnchen aus den 50er Jahren mit tanzenden Kindern in der Synagoge

Das Fest ist dafür bekannt, dass öffentlich mit den Thora-Rollen im Arm getanzt wird. An Simchat Tora werden Schluss und Anfang des Pentateuch (hebräische Bibel, Moses-Bücher im AT) gelesen, damit kommt der Jahreszyklus der Thora-Lesungen zu einem Abschluss und wird sogleich wieder aufgenommen.

Nach Sonnenuntergang richten viele Gemeinden meist unter freiem Himmel weitere Festaktivitäten aus, die nicht mehr durch die rituellen Bestimmungen des Feiertages eingeschränkt werden.

Quelle (Text/Foto): http://newsletter.israel.de/i/EKlogJ_igkxQVBEyCnhzmy3Icu5FCDKDSXW3zWYOuFs


5 Kommentare on “Simchat Tora: Das Fest der Gesetzesfreude”

  1. Bruce Wayne sagt:

    Die Christen sind das Neue Gottesvolk. Das Neue
    Israel.

    Wichtig ist wie immer der Kontext:

    Die endgültige Rettung Israels: 9,1 – 11, 36

    Die gesamte lange Passage ist wichtig-aber in Kürze
    zusammengefasst:

    „Ich frage also:Hat Gott sein Volk
    verstossen?Keineswegs!Denn auch ich bin ein Israelit,
    ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamins.Gott
    hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt
    hat.“ Römer 11,1-3
    „Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes
    versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel
    abstammen, sind wirklich „Israel“. Auch sind sie nicht
    alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern:
    „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak
    kommen.“ Das heißt nicht, die Kinder des Fleisches
    sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder
    der Verheißung werden als der Same gerechnet. […]
    Wenn nun Gott, obwohl gewillt, seinen Zorn zu zeigen
    und seine Macht kundzutun, die Gefäße des Zorns, die
    zur Vernichtung passend gemacht sind, mit viel Langmut
    duldete, damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an
    Gefäßen der Barmherzigkeit kundtun könnte, die er zur
    Herrlichkeit im voraus bereitet hat, nämlich uns, die
    er nicht nur aus den Juden berufen hat, sondern auch
    aus den Nationen, was dann? Es ist so wie er auch in
    Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind, will ich ‚mein
    Volk‘ nennen und sie, die Nichtgeliebte, ‚Geliebte‘;
    und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: ‚Ihr seid
    nicht mein Volk‘, dort werden sie ‚Söhne des
    lebendigen Gottes‘ genannt werden.“
    Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl
    die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein
    mag, ist es der Überrest, der gerettet werden wird.“
    Jesaja aber erkühnt sich und sagt: „Ich wurde von
    denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde
    denen offenbar, die nicht nach mir fragten.“ In bezug
    auf Israel dagegen sagt er: „Den ganzen Tag habe ich
    meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das
    ungehorsam ist und widerspricht.“
    Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk
    verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein
    Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. Gott
    hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt
    hat. Nun wisst ihr nicht, was die Schrift in
    Verbindung mit Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel
    vorstellig wird? „Jehova, sie haben deine Propheten
    getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich
    allein bin übrig geblieben, und sie trachten mir nach
    der Seele.“ Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch?
    „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben
    lassen, Männer, die das Knie nicht vor Baal gebeugt
    haben.“ So hat sich nun auch in der gegenwärtigen
    Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung
    zufolge unverdienter Güte gezeigt. Wenn es nun durch
    unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von
    Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht
    mehr als unverdiente Güte.
    Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat
    es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es
    erlangt. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen
    abgestumpft, so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen
    einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht
    zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den
    heutigen Tag.“
    Römer 9:6-8, 22-28; 10:21; 11:1-8;

    Die Juden sind also nicht vollständig verworfen,
    Paulus ist schließlich selbst ein Jude. Allerdings
    müssen sie, wie alle anderen Menschen auch, Glauben an
    Christus ausüben, um gerettet zu werden. Als Nation
    sind sie nicht mehr Gottes auserwähltes Volk, nur ein
    „Überrest“ der fleischlichen Juden hat auch das
    Vorrecht zum „Israel Gottes“ zu gehören (Galater
    6:16). Dazu müssen sie, wie Paulus auch, Christus
    annehmen.
    Denke doch auch in diesem Zusammenhang an das
    Gleichnis vom Weingarten aus Markus, Kapitel 12.

    quote:
    ——————————————————————————–
    „Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und
    wer nicht mit mir sammelt, zerstreut“
    Matthäus 12:30 und Lukas 11:23
    ——————————————————————————–

    sowie

    quote:
    ——————————————————————————–
    Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.
    Markus 9, 40
    ————————————————————————

    Dies scheint ein Widerspruch zu sein; wichtig ist
    aber, wie immer, der Kontext:
    Im ersten Text argumentiert Jesus mit den Pharisäern
    (Jüdische Schriftgelehrte). Ihm wurde vorgeworfen,
    dass sein Heilungswunder, welches er gerade eben
    vollbracht hatte, durch den Teufel geschehen war.
    Jesus kontert daraufhin scharf, denn seine Gegner
    waren alle mit den Schriften vertraut, hätten also
    wissen können, wer Jesus war, und konnten ausserdem
    ein Wunder „live“ miterleben. Da sie trotzdem Jesus
    als Verbündeter Satans ansahen, ging Jesus mit ihnen
    ziemlich hart ins Gericht und sagte dabei diesen
    oberen Satz. Wer Gott erlebt, und ihn trotzdem
    ablehnt, ist gegen Gott. (aber das tun die anderen apostolischen Traditionen etwa nach Johannes und Jakobus oder auch Thomas ja eben nicht!)

    Die zweite Stelle:
    Hier redet Jesus über Leute, die Gutes tun, ohne
    explizit einer Gemeinde zuzugehören bzw. den Jüngern
    nachfolgen. Leute, die Gutes tun und nicht gegen Gott
    sind, sind für Gott. Gültig ist für Christen natürlich die Bibel.

    Mir erscheint diese Deutung der beiden Stellen auch im
    Zusammenhang mit dem Liebesgebot Jesu viel
    überzeugender.
    Sagte Jesus nicht auch über den fremden Wundertäter
    der in seinem Namne wundervollbrachte und den die
    Jünger dann daran hindern wollten weil er sich ihnen
    nicht anschließen wollte, sie sollten ihn nicht
    hindern?

    Anerkennung auch anderer Konfessisonen…

    Ich wollte noch auf zwei spezielle und sehr verwandte
    Bibelstellen hinweisen (ich verwende die
    Einheitsübersetung bzw. Interlinear-Übersetzung)
    hinweisen:

    Der fremde Wundertäter: Markus 9,38- 41

    Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben gesehen,
    wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir
    versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht
    nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner,
    der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht
    schlecht von mir reden.Denn wer nicht gegen uns ist,
    der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser
    zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen,
    ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.

    Der fremde Wundertäter: Lukas 9,49 – 50

    Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie
    jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir
    versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit
    uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete
    ihm:Hindert ihn nicht!Denn wer nicht gegen euch ist,
    der ist für euch.

    Auch als überzeugter Christ kann man also andere
    christl. Konfessionen oder eingeschränkt die Juden als Gott
    verehrend aktzeptieren. Wenn auch noch unvollkommen.

    Zudem gibt es durchaus (z.B. aus der verschollenen
    Quelle „Q“, deren Inhalte teiweise Eingang in die
    Bibel fanden) Jesus- Worte, die nicht in jeder Bibel
    stehen oder Eingang in die verbreitetste Bibelversion
    fand. Siehe auch den 1. Clemens-Brief und das äthiopische Henoch-Buch, aus dem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel im Judas-Brief auszugsweise zitiert. Etwa bei den Kopten mit dem breiteren Bibel-Kanon. Oder in der syrischen Kirche. Der heilige Irenäus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum biblischen Kanon bzw. Bibel-Kanon und Neuen Testament. Die äthiopisch-koptische Kirche rechnet u.a. auch noch Sondergut wie das etwa für die Angelogie wichtige Jubiläen-Buch zum engeren und breiteren Bibel-Kanon und ihrem alten Testament.
    Auch die Kirchenväter schätzten es noch hoch, es stand bei ihnen allgemein noch im hohen Ansehen. Siehe auch die Septuaginta.

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    • Es gibt zwischen der körperlich-materiellen und der geistig-spirituellen Ebene eben auch noch die seelisch-psychische-astralische-feinstoffliche-feinenergetische-ätherische Ebene als Mittler und Vermittler. Auch der Apostel Paulus verwendet im Neuen Testament die Einteilung bzw. Dreiteilung des Menschen in Körper und Seele (griechisch Psyche) und Geist wie in der griechischen Philosophie und in der hermetischen Philosophie der Hermetik usw.
      Zwischen Körper und Geist mittelt und vermittelt die Seele (bzw. auf griechisch „Psyche“), weswegen eben auch deren Pflege und Entwicklung und Reinigung so extrem wichtig ist. Denn die Erfolge im geistigen Bereich bzw. des unsterblichen Geistes auf der geistigen Ebene hängen eben auch mit vom individuellen jeweiligen Zustand der Seele bzw. griechisch Psyche mit ab. Und deren Pflege und Reinheit und Harmonie bzw. Harmonisierung wird leider häufig sehr stark vernachlässigt, gerade auch die alternative Medizin beschäftigt sich damit usw.
      Leseswert wären wohl auch noch Elias Erdmanns freie Online Texte und Aufsätze etwa zu Philo(n) von Alexandrien und zur 4 bzw. 5 Elemente Lehre der griechischen und hermetischen Philosophie und zur christlichen Mystik und christlich hermetischen mystischen Tradition.
      nsonsten siehe noch meine anderen Links etwa zu „Logos“ und Anthropos und „Mysterien“ bzw. „Mysterion“ und „Mysterion“ als „Geheimnissen“ bzw. mystischen „göttlichen Geheimnissen“, die ich an sie geschickt habe, und auch zu den Propheten und Henoch und der Henoch-Literatur und den 4 Tiergestalten bzw. Tiergesichtern und der jüdischen Merkabah- bzw. Thronwagen-Mystik und kabbalistischen Hekhaloth-Literatur und jüdischen Kabbalah usw.

      Die Mysterien von Eleusis und das Urchristentum

      https://www.ewigeweisheit.de/blog/johan-von-kirschner/2016/08/08/die-mysterien-von-eleusis-und-das-urchristentum

      Die theologische Gedanke von „Mysterium paschale“ wurde von dem Maria Laacher Benediktiner Dr. Odo Casel wiederentdeckt und vom Zweiten Vatikanischen Konzil aufgegriffen und entfaltet

      http://www.kathpedia.com/index.php?title=Pascha-Mysterium

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  2. Bibellehre und Auslegung, Klartext
    Sollen Christen den Sabbat halten?

    Rudolf Ebertshäuser

    Immer wieder erhalte ich Anfragen von Christen, die verunsichert sind, ob sie das Gebot des Sabbats halten sollen. An dieser Stelle möchte ich einmal kurz darlegen, weshalb ich glaube, daß es für uns Christusgläubige nicht nur unnötig, sondern geradezu falsch ist, den Sabbat zu halten.

    https://das-wort-der-wahrheit.de/2018/07/sollen-christen-den-sabbat-halten/

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