Prof. Michael Wolffsohn kritisiert einseitige Resolution des Historikertags

Der Historikertag in Münster hat kürzlich – wen wunderts? – eine Erklärung ganz im Sinne der „Political correctness“ verabschiedet, denn es wird dabei nur gegen „rechts“ (gemeint ist die AfD) und gegen den Sprachgebrauch in diesem Spektrum „argumentiert“, nicht jedoch gegen die Polemik von links, obwohl sich bereits im Vorfeld ein jüngerer Geschichtsforscher vergeblich dafür ausgesprochen hatte, solche Einseitigkeit zu vermeiden und nach beiden Seiten kritisch auszuteilen.

Wie die Tageszeitung DIE WELT weiter berichtet, hat sich der Münchner Historiker Dr. Michael Wolffsohn (siehe Foto) kritisch zu dieser Resolution geäußert. Der in Israel geborene Schriftsteller und Professor, der sich als „deutsch-jüdischer Patriot“ versteht, brachte den Einwand, der Historikerverband habe kein „allgemeinpolitisches Mandat“. Mit anderen Worten: Der Schuster soll bei seinen Leisten bleiben, die Historiker bei ihrer Vergangenheits(er)forschung.  

Zudem beanstandete Wolffsohn, der Historikertag habe sich„unter dem Vorwand der AfD-Kritik in die Parteipolitik eingemischt“. 

Sodann könne sich der Verband nicht anmaßen, gleichsam „die Verkörperung der Volontée Générale“ zu sein, denn es gebe es keinen allgemeinpolitischen Willen des Volkes, auf den sich die Geschichtswissenschaftler berufen könnten.

 

 

 


3 Kommentare on “Prof. Michael Wolffsohn kritisiert einseitige Resolution des Historikertags”

  1. […] Prof. Michael Wolffsohn kritisiert einseitige Resolution des Historikertages […]

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  2. Hera sagt:

    Wenn man konservative Parteien als rechts einordnen möchte, bitte, das heißt aber nicht, dass diese Parteien automatisch rechtsradikal sind. Demzufolge wäre ja auch die CDU lange vor der diktatorischen Übernahme linker Parteien auch rechtsradikal gewesen. Rechts ist lediglich eine Bezeichnung dafür, dass sich Politiker konservativen Werten verbunden fühlen, so auch die AFD, die nicht rechtsradikal ist. Immer mehr gebildete Migranten haben den Migrationsterror unserer Kanzlerin und des Altparteikartells satt und wählen auch AFD, weil dieser Migrationsterror mit einem Verlust unserer hart erkämpften humanitären Werte und Menschenrechte einhergeht
    Auch diese Liebelei der Altparteien mit den Islamverbänden, die nur das Ziel der totalen Unterwerfung unter ihren mohammedanischen Glauben zum Ziel haben, wo Frauenrechte abgeschafft werden, die Tierquälerei mit Halal-Schlachtungen wieder in Deutschland Einzug hält und Clankriege führt Schritt für Schritt zur Abschaffung unserer freiheitlichen Menschenrechte. Dieses Gedöns unserer Politiker, die unser christlich-jüdisches Erbe mit Füßen treten, das eine Aufklärung durchlaufen hat, um sich vor Lobeshymnen dem mittelalterlichen Islam an zu biedern, einfach nur noch widerlich.
    Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland, Muslime, die eine Aufklärung anstreben und sich von einer brutalen mohammedanischen Unterdrückungskultur abwenden wollen und von ihren Glaubensbrüdern mitten in Deutschland mit dem Tode bedroht werden, in verkraftbarer Anzahl schon. Ob nun der Alpenajatollah aus Bayern, wie Helmes ihn nannte, unsere Islam-Verehrerin Claudia Roth Grüne nebst Oberpfäffin Käßmann und Oberpfaffenbischof Bedford-Strohm, die christliche Kultur dem Islam einverleiben wollen, die Scharia Partei Deutschlands SPD, die den Moscheebau fördert und mit Kniefällen vor dem Islam nicht spart oder unsere Gottkanzlerin, sie alle haben unsere christlichen Werte für eine rückständige Kultur an den Nagel gehängt. Wann lesen die geistig vernebelten Gutmenschen endlich mal den Koran, der zur Unterwerfung der Menschen unter Allah und Mohammed aufruft und auch das Töten der Ungläubigen gut heißt?

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  3. Hans-Werner Wanie sagt:

    Selbstauferlegte Gleichschaltung. Über soviel Servilität hätte sich Hitler sicherlich gefreut. Das geht alles zu Lasten der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft und Zunft in dieser Republik. Prof. Wolffsohn ist bislang der einzige „Rufer“ und Mahner – auch das ist bezeichnend für Selbstbewußtsein der Zunft!

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