Die „Jüdische Rundschau“ äußert sich differenziert zu den „Juden in der AfD“

Nachdem in Wiesbaden die innerparteiliche Vereinigung „Juden in der AfD gegründet wurde, gibt es weiterhin unterschiedliche Stellungnahmen auch aus jüdischen Kreisen. 

Während sich die Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ ablehnend zu dieser Initiative äußert, zeigt das Monatsblatt „Jüdische Rundschau“ eher Verständis dafür, wobei sich diese tolerante Haltung durchaus nicht unkritisch äußert, aber sachlich und differenziert wirkt.

In der neuen Oktober-Ausgabe der „Jüdischen Rundschau“ schreibt der Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher erneut kritisch über Merkels Asylpolitik, nicht zuletzt wegen des dadurch erstarkten Islam in Deutschland.

Er fügt hinzu: „Ein besonderer Indikator für das Versagen der etablierten Parteien ist die Abwanderung von Juden zur neuen Opposition.“

Nachdem er „einschlägig berüchtigte Israelfeinde in der SPD“ erwähnt, schreibt der Autor weiter, man nehme als Chronist „die zum großen Aufreger ausgewachsene Bildung einer jüdischen Gruppe innerhalb der AfD“ ohne Vorverurteilung „zur Kenntnis“.

Weiter heißt es, eine „Beschimpfung von Juden, die diesen Entschluss gefasst haben“, stehe den „jüdischen Funktionsträgern“ nicht zu, die sich „der Verunmöglichungspolitik für jüdisches Leben in diesem Lande seit Jahren fast unwidersprochen angedient“ und es „bis heute nicht fertiggebracht“ hätten, „ihrer Freude Ausdruck zu verleihen über die einzig geschichtlich richtige Entscheidung des amerikanischen Präsidenten, Jerusalem als ewige und legitime Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen“. (Die AfD hatte sich ausdrücklich hinter diesen pro-israelischen Entschluß Trumps gestellt.)

„Besonders fragwürdig“ findet Dr. Rafael Korenzecher die Ablehnung der jüdischen AfD-Gruppe seitens der „etablierten Parteien“, die für den „desaströsen Zustand in unserem Staate“ verantwortlich seien, „in dem jüdische Schüler vor den Augen der Lehrer, Behörden und Elternvertreter durch Muslime von deutschen Schulen geprügelt werden“.

Quelle für die Zitate: http://juedischerundschau.de/kolumne-jr-50/

Weitere Infos hier: https://www.freiewelt.net/interview/die-stimmung-in-den-juedischen-gemeinden-ist-in-richtung-afd-gekippt-10075836/

 


5 Kommentare on “Die „Jüdische Rundschau“ äußert sich differenziert zu den „Juden in der AfD“”

  1. Jutta sagt:

    Selbstverständlich gehören Juden in die AFD.
    Bedenklich jedoch sind die Moslems in der AFD.
    Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele es sind.
    Also ist die AFD eine Partei wie fast jede andere auch.

    Vermutlich soll mit den Juden von den vielen Moslems in dieser Partei abgelenkt werden.

    Gefällt 1 Person

    • wolfsattacke sagt:

      Wenn Moslems sich kooperativ verhalten und nicht versuchen, den Islam einfließen zu lassen, ist es kein Problem, schließlich gibt es auch solche unter den Muslimen, welche „nur noch lediglich zu den Muslimen gehören“, den Islam aber nicht oder nur wenig praktizieren.

      Die AfD ist eine Partei wie jede andere, nur daß sie eben nicht gegen die eigene Bevölkerung agiert, das ist der kleine, aber entscheidende Unterschied zu den Anderen. 😉

      Gefällt 1 Person

  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Juden, die sich nachhaltig für eine sichere Zukunft für ihren Glauben in Deutschland einsetzen, können nur die AfD wählen und in ihr mitarbeiten, weil sie die einzige Partei ist, die sich gegen die galoppierende Islamisierung und damit der Vernichtung einer vielfältigen (auch jüdischen) Kultur und Glaubensvielfalt in unserem Land entgegenstemmt.
    Warum AfD?
    ,,Wer den Glauben verlässt, den tötet!“ (Erste Grundregel, sie dient dem Überleben in der islamischen Gemeinschaft)

    Hadith 3017 Sahih Al Bukharyy: Wer vom Glauben abfällt, der ist zu töten!

    O Herr, lass auf Erden von den Ungläubigen keinen ( Sura 71, Vers 27 ) (Zweite Grundregel, sie dient der bedingungsslosen Ausbreitung des Islams).

    Nicht ihr tötet, Allah tötet (Dritte Grundregel. Sie befreit von jeder Verantwortung)

    8/48 Gehorchet Gott (Allah) und seinem Gesandten

    Mehr braucht man vom Islam nicht zu wissen, denke ich manchmal.
    Die ,,Altparteien“ wissen das auch! – und dennoch agieren sie falsch.

    Ich betrachte (als parteiloser) die Teilnahme jüdischer Mitbürger bei der AfD als eine starke Säule für diese progressive und zukunftsgerichtete Partei.

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  3. truckeropa66 sagt:

    Zu den großen jüdischen Organisationen kann man nur sagen, beiße nicht die Hand die dich füttert! Da kannst erst reinbeißen wenn es eine andere gibt die dir das Futter reicht.

    Gefällt 3 Personen

  4. wolfsattacke sagt:

    Zitat: „„Besonders fragwürdig“ findet Dr. Rafael Korenzecher die Ablehnung der jüdischen AfD-Gruppe seitens der „etablierten Parteien“, die für den „desaströsen Zustand in unserem Staate“ verantwortlich seien, „in dem jüdische Schüler vor den Augen der Lehrer, Behörden und Elternvertreter durch Muslime von deutschen Schulen geprügelt werden“.

    Der Grund für die Ablehnung durch die „etablierten Parteien“, ich nenne sie mal Altparteien, denn etabliert ist die AfD nun auch ;-), ist leicht zu ergründen. Oft hat man der AfD verleumderisch zu Unrecht antisemitische Haltung unterstellt, was nun durch die Gruppe Juden in der AfD zur Farce, einfach lächerlich wird. Es würden sich wohl kaum jüdische Mitbürger in der AfD zuhause fühlen, wenn sie dort angefeindet würden, somit ist die Lüge der Altparteien geplatzt und offenbart sich lediglich als Denunzierungsversuch.

    Ich für meinen Teil finde es gut, daß sich diese Gruppe in der AfD gegründet hat, auch weil sie ein Gegenpol zu den erbärmlich niederen Denunzierungen gegen die AfD darstellt.

    Gefällt 2 Personen


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