Berlin: „Queere“ SPD-Gruppe provoziert mit Postkartenspruch „Du Hetero-Sau“

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtete, hat sich die Arbeitsgemeinschaft SPDqueer Pankow anläßlich des 40. Jubiläums des homosexuellen CSD in Berlin etwas Besonderes einfallen lassen, nämlich eine Postkarte mit dem Spruch „Du Hetero Sau“ in fetten Buchstaben, daneben die Regenbogenfahne als Symbol.

Die SPD-Aktion wolle damit provokativ auf „homophobe Beleidigungen“ wie „Schwule Sau“ aufmerksam machen, erklärte Alfonso Pantisano, stellv. Leiter dieser SPD-Initiative. Hinsichtlich der Kritik an dieser Postkartenaktion sprach er von einer „erkrankten Diskussionskultur in Deutschland“. Man arbeite sich an Überschriften ab, „ohne sich mit Inhalten auseinanderzusetzen“.

Auf die Idee, wie auch immer geartete „Inhalte“ seriöser vorzutragen, scheint dieser „queere“ Sozialdemokrat nicht zu kommen.

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5 Kommentare on “Berlin: „Queere“ SPD-Gruppe provoziert mit Postkartenspruch „Du Hetero-Sau“”

  1. Bernhard sagt:

    Na ja, ich habe noch ganz Dinge gehört, so dass mich „Hetero-Sau“ nicht mehr aus der Bahn wirft. Vielleicht sollte ich mir „Ich Hetero-Sau“ auf ein T-Shirt drucken lassen und damit rumlaufen. Mal sehen, was das für Reaktionen auslösen würde.

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  2. Versuchen sie mal, als Hetero in einer Schwulenbar ein Bier zu trinken…da gibts keine Toleranz!

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    • Bernhard sagt:

      Na ja… natürlich dürfen Schwule nicht beleidigend und schon gar nicht tätlich werden. Allerdings: Wenn man sich in einem christlichen Café als Atheist profiliert oder in einem BVB-Lokal als Schalke-Fan „outet“, wird man auch keinen begeisterten Zuspruch finden…

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  3. Dorrotee sagt:

    Wie unmöglich ist das denn?
    Dazu fällt mir das zur Zeit gelesene Buch von M. Matussek ein. Er gibt folgendes zu bedenken.
    Zitat aus dem Buch White Rabbit, S.109, hier schreibt Matussek:
    Die Titelzeile „Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so, kam bescheiden gesagt hammermäßig gut an.
    Zitat S. 112-113:
    Und was Homophobie angeht, eine Phobie ist doch eine Krankheit, also sollte man mit denen schonend umgehen und nicht abrechnen wie schäumende Ankläger oder Staatsanwälte. Ich werde doch niemanden beschimpfen, weil er sich eine Grippe zugezogen hat oder sogar den Wunsch äußern, ihn zu töten.
    Genauso idiotisch wie Homophobie ist es, jeden homophob zu nennen, der das Theater der Schwulenlobbys nicht mitmacht.

    Gut nachgedacht!

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  4. Eine unglaublich primitive Aktion! Jeder anständige Mensch weiß, dass man Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht beleidigen darf. Auch gute Katholiken haben so viel Anstand. Man glaubt es kaum… Mal im Ernst: Glaubt dieser Aktionator denn wirklich, mit solchen „Heldentaten“ mehr Verständnis für seine Gruppe zu bekommen? Wohl kaum! Wir müssen hier alle mal zu mehr Sachlichkeit zurückkehren. Allerdings müssen homosexuell empfindende Menschen auch verstehen, dass manche Menschen aus Gründen des Glaubens auch das vom GG in Art. 4 geschützte Recht für sich in Anspruch nehmen dürfen, homosexuelle Aktivitäten als „schwer sündhaft“ anzusehen und zu bezeichnen. Dies ist keine Diskriminierung, Homophobie oder Missachtung homosexueller Menschen. Nein, diese Haltung entspringt dem gläubigen Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Jeder Mensch muss seinem Gewissen folgen. Und keiner hat das Recht, ihn wegen dieser Entscheidung zu beleidigen, sei es mit so dämlichen und verunglimpfenden Begriffen wie „schwule“ oder „homophobe“ oder „Hetero-Sau“.

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