Bundestag debattiert über „Bluttest“ zur Untersuchung auf Down Syndrom

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Der Deutsche Bundestag debattiert heute darüber, ob ein vorgeburtlicher Bluttest auf Down-Syndrom künftig von den Krankenkassen bezahlt werden soll oder nicht.
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Wie die Infografik zeigt, leben derzeit geschätzte 50.000 Menschen mit Trisomie 21 in Deutschland. Sie kämen in der gesellschaftlichen Debatte über die Tests bislang nicht zu Wort, kritisieren einige Abgeordnete.
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Würden Bluttests als Standard in Deutschland eingeführt, könnte sich die Zahl der Menschen mit Down-Syndrom in den nächsten Jahren weiter verringern.
Über 90% der ungeborenen Kinder, bei denen das Down-Syndrom festgestellt wird, werden nach dieser Diagnose abgetrieben.
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Quelle: https://de.statista.com/infografik/15758/down-syndrom-in-deutschland/

 


2 Kommentare on “Bundestag debattiert über „Bluttest“ zur Untersuchung auf Down Syndrom”

  1. Michael Markus WOLF sagt:

    Sehr geehrte Frau Küble,
    Sehr geehrte Damen und Herren AbtreibungsgegnerINnen,

    der Tenor dieses Artikels ist, dass Sie sich offenbar davor fürchten, dass es bald keine Trisomie21-Personen mehr gibt.

    Das ist doch das Gute an diesen Tests.

    Frau Küble,
    Frau Lambrecht,
    Herr Professor Doktor Holm Schneider,

    und alle diejenigen, die gegen diese Pränatests sind:

    Wäre es Ihnen lieber,
    SIE wären mit Trisomie 21 auf die Welt gekommen?

    Sie, die „Glücklichen“, welche keine Trisomie 21 haben,
    haben gut reden.

    Was ist Ihnen lieber, ein gesundes oder ein behindertes/krankes Kind?

    Ich gehe mit 99%iger Wahrscheinlichkeit davon aus, dass Sie lieber ein gesundes Kind haben wollen.
    Und ALLEIN schon das ist ein hieb- und stichfester Grund, abzutreiben, wenn auch nur ein sagen wir, zehnprozentiger Verdacht auf Trisomie 21 besteht.
    Nach der Abtreibung wegen Trisomie 21 sollte die Frau es nochmal versuchen und hoffen wir, dass es diesmal klappt.

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    • Guten Tag,
      Professor Holm Schneider hat eine von Trisomie-21 betroffene junge Frau beruflich bei sich angestellt, der bekannte CDU-Politiker und Lebensrechtler Hubert Hüppe hat ein behindertes Kind adoptiert, die ALFA-Vorsitzende von Nordmünsterland, Cordula Mohr, pflegt ihre behinderte Tochter und-so-weiter.
      Natürlich wünschen sich alle Eltern – auch die christlichen – lieber gesunde als kranke oder behinderte Kinder, das versteht sich am Rande.
      Aber in einer christlichen Welt werden auch Menschen mit Behinderungen akzeptiert und als Geschöpfe Gottes geachtet und geliebt.
      Eine heidnische oder atheistische Denkweise mag hiermit überfordert sein.
      Aber die Zeiten im alten Rom, als der „Hausvater“ neugeborene Babys, die ihm nicht gefielen, straflos aussetzen konnte, sind gottlob – und Dank des Christentums – vorbei.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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