CSU-Fraktion in Bayern jünger geworden – Viele Selbstständige und Freiberufler dabei

„Die neue CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag ist wieder ein gutes Spiegelbild der bayerischen Gesellschaft. Das unterstreicht unseren Anspruch als Volkspartei.“  – Mit diesen Worten kommentiert Thomas Kreuzer, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, die Zusammensetzung der neuen und der wiedergewählten Abgeordneten in der Fraktion.

Die künftige Fraktion setzt sich aus 85 direkt gewählten Stimmkreis-Abgeordneten zusammen. Ihr Durchschnittsalter ist dabei mit 43,4 Jahren erheblich jünger als nach der letzten Wahl vor fünf Jahren (50,7). Die jüngste Abgeordnete ist Judith Gerlach aus dem Kreis Aschaffenburg-West (33 Jahre); Dr. Alfred Sauter wurde als ältester Abgeordneter der neuen Fraktion wiedergewählt (68 Jahre). Der Frauenanteil liegt konstant bei etwa 20 Prozent.

Besonders vielfältig ist die Fraktion wieder einmal bei der Verteilung der beruflichen Gruppen: So gehören der neuen Fraktion 35 Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe an, darunter 6 Landwirte. 28 Abgeordnete kommen aus dem Öffentlichen Dienst, 21 haben vorher als Angestellte in Wirtschaft und Verbänden gearbeitet. Ein Abgeordneter war zuvor kommunaler Wahlbeamter.

Quelle: Pressemeldung der CSU-Landtagsfraktion

 

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Israel-Museum zeigt älteste antike Inschrift mit dem Ortsnamen „Jerusalem“

​Am vergangenen Dienstag ist im Israel-Museum in Jerusalem die älteste, bisher bekannte Steininschrift des Namens „Jerusalem“ erstmals präsentiert worden.

Die Original-Inschrift und eine Hervorhebung des Wortes „Yirushalaiym“ (Jerusalem)

Bei dem Exponat, das nun Teil der Dauerausstellung ist, handelt es sich um eine etwa hüfthohe Säule mit der Inschrift „Chananiya, Bar Dodalos Mirushalaym“ (Chananiya, Sohn des Dodalos aus Jerusalem).

Die Säule wurde Anfang des Jahres bei Ausgrabungen der Israelischen Altertumsbehörde in einem Handwerkerdorf aus der Zeit der Hasmonäer entdeckt. Das antike Dorf und damit die Ausgrabungsstätte liegen in der Nähe des ICC und damit an der Einfahrt ins moderne Jerusalem, etwa zweieinhalb km entfernt von der Altstadt.

Danit Levi, die Leiterin des Ausgrabungsteams, erzählte gegenüber der Nachrichtenseite Times of Israel über den Anblick der Inschrift: „Mein Herz begann zu klopfen, und ich war sicher, jeder könne es hören. Meine Hände zitterten so sehr, dass ich noch nicht mal ein gutes Foto machen konnte.“

Levi datiert die Säule auf 100 v. Chr.; sie sei typisch für jüdische Handwerkerhäuser aus dieser Zeit. Die Inschrift bedeute entweder, dass jener Chaniniya das Haus finanziert oder dass er es bewohnt habe.

Zwar gehörte die Säule ursprünglich zu einem Haus in einem jüdischen Dorf (es finden sich etwa rituelle Badestellen (Mikwot) und auch weitere hebräische Inschriften), sie scheint jedoch anschließend von der Zehnten Römischen Legion weiterverbaut worden zu sein, die Jerusalem im Jahre 70 zerstörte.

Chananiya war möglicherweise einer der Töpfer des Dorfes, in dem Tongefäße für die Bewohner Jerusalems und die Pilger hergestellt wurden. Es sei typisch, so Levi, dass solche Produktionsstätten außerhalb der Stadtmauern lagen, um die Verschmutzung der Stadt zu vermeiden.

Abgesehen von der Lage am Wasser und Lehmvorkommen in der Nähe lag das Dorf aber auch an einem der Hauptwege, die zum Tempel führten. Jerusalem sei zur Zeit des Zweiten Tempels eine Stadt mit 50.000 Einwohnern gewesen – die während der großen Pilgerfeste um hunderttausende Pilger anwuchs.

Quelle (Text/Foto):http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Alteste-Inschrift-des-Wortes-Jerusalem-auf-Hebraisch-vorgestellt.aspx