Bayern zahlt Familien für eigene Wohnung Baukindergeld-Plus und Eigenheimzulage

Erfolgreicher Start für das Baukindergeld des Bundes: Mehr als 2.700 Familien in Bayern haben die Förderung bereits beantragt. Das entspricht einer möglichen Fördersumme von fast 59,5 Millionen Euro.

Das von der Großen Koalition auf den Weg gebrachte Baukindergeld soll helfen, die Wohnungsnot für Familien zu bekämpfen.

Der Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, kann seit dem 18. September online angefordert werden. Berechtigte bekommen für den Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Wohnung eine Förderung von 12.000 Euro pro Kind.

Das Baukindergeld können Familien mit einem Kind mit einem Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro im Jahr beantragen. Die Einkommensgrenze erhöht sich für jedes weitere Kind um 15.000 Euro.

Bayern legt noch oben drauf:

Zusätzlich zum Baukindergeld des Bundes profitieren bayerische Familien mit dem Baukindergeld Plus und der Bayerischen Eigenheimzulage am meisten beim Erwerb von Wohneigentum:

  • Bayern erhöht den Zuschuss des Bundes mit dem Bayerischen Baukindergeld um 3.000 Euro pro Kind.
  • Mit der Bayerischen Eigenheimzulage wird die Bildung von Wohneigentum einmalig mit 10.000 Euro gefördert.
  • Mit der Bayerischen Eigenheimzulage, dem Baukindergeld und dem Baukindergeld-Plus bekommt eine Familie mit zwei Kindern innerhalb von zehn Jahren bei Kauf oder Neubau eines Eigenheims insgesamt 40.000 Euro vom Freistaat.

Mehr zur Eigenheimförderung hier.

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Rakete aus Gaza auf Wohnhaus in Israel – Mutter rettete sich und ihre drei Kinder

Am Mittwochmorgen um 3 Uhr ist eine Rakete aus dem Gazastreifen ins Kinderzimmer eines Wohnhauses in der Stadt Beer Sheva eingeschlagen.   

Das getroffene Haus in Beer Sheva

Beer Sheva liegt 40 Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Die Mutter rettete ihren 3 Kindern das Leben, indem sie sie nach Ertönen des Alarms blitzschnell aus den Betten in den Luftschutzraum brachte. Das Haus wurde beinahe gänzlich zerstört.

Als Reaktion auf den Raketenbeschuss vernichteten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) einen Terrortunnel der Hamas, der vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet führte.

Es ist der 2. Tunnel in zwei Wochen, den ZAHAL demontiert hat. Außerdem wurden 20 Hamas-Ziele im Gazastreifen angegriffen.

Quelle: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Rakete-auf-Wohnhaus-in-Beer-Sheva-1018.aspx


AfD fordert sofortigen Stopp staatlicher Finanzhilfen für anti-israelische Terroristen

Der stellv. AfD-Bundessprecher Georg Pazderski äußert sich entsetzt über die Ergebnisse der jüngsten Studie des Mideast Freedom Forums Berlin. Danach werden mit EU- und Bundesmitteln sogenannte „Märtyrer im Kampf gegen die israelische Besatzungsmacht“ finanziert.

Die Fördergelder werden über die umstrittene Palästinensische Autonomiebehörde an die Terroristen verteilt. Pazderski erklärt dazu:

„Wir dürfen die Feinde Israels nicht bei ihrem Terrorkampf gegen den jüdischen Staat unterstützen. Wie die USA muss auch Deutschland die Finanzhilfen für die Palästinenser einstellen und ihnen den Flüchtlingsstatus aberkennen. Das fragwürdige UN-Hilfswerk für Palästina (UNRWA) gehört aufgelöst.

Im vergangenen Jahr belief sich die Summe der Fördergelder laut MFFB-Studie auf rund 161 Millionen Euro, davon seien 85,7 Millionen Euro an die umstrittene Palästinensische Autonomiebehörde geflossen.

Seit Jahrzehnten hängen die Palästinenser am Finanztropf der internationalen Staatengemeinschaft, ohne dass sich auch nur das Geringste dadurch verändert hätte. Offensichtlich hat man es sich in der Hängematte der internationalen Finanzhilfen bequem gemacht.

Die Hilfsgelder sind somit so oder so verloren. Dass sie nun auch noch auch für den Kampf gegen Israel, für organisierte Kriminalität und Terrorismus verwendet werden, ist unfassbar und muss sofort beendet werden.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass Palästinenser mit ihrer Geburt zum anerkannten Flüchtling werden, obwohl die meisten von ihnen nie in ihrem Leben irgendwohin fliehen mussten. Das Geld für das UNRWA wird für Menschen in anderen Gebieten dringender gebraucht.

Es ist Zeit, dass die Palästinenser endlich aus eigener Kraft ihr Leben bestreiten und statt Terror zu verüben, endlich etwas konstruktives zum Friedensprozess im Nahen Osten beitragen.“


Theologin Müllner zur Causa Wucherpfenning: Der Streit um Bibel und Homosexualität

Von Felizitas Küble

Seit Wochen hält die Debatte um Jesuitenpater Ansgar Wucherpfenning an. Dem Neutestamentler wurde durch den Vatikan das Rektorenamt für die Hochschule St. Georgen verwehrt, weil er sich nicht im Sinne der kirchlichen Lehre zur Homosexualität äußerte, sondern gleichgeschlechtliche Beziehungen billigte.

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Ausgerechnet auf der Webseite „Katholisch.de“ der Deutschen Bischofskonferenz verteidigt die katholische Theologin Ilse Müllner aus Kassel nun die Positionen von Professor Wucherpfennig in einem Interview, das Madeleine Spendier mit ihr führte: https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/an-keiner-stelle-verurteilt-die-bibel-homosexualitat
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Unter dem Titel „An keiner Stelle verurteilt die Bibel Homosexualität!“ wurde dieses Plädoyer für den Frankfurter Jesuiten am 16. Oktober veröffentlicht. 
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Frau Prof. Müllner startet gleich mit der Behauptung, aus der Bibel lasse sich „überhaupt nicht ableiten, wie man sich heute als Christ oder als Christin mit Blick auf das Thema Homosexualität positionieren muss“.
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Bekanntlich hat sowohl das AT wie das NT homosexuelle Handlungen deutlich verurteilt, z.B. Levitikus 18,22 und Römer 1,26-27.
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Doch das ficht die Theologin nicht an. In typischer Manier modernistischer Exegese erklärt sie, jene biblischen Aussagen müsse man in ihrem kulturellen und „sozio-historischen“ Zusammenhang verstehen und auslegen.
Bei der damaligen Verurteilung gleichgeschlechtlicher Praktiken sei es allein um das Machtgefälle gegangen, nämlich um Abhängigkeitsverhältnisse, so etwa von älteren zu jüngeren Männern usw.; sie fügt hinzu: „Die Vorstellungen von einer homosexuellen Partnerschaft gab es damals noch nicht. Davon spricht man erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts.“

Einmal abgesehen von dieser überraschenden Auskunft widerspricht sich die Theologin selbst, wenn sie am Ende des Interviews nahelegt, zwischen David und Jonathan habe es eine homosexuelle Liebesbeziehung gegeben.

Auf die Frage „Gibt es Bespiele für eine homosexuelle Beziehung in der Bibel?“ erwähnt sie außerdem Rut und Noomi; in beiden Fällen seien die „Lebensbeziehungen von großer Tiefe und Verbindlichkeit“. Um diesen Gedanken zu untermauern, fügt sie hinzu: 

„Interessant ist, dass Zitate aus der Rut-Erzählung gerne in der Hochzeitsliturgie verwendet werden: „Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.“ Das verspricht eine Frau einer anderen, das sagt die Schwiegertochter zu ihrer Schwiegermutter, die wenigsten wissen um diesen Zusammenhang.“

Die Exegetin läßt erstens den Zusammenhang unerwähnt, daß die nichtjüdische Schwiegertochter mit ihrer hebräischen Schwiegermutter ins Heilige Land zog, daß sie zweitens bald danach geheiratet hat, daß diese Geschichte ingesamt nicht den geringsten Anhaltspunkt für das Thema „gleichgeschlechtliche Lebensbeziehungen“ liefert.

Die biblisch-christliche Botschaft ist klar und aus sich heraus logisch: Sexualität gehört allein in die Ehe zwischen Mann und Frau. Diese Schöpfungsordnung Gottes, bereits im Paradiese gestiftet, hat einen doppelten Sinngehalt, nämlich Leben und Liebe, Fruchtbarkeit und gegenseitige Hilfestellung.

Selbst wenn nun homosexuelle Handlungen nicht allein zur Lustbefriedigung erfolgen, sondern im sogenannten „Kontext einer Lebensbeziehung“ (was hierbei ohnehin die Ausnahme darstellt), so kann diese „Partnerschaft“ nicht der Fortpflanzung dienen; zudem geht es dabei nicht um den göttlichen Schöpfungsplan einer gegenseitigen Ergänzung von Mann und Frau.

An diesem schlichten Sachverhalt ändern auch die pseudo-exegetischen Sprünge und Ausflüchte der Theologin Müllner nichts, die sie auf dem Portal der Bischofskonferenz (!) widerspruchslos ausbreiten kann.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt