CDU-Politikerin Sylvia Pantel übt Kritik am Entwurf zur Fachkräfte-Einwanderung

Es freut mich, dass sich mit dem neuen Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus ein anderer Politikstil entwickelt hat, der transparent ist und die Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion auffordert, ihre Anregungen an ihn weiter zu geben. 

Am Dienstag war Ralph Brinkhaus zu Besuch im Berliner Kreis. Die Diskussion war offen und wir konnten die Kritikpunkte zum Eckpunkte-Entwurf „Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten“ anbringen:

Die staatlich organisierte Abwerbung von Fachkräften aus Drittstaaten beruht auf der unausgesprochenen Prämisse, dass in den Herkunftsländern ein unter Aufwendung großer privater und staatlicher Mittel (z. B. Kindererziehung unter Konsumverzicht, Schul-, Betreuungs-, Gesundheits- und Bildungssystem) erzeugter Fachkräfteüberschuss besteht, der dort zur Versorgung der Bevölkerung, Aufrechterhaltung der Infrastruktur sowie der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung vor Ort nicht benötigt wird. Das ist kritisch zu diskutieren.

Wer einem weniger entwickelten Drittstaat seine Mittelschicht (z.B. Ärzte, Krankenschwestern, Ingenieure) abwirbt, schafft neue Fluchtursachen in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht.

Für Geduldete ist ein Spurwechsel in einen dauerhaften Aufenthaltsstatus unabhängig von ihrer fachlichen Qualifikation und dem Bedarf auf Seiten des deutschen Arbeitsmarktes vorgesehen. Denn es soll nur darauf ankommen, dass sie „durch ihre Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt sichern und gut integriert sind“. Dies würde das falsche Signal senden. Illegale Einreise würde sich dann bei der Ablehnung eines Schutzstatus unter weitgefassten Kriterien der Erwerbstätigkeit und „guten Integration“ lohnen.

Der grundsätzliche Wegfall sowohl der Vorrangprüfung als auch der Beschränkung auf Engpassberufe ist insofern unverständlich, als dies gerade nicht mit dem Fachkräftemangel begründet werden kann. Dies kann auch zu nicht wünschenswerter Konkurrenz zwischen einheimischen und zugewanderten Fachkräften in Berufen, in denen kein Fachkräftemangel herrscht oder sich abzeichnet, führen.

Quelle (Text/Foto) und Fortsetzung der Nachricht hier:https://80899.seu1.cleverreach.com/m/7180132/528230-b338bf67125f70eb07635ab1aec781c3


2 Kommentare on “CDU-Politikerin Sylvia Pantel übt Kritik am Entwurf zur Fachkräfte-Einwanderung”

  1. Nimrod sagt:

    Das wichtigste für die noch normal gebliebene Union wäre, ihren Parteitag vor zu ziehen, egal wie viel es kostet, um per Vertrauensabstimmung die selbst ernannte globale Kaiserin Angela Merkel, ihre Höflinge und rotgrünen Seilschaften des Thrones zu entheben. Es handelt sich hier um eine Notfallsituation, um unser Land zu retten. Wenn die erst mal zwei Tage vorher in Marokko den teuflischen Migrationspakt, der unser Land ruiniert und abschafft, unser Land in einen Konfliktherd verwandelt, unterschrieben hat, ist die Union mit schuldig an dem sinnlosen Blutvergießen und Untergang unseres Landes.

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  2. Pauline G. sagt:

    Sie hat Recht. Wieviel Pfusch diese Politiker machen, wieviel ÜNÜBERLEGTES, nicht zu Ende gedachtes Handeln. Und das bei hohen Gehältern und erstklassiger Altersversorgung.
    Brauchen wir soviel offensichtlichen Murks? Zahlen wir dafür Steuern? Und werden gleichzeitig bei geringsten Regelverstößen wie Falschparken (Parken ohne Parkscheibe für 20 Min. oder geringe Geschwindigkeitsüberschreitung) schamlos abkassiert u. eingeschüchtert bei Nichtbezahlen!

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