Der ASB verweigert Erste-Hilfe-Kurs für Angestellte von AfD-Parlamentariern

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat einen Erste-Hilfe-Kurse für Angestellte der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag abgesagt. Die Werte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) seien mit den Werten der AfD nicht vereinbar, so die Begründung des ASB. 

Die Bundestagsabgeordnete Ulrike Schielke-Ziesing kritisiert dieses Vorgehen:

„Der Arbeiter-Samariter-Bund hat einen bereits vereinbarten Erste-Hilfe-Kurs abgesagt und die politische Auseinandersetzung aus dem Parlament in das Leben unserer Mitarbeiter hineingetragen. Die Begründung erschließt sich mir nicht ganz, da viele unserer Mitarbeiter gar keine AfD-Mitglieder sind, werden sie jedoch zur Geisel der SPD gemacht.

Der Bundesvorsitzende des ASB, Herr Fleckenstein, sollte seine politische Arbeit lieber im europäischen Parlament verrichten und nicht die politische Auseinandersetzung auf dem Rücken der ASB sowie der AfD-Mitarbeiter austragen.

Hier geht es um einen ERSTE-HILFE-KURS, der dazu dient, im Notfall Menschenleben zu retten. Sollen unsere Mitarbeiter in einem Notfall den Verletzten erst fragen, ob seine Werte mit ihren übereinstimmen, bevor sie dessen Leben retten? Werden AfD-Mitarbeiter nun auch von Blut- oder Organspenden ausgeschlossen? Dürfen AfD-Mitarbeiter überhaupt noch denselben Bus wie die Heiligen der SPD benutzen oder im selben Restaurant speisen?“


8 Kommentare on “Der ASB verweigert Erste-Hilfe-Kurs für Angestellte von AfD-Parlamentariern”

  1. Bernd.L.Mueller sagt:

    …………..wir bewegen uns in Deutschland auf Weg totalitärer Staat.

    Beispiel ist Kommentar von “ Peter “ , sich moralisierend für den Besseren, Guten hält , Organisation ASB in den Rang der Unfehlbarkeit …

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  2. Gaspard sagt:

    Das ist richtig unheimlich. Befinden wir uns schon in einem Gesinnungsstaat?
    Was sagen die Gutmenschen dazu? Sie schweigen oder finden es sogar gut, dass Menschen mit anderer Gesinnung als Unmenschen behandelt werden.
    Das sollte Konsequenzen haben für den ASB. Das sollte man nicht durchgehen lassen.
    Das ist Diffamierung und Ausgrenzung von anderen Menschen. Offenbar gehören Diffamierung und Ausgrenzung zu den Werten des ASB. Was für eine Schande!

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  3. Florian Euring sagt:

    Ich bin förderndes Mitglied des ASB. Aufgrund dieser Meldung werde ich diese Mitgliedschaft baldmöglichst beenden und es auch meinem Beaknntenkreis kommunizieren.

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  4. Pauline G. sagt:

    Unglaublich. AfD-Mitarbeiter sind offensichtlich keine Menschen. „Sie so einschüchtern, dass sie sich nicht einmal zum Bäcker gehen trauen“ – so hieß, glaube ich, eine Parole von Linken. Tolle Aussichten! Es lebe der Neo-Faschismus – dieses Mal links verkleidet.

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    • Peter sagt:

      Ich finde das richtig ! Denn ich war über 16 Jahre ehrenamtlich beim ASB , man sollte sich mal mit der Geschichte des ASB beschäftigen , denn 1933 wurde der ASB auf Anordnung der Naziregierung aufgelöst und alles , Geld und Sachwerte flossen an das Rote Kreuz ! Deshalb hat der ASB so reagiert und ich finde es richtig , denn wie heist es „Wehred den Anfängen! Zum Thema Erste Hilfe Ausbildung es gibt ja noch das Rote Kreuz , die Johanniter und die Malteser !😡

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      • Th.Neumann sagt:

        Hallo Peter, ich bin von Beruf Altenpfleger. Soll ich mir jetzt nächstens von jedem pflegebedürftigen Menschen das Parteibuch, den Lebenslauf und seine Gesinnung vorlegen lassen? Und wehe, es ist nicht Mainstream? Und bitte ein Führungszeugnis: War da mal was mit Drogen in den Sechzigern? Hat er Punkte in Flensburg? Ist er fremdgegangen? Wenn etwas nicht meiner eigenen Werteskala entspricht: Einfach den pflegebdürftigen Menschen im eigenen Dreck liegenlassen??? Ist es das, was Sie wollen? Konsequent wäre es ja….
        Die eigene Gesinnung als Maß aller Dinge, gnadenlos über Menschenwürde hinweg.
        Gnadenloses Gutmenschentum.
        Ich pflege Menschen, die ein bewegtes Leben haben, Menschen, die sich mit ihren Kindern überworfen haben, die Schuld auf sich geladen haben, die Schlimmes erfahren haben, die traumatisiert sind und deshalb nicht einfach im pflegerischen Umgang. Was mich bis zu meinen eigenen körperlichen und seelischen Grenzen führt.
        Um das durchzustehen, braucht man Idealismus und auch eine Portion Demut. Ich helfe Menschen, aber ich richte nicht über sie. Es ist ein Job, der nicht viel Dankbarkeit einbringt.
        Aber ich habe gelernt, mich nicht über andere Menschen zu stellen und dazu braucht es auch einmal Demut. Altmodisches Wort, Herr Peter, nicht wahr. Mainstream klingt doch viel besser? Gutmenschentum, das einen selbst nichts kostet und auf welches man sich etwas einbilden kann.

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      • Anonymous sagt:

        Und wenn Ihr Vermieter die AFD wählt, ziehen Sie selbstverständlich sofort aus.

        Und wenn Sie mit einem Ihrer Lieben in die Notaufnahme eines Krankenhauses kommen und dort feststellen müssen, dass der behandelnde Arzt die AFD wählt, gehen Sie sofort wieder.

        Und wenn der Notarzt kommt, den Sie gerufen haben, weil einer Ihrer Lieben nach Luft schnappt und Sie feststellen, dass das der Arzt aus der Notaufnahme ist, der die AFD wählt, schicken Sie ihn sofort wieder weg.

        usw. …

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      • Fuchs sagt:

        zu Peter: Die Geschichte des ASB beschreiben Sie sicherlich richtig. Sie waren 16 Jahre beim ASB!
        Aber wie kommen Sie dazu, die Vorgeschichte des ASB zwangsläufig damit in Verbindung zu bringen wie AFD Angestellten zu behandeln sind? Sie müssten denn davon ausgehen dass die AFD dafür verantwortlich ist, was die Nazis 1933 verschuldet haben. Damit setzen sie die AFD mit der NSDAP gleich, als sei diese Partei heutzutage der rechtliche Nachfolger der Nazis!
        Was für eine dreiste Verleumdung!
        Und wie selbstgefällig Sie diese Behauptung vorbringen!
        Aber Sie müssen es ja ganz bestimmt besser wissen, nach 16 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit beim ASB. „Wehret den Anfängen“ das wird bedeuten, dass ich jetzt eine verunglückte Person auf der Strasse liegen lassen muss, während ich entscheide ob das böse Rote Kreuz, die Johanniter (die kommen lediglich in einem Ford-Transit) oder die Malteser gerufen werden sollen. Mainstream ersetzt bei Ihnen Menschlichkeit.

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