AAS-Gendergaga im Kampf gegen „Rechtsextremismus“ in der Kinderkita

Von Birgit Kelle

Wir sind stets bemüht, zu verfolgen, wohin Ihre Steuergelder fließen, schließlich wird uns als Eltern ja immer mitgeteilt, es sei kein Geld da, wenn wir nach angemessener Anerkennung der Erziehungsleistung  –  besonders von Müttern in der Rente  –  fragen.

Deswegen heute ein besonderes Schmankerl aus dem Hause der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), die mit freundlicher Unterstützung des Familienministeriums und den vollen Fördertöpfen des Programms „Demokratie leben“ allerlei Unsinn produziert und sich schon in der Vergangenheit vor allem im Kampf gegen alles, was die Herrschaften selbst für „rechts“ halten, hervorgetan hat.

In diesem Haus, das am Tropf des Steuerzahlers hängt, und von der aparten Anetta Kahane geleitet wird, einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin, die ihre Fähigkeiten offenbar auch weiterhin im Überwachen staatsfeindlicher Umtriebe sieht, hat man nun eine neue Gefahr entdeckt, die man unbedingt im Auge behalten muss: Nazi-Kinder in der Kita  – oh Schreck!

Die „Fachstelle Gender und Rechtsextremismus“, allein das muss man sich als Titel schon auf der Zunge zergehen lassen, im Hause AAS hat also eine Handreichung für die KITA unter dem schönen Titel „Ene, mene, muh und raus bist du“ erstellt, anhand der die Erzieherinnen leichter identifizieren können, ob Kinder wohl aus rechtsextremen und völkischen Haushalten stammen, um selbstredend entschlossen einzugreifen.

Denunzieren ist ab sofort leicht gemacht! Am besten man legt die Nummer vom örtlichen Jugendamt gleich schon mal raus. Ob die Kleinen verdächtige Nazi-Kinder sind, lässt sich nämlich ganz leicht feststellen: Diese Kinder sind nämlich in der Regel laut Broschüre gut erzogen, anständig gekleidet und halten Sie sich fest: Ganz oft sind das blonde Mädchen mit Zöpfen!

Ich hab vor lauter Schreck heute morgen sofort meiner blauäugigen, blonden Tochter die gekämmten Haare nochmal verwuschelt und die Zöpfe wieder aufgemacht, nicht dass wir unter Verdacht geraten.

BILD: Eines der Buchtitel von Birgit Kelle: Gender-Gaga

In perfider Weise werden zudem Rechtsextremismus mit der Ablehnung von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ in einem braunen Topf in der Spielecke zusammengerührt, damit am Ende argumentativ behauptet werden kann, Eltern, die Diversity Programme und Sexualkundeprojekte für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ablehnen, seien eben rechtsextrem, rassistisch und nicht etwa vernünftig.

Da haben wir sie wieder, die besorgten Eltern, die nicht etwa ihr Erziehungsrecht wahrnehmen wollen, sondern sich, man lese und staune, scheinheilig auch noch gerne freiwillig in die Elternarbeit einbringen. Also ganz verdächtig sind nicht nur anständig erzogene Kinder mit blonden Zöpfen, sondern auch noch Eltern mit Engagement und auch jene, die die Unterweisung in Geschlechtergerechtigkeit für das falsche Thema im Kindergarten halten. 

Was genau man sich bei der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit als Teil der Demokratiebildung (!) im Kindergarten vorstellt, erklären uns die Herrschaften freundlicherweise bis ins Detail:  Kinder sollen also lernen, dass Geschlecht nur eine sozial konstruierte Rolle ist, weil sie das von „Einschränkungen“ befreie und auch Vorurteile abbaue gegen Homosexuelle und dazu ihren Blick „öffnet“  auf transsexuelle und intergeschlechtlich Kinder. Das sind ja auch ganz klar die Interessensschwerpunkte bei 4-Jährigen.  

Ja, ernsthaft, eine Broschüre, in der die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sich für ein Vorwort nicht zu schade ist („Wir lassen die Praxis mit den neuen Herausforderungen nicht im Stich!“), und damit nicht nur das Geld ihres Hauses, sondern auch ihren inhaltlichen Segen gab, geht jetzt auf Nazi-Jagd unter Kindergartenkindern und verurteilt die Ablehnung von kindlicher Frühsexualisierung als rechtsextrem.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung versucht, das Denunziantentum gegenüber Eltern und Kindern in der KITA anzuheizen mit diesen kruden Theorien.

BILD: Birgit Kelle auf der Titelseite der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT

Bereits im Februar 2016 erschien in der unschuldigen Apothekenzeitschrift „Baby und Familie“  ein seitenlanger  Artikel genau zum selben Thema:  „Gefahr von Rechts“, wie vorgehen, wenn durch „Rechte Eltern“ Ideologie und Diskriminierung in der Kindergarten eindringen.

Seitenweise bebildert mit Zeichnungen von Mädchen mit blonden Zöpfen, genau die gleiche Argumentation wie heute in der Broschüre.  Und die gleichen Namen. Sowohl in dem unsäglichen und perfiden Apotheken-Blättchen-Beitrag als auch in der aktuellen Broschüre finden sich mehrfach dieselben Personen zitiert und als Verfasserinnen, wie etwa Eva Prause oder auch Dr. Heike Radvan, die ja auch Leiterin der „Fachstelle Gender und Rechtsextremismus“ bei der AAS ist.

Hier wird von langer Hand ein Problem inszeniert, Steuergeld verschwendet und das Misstrauen in Kitas gesät. Irrer Weise läuft das ernsthaft unter dem Titel: „Demokratie leben!“.

Unsere Autorin Birgit Kelle, geboren 1975, ist verheiratet, Mutter von vier Kindern. Kolumnistin beim Meinungs- und Debattenportal The European und bei der Zeitung WELT. Vorsitzende des Vereins Frau 2000plus, Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes New Women For Europe, Autorin der Bücher “Gendergaga” (adeo Verlag München, 2015) sowie “Muttertier – eine Ansage” (Fontis Verlag, Basel


18 Kommentare on “AAS-Gendergaga im Kampf gegen „Rechtsextremismus“ in der Kinderkita”

  1. Konstruktion des neuen Menschen

    https://www.geolitico.de/2018/11/01/konstruktion-des-neuen-menschen/

    Die schulische Erziehung zu „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zerstört die traditionellen Geschlechterrollen und will einen neuen Menschen schaffen. Transkript eines Referates von Prof. Wolfgang Leisenberg1
    Vorbemerkung:

    Im Jahr 2013 sahen erste Arbeitsentwürfe eines reformierten Bildungsplanes von Baden-Württemberg eine Erziehung schon von Grundschülern zur “Akzeptanz sexueller Vielfalt” vor. Dagegen gab es heftige Proteste aus der Bevölkerung, Demonstrationen und eine Petition an den Landtag, die 192.000 Bürger unterzeichneten. Daraufhin wurde der Entwurf des Bildungsplans überarbeitet. Bisherige “Leitprinzipien” änderte man in “Leitperspektiven” und verschob den Einführungstermin des neuen Bildungsplans von 2015 auf 2016. Anstelle von “Akzeptanz sexueller Vielfalt” hieß es nun “Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“, womit unter Vielfalt neben der Staatsangehörigkeit, Nationalität, Ethnie, Weltanschauung etc. auch die „geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung“ gemeint war.

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  2. Luchs sagt:

    Wir sind weit weg, vor den schlimmen Entscheidungen von Müttern, die ihre Kinder zur Adoption frei geben aus sozialen Gründen. Von daher ist die Idee aus Ungarn, Babyklappe zum Schutz des Lebens zu begrüßen. Trotzdem, ein bitteres Ergebnis bleibt, wo die importierte Vergewaltigungskultur selbst minderjährige Kinder von Gruppenvergewaltigungen vor die schlimmste Entscheidung ihres Lebens stellt. Dem islamischen Migrantenterror nachgeben und als Gebärsklaven ein Soll erfüllen ?

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    • Guten Tag,
      die Natur (auch in psychologischer Hinsicht) hat es so eingerichtet, daß aus Vergewaltigung vergleichsweise selten eine Schwangerschaft entsteht. Wenn eine Frau – was verständlich ist – das so gezeugte Kind nicht aufziehen will, kann sie es in die Babyklappe oder zur Adoption freigeben – das Wichtigste ist doch, daß das Kind leben kann.
      Zudem warten tausende von Eltern auf ein Adoptivkind – es gibt viel zu wenige.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Ich fühle mich gerade in eine andere Zeit versetzt. Hab ich irgend etwas verschlafen? Ist Honecker wieder gekehrt? Ist Adolf auferstanden? Haben sich die beiden gar verbündet? Fragen über Fragen, aber eines weiß ich gewiß: Es wird noch schlimmer kommen.

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  4. Bernhard sagt:

    Ergänzend möchte ich folgenden Link zeigen:
    http://www.vfa-ev.de/familistische-und-oelkische-eltern/
    Ich finde, manche Sachverhalte werden darin deutlicher erklärt.

    Zum Inhalt muss ich sagen: ich bin sprachlos. Vor allem über die perfide Taktik, die dahinter steckt. Es gibt ja tatsächlich Rechtsextreme, die ihre Kinder in irgendwelche obskure Zeltlager schicken (von denen sie dann außerhalb der Gruppe nichts erzählen dürfen) oder sie irgendwelchem militärischen oder körperlichen Drill unterziehen. Und natürlich werden die meisten rechts extremen ihre Kinder eher streng und diszipliniert erziehen und sie auch in eher konservative oder „brave“ Kleidung stecken. Und tatsächlich hat es Fälle gegeben, dass rechtsextreme Eltern besonders fleißig mitgearbeitet haben, um einen Fuß in die Tür zu bekommen und ihr Gedankengut an den Mann bringen zu können.

    Umgekehrt dann aber alle Eltern, die ihre Kinder streng erziehen oder ihnen geschlechtsspezifischen Kleidung anziehen, dem Verdacht des Rechtsextremismus auszusetzen, hat m.E. keinen anderen Zweck als den, ein Klima der Bespitzelung und Angst zu schaffen. Das sind Methoden totalitärer Regime.
    Ich bin davon auch persönlich betroffen, weil ich mein Kind bald in den Kindergarten schicken werde.

    Eine Sache am Rande: Was ist denn eine „Kinderkita“?

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  5. beatehermann sagt:

    In gewissen Dingen , hat nichts mit oben genannten Thema zutun !!

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  6. Th.Neumann sagt:

    Auf was man hier alles aufmerksam gemacht wird. Das wäre mir echt entgangen. Gut an dem Artikel fand ich, wie diese hanebüchenen Bemühungen um Toleranz durch Denunziation etc. zusammengefasst wurden. Aber auch schon die die Original Quelle wäre eigentlich eine Real-Satire an sich. Nur ist mir mittlerweile das Lachen vergangen.
    Das klingt alles so verrückt, wie ich es vielleicht dieser Tage empfunden habe, als wir mit Kollegen in der Pause durch die Zeitung von der Gruppenvergewaltigung in Freiburg efuhren.
    „Gott sei Dank war auch ein Deutscher dabei!“ meinte eine Kollegin nach dem ersten Schock etwas erleichtert.
    Das ist doch echt irre. Aber „Mainstream“.

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  7. Eine Top-down-Revolution
    3 Nov 2014
    |
    Der „Genderismus“ zerstört Identität und Familie.
    Im Septemberheft der Herder Korrespondenz (457 ff.) setzte sich der in Wien lehrende theologische Ethiker Gerhard Marschütz mit der in jüngster Zeit in der Kirche häufig geäußerten Kritik an der vermeintlichen „Gender-Ideologie“ auseinander. Im Zentrum seiner Kritik an dieser „Ideologiekritik“ stand dabei das Buch der Publizistin Gabriele Kuby „Die globale sexuelle Revolution“. Kuby nimmt im Folgenden Stellung.

    https://www.gabriele-kuby.de/single-post/2014/11/03/Eine-Top-down-Revolution

    Home » Aktionen » Infopakete: Renaissance der Aufklärung und Gleichstellungspolitik
    Infopakete: Renaissance der Aufklärung und Gleichstellungspolitik
    26. März 2018 Veröffentlicht von buchholz unter Aktionen
    Infopaket zur Philosophie und Politik der Aufklärung
    25. März 2018
    von Prof. Dr. Günter Buchholz
    Von einer Renaissance der Aufklärung zu sprechen, bedeutet eine ebenso wichtige wie dringliche Notwendigkeit hervorzuheben, nämlich öffentlich und nachdrücklich Aufklärung einzufordern, um der zweiten Zerstörung der Vernunft, diesmal durch die postmoderne Philosophie und ihre irrationalen ideologischen und politischen Ableger, entgegenzutreten.

    http://frankfurter-erklaerung.de/2018/03/renaissance-der-aufklaerung-2/

    Links = feministisch?
    5. März 2013 Veröffentlicht von buchholz unter Medienspiegel
    Feminismus ist eine irrationale Ideologie, die sehr viel mit postmoderner Philosophie zu tun hat; vgl. hierzu:
    http://le-bohemien.net/2013/02/25/die-postmoderne-ist-tot/
    aber sehr wenig bis nichts mit einer Linken, die sich am Marxschen Denken orientiert. –

    Der folgende Beitrag zeigt in bemerkenswerter Klarheit auf, wie katastrophal sich der feministische Entrismus vor allem bei der SPD (AsF), aber auch den GRÜNEN und LINKEN ausgewirkt hat:

    http://www.genderama.blogspot.de/2013/03/gastbeitrag-links-feministisch-vom-sinn.html

    Es gibt diesen feministischen Entrismus auch in der CDU (Frauenunion), teilweise in der CSU, noch kaum in der FDP; auch in NGO´s hat feministischer Entrismus stattgefunden.

    Bei den PIRATEN scheint ein solcher von den GRÜNEN ausgehender Übernahmeversuch derzeit in vollem Gange zu sein.

    http://frankfurter-erklaerung.de/2013/03/links-feministisch/

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  8. Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick Judith A. Reismann Der folgende Aufsatz ist ein längerer Abschnitt aus dem Forschungsbericht von Judith Reisman „Crafting Bi/Homosexual Youth“, in dem sie sich mit verschiedenen Aspekten der Sexualisierung des Lebens von Jugendlichen befasst. Unter anderem setzt sie sich mit dem Problem der Päderastie und der Pädophilie auseinander. Reismans Forschungen über Alfred Kinsey (1894-1956) sind als Bücher erschienen: Kinsey, Sex and Fraud – The Indoctrination of a People (1990), Kinsey Crimes and Consequences (1998, 2000). Der etwa dreißig Seiten lange Originalbericht, dem der folgende Abschnitt entnommen ist, kann auf der Website von Dr. Judith Reisman eingesehen werden: http://www.drjudithreisman.org. https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/ http://www.drjudithreisman.com/

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