Medjugorje will sich an Fatima dranhängen

Nachdem derzeit in einigen deutschen Städten der Film „Fatima – das letzte Geheimnis“ in den Kinos läuft, ruft die deutschsprachige Medjugorje-Webseite nunmehr eine alte „Botschaft“ in Erinnerung, welche die Gottesmutter Maria am 25. August 1991 an die „Seherin“ Marija überbracht haben soll:

…Ich rufe euch zur Entsagung für neun Tage auf, so daß mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte….“

Offenbar soll mit diesem Hinweis versucht werden, sich an eine kirchlich approbierte (genehmigte, gebilligte) Erscheinung wie Fatima dranzuhängen, um die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen und sodann den Eindruck zu erwecken, Fatima sei nur der Anfang gewesen, Medjugorje bringe aber die eigentlichen Knüller – und sorge für die „Verwirklichung“ der sogenannten Geheimnisse von Fatima.

Allerdings bleibt in der erwähnten Medju-Botschaft offen, auf welches der drei Fatima-Geheimnisse sie sich bezieht. Vermutlich geht es um die Bekehrung Rußlands, denn die anderen Aspekte (Ausbreitung der kommunistischen Irrlehren, Kriege, Kirchenverfolgungen) sind bereits seit langem Geschichte.

Was jedoch viele Fatima-Anhänger (und erst recht die Medjugorje-Fans) nicht wissen:

Fatima-Hauptseherin Lucia erklärte am Ende ihres Lebens schriftlich, Rußland sei bereits bekehrt, weil dort der Kommunismus überwunden wurde.

Das mag manche überraschen, denn mit Bekehrung verbinden gläubige Katholiken weitaus mehr als eine politische Wende, mehr als nur das Ende des sowjetischen Systems.

Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/20/sind-die-verheissungen-von-fatima-erfuellt-hat-sich-russland-bereits-bekehrt/

 

 


6 Kommentare on “Medjugorje will sich an Fatima dranhängen”

  1. juetz sagt:

    Warum wir auf keinen Fall zu Maria beten sollen

    gefunden auf soulsaver.de

    Eine Dame kam zu einem Arzt wegen eines Kontroltermines.
    Während des Gespräches fragte er die Frau: „Sagen Sie, sind sie tatsächlich Christin?“ Sie antwortete: „Ja, das bin ich.“
    Er sprach: „Nun, ich bin katholischer Christ, und ich mag alle Christen, egal ob evangelikal, freikirchlich, baptistisch, charismatisch oder sonstige.
    Nur das eine verstehe ich nicht: Niemand sonst als wir Katholiken beten zu Maria – warum ihr nicht?“

    Für kurze Zeit enstand eine Stille im Zimmer…Dann antwortete die Dame zuversichtlich: „Herr Doktor, angenommen Sie gehen zum Arzt. Sie melden sich im Vorzimmer an, und die Sekretärin sagt zu Ihnen: „Im Moment ist der Arzt verhindert, doch seine Mutter ist gerade gekommen -sie können zu ihr gehen!“
    Würden Sie es tun?“
    Der Arzt erwidert erschrocken: „Nein, natürlich nicht! Immerhin hat der Arzt Medizin studiert, nicht die Mutter!“.
    „Sehen Sie, “ antwortete darauf die Frau, „uns so ist es für mich: Ich gehe zum ARZT, nicht zur Mutter! Denn für mich ist JESUS am Kreuz gestorben, nicht die Mutter des Sohnes!“

    Unbekannt

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    • Guten Tag,
      wo denken Sie denn hin?! Natürlich beten auch Katholiken in erster Linie zu Christus, in der ganzen hl. Messe gibt es kein einziges liturgisches Mariengebet wohlgemerkt.
      Maria rufen wir lediglich um ihre Fürsprache an, wenn wir wollen – wir dürfen es, sind aber nicht dazu verpflichtet.
      Vielleicht denken Sie mal drüber nach, daß Christus sein erstes öffentliches Wunder auf der Hochzeit zu Kana auf Wunsch seiner Mutter vollzogen hat. Die Folge: „…und seine Jünger glaubten an IHN.“
      Genau das will Maria, so hat sie auch zu den Hochzeitsdienern gesprochen:
      „Was ER euch sagt, das tut!“
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • juetz sagt:

        Nein, hat er nicht. Er sagte klipp und klar: Johannes 2,4: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau ? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
        Es gibt dazu gute Auslegungen.
        Kommentar, William MacDonald:
        Als unser Herr fragte: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau ? wollte er zeigen, dass er bei der Ausführung seines göttlichen Auftrages nicht den Anweisungen der Mutter unterstand, sondern dass er ausschliesslich im Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters im Himmel handelte.
        Maria wollte, dass ihr Sohn geehrt wurde, ber er musste sie erinnern, dass seine Stunde noch nicht gekommen war.
        Es wird zitiert:
        … Der Ausdruck: „was habe ich mit dir zu schaffen“ kommt in der Bibel öfter vor …
        Er bedeutet: was habe ich mit die gemeinsam ? Antwort: nichts!
        ….
        Und schließlich verwandte der Herr den Ausdruck gegenüber Maria, um zu zeigen, wie unüberbrückbar die Kluft zwischen seiner sündlosen Gottheit und ihrer sündigen Menschlichkeit ist, und dass er nur einer Stimme gehorchen konnte.
        (George Williams, The Students Commentary on the Holy Scriptures ) … “

        Also, ich muss noch viel lernen.. das weiss ich, und ich kenne die Bibel noch lange nicht so gut wie sie es wert ist gekannt zu werden, denn das ist ja Gott der da zu uns spricht, in der Bibel.
        Aber eines ist mir immer schleierhaft: in keinem anderen Evangelium, ausser noch das Magnificat im Lukasevangelium .. ein herrlicher Lobgesang auf unseren Schöpfer … nicht in der Apostelgeschichte und nicht in den Briefen taucht die Mutter des Herrn wie auch immer geartet als Hinweisgeberin auf ihren Sohn auf.
        Nirgendwo wird sie irgendwie herausgehoben …
        Ja, wir sollen ihren Rat befolgen: was Er sagt tut … und das ist der beste Rat, den man einem Menschen geben kann.
        Oh, ich liebe Maria, sie ist mir Vorbild im Glauben: mir geschehe nach deinem Wort, sie bezeichnet sich als „Magd des Herrn“ und doch versteht sie nicht, als Jesus sagt ( Luaksevangelium ) nachdem sie ihn suchen müssen: wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist ?
        Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete ..
        Lukas 2,49 – 50.

        Auch der Herr Jesus selbst gibt ihr niemals die Bedeutung und Vollmacht … er gibt sie nur seinen Jüngern und Apostel, den 12en.

        Ausserdem, weil die Bibel ja sehr gedräbgt berichtet, wissen wir nicht, wieviel Zeit vergangen ist zwischen dem was Maria sagt und wie der Herr Jesus dann handelt.

        Und ja, es ist schwer zu verstehen, dass Maria nicht auch sündlos und unbefleckt sein soll, ist sie doch eben die menschliche Hälfte … aber das ist eben so groß, dass wir das erst im Himmel verstehen können.

        Aber es hat keinen Sinn, zu betonen: Maria ist auch keine Fürsprecherin.
        Diese Rolle sozusagen hat auch allein Jesus Christus, Er ist unser Fürsprecher,

        1. Johannes 2,1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten;

        Hebräer 4,15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde.

        Jesaja 53,5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.

        Hebräer 1,2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen;

        .. durch den Sohn, nicht durch Maria !!!

        ER ist KÖNIG; PRIESTER und PROPHET !

        Jesus genügt !

        https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/fut/416/fut416%20Geistliches%20Leben2.pdf
        https://zeltmacher.eu/warum-nur-jesus-christus-allein/

        Ach, ER, der Sein Leben gegeben hat .. ER, der aus Liebe zu uns gelitten hat, wie wir uns das niemals vorstellen können … da sollten wir nicht direkt zu IHM rufen schreien dürfen ???

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    • Markus sagt:

      Niemand sonst als wir Katholiken……
      Ist nicht ganz richtig, gell.
      Die orthodoxe Kirche, die armenische Kirche, die koptische Kirche, die syrische Kirche, die äthiopische Kirche…. sie alle ehren die Mutter des Herrn, manche bestimmt inniger als die katholische Kirche.
      So wie Maria nach der Himmelfahrt des Herrn im Kreis der Jünger im Abendmahlssaal gebetet und auf das Kommen des Heiligen Geistes am Pfingstfest gewartet hat, so betet sie nun weiter mit und für uns bei Gott. Im Credo bekennen wir uns zur Gemeinschaft der Heiligen; der eine nimmt sich des anderen an.

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  2. Th.Neumann sagt:

    In den ersten zehn Jahren der angeblichen Erscheinungen in M. wurde von Kritikern erstmals darauf aufmerksam gemacht, dass „Gospa“ offensichtlich so gar nichts zu den Botschaften von Fatima zu sagen habe Dies scheint den Sehern auch aufgefallen zu sein, deshalb wird seit Beginn der 90 er Jahre darauf hingewiesen dass die Madonna ihre Botschaft an die Welt, welche sie in Fatima begonnen habe in Medjugorje weiterführen wolle. Das sollte wohl Medjugorje glaubwürdiger erscheinen lassen. Dies geschah mit Absicht und aus reiner Berechnung.

    Warum erwähnt die „Gospa“ eigentlich nicht Lourdes? Wohl weil die Erscheinungen von Lourdes und Fatima jeweils eine ganz andere Mentalität widerspiegeln. Obwohl es sich doch um die gleiche Madonna handelt. Zudem: Wollte man sich an Lourdes messen, müsste man mit Heilungswundern aufwarten, was nicht so einfach ist. Auch die Schlichtheit in den Ereignissen von Lourdes und um die Visionärin Bernadette würde im Vergleich den Rummel um die Seher von Medjugorje mit ihren Dauerbotschaften viel zu grell erscheinen lassen.

    Ich kann nicht verstehen, dass Menschen, welche persönlich an die Echtheit der Ereignisse von Lourdes u n d Fatima glauben, auch ebenso Medjugorje für echt halten. Da hätte die Madonna in kurzer Zeit einen ganz erstaunlichen Mentalitätswechsel vollzogen Als hätten die Erscheinungen von Lourdes und Fatima scheinbar nichts bewirkt, was aber jetzt in Medjugorje mit ununterbrochener Dauerberieselung durch Botschaften nachzuholen sei.
    Schon 2002 bemerkte ein englischer Kritiker dass die „Gospa“ von Medjugorje selten etwas konkretes aussage, nichts zur Umweltzerstörung, nichts zu Aids in Afrika, nichts zu sexuellem Missbrauch und Kirche (war 2002 in den USA erstmals das grosse Thema) und anderen zeitnahen Themen. Wenn die angebliche Erscheinung von Missbrauch im kirchlichen Bereich gewusst hätte und uns stattdessen täglich mit einer Allerweltsbotschaft ohne Aussagekraft aufgewartet hat, dann hat man die (Erscheinungs-)Gläubigen für dumm verkauft.

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