„Bewegen18“: Pfingstlerveranstaltung will „Prophetengabe“ für alle freisetzen

Von Felizitas Küble

In Adelberg läuft derzeit eine viertägige Konferenz Bewegen18 und dem Motto „Heilung des Prophetischen“  – und zwar mit dem Ziel, daß jeder Teilnehmer „im prophetischen Bereich einige Schritte praktisch vorankommt – und wir zusammen einen Segen für die deutschsprachigen Länder freisetzen.“ – Bereits im Vorjahr gab es eine gleichgesinnte Tagung „Bewegen17“.

Womit bereits klar ist, daß wir uns in charismatischen Gefilden befinden – diesmal in pfingstlerisch-protestantischen. Veranstalter ist der charismatische Verein „Mission is possible“ von Peter Ischka: http://www.mission-is-possible.de/impr.html

Der Einstieg ist bezeichnend und beginnt mit den Worten: „Nicht jeder ist ein Prophet, aber Paulus möchte, dass jeder prophezeit  und da sind wir jedenfalls ausbaufähig, da gibt es noch einige Lücken zu füllen.“

Der hl. Paulus hat in Wirklichkeit die Vielfalt der Charismen betont und zudem in 1 Kor 13 klargestellt, daß gerade nicht die außergewöhnlichen Gaben am wichtigsten sind, sondern die göttlichen Gnadengaben von Glaube, Hoffnung und Liebe: „Am größten aber ist die Liebe.“

So sehen die Schwerpunkte beim Völkermissionar aus, doch in schwarmgeistigen Kreisen brennt des öfteren eine starke (Sehn-)Sucht nach enthusiastischen Erfahrungen, besonders nach der „Prophetie“ (mitunter auch als „Wort der Erkenntnis“ bezeichnet.

Sodann wird angekündigt: „Bei dem Zusammentreffen, wird so manches religös/traditionelle Missverständnis beseitigt und wir werden einiges praktisch in diesen Tagen anwenden.“ – Nämlich wie man sich die Prophetengabe in vier Tagen aneignet!

Dabei soll es darum gehen, den „taubstummen Geist“ zu vertreiben, der die Prophetie angeblich blockiert. 

Kraftvoll soll es bei der Veranstaltung zugehen und ein „Durchbruch“ erreicht werden – der Begriff ist ein typisches charismatisches Zauberwort (ähnlich wie „Heilung und Befreiung“). Die Referenten werden wörtlich als „Haudegen“ vorgestellt.

Grundsätzlich heißt es, das „Evangelium der Erlösung“, das die Reformation vor 500 Jahren gebracht habe (vorher gab es also keines?), werde „nun wohl das Evangelium des Reiches Gottes kommen, von dem Jesus die ganze Zeit gesprochen hat.“

Dabei wird nicht beachtet, daß Christus damals verkündet hat, das Reich Gottes „ist mitten unter euch“ – es war nämlich mit seiner göttlichen Person bereits gegenwärtig.

Die Vollendung des Gottesreiches werden wir in dieser unvollkommenen Welt sowieso nicht erleben, denn sie ist dem Himmel vorbehalten: der ewigen Gemeinschaft mit Gott.

Sodann ist die Rede davon, was nun nach 500 Jahren Reformation kommen muss, damit die angekündigte Wiederherstellung aller Dinge erfüllt werden kann“.

Auch hier wird der Eindruck erweckt, als gäbe es hienieden eine „Wiederherstellung aller Dinge“ – wie soll das denn mit unserem   – von der Erbsünde belasteten –  Menschsein erfolgen?

Ebenso verstiegen wir diese Vorstellungen sind auch die Erwartungen für die Bewegen18-Konferenz (wie man an Gott „ran kommt“):

„An dem Wochenende werden wir einige Schritte näher an unserem Herrn und König ran kommen. Dazu wirst Du einige Geheimisse entschlüsselt sehen, die schon immer in deiner Bibel standen, aber plötzlich öffnet sie der Heilige Geist.“

Es geht hier typisch pfingstlerisch um Prophetengabe, enthüllte „Geheimnisse“ und plötzliche „Salbungen“ mit dem „Heiligen Geist“, um euphorische Gefühle, enthusiastische Lobpreismusik, außergewöhnliche „Charismen“, um aufgeputschte Emotionen und „Durchbruchs“-Erfahrungen.

Nüchtern wirkende Begriffe wie Nachfolge Christi, Heiligung im Alltag, Einhaltung der Gebote, Jüngerschaft durch Kreuztragen („Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt, kann nicht mein Jünger sein“) sucht man in dieser rein erlebnisorientierten „Frömmigkeit“ vergebens.   

Im Grunde möchte man sich gerne am Kreuz vorbeimogeln und auf direktem Wege zur „Herrlichkeit“ gelangen  – obwohl wir auf Erden „im Glauben und nicht im Schauen wandeln“, wie Paulus bezeugt.

 

 


38 Kommentare on “„Bewegen18“: Pfingstlerveranstaltung will „Prophetengabe“ für alle freisetzen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Eva Herman – Die offizielle Webseite – Politik, Medien, Familienpolitik

    https://www.eva-herman.net/

    Eva Herman – Die ehemalige Tagesschausprecherin, ARD-Moderatorin und Autorin veröffentlicht aktuelle Artikel zu Politik, Medien, Meinungsfreiheit…
    ‎Aktuelle Meldungen · ‎Eva Herman – ehemalige · ‎Familienpolitik – Eva Herman

    Meine Texte zu Hildegard von Bingen
    Gesundheit, Hildegard von BingenVon Eva Herman8. Dezember 2012

    In ihren Eingebungen aus dem Licht erfuhr die hellsichtige Kirchenfrau Hildegard von Bingen vor allem von der umfassenden Heilkraft der Pflanzen und Kräuter. Auch Inspirationen zahlreicher Mysterien rund um die Musik wurden ihr kundgetan. Die Gesetze von Liebe und Werten, die schöpferisch zwischen Himmel und Erde wirken, enthüllte die Benediktinerin auf der Basis ihres tiefen Gottesglaubens, der aus jeder ihrer bemerkenswerten Zeilen spricht.

    https://www.eva-herman.net/meine-texte-zu-hildegard-von-bingen/

    Siehe auch den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland zum Thema Abtreibung und Lebensschutz und alternative Medizin und Euthanasie und Eugenik und zu vielen anderen Themen.

    https://www.bkae.org/

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  2. Ronny Funk sagt:

    „noch schlimmer und typisch charismatisch, die Menschen, die aus der Schwärmerszene aussteigen wollen, mit Finsternismächten in Verbindung zu bringen.“

    Aha und dann ist es also gut römisch-katholisch, diejenigen, die der „Schwärmerszene“ angehören, mit Finsternismächten in Verbindung zu bringen?

    Was soll denn das? Wir nehmen das Gebot „Du sollst Gott lieben“ wörtlich, sind begeistert von ihm, sind regelrecht verliebt in ihn und werden als Schwärmer beschimpft.
    Und zwar von Leuten, die keine Probleme damit haben, wenn die Braut Christi lieber mit der toten Schwiegermutter, als mit dem Bräutigam redet und die sogar ein Ereignis feiern, was die Bibel nicht nennt.
    Von Leuten, die AfD wählen, dafür dumm angemacht werden, erleben, wie es sich anfühlt, wenn „falsch Zeugnis wider den Nächsten“ gegeben wird und dann beim richtigen Thema dann die Methoden der AfD-Hasser übernehmen?
    Wir nennen die Antifa ja deshalb „Faschisten“, weil sie sich wie das verhalten, was sie in uns sehen wollen.
    Denkt mal nach.

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    • Guten Tag,
      ich habe die Charismatiker nirgendwo in diesem Artikel oder in einem Kommentar mit Finsternismächten in Verbindung gebracht, sie jedoch in typisch fanatischer Art die Aussteiger aus der Schwärmerszene.
      Unterlassen Sie doch Ihre ständigen unangebrachten Vergleiche mit der AfD, hat hier mit dem Thema nichts zu tun.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • @Ronny Funk:

      Nun, auch die katholische Kirche kannte im Mittelalter noch charismatische Heilig-Geist Messen zur Krankenheilung und Viehheilung und Wettersegen und Feldsegen und charismatische Wunderkräfte und Viehsegen und für eine gute Ernte und Charismen bzw. Gnadengaben bzw. Wunderkräfte usw. Die sind leider sehr in Vergessenheit geraten, später wurde im Katholizismus alles sehr stark ritualisiert, die alte lateinische tridentinische Messe als traditionale „Heilige Messe aller Zeiten“ und traditionelle katholische Messe trat allein in den Vordergrund, anerkannt wurde von der katholischen Kirche auch die alte byzantinische Messe der russisch-orthodoxen Kirche als gültig und legitim, siehe auch die Kopten usw.
      Sehr in Vergessenheit geraten sind auch die mittelalterlichen Engels-Messen als Votiv-Messen, siehe auch das Engel(s)werk nach der katholischen Charismatikerin und charismatisch begnadeten Mystikerin Gabriele Bitterlich als weibliche Prophetin mit ihren offenbarten Schriften und Engelsweihen und Weihen an den persönlichen Heiligen Schutzengel und aktuellen und wirksamen und differenzierten Exorzismen und Mitteln dazu.
      Siehe ferner auch die Jakobus-Liturgie als vergessenen liturgischen Schatz nach dem Apostel Jakobus, welche sich u.a. etwa in der syrischen Kirche erhalten hat. Diese steht in einer Kirchenunion mit Teilen der Thomas-Christen und Thomas-Kirchen Indiens nach dem Apostel Thomas.

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  3. Ronny Funk sagt:

    Ich muss zugeben, dass ich politische Beiträge dieses Blogs ungern verlinke und meist, wenn möglich, andere Quellen suche, weil ich einfach einen Blog, der bei bestimmten Themen die Machart und Argumentationsweise der Gutmenschen übernimmt, nicht verbreiten will.
    Und ich muss sagen, genauso, wie die Gutmenschen im Bestreben, die AfD schlecht dastehen zu lassen, von sich ein schlechtes Bild zeichnen, machen es die Leute, welche diesen Blog betreiben.
    Ich zum Beispiel muss nicht dauernd den Zeugen Jehovas, den Mormonen und denen von der „Kirche des Allmächtigen Gottes“ sagen, wie verkehrt sie sind, weil ich meiner Sache sehr sicher bin.
    Ich spreche noch nicht mal einer Felizitas Küble das Christsein ab, auch wenn die Art, die sie hat, irgendwie zu dem, was Jesus vorlebte, nicht passen will.
    Es ist ja kein Geheimnis, dass über die RKK die Aussage kursiert, dass sie eigentlich alle Kriterien einer Sekte erfüllt und als Mutterkirche einen Sonderstatus genießt.
    Ansonsten aber, wer diejenigen verdammt, die dem Teufel die Deutungshoheit über bestimmte Dinge wieder wegnehmen wollen, bekämpft damit genauso wenig den Teufel, wie die Antifa den Faschismus bekämpft. Und wer den Einfluss des Teufels mal runterspielt und mal sieht, wo er nun wirklich nicht ist, statt auf die Früchte zu gucken, erinnert an die Gutmenschen, die mal laut verkünden, dass sie „mehr“ sind und dann wieder sagen, dass die AfD mehr Einfluss gewinnt und das gefährlich sei.

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    • @Ronny Funk:

      Bei den sogenannten angeblichen selbsternannten „Zeugen Jehovas“ etwa genügt ein Bibel-Zitat von Jesus Christus selbst aus dem Neuen Testament: „Wer nicht mein Kreuz (auf sich) nimmt und mir (nicht) nachfolgt, (der) kann nicht mein Jünger sein!“
      Die angeblichen „Zeugen Jehovas“ verleugnen das Kreuz als christliches Glaubenssymbol und Zeichen Jesu Christi und des christlichen Glaubens, obwohl es auch archäologisch bereits für das Urchristentum bezeugt ist. Sie lehnen das Kreuz ab und verweigern sich ihn und verleumden es als heidnisch. (Ähnlich wie die alttestamentarisch ausgerichteten Puritaner das Kreuzzeichen und sich Bekreuzigen ablehnten usw.).
      Demnach können die falschen „Zeugen Jehovas“ also wohl keine echten Jünger Christi und damit keine wahren Christen sein. Sie verleugnen auch die Göttlichkeit Jesu Christi und die Personalität des Heiligen Geistes als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ usw.
      Die „Zeugen Jehovas“ leugnen auch entgegen dem alten und neuen Testament der Bibel die Heilige Dreifaltigkeit Gottes in drei Personen und mit den beiden personalen und göttlichen Mittlern und Vermittlern zu Gott, nämlich Jesus Christus und dem Heiligen Geist als heiliger göttlicher Trinität.
      Damit aber geschieht bei ihnen keine rechte wahre Anbetung Gottes im rechten Geiste – und ohne die wahren einzig richtigen und dafür laut Bibel notwendigen göttlichen und zuständigen Mittler und Vermittler.

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  4. Ronny Funk sagt:

    Es ist so, dass Felizitas Küble hier alles mögliche kommentiert, dabei immer Vorwürfe einfügt und im Grunde genommen fast jeder Satz an genau das erinnert, was die Gutmenschen über AfD und Pegida sagen.
    Dazu dann noch plötzlich eine Zensur meines Beitrags.
    Ich ändere mal in einer Antwort ein paar Worte, um etwas zu demonstrieren:

    „Guten Tag,
    noch schlimmer und typisch rechtspopulistisch, die Menschen, die aus der AfD ausstiegen, mit Linksextremismus in Verbindung zu bringen. Genauso wird es mir auch von Betroffenen geschildert. Wer nicht alles ganz toll findet, wer kritische Fragen stellt, ist linksgrün versifft.
    Freundlichen Gruß“

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    • Guten Tag,
      ich schrieb Ihnen doch bereits, was ich „zensiert“ habe, nämlich Ihre endlos aneinanandergereihten Zitate aus meinem (!) Artikel, der schließlich hier nicht doppelt erscheinen muß.
      Ihr Vergleich mit der Verdrehung meiner Antwort ist unsinnig, Sie wollen nur ablenken davon, daß in Schwärmerkreisen ständig Panik betrieben und andersdenkenden Christen unterstellt wird, sie seien von Finsternismächten beeinflußt. Sie haben das selber vordemonstriert.
      Wie schön, daß Sie mir – siehe anderer Kommentar von Ihnen – „noch nicht einmal das Christsein absprechen“ – wie großzügig aber auch von Ihnen! Ach ja, die katholische Kirche ist eigentlich eine „Sekte“. Was Sie nicht sagen!
      Ich habe Sie hier reichlich zu Worte kommen lassen – das reicht auch, Sie brauchen nicht ständig über diesen Blog herzuziehen und ihn gleichzeitig für Ihre teils einfältigen, teils dreisten Auslassungen nutzen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  5. neuhamsterdam sagt:

    Jesus hat einst zu seinem Vater einfach „Abba“ gesagt, was bei uns dem umgangssprachlichen „Papa“ entspricht, das auch Kinder gerne sagen. Das Unverständnis und die Empörung über diese Vertrautheit scheint es nach den Kommentaren hier immer noch zu geben.

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  6. Jenny sagt:

    Hinter diesen Bewegungen steckt der satanische Geist und das Wirken seiner bösen Engel. Hier gibt sich der Böse als „Geist Gottes“ aus und findet viele Opfer.
    In der Apostelgeschichte 8, 9 -11 steht folgendes über solch einen charismatischen Prediger geschrieben:
    Und es herrschte große Freude in jener Stadt. Ein Mann aber mit Namen Simon hatte zuvor in der Stadt Zauberei getrieben und das Volk von Samaria in Erstaunen gesetzt, indem er sich für etwas Großes ausgab. Auf ihn achteten alle, klein und groß, und sprachen: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die große nennt. Sie achteten aber auf ihn, weil er sie so lange Zeit durch seine Zaubereien in Erstaunen gesetzt hatte.
    Und auch heute findet man genau solche Personen in diesen Bewegungen wieder.
    2.Thessalonicher 2, 11 -12: Darum sendet ihnen Gott kräftigen Irrtum, daß sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen an der Ungerechtigkeit gehabt haben.
    Jesus Christus warnt auch ausdrücklich, dass die Menschen vor Seiner Wiederkunft verführt werden von falschen und unreinen Geistern.
    Matthäus 7, 21 -22: 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht?

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    • Ronny Funk sagt:

      Weißt Du, diese ganzen Argumente kenne ich bereits.
      Und dieses behaupten, eine Bibelstelle würde bestimmte Leute meinen…
      Ich kann genauso Matthäus 23 posten und behaupten, das redet von Dir:
      „13 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Denn ihr selbst geht nicht hinein und lasst die nicht hinein, die hineingehen wollen.
      15 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr selbst.“

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  7. Rita Eberhardt sagt:

    Felizitas Küble veröffentlicht seine Meinung über „bewegen18“ recht vollmundig ohne mit jemanden von den Veranstaltern gesprochen zu haben, oder konkret geprüft zu haben was dort wirklich geschieht. Er trifft ein Urteil. Er folgt einem Klischee, das Christen offensichtlich anhaftet, die Probleme mit den Wirkungen des Heiligen Geistes haben. Aber es steht natürlich jedem frei vieles von dem abzulehnen, was Jesus Christus durch seinen Tod und Auferstehung zugänglich gemacht hat. Doch so über etwas zu urteilen, was man gar nicht kennt und näher angesehen hat, das hat von Seiten des Wortes Gottes keine gute Verheißung.
    Ich komme gerade von dieser Veranstaltung und bin tief bewegt, wie Gott gewirkt hat – ganz und gar anders als Felizitas Küble darüber geschrieben hat.
    Mit freundlichen Grüßen, einer der Veranstalter von „bewegen18“

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    • Guten Tag,
      wie Sie lesen konnten, habe ich die offiziellen Äußerungen auf der Veranstalter-Webseite zitiert und dazu meine Meinung geschrieben.
      Um dies zu tun, muß ich nicht erst mit dem Veranstalter sprechen, sondern kann natürlich öffentliche Texte kommentieren.
      Dafür brauche ich doch nicht selber an der Konferenz („nicht näher angesehen“) teilnehmen.
      Ich habe schließlich keine Vorgänge von dieser Tagung kommentiert, sondern die Artikel auf der Veranstalter-Webseite.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Ronny Funk sagt:

        Und wenn man Ihre Aussagen genauso zitiert und kommentiert, dann zensieren Sie.

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      • Guten Tag,
        Sie sehen doch, daß ich Ihre ständigen Kommentare reihenweise veröffentlicht habe – und teils sogar darauf geantwortet habe. Es hat aber keinen Sinn mehr. Ich erkläre Ihnen jetzt zum dritten und letzten Mal, daß ich die Wiederholung meines Artikels in einem Ihrer Leserkommentare gestrichen habe, weil kein Leser etwas davon hat, wenn er ein und denselben Artikel zweimal sieht, bei Ihnen dann nochmal. Erstens habe ich schon weit über ein dutzend Ihrer Mecker-Kommentare veröffentlicht, zweitens bin ich nicht bereit, mich mit Ihrer Ignoranz weiter herumzuärgern. Es wird kein einziger weiterer Text von Ihnen freigeschaltet.
        Freundlichen Abschiedsgruß!
        Felizitas Küble

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  8. Ronny Funk sagt:

    Eines vorneweg: Jesus lebte es uns vor, hatte seine Göttlichkeit nie ausgelebt, sagte seinen Jüngern „Ihr werdet es auch können“.
    Es ist klar, dass diejenigen, die das Priestertum aller Gläubigen ablehnen, damit nicht klar kommen, dass jeder Christ prophetisch handeln kann und im Prinzip auch Prophet werden könnte, wenn er die entsprechende Berufung hat.

    Jesus hat doch die Tür zum Vater längst geöffnet und uns offen gelassen. Müssen wir jedes Mal Jesus bitten, die Tür wieder zu öffnen?
    Ansonsten wandeln wir doch im Glauben. Ein echtes Schauen ist nicht möglich.
    Insgesamt haben für mein Gefühl diese Vorwürfe genauso viel Berechtigung, wie die Vorwürfe, die überzeugte Zahler des Rundfunkbeitrags den AfD-Wählern machen.

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    • Ronny Funk sagt:

      Irgendwie wurde mein Kommentar gekürzt, daher hier nun die Fortsetzung

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      • Ronny Funk sagt:

        >> Womit bereits klar ist, daß wir uns in charismatischen Gefilden befinden – diesmal in pfingstlerisch-protestantischen. <> Der hl. Paulus hat in Wirklichkeit die Vielfalt der Charismen betont und zudem in 1 Kor 13 klargestellt, daß gerade nicht die außergewöhnlichen Gaben am wichtigsten sind, sondern die göttlichen Gnadengaben von Glaube, Hoffnung und Liebe <<

        Und wer sagt, dass wir Glaube, Hoffnung, Liebe unterbuttern? Es gehört schon Glaube dazu, Prophetien von Gott zu empfangen, es gehört Liebe dazu. Hoffnung ist die Vorstufe von Glaube.
        Paulus sagte, welche Gaben wichtiger sind. Er sagte mit keinem Wort, dass damit andere Dinge völlig unwichtig oder wertlos seien.

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      • Guten Tag,
        das ist auch mein gutes Recht, Ihr sogenannter Kommentar bestand nämlich darin, massenhaft Aussagen nacheinander aus meinem eigenen Artikel zu zitieren, was schlicht keinen Sinn ergibt. Sie müssen zudem nicht meinen, ich würde dutzende Ihrer Kommentare freischalten, als ob Sie hier ein Gastautor seien.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Külble

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    • Ronny Funk sagt:

      >> Dabei soll es darum gehen, den „taubstummen Geist“ zu vertreiben, der die Prophetie angeblich blockiert. <<

      Taubstummheit hat was mit Dämonen zu tun. Jesus trieb das aus.
      Alles, was Jesus tat, war auch immer gleichzeitig ein Gleichnis.
      Übrigens, die Formulierung in diesem Satz „der die Prophetie angeblich blockiert“ klingt genau so, wie wenn die Systempresse wieder mal die AfD, Pegida, IB, Trump oder wen sie gerade hasst, an die Karre pinkeln will.
      Wenn in einem Bereich Dämonen noch das Sagen haben, haben wir keine Panik, sondern befehlen diesen, in Jesu Namen zu verschwinden oder als Betroffene bringen wir die Bereiche, wo wir dem Bösen die Türe öffneten, ans Kreuz und tun Buße.

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      • Nun, auch der Heilige Augustinus kannte schon das Unterbewußtsein, das auch häufig eine psychische Rolle spielt. Siehe auch die christliche Psychologin Christa Meves und andere.
        Der katholische Priester Armando Pavese schrieb auch ein „Handbuch der Parapsychologie“ über die Wissenschaft vom Unterbewusstsein und spirituellen Phänomenen, die daraus entstehen könnten. Der Templer und hermetische Philosoph bzw. christliche Hermetiker und Mystik Arnaldus de Villanova schrieb u.a. auch ein Buch über Traumdeutung und die vielen Traumsymbole.

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    • Ronny Funk sagt:

      >> Kraftvoll soll es bei der Veranstaltung zugehen und ein „Durchbruch“ erreicht werden – der Begriff ist ein typisches charismatisches Zauberwort (ähnlich wie „Heilung und Befreiung“). <<

      Was soll denn an „Durchbruch“ ein Zauberwort sein?
      Eigentlich sind wir doch Kinder Gottes, sagt doch die Bibel. Eigentlich ist Gott doch König, sagt die Bibel. Eigentlich soll doch Gottes Wille geschehen „wie im Himmel, so auf Erden“, sagt die Bibel. Gibt es im Himmel Armut? Krankheit? Not?
      Passt das zu Königskindern?
      Jesus heilt. Jesus befreit. Das Blut Jesu hat Kraft. Ist das alles „charismatisch“?
      Ist ein Durchbruch, der sich so auswirkt, dass überdurchschnittlich viele Menschen Jesus als Retter annehmen, dass die Zeichen und Wunder, die laut Bibel den Jüngern Jesu folgen sollen, wirklich stattfinden, etwas schlimmes?
      Sind etwa die Menschen, die sagen „Ja, Gott hat mich geheilt“ etwa bestochen, uns zu belügen?
      Gott kann doch heilen und er will doch heilen. Wieso sollten wir dann einen extrem riesigen Aufwand treiben, um vorzutäuschen, dass Gott heilt?

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      • Ronny Funk sagt:

        >> Grundsätzlich heißt es, das „Evangelium der Erlösung“, das die Reformation vor 500 Jahren gebracht habe (vorher gab es also keines?), werde „nun wohl das Evangelium des Reiches Gottes kommen, von dem Jesus die ganze Zeit gesprochen hat.“ <<

        Nun, vor der Reformation wurde den Christen eine Menge verschwiegen. Noch nicht mal die, die lateinisch konnten und das nötige Geld hatten, durften eine Bibel besitzen.
        Dadurch, dass Luther und viele andere die Bibel übersetzten und Gutenberg einen Weg fand, die Bibel erschwinglich zu machen, konnten die Menschen die Dinge erfahren, die ihnen die Geistlichen verschwiegen haben.
        Wir Christen haben uns von Satan viele gute Dinge rauben lassen, haben griechische Philosophie in den Glauben integriert, haben versucht, uns vor Enttäuschung selbst zu schützen, indem wir Gott unterstellten, dass das Böse von ihm käme.
        Nun fangen Christen an, Dinge wieder zu entdecken, die verloren gingen. Die Reformation war so eine Rückbesinnung, eine erste Reinigung vom fleischlichen, was sich in das Christentum eingeschlichen hat. Ein Prozess, der langsam war bis hin dazu, dass wir die Geistesgaben wiederfanden und Gott als Vater beim Wort nehmen, so wie es Jesus tat, so, wie es sich die wenigsten trauten.
        Mir fiel schon länger auf, dass diese Website bei politischen Dingen alles andere als Gutmensch ist, aber wenn es um den Glauben geht, finde ich genau die gleichen Formulierungen und Angriffe wieder, die wir bei Antifa, Gutmenschen und Systemmedien so „mögen“.

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      • Guten Tag,
        erzählen Sie hier doch keine protestantischen Märchen. Es gab vor Luther über ein dutzend Bibelübersetzungen ins Deutsche. Luther hat sich übrigens bei seiner Übersetzung weitgehend auf Erasmus von Rotterdam gestützt – übrigens ein katholischer Gelehrter und Priester (ist er bis zuletzt auch geblieben).
        Die katholischen Mönche sind es gewesen, welche die Bibel mit ihren handschriftlichen Arbeiten durch die Jahrhunderte tradiert haben.
        Luther kam es zugute, daß der Buchdruck zu seiner Zeit erfunden worden war.
        Wie sollte denn die katholische Kirche vor dem Buchdruck Bibeln in größerer Menge verbreiten.
        Die Geistlichen haben nichts verschwiegen, sondern von Anfang an gab es biblische Lesungen in der katholischen Messe – und die „Bibeln in Bildern“ an den Kirchen, viele Szenen aus der Heiligen Schrift, da die Menschen größtenteils Analphabeten waren.
        Gerade von protestantischen Bilderstürmern wurde davon vieles zerstört.
        Sie haben kirchengeschichtlich denkbar wenig Ahnung, meinen aber, alles und jedes kommentieren zu müssen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ronny Funk sagt:

        >> Dabei wird nicht beachtet, daß Christus damals verkündet hat, das Reich Gottes „ist mitten unter euch“ – es war nämlich mit seiner göttlichen Person bereits gegenwärtig. <> Die Vollendung des Gottesreiches werden wir in dieser unvollkommenen Welt sowieso nicht erleben, denn sie ist dem Himmel vorbehalten: der ewigen Gemeinschaft mit Gott. <<

        Sicher nicht, aber in der Wüste gibt es Oasen. In Psalm 23 deckte Gott einen Tisch „im Angesicht meiner Feinde“ und nicht etwa, dass die Feinde vertrieben waren.
        Irgendwie kommuniziert der Satz, dass wir die Vollendung des Gottesreiches nicht im hier und jetzt in aller Konsequenz erleben können, dass es ein Leben vor dem Tod nicht geben kann.
        Als wenn Kinder Gottes hier Trübsal blasen sollen.

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      • Ronny Funk sagt:

        >> Ebenso verstiegen wir diese Vorstellungen sind auch die Erwartungen für die Bewegen18-Konferenz (wie man an Gott „ran kommt“): <<

        Sind sie wirklich verstiegen? Oder gehen sie Euch nur deshalb zu weit, weil Ihr Gott klein macht?
        Irgendwie erinnert genau das daran, wie unsere Politik nach links rückte und alle beschimpft, welche das machen, was vor 20 Jahren noch ganz normale konservative Politik war.

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      • Guten Tag,
        vermengen Sie doch nicht ständig völlig verschiedene Bereiche.
        Ausdrücke, wie man an Gott „ran kommt“, finden sich weder inhaltlich noch der Sprache nach in der Bibel.
        Dort ist vielmehr von der GOTTESFURCHT die Rede:
        Ehrfurcht vor Gott ist der Anfang der Weisheit!
        Nicht diese burschikose Grundhaltung, als wäre Gott unser nächstbester Kumpel.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ronny Funk sagt:

        >> „An dem Wochenende werden wir einige Schritte näher an unserem Herrn und König ran kommen. Dazu wirst Du einige Geheimisse entschlüsselt sehen, die schon immer in deiner Bibel standen, aber plötzlich öffnet sie der Heilige Geist.“

        Es geht hier typisch pfingstlerisch um Prophetengabe, enthüllte „Geheimnisse“ und plötzliche „Salbungen“ mit dem „Heiligen Geist“, um euphorische Gefühle, enthusiastische Lobpreismusik, außergewöhnliche „Charismen“, um aufgeputschte Emotionen und „Durchbruchs“-Erfahrungen. <<

        Aha, Prophetengabe ist etwas schlechtes? Biblische Dinge besser verstehen, ist etwas schlechtes? Emotionen sind etwas schlechtes? Erfolge sind etwas schlechtes?

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      • Ronny Funk sagt:

        >> Nüchtern wirkende Begriffe wie Nachfolge Christi, Heiligung im Alltag, Einhaltung der Gebote, Jüngerschaft durch Kreuztragen („Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt, kann nicht mein Jünger sein“) sucht man in dieser rein erlebnisorientierten „Frömmigkeit“ vergebens. <> Im Grunde möchte man sich gerne am Kreuz vorbeimogeln und auf direktem Wege zur „Herrlichkeit“ gelangen – obwohl wir auf Erden „im Glauben und nicht im Schauen wandeln“, wie Paulus bezeugt. <<

        Möchte man das? Jesus hat doch die Tür zum Vater längst geöffnet und uns offen gelassen. Müssen wir jedes Mal Jesus bitten, die Tür wieder zu öffnen?
        Ansonsten wandeln wir doch im Glauben. Ein echtes Schauen ist nicht möglich.
        Insgesamt haben für mein Gefühl diese Vorwürfe genauso viel Berechtigung, wie die Vorwürfe, die überzeugte Zahler des Rundfunkbeitrags den AfD-Wählern machen.

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    • @Ronny Funk:

      In der Tat stimmt es zumindest, dass die Christen unter dem Neuen Bund des Neuen Testamentes nach Jesus Christus stehend auch im spirituellen Bereich Dinge tun dürfen,
      die im Alten Testament nur die Propheten tun durften. Siehe dazu etwa auch die Henoch-Literatur und die jüdische Merkabah-Mystik bzw. kabbalistische Thronwagen-Mystik usw.
      Ferne auch das Jubiläen-Buch und dei Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und dem Heiligen Irenaeus von Lyon, der diese von ihm übernahm. Und Elias Erdmanns Aufsatz zu Philo(n) von Alexandrien als jüdischen Theologen und Mystiker und hermetischen Philosophen der Hermetik und seiner symbolisch-allegorisch-mystisch-hermetischen-prophetisch-philosophischen Bibel-Auslegung und zur Origenes und seiner christlichen hermetischen Deutung der Heiligen Schrift als christlicher Hermetiker und zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre (etwa auch beim Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus und der Heiligen Hildegard von Bingen als Kirchenlehrerin, welche beide auch die Mikrokosmos-Makrokosmos-Lehre der hermetischen Philosophie der Hermetik vertraten, Albertus Magnus kannte auch die mystische Lehre der Alchemie und der Kabbalah usw.).
      Nur muß all dies eben dem LOGOS gemäß geschehen und dem Neuen Testament der Bibel gemäß, welches das Alte Testament neu auslegt und neu deutet und neu interpretiert und durch Jesus Christus als Messias und Anthropos und Menschensohn und göttlichen Erlöser und Wort Gottes erst richtig vollendet und vervollkommnet und vervollständigt und offenbart.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Siehe auch Odo Casels (Benediktiner) Mysterien- und Bogumil-Theologie, die „Mysterien“ sind im Neuen Testament der Bibel die „göttlichen Geheimnisse“, siehe auch den Gebrauch der Begriffe „Mysterien“ und „Mysterion“ und „Mystirion“ und „Mysterium“ beim Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel, speziell im Original-Text, und bei Ambrosius etwa mit „De mysteriis“ über die Sakramente (Ambrosius studierte etwa auch Philo(n) von Alexandrien und Origenes, siehe auch Elias Erdmanns Aufsätze und freie Online Texte dazu). Siehe auch das äthiopische Henoch-Buch, aus dem der Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel zitiert, und das slawische Henoch-Buch, welches noch in der alten slawischen und bulgarischen Bibel enthalten war bzw. noch heute zum Kanon zählt.
        Siehe auch Gershom Scholem zur jüdischen Merkabah- und Thronwagen-Mystik und Henoch- und Hekhaloth-Literatur und Bonaventura und Clemens von Alexandrien und dessen Schüler Origenes und Dionysios Areopagita zur Theurgie und Lactantius als Laktanz und Gregor Thaumaturgus als Schüler des Origenes und Justin den Märtyrer und den Heiligen und Kirchenlehrer Irenaeus von Lyon und Johannes „Scottus“ Eriugena usw.

        Siehe auch den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland zum Thema Abtreibung und Lebensschutz und alternative Medizin und Euthanasie und Eugenik und zu vielen anderen Themen. So etwa auch zu Yoga und Ayurveda und Exorzismus und alternativer Medizin usw.

        https://www.bkae.org/

        Christuswege

        http://www.christuswege.net

        http://www.berndsenf.de

        Himmelsboten

        http://www.himmelsboten.de

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  9. Gaspard sagt:

    Seit einiger Zeit befasse ich mich mit dem Thema Esoterik und kaufe auch hin und wieder so eine Zeitschrift, sehe spezielle Esoterik-TV-Sender etc. Ich staune:. Die Charismatik- Werbung funktioniert genauso, eine Instant-Mystik, umrühren und sofort fertig. Mit möglichst wenig Einsatz. Die biblischen Begriffe, welche verwendet werden, sind wie Versatzstücke und könnten jederzeit ausgetauscht werden – passend für den Esoterik-Markt.

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    • Guten Tag,
      damit bringen Sie den Sachverhalt genau auf den Punkt.
      Der „Gag“ ist nun aber, daß sich die Charismatik als d i e Lösung für Ex-Esoteriker präsentiert: Die Opfer der Esoterik werden (oft vorschnell) als „okkult belastet“ bzw. besessen hingestellt, bedürfen dann der „Befreiung“, wofür diverse Schwarmgeister sich gerne anbieten als die geistgeleiteten Heiler von esoterischen Schäden usw….
      Die Betroffenen kommen so vom Regen in die Traufe.
      Ich hatte allein in der letzten Woche mehrere Anrufe von Geschädigten – mit genau diesem Schicksal.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Ronny Funk sagt:

        Nun, Esotherik versucht es an Gott vorbei und alles, was es an Gott vorbei versucht, öffnet dem Bösen die Tür.
        Wenn Du nun behauptest, „Die Betroffenen kommen so vom Regen in die Traufe.“ dann hilfst Du genau dem Bösen. Sicherlich in anderer Absicht, aber das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“ und die „Geschädigten“, die Dich anriefen, wollten wahrscheinlich nicht wirklich sich von Gott helfen lassen. Und es ist klar, dass dann diejenigen, die uns an einer unbelasteten Beziehung hindern wollen, dann sauer reagieren, noch mal hart zuschlagen.
        Ich muss zugeben, wenn ich hier bei allen Themen, die nicht rein politisch sind, kommentiere, fühle ich mich ein bisschen, wie bei denen, die andauernd „Aufstehen gegen Rechts“ oder festlegen, dass ein Ort bunt sei.

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      • Guten Tag,
        unterlassen Sie es bitte, Ihr ebenso oberflächliches wie unzutreffendes Urteil über Betroffene und Aussteiger aus der Schwärmerszene zu fällen, die mich seit Jahren anrufen und von denen Sie keine Ahnung haben.
        Niemand von diesen Geschädigten schlägt „hart zu“, vielmehr sind sie zerbrochenen Herzens und seelisch gebeugt – aber davon verstehen Sie nichts auf Ihrer vermeintlichen charismatischen Wolke ganz hoch da droben! Übrigens kennen wir uns nicht und ich habe Ihnen kein „Du“ angeboten.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ronny Funk sagt:

        „Niemand von diesen Geschädigten schlägt „hart zu“,“
        Habe ich gesagt, es seien die Geschädigten? Ich meinte nicht Menschen, sondern Mächte, die dahinter stehen, die es nicht zulassen, dass Menschen in die Freiheit der Kinder Gottes kommen und die den Fluchtversuch auch gleich bestrafen.

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      • Guten Tag,
        noch schlimmer und typisch charismatisch, die Menschen, die aus der Schwärmerszene aussteigen wollen, mit Finsternismächten in Verbindung zu bringen. Genauso wird es mir auch von Betroffenen geschildert. Wer nicht alles ganz toll findet, wer kritische Fragen stellt, ist zumindest okkult belastet, wenn nicht gar besessen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Es gibt durchaus auch einen richtigen mystisch spirituellen Weg, eben durch und in dem Logos und Anthropos Jesus Christus als göttlichen Erlöser und Wort Gottes und mit dem Heiligen Geist als Geist Gottes und Geist der Weisheit und Offenbarung und Tröster und Paraklet. Dies sind die beiden göttlichen Mittler und Vermittler zum dreifaltigen Gott usw.
        Siehe dazu auch Meister Eckhart als christlich katholischen Mystiker und den Heiligen Bernhard von Clairveaux und Stephen Harding und Hugo de Payens und Johannes Trithemius als Abt von Sponheim und den Seeligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und den Heiligen Klemens als Clemens von Alexandrien und seinen Schüler Origenes und dessen Schüler Gregor Thaumaturgus und Dionysios Areopagita (zur Theurgie, welche der sicherere und zuverlässigere und damit bessere mystische Weg zu Gott und seinen Engeln als Boten Gottes ist als die leider häufig unzuverlässigeren Channeling-Methoden, die nicht die gleiche Sicherheit und Perfektion bieten und manipuliert werden können – zumal selbst diese Methoden häufig gar nicht richtig und vollkommen beherrscht werden).

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