IGFM-Appell: Der Westen soll Opfer der islamischen Blasphemiegesetze unterstützen

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) begrüßt die Freilassung Asia Bibis als Akt der Gerechtigkeit. Sie appelliert zugleich an die Bundesregierung und an die EU-Partner, Aufnahme sowie dauerhafte Sicherheit für diese verfolgte Christin sicherzustellen.

Medienberichten zufolge haben sich die Regierungen mehrerer westlicher Länder, darunter Kanada, Spanien, die Niederlande und Italien, für ihre Aufnahme und die ihrer Familie ausgesprochen. Nun müssen die Versprechen untereinander abgestimmt und in die Tat umgesetzt werden.

Die IGFM erinnerte am heutigen Donnerstag in Frankfurt auch daran, dass noch Dutzende Menschen wie Asia Bibi wegen Islamkritik bzw. angeblicher Gotteslästerung derzeit in pakistanischen Gefängnissen sitzen.

Mit dem Fall Asia Bibi ist nur eine Auseinandersetzung gewonnen, weitere dringende Fälle stehen auf der Tagesordnung.

Die pakistanische Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony, die die IGFM-Partnerorganisation The Voice Society in Lahore leitet, schreibt in einem Aufruf an die IGFM:

„Einerseits ist es gut, dass Asia die verfolgten Minderheiten Pakistans repräsentierte, andererseits hat niemals eine Botschaft ein anderes Blasphemieopfer unterstützt. Kein Land hat ihnen jemals mit einem einzigen Cent geholfen, obwohl sie wissen, dass nicht nur die Opfer, sondern auch ihre Familien in großer Gefahr sind und jederzeit gelyncht werden können.“

Die IGFM bittet daher vor allem um Unterstützung in den Fällen Minderjähriger und Behinderter in Pakistan, denen Beleidigung des islamischen Propheten Mohammed zur Last gelegt wird.

Zudem besteht die akute Gefahr, dass die Millionen Islamisten, die auch im pakistanischen Parlament vertreten sind, sich für die Befreiung Asia Bibis an anderen Christen rächen. „Es ist sehr grauenhaft und niederschmetternd zugleich, wenn Sie wissen, dass Ihre Heimat und das Land, das Sie als ihr Vaterland betrachten, für Sie nicht sicher ist und nicht zu Ihnen gehört“, schreibt Anthony in ihrem Hilferuf.

Hintergrund: Asia Bibi
Asia Noreen – auch bekannt als Asia Bibi – ist die erste Frau, die in Pakistan wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt wurde. Juristen und Politiker, die sich für ihre Freilassung eingesetzt hatte, wurden von Islamisten massiv bedroht, angegriffen und in zwei Fällen sogar ermordet: Im Januar 2011 wurde der Gouverneur der Provinz Punjab, Salman Taseer, von seinem eigenen Leibwächter erschossen. Zwei Monate später brachten islamische Extremisten den Minderheitenminister Shahbaz Bhatti um.

Die Christin Asia, die als Tagelöhnerin in einer Obstplantage beschäftigt war, wurde am 19. Juni 2009 im Dorf Itanwali (Provinz Punjab) verhaftet. Asia hatte mit einem Gefäß Wasser aus einem Brunnen für ihre Arbeitskolleginnen auf dem Feld geschöpft. Eine Nachbarin, die mit der Familie von Asia Bibi wegen einer Vermögensangelegenheit in Streit liegt, sagte verärgert, dass es für eine Christin verboten sei, dasselbe Wasser wie Muslime zu trinken, und weitere Arbeiterinnen pflichteten bei, dass sie als Christin unrein sei. Es kam zu einem religiösen Gespräch. Nach Aussage der Frauen soll Asia Bibi anschließend behauptet haben, dass Jesus Christus und nicht Mohammed der wahre Prophet Gottes sei, was sie abstreitet.

Aufgebrachte Muslime schleppten sie zu einer Moschee, wo sie ihrem Glauben abschwören sollte. Als sie sich weigerte, wurde sie misshandelt und dann der Polizei übergeben. Am 8. November 2010 verurteilte sie ein Gericht in Nankana in der Provinz Punjab aufgrund des Blasphemiegesetzes zum Tode durch Erhängen.

Weitere Infos zu Blasphemie-Gesetzen: https://www.igfm.de/blasphemie-und-beleidigung-des-islam/


7 Kommentare on “IGFM-Appell: Der Westen soll Opfer der islamischen Blasphemiegesetze unterstützen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Politically Incorrect

    http://www.pi-news.net/

    Geolitico-Magazin

    http://www.geolitico.de

    Zuerst! Magazin

    http://www.zuerst.de

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Siehe speziell auch zum Thema Christsein und Ökumene und Ostkirchen und andere Themen – jenseits des medialen Mainstream Nachrichten für Christen und Katholiken usw.

    http://gerdhagedorn.de/ Gerd Hagedorn und seine hochinteressante Website mit Meldungen und Nachrichten und News und Artikel-Hinweisen und Links und Neuigkeiten und so weiter

    CHRISTENVERFOLGUNG WELTWEIT „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. (…) Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.“ – Joh. 15,18−20 Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Mehr als 200 Millionen Christen leiden unter einem hohen Maß an Verfolgung, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Nutzen Sie Ihre Freiheit und informieren Sie sich über die verfolgte Kirche weltweit. Lesen Sie Berichte von Christen, die täglich einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus zahlen und dennoch standhaft bleiben.

    https://www.opendoors.de/christenverfolgung

    JIhad Watch by Robert Spencer, Islam und Islamismus und Islamisten und Muslime usw.

    http://www.jihadwatch.org

    5 Millionen Christen in Nigeria fordern mehr Schutz durch die Regierung gegen Islamisten

    https://www.idea.de/menschenrechte/detail/nigeria-fuenf-millionen-christen-fordern-mehr-schutz-durch-die-regierung-111918.html

    Der Heilige Stuhl und der Islam und die UN-Menschenrechtscharta

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger mit seinem Weblog „Philosophia Perennis!

    https://philosophia-perennis.com/

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  3. Ein Zeichen gegen die Christenverfolgung: Venedig leuchtet am 20. November in Rot
    12. November 2018

    zuerst.de/2018/11/12/ein-zeichen-gegen-die-christenverfolgung-venedig-leuchtet-am-20-november-in-rot/

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  4. Pauline G. sagt:

    Schrecklich – und solche Leute, die genauso denken wie die Verfolger dieser armen Christin, haben wir noch en masse in dieses Land UNGEPRÜFT hereingelassen unter dem Vorwand, sie seien ALLE Opfer und angeblich verfolgt, dabei waren sie nicht selten in ihren Ländern bereits Verfolger! Und wehe, man sagt als Deutscher so etwas. Die Wahrheit ist in diesem Land UNERWÜNSCHT!

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