EKD bittet Mißbrauchsopfer um Vergebung

Die EKD steht in der Pflicht, in den kirchlichen Reihen „Null-Toleranz“ gegenüber Sexualstraftätern und ihren Mitwissern zu zeigen. Das erklärte der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), in seinem Bericht am 11. November vor der EKD-Synode in Würzburg.

Sexualisierte Gewalt stehe im tiefen Widerspruch zur radikalen Liebe, für die die Kirche stehe. Bedford-Strohm: „Ich bitte alle Menschen, denen solches Leid im Raum der evangelischen Kirche widerfahren ist, im Namen des Rates der EKD um Vergebung.“

Die evangelischen Kirchen müssten „noch intensiver an Präventionskonzepten und zielgenauer Aufarbeitung arbeiten“. So wolle die EKD die Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Kommission zur Aufklärung sexuellen Kindesmissbrauchs ausbauen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/sexuelle-gewalt-in-der-kirche-ekd-bittet-opfer-um-vergebung-107180.html


4 Kommentare on “EKD bittet Mißbrauchsopfer um Vergebung”

  1. Hintergründe

    Studie offenbart: Mehr homosexuelle Priester = Mehr sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche
    10. November 2018

    Ein Bericht des amerikanischen Ruth Institute hat eine starke Korrelation zwischen der Zunahme homosexueller Priester und der Zunahme von Missbrauchsfällen im Klerus der USA festgestellt.

    von Lake Charles

    Die Studie wurde von Paul Sullins, einem katholischen Priester und emeritierten Professor für Soziologie an der Catholic University of America in Washington D.C. für das Ruth Institute erstellt.

    Die wichtigsten Ergebnisse der Studien sind folgende:

    – Klerikaler Missbrauch ist immer noch ein Problem. Seit dem Höhepunkt der Krise in der Mitte der 1980er Jahre sei die Zahl der Missbrauchsfälle zwar zurück gegangen, aber weniger stark als angenommen. Die Entwicklung entspreche dem Rückgang von sexuellem Missbrauch in der Gesamtgesellschaft der USA.

    – Seit 2002 hätten die Missbrauchsfälle sogar wieder zugenommen, heute seien sie auf dem Niveau der frühen 1970er Jahre.
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    – Der Anteil homosexueller Männer unter Priestern sei in den 1950er Jahren doppelt so hoch gewesen wie in der Gesamtgesellschaft, in den 1980er Jahren acht Mal so hoch. Diese Entwicklung korreliere stark mit der Zunahme sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen.

    – Ein Viertel der Priester, die in den späten 1960er Jahren geweiht worden sind, berichteten von einer homosexuellen Subkultur in ihrem Seminar. In den 1980er Jahren war es mehr als die Hälfte. Auch dieser Trend korreliere stark mit der Zunahme sexuellen Missbrauchs.

    – Vier von fünf Opfern, die älter als sieben Jahre waren, waren Jungen, nur eines von fünf war ein Mädchen. Der leichtere Zugang zu Jungen sei nur für ein Fünftel dieses Unterschiedes verantwortlich. Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs sind zu zwei Dritteln weiblich.

    Auf Grundlage seiner Studie kommt Sullins zu der Einschätzung, dass es möglicherweise 12.000 Opfer weniger gegeben hätte, wenn der Anteil homosexueller Kleriker auf dem Stand der 1950er Jahre geblieben wäre.

    Sullins hat die Daten über sexuellen Missbrauch durch Kleriker, vor allem aus dem zweiten Berichten des John Jay College of Criminal Justice aus dem Jahr 2011 und den Bericht der Pennsylvania Grand Jury mit den verfügbaren Daten über die sexuelle Orientierung von Klerikern verglichen. Eine wesentliche Quelle für letzteres war eine Langzeitstudie der Cornell University über katholische Priester in den Vereinigten Staaten aus dem Jahr 2002, durchgeführt im Auftrag der Los Angeles Times.

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  2. truckeropa66 sagt:

    Und wieso sind sie dann nicht für klare Verurteilung von Sexualstraftätern?

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