Einfluß von Probiotika auf die Darmflora von Frühgeborenen wird erforscht

Die Mikroflora im Darm hat nach derzeitigem Verständnis in beträchtlicher Weise Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Erstbesiedelung mit Bakterien unmittelbar nach der Geburt könnte von besonderer Bedeutung für die Entwicklung einer Darmflora sein, die uns durch das gesamte Leben begleitet.

Kann die Gabe von probiotischen Bakterien (wie Laktobacillus oder Bifidobakterium) im ersten Lebensmonat die Entwicklung der Darmflora von Neugeborenen positiv beeinflussen?

Das ist die zentrale Frage einer neuen bundesweiten Klinischen Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Gehring vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Mainz.

Lässt sich diese Frage positiv beantworten, so könnte das den Weg ebnen, um insbesondere Frühgeborenen einen besseren Start in ein gesundes Leben zu ermöglichen.

Die Mikroflora und insbesondere eine gesunde Darmflora hat auf eine Vielzahl an Organfunktionen einen regelnden Einfluss. Man spricht zum Beispiel von der Darm-Hirn-Achse um anzudeuten, dass unsere Darmflora einen Effekt auf hirnphysiologische Prozesse hat. Zudem zeichnen sich Verbindungen zwischen der Darmflora und vielen Krankheiten ab. Ist die Darmflora gestört (dysbiotisch) kann das die Entwicklung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, von Fettleibigkeit, von Diabetes, oder chronischem Asthma fördern.

Besonders empfänglich für die Entwicklung einer dysbiotischen Darmflora sind Frühgeborene, die in Deutschland einen steigenden Anteil von 20 bis 25 Prozent bei den Neugeborenen ausmachen. Es ist davon auszugehen, dass sich gerade bei Frühgeborenen äußere Einflüsse, wie chirurgische Eingriffe, Babynahrung oder Antibiotika negativ auf die Darmbesiedelung auswirken. Ein Großteil der Frühgeborenen erhält mittelbar oder unmittelbar Antibiotika, welche immer als „Nebenwirkung“ die Darmflora grundlegend zerstören.

Im Zuge dieser Studie verabreichen die Wissenschaftler zunächst probiotische Bakterien an Frühgeborene. In einem Folgeschritt analysieren sie deren Stuhlproben mittels der sogenannten 16S-rRNA-Sequenzierung.

Bei einem kleineren Teil der Studiengruppe machen sie zudem von dem als sehr aufwendig geltenden „deep metagenomic sequencing“-Verfahren Gebrauch. Anhand der Vergleiche der Stuhlproben wollen sie herausfinden, ob die Gabe von probiotischen Bakterien tatsächlich einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Darmflora von Neugeborenen hat.

„Die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora ist für eine gesunde Entwicklung der Frühgeborenen von großer Bedeutung“, so Professor Gehring. „Die Chancen, mit diesem Projekt einen tiefen Einblick in die Entwicklung und Therapiemöglichkeiten der Darmflora zu erhalten, sind äußerst vielversprechend.“

Quelle: Pressemeldung der Universitätsmedizin Mainz

 


München: Buchpräsentation und Gespräch mit Alexander von Schönburg

Der Schriftsteller und Journalist Alexander Graf von Schönburg stellt am Donnerstag, 29. November, sein neues Buch „Die Kunst des lässigen Anstands. Altmodische Tugenden für heute“ in München vor.

Auf einer „Domspatz-Soirée“ im Kulturzentrum Movimento (Neuhauser Straße 15) spricht er mit dem Publizisten Michael Ragg über die Wiederentdeckung und Erneuerung christlicher Lebenskultur in Europa. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt acht Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alexander von Schönburg, Bestsellerautor und Mitglied der „Bild“-Chefredaktion, ist auch Chef des gräflichen Glauchauer Zweigs des Hauses Schönburg und Bruder von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Bekannt wurde er vor allem durch sein Buch „Die Kunst des stilvollen Verarmens“.

„Die christlichen Wurzeln,“ schreibt von Schönburg in einem Beitrag für die Zeitschrift „durchblick“, „die für die Gründer der Europäischen Union noch das identitätsstiftende Element waren, … werden wiederentdeckt oder besser: Sie kommen mit Wucht zurück.“

Das Kulturzentrum Movimento findet man in der Münchner Fußgängerzone, direkt gegenüber der Michaelskirche.


Erfolgreiche fünfte Fahnungs-Aktion mit starkem bayerischem Polizei-Einsatz

Bei der fünften gemeinsamen länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollaktion von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz hat die Polizei insgesamt 21.705 Personen und Fahrzeuge kontrolliert und dabei 604 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt. 110 Personen wurden vorläufig festgenommen. Koordiniert wurden die Schwerpunktkontrollen mit insgesamt rund 3.000 Polizisten von den jeweiligen Landeskriminalämtern.

„Die Fahnder hatten dabei insbesondere überregionale Verkehrswege wie Autobahnen im Blick“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. „Ein besonderes Augenmerk galt organisierten Einbrecherbanden.“

Bayern werde für einen möglichst hohen Fahndungsdruck auch künftig auf länderübergreifende Schwerpunktkontrollen setzen.

Laut Herrmann hat sich die Bayerische Polizei hochengagiert an den länderübergreifenden Kontrollen beteiligt. Im Kontrollzeitraum kontrollierten im Freistaat insgesamt 1.223 bayerische Polizeibeamte 3.990 Fahrzeuge und 7.211 Personen. 50 Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Fahnder konnten insgesamt 277 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufdecken.

Länderübergreifende Kooperation

Basis der Schwerpunktkontrollen war die Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität, die Herrmann im Juni 2016 mit seinen Ministerkollegen aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz unterzeichnet hatte. Kern der Vereinbarung ist ein 8-Punkte-Programm, das vor allem einen schnelleren und besseren Informationsaustausch, eine stärkere gemeinsame Täterfahndung sowie eine noch intensivere Zusammenarbeit bei konkreten Ermittlungsverfahren und in der Prävention enthält.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/november-2018/hochengagierte-bayerische-polizei/


Bargeld-Abschaffung auf UN-Ebene forciert

In kaum einem anderen Land der Welt wird so viel mit Bargeld gezahlt wie in Deutschland. Gleichzeitig schreitet in vielen Staaten der Welt die schrittweise Abschaffung des Bargelds immer weiter voran, auch in Deutschland wurde eine Obergrenze für die Barzahlung eingeführt.

Im Rahmen der Vereinten Nationen findet sogar eine Kampagne zur Abschaffung des Bargelds statt.  

Dr. Anton Friesen, Leiter der AfD-Fraktion im Unterausschuss für die UNO, erklärte hierzu:

„Die Bundesregierung bekennt sich rhetorisch zum Bargeld, hat aber auf der auf der Ebene der Vereinten Nationen die ‚Better Than Cash Alliance‘ mit einer halben Million Euro finanziert, welche sich für eine Abschaffung des Bargelds einsetzt.

Offensichtlich sind es nichts weiter als Lippenbekenntnisse, die die Bürger beruhigen sollen. Für 88 Prozent der Deutschen, die sich weiterhin für den Erhalt des Bargelds aussprechen, ist genau wie für uns klar: Bargeld ist gelebte Freiheit.“


Tschechien verweigert den Migrationspakt

Auch Tschechien wird sich dem UN-Migrationspakt nicht anschließen. Bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch morgen stimmte die Mehrheit der Regierungsmitglieder gegen eine Zustimmung zur Vereinbarung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. 

„Die Regierung hat entschieden, daß sich Tschechien diesem Pakt nicht anschließt“, bestätigte Vizeregierungschef Richard Brabec (Ano) nach dem Treffen der Minderheitsregierung aus Ano-Partei und Sozialdemokraten.

„Die Tschechische Republik befürwortet seit langem das Prinzip der Trennung von legaler und illegaler Migration“, teilte Brabec mit. Dies hätte die Regierung auch in den Verhandlungen zum Migrationspakt verdeutlicht. Der endgültige Text des Paktes spiegele diese Vorschläge jedoch nicht wider. Auch fehle die Erwähnung, daß illegale Migration unerwünscht sei.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/auch-tschechien-steigt-aus-dem-migrationspakt-aus/


Mit dem Alter schwindet der Jenseitsglaube

Je älter die Deutschen sind, umso seltener glauben sie an die christliche Vorstellung eines ewigen Lebens im Himmel oder in der Hölle. Das ergab eine Umfrage des Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Anlass ist der Ewigkeitssonntag am 25. November. An diesem letzten Sonntag des Kirchenjahres vor dem 1. Advent gedenken evangelische Christen ihrer Verstorbenen. 17  Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren glauben der Umfrage zufolge an die christliche Lehre, wonach nach dem Tod ein ewiges Leben folgt – im Himmel bei Gott oder getrennt von ihm in der Hölle.

Doch je älter die Menschen sind, umso weniger halten sie diese Anschauung für wahrscheinlich. Unter den über 65-Jährigen sind nur noch sechs Prozent davon überzeugt. Mit dem Alter nimmt auch die Vorstellung zu, dass nichts auf das irdische Dasein folgt. Unter den 18- bis 24-Jährigen sind 37 Prozent dieser Ansicht, unter den über 65-Jährigen mehr als die Hälfte (56 Prozent).

Allgemein glauben 47 Prozent aller Deutschen, dass nach dem irdischen Leben nichts folgt. Diese Ansicht ist im Osten (55 Prozent) stärker vertreten als im Westen (45 Prozent). Neun Prozent gehen von einem ewigen Leben im Himmel aus. Ein gleich hoher Anteil glaubt an ein ewiges Leben im Himmel oder in der Hölle. 14 Prozent rechnen mit einer Wiedergeburt. Ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) weiß keine Antwort oder macht keine Angaben.

Quelle: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/mit-dem-alter-schwindet-der-glaube-an-das-ewige-leben-107205.html


Prof. Bernd Lucke widerspricht Merkels EU-Rede und kritisiert ihre Europapolitik

Kritik an der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Straßburger Europaparlament übte Prof. Dr. Bernd Lucke (siehe Foto), Europa-Abgeordneter der LKR (Liberal-Konservative Reformer).

„Frau Merkel hat eine europäische Armee gefordert. Als ob das unser größtes Problem wäre! Der große Kontrollverlust zeigt sich aber in der Flüchtlingskrise und der Italienkrise. Da ist Frau Merkel über die üblichen Phrasen nicht hinausgekommen.“

Prof. Lucke wies darauf hin, dass die EU nach wie vor kein funktionierendes Konzept für den Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern habe. Auch die Eurokrise schwele unbewältigt vor sich hin und breche in Italien gerade wieder neu auf:

„Frau Merkel, Sie haben einst gesagt, der Fiskalpakt garantiere durch quasi automatische Sanktionen, dass sich die EU-Staaten an die gemeinsamen Regeln halten. Aber nie wurden tatsächlich vertragsbrüchige Staaten sanktioniert. Warum sagen Sie uns nicht, wie die EU auf die Regelverstöße Italiens reagieren wird?“

Weiter sagte Bernd Lucke: „Angela Merkel hat als deutsche Kanzlerin Europa über 13 Jahre lang entscheidend mitgeprägt. Jetzt droht Europa zu zerreißen. Der Brexit ist eine Katastrophe, der falsch konstruierte Euro ist eine bleierne Bürde für die Zukunft.

Es ist daher Zeit für eine Abwendung von der Politik eines noch engeren Europa und von noch mehr Zentralisierung in Brüssel. Wir müssen den Mitgliedsstaaten und den nationalen Demokratien wieder mehr Luft zum Atmen geben. Dann erst kann man gemeinsame europäische Herausforderungen wie Migration, eine einheitliche Verteidigungs- und Rüstungspolitik oder auch den Klimawandel effektiv koordinieren.“

Quelle: https://lkr.de/pressemitteilungen/merkel/