Bischofskonferenz in Nicaragua kritisiert Willkür der sozialistischen Regierung

„Wir prangern Entführungen und willkürliche Festnahmen an, deren Opfer Tausende von Zivilisten wurden. Heute werden Menschenrechte wie nie zuvor in Nicaragua verletzt“, beklagen die katholischen Oberhirten von Nicaragua in ihrer gemeinsamen Botschaft nach der Bischofskonferenz, die vom 12. bis 14. November im in Managua zusammengekommen war.

In ihrer Botschaft blicken die Bischöfe auf die Ereignisse in den vergangenen 210 Tage zurück, seit die soziale und politische Krise begann, die dazu führte, dass weite Bevölkerungsteile zu Demonstrationen gegen das sozialistische Regime von Präsident Ortega zusammenkamen, nachdem die Regierung umstrittene Maßnahmen auf den Weg gebracht hatte.

Am 18. April wurden schließlich ältere Bürger von Sicherheitskräften angegriffen, weil sie gegen eine Rentenreform demonstriert hatten.

„Es ist unsere Pflicht, die Nation davon in Kenntnis zu setzen, dass wir in den letzten Monaten den mangelnden politischen Willen der Regierung gesehen haben, einen aufrichtigen Dialog zu führen und nach Prozessen zu suchen, die zu einer demokratischen Lösung führen.

Die Übergriffe der Polizei und der regierungsnahen paramilitärischen Gruppen … gegen demonstrierende Bürger“, heißt es in dem Text weiter „müssen sowohl rechtlich als auch moralisch verurteilt werden, ebenso wie die Schändung von Kirchen … und Aggressionen gegen einheimische und internationale Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Vertreter der Zivilgesellschaft.“

Quelle: Fidesdienst


4 Kommentare on “Bischofskonferenz in Nicaragua kritisiert Willkür der sozialistischen Regierung”

  1. Islamisierung

    Gibt es eigentlich auch Christen in Myanmar?
    Von
    PP-Redaktion –
    26. September 201837

    https://philosophia-perennis.com/2018/09/26/gibt-es-eigentlich-auch-christen-in-myanmar/

    Über das „Schicksal“ der Rohingyas empörte sich die Weltgemeinschaft völlig zurecht. Doch was geschieht mit den Christen in Myanmar? Open Doors betet für sie. Ein Gastkommentar von Albrecht Künstle über die mediale Doppelmoral.

    https://philosophia-perennis.com

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  2. Die Wirtschaftspolitik des Vaterunser.
    Diesen Text können Sie auch als E-Buch (PDF-Datei, 317KB) herunterladen:
    pdf E-Buch: Die Wirtschaftspolitik des Vaterunser pdf

    Gustav Ruhland
    Die Wirtschaftspolitik des Vaterunser

    http://www.vergessene-buecher.de/wipol_vu/index.html#anfang

    Vorwort. v
    I. Einleitung. 1
    II. Die Fragestellung. 6
    III. Aus der theologischen Litteratur. 9
    IV. Gregor von Nyssa insbesondere. 11
    V. Augustin insbesondere. 16
    VI. Albertus Magnus und Thomas von Aquin. 21
    VII. Martin Luther, Calvin und Graf Zinzendorff. 24
    VIII. Alban Stolz, F. H. Chase und Kamphausen. 27
    IX. Kritik der theologischen Litteratur. 30
    X. Der Geist des Christentums und die Nationalökonomie. 34
    XI. Brot und Gut. 37
    XII. Von den Motiven der wirtschaftlichen Handlungen. 40
    XIII. Die Lehre von der Güter erzeugenden Kraft der Arbeit. 45
    XIV. Von dem Wertbegriff. 52
    XV. Die Wirtschaftspolitik des Vaterunser und der Sozialismus. 63
    XVI. Die Willensfreiheit und die ökonomische Verantwortlichkeit. 70
    XVII. Das Gesetz der normalen volkswirtschaftlichen Entwicklung. 77
    XVIII. Schlußbemerkung. 88

    http://www.vergessene-buecher.de

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vaterunser

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  3. Klartext Maschine sagt:

    Interessant ist auch, warum die Bischofkonferenzen nie etwas über eine der brutalsten Regierungen in Lateinamerika in Honduras sagt. Liegt es vielleicht daran, dass die Putschisten dort Rechtsradikale sind?
    DIe staatlichen regierungstreuen Todesschwadronen in Honduras sind in ganz Lateinamerika berühmt berüchtigt für ihre Brutalität gegenüber Frauen und Kindern!

    Ich übrigens auch kein Linksextremist, da ich beispielsweise die brutalen militanten Maoisten in Indien ebenso für eine der brutalsten Terror-Organisationen weltweit halte!

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    • Guten Tag,
      erstens sind auch Priester in Honduras Opfer der Todesschwadronen, zweitens ist der dortige Kardinal Maradiaga wahrlich kein Konservativer, sondern weltweit in der Kirche als Progressist bekannt, weshalb es seit Jahren von konservativen Christen Kritik an ihm gibt, neuerdings auch im Kontext der Mißbrauchskrise.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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