Linke Gesinnungsdiktatur als neue Leitkultur?

Von Peter Helmes

70 – 80 Prozent der Plakate der AfD wurden während der letzten Wahlkämpfe zerstört, gestohlen oder verschmiert, Häuser und Autos von AfD-Kandidaten z. T. massiv beschädigt, einige Kandidaten körperlich bedroht oder sogar verletzt.

Das Ausmaß erschreckt. Aber eine „Betroffenheitsreaktion“ der Gesellschaft und erst recht der Politik bleibt aus. Man muß deshalb die Frage stellen, ob dies symptomatisch für eine lethargische Gesellschaft und einen maroden Linksstaat ist, wie es ihn nicht einmal zu APO-Zeiten gegeben hat.

Hier wird die Gesellschaft zunehmend ihrer Grundrechte beraubt, und die Politik, schaut weg oder fördert dies sogar – gewissermaßen eine staatlich geförderte Recht(s)zerstörung, deutlich zu erkennen z. B. an dem Entzug der Meinungs- und Versammlungsfreiheit bzw. der Bevorzugung linker  –  will heißen: „politisch korrekter“ – Gruppen.

Das ist eine durchgängige Linie, in linken Landen stärker, in gemäßigten schwächer ausgeprägt  – vorläufig noch. Denn „die Bewegung marschiert“, linksradikale Randale werden achselzuckend hingenommen, gegen „rechts“ jedoch empören sich die halbe Nation, die politisch Angepaßten und ihre Medien sowieso.

Es geht um die Eroberung des Luftraumes über der FDGO – der „freiheitlich demokratischen Grundordnung“, die von bewährten Axiomen bestimmt ist.

Genau hier setzen die Systemzerstörer an: Sie stellen diese Denkvoraussetzungen nicht nur in Frage, sondern sie wollen sie ersetzen durch ihre Theorien. Die „…ismen“ frohlocken! Ungeist ersetzt Geist. Klassische Staatsdenker hätten heute keine Chance mehr. Die Libertinage hat von der Gesellschaft in weitem Maße Besitz ergriffen, keine Norm von gestern gilt mehr.

Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz, einer der wenigen Intellektuellen, die noch nicht der politischen Korrektheit erlegen sind, bringt die Verkommenheit dieser Gesinnungsdiktatur auf den Punkt:

„Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.“

Dank der 68er- und ihrer Nachfolge-Generation hat sich unsere Gesellschaft immer negativer verändert. Weite Teile der Bevölkerung merken dies nicht oder – schlimmer – wollen es nicht sehen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, können sie sich nicht vorstellen, daß sie getäuscht werden. Sie glauben der einseitigen Berichterstattung gleichgeschalteter Medien und nehmen die Bedrohung nicht wahr. 

Falsche Toleranz führt dazu, daß dieser Staat hemmungslos ausgehöhlt werden kann. Das ist die offenbar unaufhaltsame Zerstörung unseres Landes in moralischer und ethischer Hinsicht.

Der frühere Ministerpräsident Baden-Württembergs, Erwin Teufel, sagt es deutlich:

„Viele sprechen von Mut, wenn man seine Meinung sagt, obwohl diese politisch nicht korrekt ist. Denn politische Korrektheit trägt in Deutschland bereits Züge der Unterdrückung. Wer seine Meinung sagt – vor allem, wenn sie nicht linksextrem oder aber zumindest links ist -, der ist in Deutschland gleich ein Rechtsextremist.“

Die Tyrannei beginnt dort, wo Meinungen kriminalisiert und tabuisiert werden. Ich darf nicht mehr sagen, was ich denke. Vergessen der kluge Satz von Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst. Aber ich werde mein Leben dafür geben, daß Du es sagen darfst.“ – Ein solcher Imperativ ist den Linken unserer Gesellschaft ein Greuel. Eine eigene Meinung zu vertreten, die einer selbsternannten Wächterliga nicht paßt, ist tabu.

Vollständiger Text des Artikels von Peter Helmes hier: https://conservo.wordpress.com/2018/12/07/linke-zerstoerungswut-eine-staatlich-gefoerderte-oder-geduldete-rechtszerstoerung/


7 Kommentare on “Linke Gesinnungsdiktatur als neue Leitkultur?”

  1. @truckeropa66:

    Zeit-Fragen > 2018 > Nr. 7, 27. März 2018 > Der nächste Crash ist geplant
    Der nächste Crash ist geplant
    Wer profitieren will … und wer die Zeche zahlen soll
    von Prof. Dr. Eberhard Hamer*

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/nr-7-27-maerz-2018/der-naechste-crash-ist-geplant.html

    Der Welt-Geldbetrug
    02.12.2004 | Prof. Dr. Eberhard Hamer

    https://www.goldseiten.de/artikel/611–Der-Welt-Geldbetrug.html

    indirekte-aussenpolitik-durch-ngo

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2017/nr-10-25-april-2017/indirekte-aussenpolitik-durch-ngo.html

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  2. @TH.Neumann:

    Pan Europa

    https://paxeuropa.de/

    Über Judith Reisman und die Gender Ideologie und das Gender Mainstreaming als Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern und Pädophilie und Pädophile und Päderasten usw.

    https://www.dijg.de/

    Jihad Watch by Robert Spencer zu Islam und Islamismus und Islamisten und Muslime und Koran bzw. Moslems und Dschihad und Heiligem Krieg und Taquia und „Schutzsteuer“ usw.

    http://www.jihadwatch.org

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  3. PI-NEWS | Politically Incorrect

    http://www.pi-news.net/

    PI-NEWS (Politically Incorrect) · News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und .

    In seinem “System der nationalen Ökonomie” entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs -, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche. Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz. Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite verschaffen.

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  4. "GsJC" sagt:

    @ Peter Helmes

    Sie haben bei mir einen Volltreffer gelandet!

    MfG und vielen Dank für den Beitrag

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  5. truckeropa66 sagt:

    Dieser Kampf ist für mich bereits seit vielen Jahren Alltag geworden! Seit der ersten Hälfte der Neunziger Jahre geht dieser Kampf, und viele haben aufgegeben, weil sie sich den Kampf nicht mehr leisten konnten.
    Wovon ich rede, ist ein Kampf gegen mittelständige Kleinunternehmen der verschiedensten Art. Vorrangig war das Ziel, den Ernährungssektor in seiner ganzen Breite in den Griff und unter Kontrolle zu bringen. Im Bereich Landwirtschaft wurden gezielt Kleinere Betriebe mit Tierhaltung unter dem Deckmantel des Tierschutzes zerstört. Es wurden dort bewusst kleinere Agrarfabriken aufgebaut und gefördert. Mittlerweile zerstört man auch diese , und lagert sie gewissermaßen nach Osteuropa um.
    Das selbe passierte im Fleischerei-Sektor, im Bäckerei-Sektor. Hier wurden gezielt kleinere Betriebe zerstört, andere über Vergrößerung kaputt gefördert und oftmals in Lebensmittel-Großkonzernen einverleibt.
    Wie ein schleichendes Gift wurde hier sehr geschickt gearbeitet, und nun steht man daran, die Bürger einzuverleiben, und wieder das selbe Schema, was stört, wird zerstört und es wird versucht, durch bewusst falsche Behauptung als richtig darzustellen.
    Jeder Leser hier sollte sich selbst mit diesem Kommentar auseinander setzen, und versuchen ihn zu bestätigen oder nicht. Antworten und Diskussionen erwünscht.

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  6. Bernd.L.Mueller sagt:

    Peter Helmes, alles richtig und mit Faktenreichtum unterlegt.

    Dieser fundierten Analyse ist deshalb nichts hinzuzufügen, alles ist beschrieben, gesagt, bis auf einen – nach meiner Meinung wesentlichen Punkt.

    Aus und nach 68er Durchmarsch – wörtlich – der Grünen Besserwisser haben die saturierten Parteien CDU / CSU, SPD, FDP, Die Linke – auch dazugehörend , wesentliches für ihr weiteres Überleben gelernt.

    Neue Parteien – Links , Rechts, Konservative, Liberale, Nationale – werden prinzipiell denunziert, reduziert, relativiert über Medien und im Chor der v.g. Etablierten, saturierten.

    Grüne haben aktuell die Lufthoheit, weil sie einen Vorsitzenden haben, der jung, dynamisch, intelligent und rhetorisch brilliant, gut aussehend nach dem Zeitgeschmack rüberkommt und Grünen Müll als wohlschmeckendes Müsli verkaufen kann.

    Dieses flotte mediale Erscheinungsbild fehlt den neuen Alternativen, Hoffnungsträgern einer Politik, die die Interessen deutscher Bürger/innen nach innen und außen vertreten kann.

    Im Geschichtsrückblick ist mir klar geworden – als Berliner (West ) und bekennender Fan – daß F.J. Kennedy uns zum Jubeln als Heilsbringer brachte, weil er im Erscheinungsbild den Zeitgeist 100 % erfüllte, wir haben seine Äußerlichkeit und Rhetorik 1 : 1 mit seiner Politik gleichgesetzt, moralisch eh, modern, intelligent, überlegen den politischen und militärischen Gegnern.

    Erst in der Aufarbeitung seiner Person – initiiert von US-Persönlichkeiten einschl. Presse, Zeitzeugen etc. – haben wir erkannt, daß dieses Bild nicht makellos war.

    Mein Fazit :

    Um Linke Gesinnungsdiktatur unverzüglich zu brechen, braucht es eine/n charismatische Leitfigur der Alternativen, ggf. einen wie JFK.

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  7. Th.Neumann sagt:

    Selbst diejenigen, welche das Unrecht und die Straffbarkeit in dem Verhalten (Sachbeschädigung, Bedrohung, etc) erkennen, werden denken: Ist nicht in Ordnung, aber es trifft ja nicht die Falschen!
    Und dann schaut man weg.
    Es ist schon so, dass man Unrecht nicht beim Namen nennt und sogar ignoriert, nur damit die eigene Welt noch in Ordnung scheint.
    Unrecht und Gewalt in Kauf nehmen und wenns zuviel davon wird, nur noch wegschauen und nicht wahrhaben wollen: hatten wir das nicht schon einmal?
    Wehret den Anfängen….

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