„Geistiges Heilen“: Reiki und Therapeutic-Touch mit „heilenden Händen“

Von Felizitas Küble

Hermann Büsken aus Borken ist ein älterer Herr, der von sich berichtet, er habe „heilende Hände“, mit denen er sozusagen die „Selbstheilungskräfte“ des Kranken aktiviert:  http://www.hermann-buesken.de/kirchen-brief.htm

Er praktiziert das fernöstliche „Reiki“, hat eigenen Angaben zufolge den ersten Reiki-„Weihegrad“ erreicht – und praktiziert Fernheilungen, die normalerweise (so betont er) erst mit dem zweiten Reiki-Grad möglich seien. Da Büsken weiß, daß Reiki in kirchlichen Kreisen zumindest umstritten ist, bezeichnet er seine „heilenden Hände“ einfach als „Therapeutic-Touch“, was aber dasselbe in grün ist, wie er auch selber verdeutlicht:

„Meine Internetseite war ursprünglich Reiki gewidmet. Im Glauben, dass Reiki eine ablehnende Wirkung auf die Kirche hat, habe ich die Hauptseite in Therapeutic Touch geändert, was leider die Entscheidung zu meinen Gunsten nicht geändert hat. Egal ob man das Handauflegen Reiki oder Therapeutic Touch nennt, es kommt doch nur auf die Wirkung des Heilens an.“

Der esoterische Autor, der sich weder dem amtlichen Christentum noch der katholischen Kirche verbunden fühlt, hat gleichwohl jahrelang versucht, in katholischen Krankenhäusern und Pflegeheimen seine „energetischen“ Kräfte anzubieten, ist aber bei amtlichen kirchlichen Stellen auf weitgehende Zurückhaltung bis hin zu deutlicher Skepsis gestoßen.

Dabei ist es durchaus zweitrangig, daß er seinen „Dienst“  kostenlos anbietet; der springende Punkt ist vielmehr die Beurteilung solcher „Heilenergien“. Den Gläubigen kann es nämlich durchaus nicht gleichgültig sein, aus welcher Quelle diese Kräfte fließen. Demgegenüber schreibt Herr Büsken:

„Dem Heiler ist es egal, woher die Energie kommt, die er überträgt. Er kann sie sich nicht aussuchen. Wenn ich meine Hände auflege, spüre ich sofort, wie die Energie fließt. Wer will kontrollieren, woran der Heiler  beim Handauflegen zu denken hat?

Er beruft sich nebst einigen Bibelstellen, die er in seinem Sinne auslegt, auch auf den pseudo-christlichen Esoteriker Jakob Lorber, der angebliche Einsprachen „von oben“ erlebt haben will. Dabei habe der Vielschreiber Lorber u.a. folgende „Jesus-Lehre“ empfangen:  

“Wer aber in Meiner Lehre wandelt und glaubt, dass Ich der wahre Christ bin, der mag einem Kranken in Meinem Namen die Hände auflegen, und es wird besser mit ihm werden. Und so ein Kranker auch in der Ferne ist, und du betest in Meinem Namen über ihn und streckst nach ihm deine Hände aus, so soll er gesund werden, so es zu seinem Heile gereicht.”

Gläubige halten sich hingegen an die bewährte Regel, die da lautet: Bittgebet und Sakramente, vor allem die Krankensalbung, wie sie der Kirche im Jakobus-Brief aufgetragen wurde. Entscheidend ist die geistige Grundhaltung, die sich vertrauensvoll an Gott wendet, ohne IHN vereinnahmen zu wollen, ohne über sein Heilen und Walten „verfügen“ zu wollen. Christus selbst hat uns dies in seinem Vaterunser-Gebet gelehrt: „Dein Wille geschehe!“

Der Autor schreibt sodann in seiner Rubrik „Heilende Hände“ (http://www.hermann-buesken.de/heilende_haende.htm) folgendes:

„Spirituelles Heilen ist eine Methode des Handauflegens zur Stärkung und Regenerierung von Körper, Geist und Seele. Es ist eine einfache und wirksame Methode, zur Übertragung dieser Energie….Durch Auflegen der Hände kommt ein Energiefluss zustande, der als Wärme und Kribbeln oder auch als Pulsieren wahrgenommen werden kann (aber nicht muss). Das Universum ist gefüllt von einer unerschöpflichen, endlosen Energie.“

Zunächst handelt es sich hier um die übliche esoterische Mentalität. Aufschlußreich ist aber die  beschriebene Wirkung der „energetischen“ Handauflegung: Der „Energiefluss“ könne als „Wärme, Kribbeln oder auch als Pulsieren wahrgenommen“ werden.

Interessanterweise entspricht dies genau den Beschreibungen, die wir aus den Wirkungen charismatischer Handauflegungen kennen, wobei es oftmals zum sog. „Ruhen im Geist“ kommt, also einem trance-artigen Rückwärtskippen der „Gesegneten“, angeblich vom Heiligen Geist „berührten“ Personen.

Welcher „Geist“ hierbei wohl am Werke ist?

Jedenfalls sind die psychisch-seelischen Wirkungen sowohl beim esoterischen „Geistheilen“ wie beim charismatischen Geist-Ruhen zum Verwechseln ähnlich, ja sogar die methodische Vorgangsweise   – nämlich Handauflegung beim „Sender“ und Heilungserwartung beim Empfänger  –  ist so gut wie identisch.

Das ergibt sich direkt aus den Schilderungen begeisterter Charismatiker, die ihre „spirituellen“ Erlebnisse beim Rückwärtsfallen beschreiben. Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/08/ruhen-im-geist-phaenomen-jenseits-des-verstandes-wirkt-wie-elektrischer-strom/


12 Kommentare on “„Geistiges Heilen“: Reiki und Therapeutic-Touch mit „heilenden Händen“”

  1. Engelbert Randt sagt:

    Gute Kommentare, zuletzt auch ergänzt durch das (verheimlichte) Wissen der Freimaurer, wie man Gesundheit erreichen und behalten kann bis ins hohe Alter. Wir betrachten solche Menschen leider nicht als das, was sie sind. Nämlich eine charakterliche Negativauslese, deren eigene Familien, anvertraute Völker (als Politiker) ruhig den Bach runtergehen können, Haupsache sie selbst sind erhaben und anscheinend weiser. Sind sie aber nicht, denn zusehends kommen sie in einer Welt mit der großteils noch offiziell verborgenen Ausmaß der Seuche Krebs mit in den Fokus von eigener Krankheit. Vielleicht gibt es dann weniger Unterdrückung von Alternativen.Und um auch das klarzustellen. Vergessen Sie die immer wieder ersehnte Einheit von Körper, Geist und Seele (Glauben etc), die zur Gesundwerdung angeblich nötig sind, denn sie ist es nicht. Nehmen wir einfach eine gute Portion Lebensenergie (aus dem (allem) Leben), mischen sie mit viel mehr Orgon (Rohenergie, flüchtig) und machen wir ganz ohne alles, nur mit Gedankenkraft. Da braucht es kein schönes Gesäusel, keine lieblichen Worte, keine Handauflegung, mittels Psychokinese geht alles aus jeder Entfernung, denn keine energetische (morphogenetische) Information geht im geschlossenen Energiesystem Erde verloren. Wir müssen sie nur finden können und danach handeln. Also bitte Naturgesetze nicht unnötig erschweren, Krebs zu heilen ist auch so oft schwierig genug. Und unser Gehirn reagiert ohnehin dann mit in der Praxis durch verstärkte Neuroplastizität, die die Grenzen des Möglichen immer weter verschiebt. Ganz einfach so, denn ob dann weit hinter dem Wunder ein göttlicher Funken stehen mag, bleibt unserer Beurteilung ohnehin entzogen.
    Netten Gruß Engelbert

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    • Holger Jahndel sagt:

      Schwarze Schafe und verantwortungslose und unseriöse Heilpraktiker und Naturheilkundler und Alternativ-Mediziner gibt es natürlich überall. Allgemein gilt, dass Ayurveda-Heiler und Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin TCM und anthroposophische Ärzte und Mediziner in der Tradition der hermetischen Heilkunde nach dem Heilpraktiker Paracelsus und dem hermetischen Arzt und christlichen Hermetiker und Vertreter der Heilpraktikerschule der Hygieniker van Helmonte und der Hildegard-Medizin nach Hildegard von Bingen recht gut ausgebildet und einigermaßen verlässlich sind. Wobei natürlich immer gilt (und wie es auch jeder seriöse Alternativ-Mediziner und Heilpraktiker empfehlen wird):
      Es ist immer auch ein ordentlich universitär ausgebildeter Schulmediziner bzw. amtlicher Arzt und gegebenenfalls auch ein akademisch ausgebildeter ordentlicher Psychologe zu Rate zu ziehen und aufzusuchen bzw. eine ordentliche reguläre Untersuchung durch diesen notwendig.
      Eine Krankheit kann natürlich immer auch körperliche Ursachen und/oder Auswirkungen und/oder Symptome auf der materiellen Ebene des Körpers haben (neben der seelisch-psychischen Ebene der Seele bzw. griechisch „Psyche“ und der geistig-spirituellen Ebene des Geistes – auch der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel kennt die drei Ebenen von Körper (materiell) und Seele (seelisch-psychisch) und Geist (spirituelle) als universell gültige Einteilung bzw. Dreiteilung von Mensch und Kosmos, die man auch in der traditionellen indischen Heilkunst des Ayurveda in Indien im Hindhuismus und in der griechischen und hermetischen Philosophie der Hermetik als Natur- und Religionsphilosophie findet usw.).

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  2. dorothea sagt:

    Ich kenne eine Pflegerin, die meint, „mit Reiki Sterbebegleitung machen zu müssen“.

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  3. Anzumerken wäre noch, dass der Heilige Geist als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ und Paraklet und Tröster und neben Jesus Christus Mittler und Vermittler zu Gott eine eigene Person ist und göttlich. Eine Person des dreifaltigen Gottes bzw. der heiligen Dreifaltigkeit, zusammen mit Jesus Christus als Logos und Anthropos und göttlichen Erlöser und Messias und Heiland – welcher der andere der beiden Mittler und Vermittler zu Gott als dem gütigen Vater „abba“ und Schöpfer ELI (zu dem jesus Christus am Kreuz rief) ist. (siehe auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands – und siehe den Logos in der griechischen Septuaginta und „Weisheitsliteratur“).
    Und damit ist der Heilige Geist von der natürlichen psychischen Lebensenergie bzw. psychisch-seelischen Bioenergie (welche die Taoisten bzw. Daoisten in China als dem Tao bzw. Dao bzw. LOGOS gemäß entsprechend „Ki“ oder auch „Chi“ nennen und die Inder bzw. Hindhus in Indien „Prana“ – siehe auch traditionelle ganzheitlcihe indische Heilkunst des Ayurveda und traditionelle chinesische Medizin TCM – und Freiherr von Reichenbach das „Od“ und Wilhelm Reich und James DeMeo und Prof. Bernd Senf das „Orgon“) verschieden und zu unterscheiden.
    Jedoch entspricht auch diese universelle Lebensenergie als natürliche psychisch-seelische Energie und Vitalität (die man etwa auch bei Pflanzen und Tieren findet) sehr wohl dem LOGOS als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ beim vom Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen zitierten bekannten stoischen Dichter und Philosophen Kleanthes im Neuen Testament der Bibel. Denn der Logos ist das universelle Weltgesetz und die allgemeine göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos, eben der hermetische Makrokosmos, welcher der jeweiligen Einzelseele (Mikrokosmos, auch Monade bei Leibniz, siehe Monadologie ) des individuellen Menschen gegenübersteht und mit dieser bzw. diesem interagiert. Die Taoisten bzw. Daoisten in Ostasien sagen zu diesem Logos bzw. auch genannt Makrokosmos eben das „Tao“ bzw. „Dao“ und die Hindhus in Indien „Brahman“.
    Die natürlichen seelisch-psychischen-astralischen Energien wie die natürliche universelle Lebensenergie „Prana“ oder eben auch „Ki“ oder „Chi“ gehören auch dazu, sie sind natürlicher Bestandteil des Logos als universeller göttlicher Schöpfungsordnung des Kosmos. Ebenso die Elementarschwingungen bzw. astralischen Elementarkräfte der 4 bzw. 5 Elemente-Prinzipien, welche man im indischen Ayurveda auch die „Tattwas“ nennt usw.
    Sie sind natürlich NICHT zur Anbetung gedacht, sondern eben Bestandteil der natürlichen allgemeinen göttlichen Schöpfungsordnung des Kosmos als universelles Weltgesetz. Gesetzmäßig und eben der göttlichen „Weltvernunft“ des Kosmos als göttlicher Schöpfung und natürlicher göttlicher Schöpfungsordnung entsprechend und somit legitim und erlaubt, siehe dazu auch Justin den Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und den heiligen Irenaeus von Lyon der dessen Logos-Theologie von ihm übernahm und siehe zur Logos-Theologie und den universellen spirituellen Gesetzmäßigkeiten des Logos bzw. Makrokosmos in der hermetischen Philosophie der Hermetik und zur christlichen hermetischen Mystik auch Justin den Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und Clemens von Alexandrien als Heiliger Klemens und seinen Schüler Origenes und Dionysios Areopagita und Johannes „Scottus“ Eriugena und den Templer und Arzt Arnaldus de Villanova und Elias Erdmanns freie Online Texte und seinen Aufsatz zu Philo(n) von Alexandrien und seinen Aufsatz zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und auch der hermetischen Philosophie der Hermetik als ganzheitlicher Naturphilosophie und spiritueller Religionsphilosophie. Siehe auch die Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie und auch der jüdischen Merkabah- bzw. Thronwagen-Mystik und Henoch-Literatur, so etwa u.a. auch schon in der griechischsprachigen Septuaginta-Bibel des Alten Testamentes mit der Weisheitsliteratur. Aus der auch Jesus Christus nachweislich zitierte, mindestens einmal nachweislich auch aus den Apokryphen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Informationen zu: Jesus Christus und der Taoismus & Konfuzianismus.

      http://www.christuswege.net/themen/taoismus.htm

      – Körper-, Atem-, und Konzentrationsübungen zur Weckung und Lenkung der Lebensenergie „Chi“. dass diese Lebensenergie existiert, darf inzwischen durch die Erforschung der Akupunktur und der Elektroakupunktur als real erwiesen betrachtet werden; auch wenn ihre Natur wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt ist. Die Akupunkturmeridiane sind jetzt sogar histologisch (im Gewebe) als „leere“ Kanäle nachgewiesen. Diese Lebenskraft ist also nicht „taoistisch“, wie einige Christen dachten, sondern allgemeinmenschlich. Sie wurde in griechischer/ frühchristlicher Zeit als „Pneuma“ bezeichnet; ein griechisches Wort, das sowohl für den Atem, als auch für die Lebenskraft – den Lebensatem, der von Gott eingeblasen wurde -, und für den Heiligen Geist verwendet wurde. Allerdings steht der „Heilige Geist“ im Zusammenhang mit Jesus Christus. Wenn sich also jemand nicht auf Jesus Christus einstimmt, woher will er dann wissen, dass das, was er erlebt, identisch ist mit dem Heiligen Geist, wie ihn Jesus ankündigte?- Weiter gehört zum Repertoire der Taoisten, ähnlich wie im indischen Yoga, die meditative Versenkung in den Urgrund der Dinge, um das Erleben der Begrenztheit des Lebens zu überschreiten. Auch die alchimistische Suche nach der Unsterblichkeit spielte eine Rolle.

      3. Konfuzianismus.Kon-fu-tse (Konfuzius) empfiehlt in verwandter Weise eine Einfügung des Menschen in „das kosmisch-sittliche Gesetz“. Statt des eher individuellen Wegs der Taoisten suchte er jedoch mehr ein moralisches Erziehungssystem für die Gesellschaft in ihrer Breite.

      http://www.christuswege.net

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  4. Th.Neumann sagt:

    Jawoll! Auch in meinem katholischen Pflegeheim haben Betreuungsassistenten den Kurs für Therapeutic Touch empfohlen bekommen – und bezahlt.
    Da ich aber als „konservativ“ gelte, hat man mir freigestellt, diesen Kurs zu belegen, wie es auf meiner guten Arbeitsstelle üblich ist, ohne Druck oder Nachteil. Aber da zeigt sich, wie ahnungslos man solchen Sachen gegenüber ist.

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      es gibt eine nun schon ältere Broschüre: Touch for Health, die aber mit therapeutic-Touch bestimmt nichts zu tun hat. „Touch“ -und- heilende Hände?

      Habe diese „Energien“ Gott sei Dank – nie verstanden. Es war in vielen Einrichtungen ein MUSS, dieses Reiki. Jedoch lernte ich viele , besonders Frauen kennen, die sich diese Einweihungen am liebsten wieder weg machen lassen würden. Sie helfen anfangs wohl etlichen Menschen, dann aber stören sie wohl???? Und nun müssen diese Menschen ja jemanden finden, dem sie auch vertrauen können!
      Die sogenannte Meister-Linie lässt einen eine neue Art „Schneeball-System“ vermuten, wenn man von so einem Reiki-Lehrer nur zu hören bekommt: Ach, darauf brauchst dir keine Gedanken zu machen.“ !!!????

      IDEE: Für Christen wäre es ja schön > wenn sie die Energien durch einen Christlichen Heiligen leiten lassen können. So einen, der das natürlich kann. Mmhhh.

      Als KörperTherapeut lernt man ja etliche Konzepte > um anderen Menschen damit / oder auf dieser Grundlage – helfen zu können. Was ja auch nichts schlechtes ist.
      Spontane Heilungen dabei sind sehr schön, doch hat man eigentlich bei dem heutigen Arbeits-Zeit-Druck gar keine Zeit für sie. UND man kann sie niemanden versprechen, und auch nicht planen. UND sie bleiben ein Wunder! Wunder Gottes!

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      • Vier-Elementen-Lehre – Kathpedia

        http://www.kathpedia.com/index.php?title=Vier-Elementen-Lehre

        Siehe auch den Link zur Info etwa zu Albertus Magnus als Heiligen und Kirchenlehrer und Roger Bacon

        Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente.
        Auch der christliche Mystiker Dionysios Areopagita verwendete das Wort „Theurgie“ also im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist als Geist Gottes. (siehe auch Elias Erdmann usw.)
        Der stark vom Neuplatonismus beeinflusste spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita übernahm den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie.
        Theurgie (griechisch θεουργία theourgía „Gotteswerk“) ist eine antike Bezeichnung für religiöse Riten und Praktiken, die es ermöglichen sollten, mit göttlichen Wesen in Verbindung zu treten und von ihnen Hilfe zu erlangen. Der Ausübende wird „Theurg“ genannt. Nach der gängigen Auffassung der antiken Theurgen wurde nicht versucht, die erwünschte Reaktion der Götter mit magischen Mitteln zu erzwingen, sondern es ging um ein Zusammenwirken von Gott und Mensch, bei dem sich der Theurg göttlichem Einfluss öffnete. Siehe dazu auch Johannes „Scottus“ Eriugena und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und den Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus zur Hermetik als hermetischen Philosoph und christlichen Hermetiker.

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Frau Kübles Spürsinn ist Energie-kriminologisch genial, oben mit ihrem symptomatischen Vergleich. Doch wenn man zu wenig darüber weiß – muss man noch weiter warten…und beobachten.

        ABER man könnte vermuten, dass man christlich solchen Verführungen widerstehen kann oder muss, > wenn eine bestimmte Lebenseinstellung/Glaube eine glückliche-schützende wäre.
        Aber man könnte sich – als Hoffnung – auch eine Überwindung vorstellen, die diesen Menschen möglich ist, die durch Reiki und ähnliches in unmittelbare Berührung kommen mit etwas „energetischem“, psycho-energetischem in dieser Zusammenstellung.
        Ich habe so viele verschiedene Menschen getroffen und erlebt mit diesem Thema … bis hin zu welchen, die dann in Psychiatrische Behandlung mussten!

        Hier auf dem Land kennt kaum einer diese neuen, modernen Sachen. Noch nicht.

        P.S.: Ganz wichtig scheint mir der Hinweis, dass man nicht auf Wunsch-Fragen herein fällt wie : Was möchtest du? Was willst du? …. damit erlaubt man den „Könnern“, an einem herum zu machen. Es ist dann so etwas wie eine Erlaubnis!
        Also die Naivität des göttlichen Kindes, der Gotteskindschaft – sie schützt in diesem Falle am effektivsten, wenn diese von OBEN abgesegnet ist und beschützt. Heilige Naivität?

        Ich hatte vor Jahren einer Frau, die zu einer Pendlerin gehen sollte und Angst davor hatte, „dass das vielleicht unchristlich sei“, geantwortet: dass ihre Angst davor eine Wahrnung ist, möglicherweise, auf die sie ruhig hören könne.
        Ein anderer hätte vor bloßem Pendeln bestimmt keine Angst – und wäre vielleicht neugierig, wie das Pendel sich bewegt, und ob vielleicht manipuliert?

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Hey , Bruce Wayne!

        Du brachtest oben in deinen Artikel dass Dyonisius Aerophagita den Begriff des „Theurgen“ einführte.
        1. Einige meinen das es sich um eine christliche Schule (die Erste) dabei handelte und der Name nach antiken Vorbild vom Lehrer auf den Schüler übertragen wurde – bis ins fünfte Jahrhundert zumindest.
        2. Scheint es so, als wäre damals zu Zeiten Jesu mehr als nur der Himmel offen. Doch ich bin kein Kenner dieser umstrittenen Gnosis. Kennen sie das Judas-Evangelium > aus der BildZeitung so um 2007 herum. Sehr interessanter Artikel zum Thema „Theurg“!!! ER spricht mit Jesus Christus über höhere Menschen auf der Venus! UND falls alles schief hier geht, dann gibt es wenigstens die. Na ja, es geht wohl nicht total schief. Aber schön ist es nicht dieses satanisch werden der Menschen als Normalität. Diese Menschen sind wohl in vielem höher entwickelt…
        Ein Theurg könnte geistig wirklich mit diesen einen Kontakt herstellen und diese Fähigkeiten lernen zumindest. Bei der Anwendung muss man vieles beachten. Das geht nicht einfach so mal eben. Auf alle Fälle setzt dieses Wissen und Können eine Entwicklung des Menschen vorraus die einfach unglaublich ist – für einen Gläubigen. Der Theurg als Magier kann vieles selbst, ABER nicht so gut wie die Wesen, die unsere Erscheinungen eh schon bewerkstelligen oder daran beteiligt waren oder noch sind. Es geht also in Richtung Macht-Übertragung bei Umtrieb dieser Kategorie. Schade, mich beschäftigte dieser Begriff auch vor vielen Jahren weil er das ganze Verhältnis der Religion erfasst als reale Beziehung, als Erlebnis – wenn. Heute müsste man Theurg als „GottesForscher“ oder besten Falls „Gottmensch“ übersetzen oder interpretieren, da hört man eigentlich so einen schon verwirklichten Aspekt heraus > so das man „Gottverwirklichter“ deuten müsste. Vielleicht ist der Begriff aus den Alten Antiken Mysterien??? und nur erwähnt und erinnert durch Dyonisius Aerophagita, welchen auch immer. Dyonisius Aerophagita wird auch bei Paulus ,glaube ich , in der Bibel erwähnt. Es soll die erste christliche MysterienSchule sein, aber da war noch jemand als Paulus kam, der den Christus aus den griechischen Mysterien heraus bewahrte oder erwartete in anderer Form.
        Zu griechischen Zeiten soll es noch „leicht“ gewesen sein durch herausfordernde freche dreiste Anrufungen so ein Held oder Theurg zu werden. Dann wurde dieses alte „Fenster“ wohl zu gemacht. Die Römer konnten nur noch gut fluchen, meinten einige italienische Kenner im letzten Jahrhundert.
        Schön finde ich die Betrachtung , das die Griechen die ersten freien Menschen als Gesellschaft waren in der Geschichte und die letzten ja …natur-verbundenen und noch kosmischen irgendwie.
        Die orginalen antiken Tempel haben nicht ein einzige gerade Linie!!!

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    • @Th.Neumann:

      Siehe auch die Teil-Herkunft des Reiki als Energieheilmethode aus einem alten Handbuch des Templer-Ordens, welches der Rosenkreuzer Oswald Wirth in einer Bibliothek des Benediktiner-Ordens in einem Kloster wiederentdeckte. Zur christlichen Hermetik und hermetischen Philosophie siehe auch die christlichen Mystiker und Hermetiker Bernhard von Clairveaux und seinen Lehrer Stephen Harding und den Templer Hugo de Payens und den Arzt und Templer Arnaldus de Villanova, sowie auch den christlichen Hermetiker und hermetischen Mystiker Albertus Magnus als Heiligen und Kirchenlehrer und zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre wie auch dazu die Heilige und Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen und beide Kirchenlehrer und Heilige zur hermetischen Mikrokosmos-Makrokosmos-Lehre usw.

      Reiki kommt aus dem Japanischen und bedeutet: „Universelle Göttliche Lebenskraft“.

      Die Leher der R.A.I. (Reiki Association International) vermitteln das vor ca. 150 Jahren
      von Dr. Mikao Usui und Oswald Wirth wiederentdeckte Heilsystem der Übertragung
      intelligenter göttlicher Energie.

      http://www.regenbogen-mandala.de/index.php/reiki

      Neues – Altes über Reiki

      Oswald Wirth, geb. am 5.08.1860 Uhr vormittags in Brienz in derSchweiz, gestorben am 9.03.1943, 11 Uhr vormittags in La Bienne. OswaldWirth war ein berühmter Okkultist, Magnetiseur, Reiki –Großmeister, Astrologe, Hermetiker, Tarotforscher,Hochgradfreimaurer und spiritueller Erbe von Ragon. Er besuchte alsJugendlicher ein Internat bei den Benediktinern. Dort fand er in derBibliothek ein Jahrbuch mit einem Artikel des Templerordens: „DerWunderdoktor“ , in dem die Kunst des Handauflegens (Reiki)beschrieben war. Während des Studiums dieser Schrift rasteplötzlich ein Licht auf ihn zu und traf ihn am Stirn –Chakra. Hierdurch erhielt er seine Einweihung zum Reiki –Großmeister, kannte alle Symbole und Techniken und konnte andereMenschen in Reiki einweihen. Während seiner Militärzeiterinnerte sich Wirth der verschiedenen Techniken und heilte damit seineKameraden von allerlei Beschwerden. Es ist anzunehmen, dass der Artikeldes Templerordens die gleiche Quelle war, aus der auch Dr. Mikao Usuischöpfte, da Mitglieder des Templerordens auch in Japan, Indienusw. waren und dort ihre Spuren in schriftlicher Formhinterließen. Demnach ist Reiki keine ausgesprochen japanischeHeilkunst, sondern eher eine „europäische“ , da derTemplerorden in Frankreich gegründet wurde. Es ist auchanzunehmen, dass die Templer Reiki in alten Schriften fanden, dieÜberlieferungen aus Atlantis enthielten.

      (Quelle: Miers / Lexikon des Geheimwissens)

      https://www.reiki4nrw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=91:reiki&catid=34&Itemid=63

      http://www.spiritwiki.de/w/Oswald_Wirth

      https://freimaurer-wiki.de/index.php/Oswald_Wirth

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      • Holger Jahndel sagt:

        Die Übertragungen aus der geistigen Welt bzw. deren Klarheit und Qualität und die Erfolge im geistigen Bereich hängen auch vom Zustand der Seele (griechisch Psyche) des Menschen und ihrer Reinheit und Harmonie und Reife und Gesundheit und ihrem seelisch-spirituellen Entwicklungsgrad ab. Siehe dazu auch den Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel zu Körper UND Seele (griechisch Psyche) und Geist, wobei die Seele (griechisch Psyche) zwischen Körper und Geist mittelt und vermittelt bzw. als Mittler und Vermittler tätig ist.
        Ferner Elias Erdmanns freie Online Texte und seinen Aufsatz auch zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und der hermetischen Philosophie der Hermetik usw.
        Auch Jesus Christus zitierte schon aus der griechischen Septuaginta Bibel und mindestens einmal den Apokryphen und bestätigte damit deren Bibel-Kanon des Alten Testamentes etwa mit der jüdisch-hellenistischen Weisheitsliteratur aus dem griechisch-ägyptischen Alexandrien. Siehe etwa auch die „Weisheit Salomos“. Auch Justin der Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater verwies schon auf Mercurius zur Logos-Theologie, Mercurius ist der römische Name für den Ägypter Imhotep bzw.griechisch Imuthes oder auch Hermes Trismegistos als dreifachgroßer Hermes und Asklepios bzw. römisch Asklepius und Hermes Trismegistus in der hermetischen Philosophie der Hermatik als Natur- und Religionsphilosophie. Diese theurgischen Praktiken wurden auch in den Asklepien als den nach Asklepios benannten Ärzte Schulen der Antike gelehrt, dort wurden auch Ärzte wie Galen (siehe auch zur Steinheilkunde) und Hippokrates (4 Elemente Lehre) und Celsus ausgebildet. Siehe auch Dionysios Areopagita dazu. Und natürlich Elias Erdmann usw.

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