AfD hinterfragt Barley-Treffen mit Soros

Ohne Unterstützung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz blieb heute ein Antrag der AfD-Fraktion, Justizministerin Barley (SPD) zum Inhalt ihres Gesprächs mit George Soros berichten zu lassen und befragen zu können.

Barley hatte sich nach eigenen und Angaben ihres Ministeriums am 21. November 2018 mit dem US-amerikanischen Milliardär George Soros in Berlin getroffen und mit ihm Fragen der „offenen Gesellschaft“ und über „die Zukunft unserer Demokratie“ gesprochen.

Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Stephan Brandner, erklärt dazu:

„Der als sogenannter Philanthrop auftretende und sehr umstrittene George Soros finanziert nach Presseberichten über seine ‚Open-Society‘-Stiftung u. a. Organisationen wie ‚Correctiv.org‘, die Hilfsdienste bei der Zensur angeblicher Falschnachrichten im Internet leistet.

Da das Netzwerkdurchsetzungsgesetz maßgeblich vom ehem. Justizminister Heiko Maas initiiert wurde, hätten wir gerne von der aktuellen Ministerin erfahren, ob es insoweit Absprachen mit dem Finanzier der ‚Offenen Gesellschaft‘ gibt oder gab.

Auch hätte uns die Begründung von Frau Barley interessiert, warum es ihre Aufgabe als Justizministerin sein soll, sich mit einer umstrittenen Person wie Soros überhaupt zu treffen und was der konkrete Inhalt des Gesprächs in Bezug auf ‚unsere Demokratie‘ war.

Sehr interessiert hätte auch, von wem die Initiative zu diesem Treffen ausging und warum Soros direkten Zugang zur Ministeriumsspitze hat.

Schließlich hätte Barley erklären können, warum ihr persönlicher Facebookauftritt über die offizielle Ministeriumsseite verlinkt ist und warum und zu welchen Konditionen sie Bilder auf ihrer Privatseite verwendet, deren Rechte offenbar beim Ministerium liegen.

Dass sämtliche anderen Fraktionen an der Befragung ihrer Ministerin kein Interesse haben, liegt angesichts der dubiosen Zusammenkunft nahe. Offenbar gibt es etwas zu vertuschen.“

 


Wer dem HERRN vertraut, erhält neue Kraft

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 40,25-31:

Mit wem wollt ihr mich vergleichen? Wem sollte ich ähnlich sein?, spricht der Heilige.
Hebt eure Augen in die Höhe, und seht:
Wer hat die Sterne dort oben erschaffen? ER ist es, der ihr Heer täglich zählt und heraufführt, der sie alle beim Namen ruft.
Vor dem Allgewaltigen und Mächtigen wagt keiner zu fehlen.
Jakob, warum sagst du, Israel, warum sprichst du: Mein Weg ist dem HERRN verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht?
Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der HERR ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf. ER wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht.
ER gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht ER große Stärke.
Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und stürzen.
Die aber, die dem HERRN vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.
Gemälde: Evita Gründler

„Wasser des Lebens“ von Dr. Wolfgang Rothe jetzt in dritter, aktualisierter Neuauflage

Anfang 2016 veröffentlichte der auch als „Whisky-Vikar“ bekannte Münchener Priester Dr. Dr. Wolfgang F. Rothe im EOS-Verlag der Benediktinerabtei Sankt Ottilien sein erstes Buch über die „Spiritualität des Whiskys“.

„Wasser des Lebens“, so der Titel des Buches, erlebte eine Nachfrage, die sogar Verlag und Autor völlig überraschte. Bereits nach kurzer Zeit war die Erstauflage vergriffen.

Mittlerweile hat sich „Wasser des Lebens“ vom Bestseller zum Longseller entwickelt. Die im November 2016 erschienene Zweitauflage ist inzwischen ebenfalls komplett ausverkauft.Um der anhaltenden Nachfrage gerecht werden zu können, hat sich der Verlag entschlossen, noch vor dem diesjährigen Weihnachtsfest eine dritte, aktualisierte Auflage in Druck zu geben. Insofern dürfte es zu keinen Lieferengpässe kommen.

Das Buch „vermittelt handfestes Grundwissen über Whisky, begleitet von interessanten Denkanstößen für bewusst erlebte Whiskymomente“ (The Highland Herold). Mit mehr als 50 Farbbildern ist es „ein Buch zum Verschenken und sich selber Schenken, bei dem der Genuss – auch ohne einen Tropfen Alkohol – bereits beim Lesen beginnt“ (Bistumszeitung „Kirche + Leben“).

Zum Autor: Wolfgang F. Rothe wurde 1967 geboren. Er ist katholischer Priester sowie Doktor der Theologie und des Kirchenrechts. Als Experte für schottischen Whisky ist er auch unter dem Beinamen „Whisky-Vikar“ bekannt.

Quelle: https://whiskyexperts.net/pr-wasser-des-lebens-von-wolfgang-f-rothe-jetzt-in-3-aktualisierter-neuauflage/?theme=app-theme

Buch-Daten: Wolfgang F. Rothe, Wasser des Lebens – Einführung in die Spiritualität des Whiskys
EOS-Verlag, Sankt Ottilien, 19,95 EUR, ISBN 978-3-8306-7766-6


Sternschnuppen-Naturschauspiel am 14.12. – Forscher klären den Ursprung der Geminiden

Wer um den 14. Dezember 2018 in den klaren Abendhimmel blickt, kann Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels werden: den Geminiden. Über mehrere Tage hinweg lassen sich – bei entsprechenden Witterungsbedingungen – zahlreiche gelb-weiß leuchtende Sternschnuppen beobachten.

Der Ursprung des Meteorschauers konnte jedoch bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Nun entwickelten Wissenschaftler ein Modell, das die Geminiden als kosmische Spur des erdnahen Asteroiden Phaeton erklärt.

BILD: Der Asteroid Phaeton ist der Quellkörper der Geminiden. (Foto: ESA – P.Carril)

„Phaeton stand als Quellkörper immer mal wieder in der Diskussion, es fehlte letztendlich aber noch eine überzeugende Erklärung, wie dieser Asteroid einen Meteorstrom hervorbringen kann“, sagt Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung, Co-Autor der Veröffentlichung.

Die meisten Meteorschauer werden von Kometen hervorgebracht. Durch Sonneneinstrahlung verdampft Eis und das Gas reißt Staubteilchen von der Oberfläche mit sich. Wenn die Erde die Kometenbahnen kreuzt, werden diese Staubteilchen, die in der Erdatmosphäre verglühen, zu Sternschnuppen. Die Umlaufbahn der Geminiden um die Sonne beträgt nur 1,65 Jahre, zu kurz für einen Kometen.  

1983 entdeckten Astronomen Phaeton, einer der größten bekannten erdbahnkreuzenden Asteroiden. Nach neuesten Messungen beträgt sein Durchmesser 5,8 Kilometer. Am 16. Dezember 2017 passierte er die Erde zuletzt in nur zehn Millionen Kilometern Entfernung.

Phaeton gehört zur Gruppe der Apollo-Asteroiden und zieht auf einem stark elliptischen Orbit fast dieselbe Bahn um die Sonne wie die Geminiden. Asteroiden bestehen im Gegensatz zu Kometen in der Regel hauptsächlich aus festen Stoffen und lassen somit keine flüchtigen Stoffe an ihrer Oberfläche ausgasen. Dennoch ist bei dem fast kugelförmigen Phaeton in regelmäßigen Abständen in seinem Perihel – dem sonnennächsten Punkt – ein Staubschweif zu beobachten.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10252/356_read-31355/#/gallery/32955