Alle Jahre wieder: Die Kling-Glöckchen-Krone der Scheintoten

WEIHNACHTEN IM MEDIENZEITALTER

 Sie wollen die Frohe Botschaft
– saisongemäss – in Anspruch nehmen,
obwohl ihnen der Gottes- und Mariensohn
das ganze Jahr über
ein geläufiges Spott-Thema ist.

Der Frechheit ihrer Gottlosigkeit
setzen sie – alle Jahre wieder –
die Kling-Glöckchen-Krone auf.

In den hohen Domen der Christenheit:
Das Evangelium des Zweifels
mit dem Zuckergruß globaler Mitmenschlichkeit.

So mutiert das Gewissen
zum gemütlichen Hort der Gutmenschen.

Abgesegnet von der UNO
singt die Menschheit sich
vor den Mattscheiben
in den Seelenschlaf der Scheintoten.

Christel Koppehele

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


15 Kommentare on “Alle Jahre wieder: Die Kling-Glöckchen-Krone der Scheintoten”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Zeit-Fragen > 2012 > Nr.25 vom 11.6.2012 > Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?

    Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage? Angriffsziel Schule und Kirche von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

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  2. Th. Neumann sagt:

    In den 80er Jahren gab es mal gegen Jahresende das Mahnläuten von Kirchenglocken wegen der vielen durch Abtreibung getöteten Kinder. Das wurde immer am „Fest der unschuldigen Kinder“ durchgeführt. Leider gab es sehr viel Protest und ganze Frauengruppen fühlten sich gleichzeitig dadurch „irgendwie total erniedrigt“ (ich habe eine Gegendemo zum Papstbesuch 1987 in Speyer erlebt) und die „Frauenfeindlichkeit“ galt als „Rassismus“ der 80er Jahre. Und das will man sich ja nicht nachsagen lassen. So wurde sang und klanglos das „Mahnläuten der Kirchenglocken für die getöteten Babies“ wieder eingestellt.
    Nicht auszudenken, wenn wir das Mahnläuten wiederum einführen würden. Es käme zu Massenprotesten und Sachbeschädigungen.

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    • Guten Tag,
      das Mahnläuten für die ungeborenen Kinder wurde von Erzbischof Dyba angeregt und in seinem Fuldaer Bistum durchgeführt. Leider hat sich außer Bischof Degenhard (Paderborn) kein einziger weiterer Bischof hieran beteiligt. Die Aktion wird auch in meinem Dyba-Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ (KOMM-MIT-Verlag) von mehreren Autoren erwähnt. Das Glockenläuten hat tatsächlich im linken und feministischen Lager zu Protesten und Mediengeschrei geführt. Übrigens hat damals der angeblich so konservative Kardinal Meisner das Anliegen von Dyba im Stich gelassen – in Köln wurden keine Glocken geläutet. – Sie haben recht, eine solche Initiative würde heute noch mehr Empörung hervorrufen und das Antifa-Chaotentum auf den Plan rufen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Holger Jahndel sagt:

    GESCHICHTE MENSCHENOPFER DER AZTEKEN Sie tanzten mit der Haut der Prinzessin – dann folgte das Massaker

    https://www.welt.de/geschichte/article186508468/Menschenopfer-der-Azteken-Fuer-den-Gott-haeuteten-sie-ihre-Opfer.html

    Den mesoamerikanischen Fruchtbarkeitsgott Xipe Tótec dürstete nach Menschenblut. Dass sein grausiger Kult nicht nur im Reich der Azteken gepflegt wurde, zeigt ein neuer spektakulärer Fund.

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  4. Andromeda sagt:

    Nachdem ich unser Kirchenblättchen mindestens dreimal gelesen habe und verstört bin über die anmaßende christliche Weltsicht, dass Christen für den Weltfrieden verantwortlich sein sollen, wo sich Menschen mutwillig den Schädel einschlagen, ohne dasd wir selbst unter die Räder kommen, wo so schön die Christenverfolgung tobt. Diese Macht solcher Arroganz, die den Globalisierungs -Politikern dient, liegt nicht in den Händen der Christen und es ist ein Frevel, die Geld hungrige Asylindustrie, die den christlichen Frieden auf das Spiel setzt, zu unterstützen. Manche Amtskirchen werden Klingelbeutelvereinen immer ähnlicher, um sich politisch ideologisch an zu biedern und Organisationen, die dem Geschmack der politisch klerikalen Oberfürsten entsprechen. Dabei wird die Aufgabe der Nächstenliebe vergessen. Wie heißt es in der letzten Textzeile vom Kling Glöckchen „Lasst mich ein ihr Kinder, es ist so kalt der Winter, lasst mich nicht erfrieren“ und viele unserer Kleriker, die ihren verschrammten Heiligenschein nur gelegentlich putzen, zynisch gesagt, indem sie vergessen Christen nur gelegentlich Hilfe im Rampenlicht zukommen lassen, besonders Obdachlosen, von der Gesellschaft ausgestoßenen nächsten Christen in ihrem Umfeld vergessen.
    Wer nicht zahlen kann oder will, die Kirchenfürstenlobby in ihrer eingebildeten Arroganz zu unterstützen, wird nicht selten ausgegrenzt, wenn er keine Macht Vorteile zu bieten hat, mit denen sie glänzen können. Statt für die eigene nächste christliche Gemeinschaft zu sorgen, biedert man sich politisch ideologisch mit Verschwendung von Kollektengeldern an Organisationen an, ohne an die eigenen Aufgaben, für die man Verantwortung trägt, zu denken. Seenotrettung, wo der obdachlose Christ vor der eigenen Haustür erfriert? An der Verwendung der Kollektengeldern kann und sollte man berechtigte Kritik üben. Manche lassen sogar ihre Kirchen für das zeitgeistliche Diktat baulich verlottern und meinen mit Ablasskästen, ähm als Bettelmönche mit Spendenkästen für die Kirchen zu brillieren. Die Kirchen sind unsere baulichen Zeugen aus Stein, die oft den starken Glauben unserer Vorfahren zeigen und haben diese Lieblosigkeit nicht verdient, wie die vergessenen Christen, Menschen in unserem Umfeld. .

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  5. Th. Neumann sagt:

    Gut auf den Punkt gebracht. Bitter, aber wahr.

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  6. Kobold sagt:

    Tolles Gedicht mit bitterer Wahrheit ! Einige Zeitgeistpfaffen und ihre hörigen Äffchen, die sich gerne zur neuen korrekten Meinung der ideologischen Marschrichtung unter dem Verlust des friedlichen christlichen Glaubens abrichten lassen, damit unsere göttliche Angela nebst Margot und Chrislam-Prophet Heinrich Bedford Strohm, Marx und Wölki mit Rettungsweste als Schutz auf trockenen Boden vor dem Ertrinken sie für die neue globale Öko-Religion mit göttlichem Weisheitsanspruch auf den Throne heben.
    Besonders entsetzen tun mich ja nun die überfrömmelnden einfältigen Kirchenmäuse, die zwar schon längst die Schulbank verlassen haben und alternd um ihre Jugend trauern und sich verhalten nach dem Motto eigenes Denken verboten, da ja nur aus dem Mund ihrer Leithammel das Gesetz der Wahrheit verkündet wird und sie sich lediglich noch nicht wie Bücklinge unterwürfig auf dem chrislamischen Gebetsteppich wälzen (Vorsicht Sarkasmus) ähm ihren verweichlichten Altersknochen jaulend im Schmerz diese Innbrunst der Unterwürfigkeit antun.
    Liebe Leute, liebe Christen, lasst Euch nicht verführen und in hörige Abhängigkeit bringen von Klingelbeutelvereinen und überheblichen Kirchspielgöttlichen Erziehungstruppen, die Euch wie entmündigte Kinder behandeln, als würdet ihr der Maulkorbpflicht unterstehen, sondern vertraut wieder selbstständig als Schöpfungskinder eurem Schöpfergott und sucht die Gemeinschaft derer, die mit Euch wieder die Wurzeln zum Christentum suchen, auch wenn „im Leben, im Leben, geht so mancher Schuss daneben“, man immer wieder dazu lernt und eigene Meinungsbilder mit Hilfe anderer korrigiert im Streben nach dem Gottvertrauen.
    Bewahren wir jene christlichen Gemeinschaften, die unseren christlichen Glauben stärken und die abtrünnigen schwarzen Schafe suchen, die aus ihrem antichristlichen Pfaffenzirkus geflohen sind. Wir brauchen nicht das scheinheilige chrislamisch-ideologische Geschwätzprophetentum, sondern unser Herz für das Christentum. Ein bisschen Humor muss ja auch sein. Zum Glück haben wir noch neben dem untauglichen Klerikergeschwader wirklich gute Theologen, die leider oftmals eingeschüchtert werden und denen das Christentum noch am Herzen liegt und die es nicht für die Umsetzung einer gefährlichen politischen Ideologie missbrauchen.

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  7. Bernd.L.Mueller sagt:

    ……….ja, alle jubeln vom Christentum, Glück mit Kindern – gleichwohl junge , christliche Jüngere sichtbar weniger werdend .

    Dafür immer mehr, immer größer die lieben Hunde, gerne auf Wiesen tummelnd, auf denen Gras für Weide-Vieh und Nahrung für Milch wächst.

    Globale Mitmenschlichkeit und Humanität, in den deutschen Altenheimen warten die Alten sehnlichst auf einen Besuch, der nie kommt.

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