Philipp Madre und seine charismatische Fixierung auf das „Wort der Erkenntnis“

Von Felizitas Küble

Was man hinsichtlich der Esoterik-Szene und erst recht im Spiritismus schlicht als Hellseherei oder Wahrsagen bezeichnen würde, gilt in der charismatischen Bewegung als „Wort der Erkenntnis“, angeblich eine besondere Geistesgabe von oben, die zum Bereich des „Prophetischen“ gehöre.

Was der in Anspruch genommene „Heilige Geist“ aussendet, was besonders begnadete Personen empfangen, kann ja wohl  – so heißt es –  nichts Okkultes, auch nichts bloß (Para-)Psychologisches (also mehr oder weniger natürlich Erklärbares) sein, sondern gehört zu dem, was man in der schwarmgeistigen Spektrum als anzustrebende „Salbung“ betrachtet, die gar nicht genug herbeigesehnt werden kann.

Nun muß man kein Psychologe sein, um sich Folgendes vor Augen zu führen:

Wenn ein Gläubiger sich in einen gewissen geistlichen Hochmut versteigt (ohne sich natürlich dieser Problematik bewußt zu sein), wenn er seine Verstiegenheiten vielmehr als besondere „Gnadengabe“ betrachtet, dann fällt der Fall nach unten oft umso härter aus (von der „Wolke“ so hoch da oben in die schlimmsten „Niederungen“ der ungeistigen Art). Wie sagt der Volksmund: Hochmut kommt vor dem Fall.

Kein Wunder also, daß Gemeinschaften, die sich für besonders geisterfüllt halten, überdurchschnittlich häufig von Skandalen um Sex, Geld und Macht heimgesucht werden, wie das die protestantisch-pfingstlerische Starprediger-Szene in den USA seit Jahrzehnten eindringlich belegt.

Allerdings beschränkt sich das Phänomen nicht auf den entsprechend gepolten evangelischen Bereich.

Auch bei betont charismatisch-katholischen Gemeinschaften zeigt sich dieselbe Problematik, die damit zusammenhängt, daß der „Begnadete“ sich erstens selber einbildet, er stände sozusagen als Geisterfüllter gleichsam „über dem Gesetz“, zweitens seine Anhänger sich erst recht nicht getrauen, diesem „Propheten“ zu mißtrauen,  müssen sie doch befürchten, die in diesen Kreisen ständig an die Wand gemalte „Sünde gegen den Heiligen Geist“ zu begehen usw…

Dieser sowohl sexuelle wie auch (un)geistliche Machtmißbrauch zeigte sich auch in der charismatisch-erscheinungsbewegten, sehr an Medjugorje orientierten „Gemeinschaft der Seligpreisungen“:

Deren Gründer (Bruder Ephraim) mißbrauchte schutzbefohlene Ordensschwestern seines Werkes und ein minderjähriges Mädchen. Sein eng mit ihm verbundener Mitgründer, Br. Albert Pierre-Etienne, wurde von einem französischen Gericht wegen sexueller Übergriffen gegen Kinder und Jugendliche verurteilt. 

Ephraims Mitgründer und späterer Generalmoderator, der Diakon, Arzt und Familienvater Dr. Philipp Madre, wurde wegen Mißbrauchstaten vom Vatikan nicht nur amsenthoben oder suspendiert, sondern sogar laiisiert (in den Laienstand zurückversetzt), war also von einer der härtesten Kirchenstrafen für Kleriker betroffen, die es überhaupt gibt.

Eben jener in der Seligpreisungs-Gemeinschaft führende Philipp Madre schrieb viele Bücher über charismatische Erneuerung und besondere Geistesgaben, darunter das Buch „Wort der Erkenntnis“ (siehe Foto).

Darin wird schon nach wenigen Seiten die typische Verstiegenheit und die (Sehn-)Sucht nach außergewöhnlichen „Charismen“ deutlich, die in diesen Kreisen oftmals vorherrscht.

Das „Wort der unmittelbaren Erkenntnis“ (S. 21) vollzieht sich etwa in Versammlungen, wenn der mit dieser Gabe „begnadete“ Leiter erklärt, es befände sich z.B. jemand unter der Menge, der 17 Jahre alt ist, Drogen nimmt und nun geheilt sei – oder drei taube Männer könnten soeben plötzlich wieder gut hören etc. 

Manchmal wird das „Wort der Erkenntnis“ auch in der Weise praktiziert, daß einer Person bei der Segnung bzw. Handauflegung mitgeteilt wird, welchen besonderen Auftrag sie von Gott habe oder von welchen seelischen Verletzungen sie „befreit“ werde etc.

In diesem Sinne schreibt auch Madre, er und seine Frau hätten durch die Handauflegung eines charismatischen Geistlichen diese „zu unserem Dienst notwendige Gabe“ (wozu „notwendig“?) erhalten (S. 10), so daß sie „genauere Aussagen, die in einem Wort der Erkenntnis verborgen waren, erhalten konnten, wie z.B. über das Alter, den Beruf oder die genauen Umstände der Verletzung der Person oder den Vornamen und anderes.“

Was unterscheidet nun dieses Phänomen von dem seit  jeher bekannten Vorgang des esoterischen „Hellsehens“?

Einzig die Behauptung, das „Wort der Erkenntnis“ stamme nun einmal vom Heiligen Geist – und punktum!

Auf S. 11 schreibt der Autor munter drauflos: „Was Gott vor 2000 Jahren durch das öffentliche Wirken seines Sohnes vollbracht hat, führt Er fort, auch auf die Gefahr hin, damit zu erstaunen, zu verwirren oder zu schockieren“.   

Verwirrend bis schockierend ist gewiß  manches in der schwarmgeistigen Szene, allerdings hat Christus in keinem einzigen Fall durch Handauflegung das „Wort der  Erkenntnis“ vermittelt, auch hat er bei seinen Heilungen keine vermeintliche „Seelenschau“ betrieben und irgendwelche Einzelheiten aus dem Leben des vorher Kranken ausgeplaudert.

Wahr ist es freilich, wenngleich gewiß nicht erfreulich, wenn der Verfasser über seine Sondergabe weiter schreibt: „…es beginnt sich diese Art von charismatischen Ausdruck gegenwärtig in den Kreisen der sog. „Erneuerung“ rasch auszubreiten“ (S.13).

Allerdings gäbe es hierbei Widerstände von anderen Gläubigen, weiß er zu berichten: „Besonders heutzutage fürchtet man sich jedoch sehr vor dem Wunderbaren aus Angst, es könnte die Schwachen täuschen, die Einfachen verführen und zur Flucht oder zu irgendeinem Mystizismus verleiten.“ (S. 14).

Wie wahr – und wie berechtigt diese Sorge ist, hat seine eigene Gruppierung zur Genüge unter Beweis gestellt.

Die vermeintlich geisterfüllte Verstiegenheit („emporgehoben“) wird auf S. 15 wieder einmal deutlich, wo es heißt, das „Wort der Erkenntnis“ sei eine „Sinneserfahrung mystischer oder charismatischer Art“, wobei sie immer eine „subjektive Beimischung“ beinhalte.

Das wirke zwar bisweilen störend, sei aber zugleich „beruhigend“, denn sie verweise darauf, „daß die gesamte menschliche Natur einschließlich der Sinne „emporgehoben“ werden kann von der Gnade.“

Ja, gewiß – allerdings ist gerade bei der „Emporhebung“ der Sinne Vorsicht geboten, denn wir wandeln im Glauben, nicht im Schauen (vgl. 2 Kor 5,7), wie der Apostel Paulus schon vor zweitausend Jahren betonte, der die Geister noch zu unterscheiden wußte.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


11 Kommentare on “Philipp Madre und seine charismatische Fixierung auf das „Wort der Erkenntnis“”

  1. Sehr gut recherchierter und fundierter Artikel, Frau Küble! ⭐

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  2. Roland sagt:

    Es gibt die Geistesgaben, Prophetie, Heilung, Zungenrede, deren Auslegung, sowie auch die Seelenschau. P. Pio hatte sie, ebenso der Hl. Pfr. von Ars sowie der Beichtvater, der Hl. Leopold Mandic. Es gibt auch heute Priester, die diese Gabe haben. Die Geistesgaben sind biblisch belegt, 1Kor 12, 1-11. Auch sagte Jesus zum Gelähmten, „deine Sünden sind dir vergeben“. Auch die Frau am Jakobsbrunnen wurde von Jesus ihrer Sünde überführt. Die Hände legte Jesus auch auf, ebenso die Apostel. Gott teilt die Geistesgaben zu, leider gehen einige Menschen nicht im Sinne Jesu damit um. Es gibt aber trotz der Problematik Demütige, die die Gabe richtig gebrauchen und fruchtbringend einsetzen. Es ist von Ihnen, Frau Küble nicht gut, daß Sie im Sinne der negativen Fälle, (bes. im protestantischen Bereich), auch die guten Verwalter von Geistesgaben als schwarmgeistig bezeichnen. Alles über einen Kamm scheren, ohne die Hintergründe zu kennen ist nicht christlich. Verdächtigungen sind sündhaft, ebenso Verurteilungen von guten charismatischen Priestern und Ordensleuten. Auch der Hl. Papst Johannes Paul II war charismatisch, wäre das nicht im Sinne Gottes, (der ja die Gaben schenkt), wäre der Papst nicht heiliggesprochen worden.

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    • Guten Tag,
      wieder Ihre üblichen, seit Monaten x-mal wiederholten Lamentos. Erstens wird die Handauflegung im NT auf die Priesterweihe bezogen (Paulus schreibt an Timotheus von der „Gnadengabe, die Dir unter Handauflegung der Priester verliehen wurde….“), zweitens in keinem einzigen Falle dafür erwähnt, daß hierbei das „Wort der unmittelbaren Erkenntnis“ weitergereicht wird, drittens ist weder Seelenschau noch „Wort der Erkenntnis“ bei den Geistesgaben in 1 Kor 12,1 ff. aufgelistet, auch sonst nirgends in der Heiligen Schrift.
      Zudem konzentriert sich die biblische Prophetengabe nicht auf Zukünftiges, geschweige auf das Erkennen verborgener Dinge, erst recht nicht auf Heilungszusagen, sondern auf das vollmächtige Verkünden des Willens Gottes, das Einschärfen seiner Gebote und den Hinweis auf sein Gericht. DAS ist Prophetie im AT und NT.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Roland sagt:

        Liebe Frau Küble,
        was sagen Sie zu P. Pio, ein Schwarmgeist oder nicht? Denken Sie protestantisch, da sie nur die Bibel als Autorität beanspruchen, nicht jedoch Tradition und Überlieferung? War nicht die Prophezeiung des Jesaia und andere nicht auf Zukünftiges gerichtet? Hunderte von Jahren vorher wurde auf das göttliche Kind hingewiesen.

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      • Guten Tag,
        die Kirche hat selber erklärt, daß sie Pater Pio – wie alle Heiligen – aufgrund seines heroischen Tugendgrads selig gesprochen hat, nicht wegen außergewöhnlicher Phänomene. Folglich muß kein Katholik hieran glauben. Bekanntlich hat sich sogar Katharina v. Siena, die heilige Kirchenlehrerin (!) – sie steht also rangmäßig deutlich über P. Pio – sogar hinsichtlich einer Marienerscheinung geirrt (angeblich soll die Madonna ihr gesagt haben, sie sei NICHT unbefleckt empfangen).
        Papst Benedikt XIV. hat übrigens warnend auf dieses Beispiel hingewiesen, um aufzuzeigen, daß sich in „mystischer“ Hinsicht auch große Heilige irren können.
        Dazu kommt folgendes:
        Pater Pio, dem die „Herzensschau“ nachgesagt wird, hat diese nicht – wie bei Charismatikern üblich – öffentlich in Versammlungen ausgeübt, sondern im Beichtstuhl unter dem Siegel des Beichtgeheimnisses. Das ist grundsätzlich etwas völlig Anderes.
        Ich beanspruche keineswegs „nur die Bibel als Autorität“. Wie kommen Sie dazu, mir dies zu unterstellen, nur weil ich auf IHRE unzutreffende Bibelbezugnahme reagiert habe?
        Unser Glaube beruht auf zwei Säulen, der Heiligen Schrift und der apostolischen (!) Überlieferung. Die „Herzensschau“ ist aber aus der frühen Kirche nicht bekannt, in keinem einzigen Fall.
        Was soll Ihre überflüssige Rückfrage nach den Jesaja-Ankündigungen?
        Natürlich gibt es im AT etlichen Prophetien für die Zukunft, auch messianische Weissagungen. Hatte ich dies etwas bestritten? Es scheint Ihnen in Ihrem eindimensionalen Entweder-Oder-Denken entgangen zu sein, daß ich lediglich schrieb, das Prophetentum habe sich nicht auf das Zukünftige beschränkt, sondern darauf konzentriert, den Willen Gottes vollmächtig in die Zeit hinein zu verkündigen. Die biblische Bedeutung eines Propheten ist also viel breiter und tiefer als nur „Zukunfts-Ankündigung“.
        Ihre biblische und sonstige theologische Schmalspur ist typisch für charismatische und erscheinungsbewegte Kreise.
        Statt daß man sich in DER Botschaft auskennt (nämlich der biblisch-kirchlichen), hört man lieber auf DIE Botschaft-en!
        Traurig, aber wahr!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Th.Neumann sagt:

        Diese Antwort ist schon wieder ein interessanter Artikel für sich – in sehr kurzer Form alles zusammengefasst. Und im Detail wieder etwas dazugelernt bzw. aufmerksam geworden. Diese Antwort muss man sich echt mehrmals durchlesen. Tatsächlich wird man zu den speziellen, vorgeblichen Geistegaben nicht im NT fündig. Ich frage mich, auf was sich dann die Befürworter immer beziehen, tatsächlich steht es so ja gar nicht im NT.

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  3. Cornelia Vogt sagt:

    Wer kann denn in eine Seele SCHAUEN AUSSER GOTT.
    FOLGLICH AUCH NICHT IM NAMEN GOTTES.
    KEIN EINZIGER MENSCH IST BEFUGT, JEMANDEM ETWAS ZU VERMITTELN.
    DENN NIEMAND IST FEHLERFREI IN DESSEN EIGENEM LEBEN.
    SELBSTLOS HANDELN TUT NIEMAND.
    GÄNZLICH DEMÜTIG LEBEN VOR GOTT.
    IM VERBORGENEN.
    OHNE WERBUNG ZU BETREIBEN SOWIE MISSIONIEREN WOLLEN.
    FREI SEIN, SICH FÜR GOTT ZU ENTSCHEIDEN.
    ES FÜHLT SICH FÜR MICH AN WIE MARKTSCHREIER ODER DER BILLIGE JACOB AUF KIRMESMÄRKTEN.
    SELBST KREUZANHÄNGER SIND KITSCHIG HERGESTELLT, VERKAUFT ALS MITBRINGSEL FÜR JEDE GELEGENHEIT UND SCHRILL FARBIG.
    ES VERFEHLT DEN WAHREN SINN IN MASSENFORM.
    CHRISTLICHE SHOPS….
    FAZIT: RELIGION BRINGT A U C H GELD .
    Werben und Drohen, ANGST VERBREITEN.
    Dann KRIEGT man ZAHLER, SPENDER.

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  4. Dorrotee sagt:

    Habe soeben diesen Artikel an eine Anhängerin der Seligpreisungen weitergeleitet. Es ist sehr gut erklärt, wie die „Verstiegenheit“ sich bemerkbar macht.

    Auch wir nüchtern glaubenden Menschen müssen uns imme rwieder prüfen, nicht durch geistigen Hochmut zu Fall zu kommen.
    Die Mutter Gottes hat es uns durch die Worte ihres Magnifikat deutlich gesagt, wie Demut zu leben ist:
    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat Gott geschaut.

    Es wirkt so abstoßend auf einen Menschen, wenn jemand behauptet, er hätte die Gabe der Seelenschau. Und dann kommen solche unwichtigen einschüchternden Sachen zu Tage.
    Ich kann der Autorin nur zustimmen. Ein bekanntes Phänomen aus der esoterischen Hellseherei.
    Vorsicht ist geboten!

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  5. Holger Jahndel sagt:

    https://www.bibelkommentare.de/kommentare/kategorien/613/der-heilige-geist

    Kommentare zu »Der Heilige Geist«

    Der Heilige Geist (Hendrik Leendert Heijkoop)
    keine Kurzbeschreibung verfügbar

    PDF-VERSION KOMMENTAR ANZEIGEN
    84 SEITEN (A4)
    Die Gabe des Geistes (Rudolf Brockhaus)

    Die Taufe mit Heiligem Geist (William Wooldridge Fereday)
    keine Kurzbeschreibung verfügbar

    PDF-VERSION KOMMENTAR ANZEIGEN
    5 SEITEN (A4)
    Geistesgaben oder Schwärmerei? (Arend Remmers)

    In dem vorliegenden Buch werden in knapper, sachlicher Form die im Zusammenhang mit der Charismatischen Bewegung immer wieder auftauchenden Begriffe wie Geistestaufe, Zungenreden, Gebetsheilungen usw. untersucht. Dabei bemüht sich der Autor, sich ausschließlich auf die Aussagen der Heiligen Schrift zu stützen.

    Bei der Vielfalt der Veröffentlichungen zu diesem Thema will dieses Buch Wegweiser für alle sein, die mit den Schlagworten der Charismatischen Bewegung konfrontiert werden. Immer wird auf den einzig verbindlichen Maßstab für Christen, die Bibel, hingewiesen. Dabei steht der Heilige Geist, der in jedem Christen wohnt, im Mittelpunkt.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Auch die Psyche (Griechisch für „Seele“) der jeweiligen Menschen kann eine Rolle spielen, denn sie mittelt und vermittelt zwischen Körper und Geist. Siehe dazu Prof. Bernd Senf aus Berlin nach Wilhelm Reich und James DeMeo und Viktor Schauberger und siehe den Psychologen C.G.Jung und siehe die christliche Psychologin Christa Meves usw. Der Templer und Arzt und christliche Hermetiker Arnaldus de Villanova verfasste auch ein Buch zur Traumdeutung und Deutung von Traumsymboliken aus dem Unterbewussten, auch der Heilige Augustinus kannte schon das Unterbewusstsein des Menschen bzw. der menschlichen Psyche. Siehe auch den Heilpraktiker und christlichen Hermetiker Paracelsus und seine Temperamente-Lehre zum menschlichen Charakter und den menschlichen Charakter-Typen und den Arzt und Heilpraktiker bzw. Hygieniker und christlichen Hermetiker van Helmonte und auch die Aufsätze und freien Online Texte von Elias Erdmann, etwa auch zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre der griechischen Philosophie und der hermetischen Philosophie der Hermetik als Naturphilosophie und Religionsphilosophie und mystische Weisheitslehre bzw. Weisheitstradition und zur christlichen hermetischen Mystik.

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  6. Th.Neumann sagt:

    Wenn ich mir das so weiter überlege, ensteht eine gewisse Verunsicherung:
    Nehme ich an, jemand glaubt wirklich, dass in seinen Kreisen übernatürliche Geistesgaben ausgegossen werden und seinesgleichen jederzeit eine Seelenschau zum Heil der betreffenden Personen erhalten. Oder wenigstens in Einzefällen. Wenn nun diejenigen, welche solch einen Glauben verkünden oder sich dieser Gabe versichert fühlen, selbst Unrecht begehen? Wie in dem Artikel oben ausgeführt wurde. Dann müssten diese Personen doch in sich gehen und annehmen, dass alles jederzeit offenbar gemacht werden kann durch Seelenschau!
    Oder gab es einen Grund, warum deren eigenes Leben und Taten keiner Seelenschau unterliegen konnte?! Könnte es sein, dass jemand, der Unrecht tut und sich dessen bewusst ist, dabei gleichzeitig sich und sein Umfeld der Seelenschau rühmt, gar nicht selbst an diese Sache glaubt und deshalb sicher ist, in seinem Fehlverhalten nicht geoffenbart zu werden?
    Da sehe ich einen Widerspruch, der mir etwas unheimlich ist. Denn dann wäre ja diese Gemeinschaft von Anfang an auf bewusste Manipulation aufgebaut worden.

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