Polizei in Bremen bildet Sonderkommission

Aktuelle Polizei-Pressemeldung:

Nach dem Angriff auf einen 66 Jahre alten Bundestagsabgeordneten der AfD hat die Polizei Bremen eine Sonderkommission gebildet.

Der 66-Jährige wurde am Montag gegen 17.20 Uhr im Durchgang des Theaters am Goetheplatz von mindestens drei Männern angegriffen. Sie schlugen ihm mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf und flüchteten in Richtung Bleicherstraße.

Zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, entdeckten den am Boden liegenden Mann und riefen einen Rettungswagen. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin die Polizei.

Mehrere Streifenwagen fahndeten umgehend nach den Verdächtigen. Die Ermittler sperrten den Tatort ab und sicherten erste Spuren. Der 66 Jahre alte Bremer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei Bremen hat unter der Federführung des Staatsschutzes eine Sonderkommission gebildet und steht im engen Austausch mit dem Bundeskriminalamt.

Wir fragen: „Wer hat am späten Montagnachmittag im Bereich des Theaters am Goetheplatz verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben?“

Die Männer waren dunkel gekleidet und trugen Kapuzen, bzw. Mützen. Der Kriminal-Dauerdienst ist unter (0421) 3623888 erreichbar.

Quelle: https://www.polizei.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen09.c.37216.de#002019


3 Kommentare on “Polizei in Bremen bildet Sonderkommission”

  1. Anonymous sagt:

    Mittlerweile hat sich heraus gestellt, dass die martialische Tatschilderung seitens der AfD unzutreffend ist. Selbst der politische Hintergrund der Tat ist fraglich. Folgende Tatsachen belegen dies:

    Herr Magnitz wurde nicht von drei Personen angegriffen, er wurde nicht mit einem Kantholz geschlagen und er wurde nicht getreten oder sonst malträtiert, als er auf dem Boden lag.

    Vielmehr wurde er ausweislich einer Videoaufnahme von hinten von einem Unbekannten mit einem Ellbogenschlag in den Nacken nach vorne zu Boden geschlagen. Beim Aufprall erlitt er Kopfverletzungen, die jedoch zum Glück nicht schwerwiegend waren. Herr Magnitz hat daher schon zwei Tage nach der Attacke das Krankenhaus verlassen. Bei dem unbekannten Täter befanden sich zwei weitere Personen, die jedoch keine unmittelbaren strafbewehrten Handlungen begangen haben. Deren Beziehung zum Täter muss noch ermittelt werden. Daher fahndet die Polizei nach drei Unbekannten.

    Herr Magnitz selbst schließt auch einen Raubüberfall nicht aus.

    https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/pruegel-ueberfall-auf-afd-chef-polizei-sucht-drei-tatverdaechtige-59437934.bild.html

    Selbstverständlich bleibt die Tat schweres Unrecht und es ist zu hoffen, dass es gelingt, den Täter zu fassen und zu verurteilen.

    Nur gleich von einem „Terroranschlag“ zu sprechen und diesen der ANTIFA und nolens volens auch Rot-Grün in Bremen anzulasten, wie das die AfD gemacht hat, ist derzeit als völlig unbewiesen und überzogen zu betrachten.

    Es wäre insgesamt schlauer, bei solchen Vorkommnissen der Versuchung zu widerstehen, daraus politisches Kapital ziehen zu wollen und statt dessen den Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abzuwarten.

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  2. Th.Neumann/Oberpfalz sagt:

    Herr Schäuble wurde von einer geisteskranken Arzthelferin Namens Adelheid angegriffen mit einem Messer, weil sie ein Zeichen setzen wollte gegen Menschenversuche, die in unterirdischen Anlagen gemacht werden, und Menschen, die heimlich gegen Klone ausgetauscht werden. Es war von Anfang an klar, dass diese Adelheid mit ihrem Küchenmesser schizophren war und keinerlei politische Ambitionen hatte. Das hat damals zu keinem Zeitpunkt jemand angenommen.
    Eigentlich wollte sie ja den Politiker Rau treffen, der daneben stand, aber hat dann den Schäuble angegriffen. Dieser Angriff hatte einen ganz anderen Hintergrund.

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  3. Anonymous sagt:

    Natürlich ist diese Tat zu verurteilen und muss konsequent verfolgt werden. Verfehlt ist es allerdings, wenn die AfD nun versucht, sich als Opfer von Links-Grün zu stilisieren.

    Dergleichen Unsinn hat selbst die CDU nach dem damaligen Mordanschlag gegen Wolfgang Schäuble, der seither querschnittsgelähmt ist, nicht versucht.

    Gewaltanwendung ist kein Alleinstellungsmerkmal von Rechtsradikalen.

    Wir haben in Deutschland ein erhebliches Gewaltproblem sowohl von rechts wie von links. Zu erinnern ist auf rechter Seite an den NSU mit 9 Morden, an zahlreiche Mordanschläge auf Asylheime, in Solingen und Ausschreitungen in Chemnitz usw. Von links ist organisierte Gewalt vor allem im Zusammenhang mit Großdemonstrationen gegen den G 20 Gipfel und gegen diverse umweltsensible Projekte bekannt.

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