Parlamentarier Münz (AfD) kritisiert Abendlands-Aussage von Kardinal Marx

Der Vorsitzende der katholischen Dt. Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx aus München, hat sich kürzlich gegen die Rede vom „christlichen Abendland“ gewandt, da dieser Begriff vor allem „ausgrenzend“ sei.

Dazu erklärt Volker Münz (siehe Foto), kirchenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion:

„Es ist traurig, dass ein christlicher Oberhirte zum wiederholten Male das Christentum verleugnet. Europa wird als christliches Abendland bezeichnet, weil es wesentlich durch das Christentum geprägt ist. Das Christentum ist eine wesentliche Basis für unsere Werte und letztlich für unsere Rechtsordnung.

Die Wurzeln unserer christlich-abendländischen Kultur müssen wir lebendig halten. Hierfür sollten Kirchenvertreter eintreten.

Das Bekenntnis zum Eigenen ist kein Angriff auf Fremde. In Anlehnung an Otto von Habsburg sage ich: Europa wird christlich bleiben – oder es wird nicht mehr sein.“

KRITIK an Kardinal Marx kommt auch von einer katholischen Konvertitin mit Migrationshintergrund: https://maryofmagdala.wordpress.com/2019/01/12/christliches-abendland-und-verbloekung/

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7 Kommentare on “Parlamentarier Münz (AfD) kritisiert Abendlands-Aussage von Kardinal Marx”

  1. Th. Neumann sagt:

    Dieser Kardinal Marx wird mir langsam unheimlich.
    Möchte er sich beim Rest der Welt für sein Christentum entschuldigen?
    Sein Götze könnte heißen: Mainstream
    Der Mann ist in seinem Glauben nicht warm noch kalt, er ist lau. Ihm fehlt das Salz.
    In der frühen Christenheit wäre man bei der Verkündigung des Evangeliums mit solch einer selbstherrlichen und gleicherseits ängstlich vermeidenden Gestalt nicht weit gekommen.
    Kardinal Marx in seinen Äusserungen; – ein Sinnbild für unser aufgeweichtes und verwässertes Christentum in diesem Land.

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  2. Dorrotee sagt:

    So allmählich sollten sich die deutschen Bischöfe überlegen, wie lange sie diesen Kardinal Marx noch als Vorsitzenden halten wollen.
    Der knickt ja bei jeder Gelegenheit ein, wenn es um Verteidigung des Christentum geht ein. Schon kleinste Anlässe veranlassen ihn, eine gewisse „Weltreligion“ zu hofieren.

    Aber wahrscheinlich sind unsere deutsche Bischhöfe selbst für die Welteinheitsreligion.
    Ausnahmebischöfe gibt es nur ein paar wenige. Aber diese melden sich zu wenig zu Wort.
    Wahrscheinlich kümmern diese sich auch ordentlich um ihre Hirten und Schafe. Und machen vor Ort ihren Dienst. Gut so!

    Ich denke auch an die vielen Themen, die Marx ganz protestanisch beackert. z.B.Kommunionempfang für geschiedene Wiederverheiratete.

    Am schlimmsten fand ich die Kreuzabnahme am Tempelberg. Wo sich nachher rausstellte, er wurde gar nicht dazu aufgefordert, es abzunehmen. Das macht Marx schon im vorauseilendem Gehorsam.
    Beten wir weiterhin für die Bischöfe in unserem Land.

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  3. Der Begriff „christliches Abendland“ wird in der politischen Auseinandersetzung meist benutzt, um die Illusion zu erwecken, man müsse ein christliches Land verteidigen. In der Realität ist Deutschland aber höchstens noch im Grundsatz christlich geprägt; da künftige Generationen jedoch bereits oftmals ohne Taufe heranwachsen, wird diese Prägung in Zukunft zusehens abgeschliffen werden. Somit werden auch besagte „Wurzeln“ verdorren.

    Das bloße „Kulturchristentum“ ist in sich steril, es lebt lediglich von dem, was unzählige christliche Generationen gleichsam „angespart“ haben, ist dies verbraucht, kommt nichts mehr.
    Dann wird der öffentliche Raum (samt Rechtsordnung) endgültig von anderen Vorstellungen als den christlichen geprägt werden – „Gender“ läßt grüßen…

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Kirchfahrter Archangelus:

      Die Rot-Rot-Grüne links-liberal-postmodern-globalistisch-neoliberale Koalition in Berlin will sogar Sharia-Zonen der Islamisten als No-Go-Areas in Berlin tolerieren und dulden. Es wird also so gesehen keine Gender-Ideologie und Gender Mainstreaming dort mehr geben, weil dann dort die Sharia herrscht. Die Islamisten stellen dann auf ihre Weise eine Art inhumane unterdrückerische „Ordnung“ als Tyrannei gegenüber den unterworfenen Andersgläubigen Dhimmis mit Schutzgelderpressung und Zwangsabgaben der unterworfenen „Ungläubigen“ an die parasitäre muslimische Herrenschicht bzw. islamistische Herrenkaste her. So machte es der Islam schon immer. Das ist der politische Islam und Islamismus mit seinen Ghettho-Gangstern und tribalistischen Clan- und Familien-Strukturen. Siehe dazu auch die Bücher von Thilo Sarrazin und Udo Ulfkotte und vom Inder Jaya Gopal „Gabriels Einflüsterungen“ (The misery of Islam) usw.

      Jihad Watch by Robert Spencer zu Islam und Islamismus und Islamisten und Muslime usw.

      http://www.jihadwatch.org

      MEINUNG DIE KIRCHEN SCHRUMPFEN Christen als Minderheit Veröffentlicht am 28.07.2018 | Lesedauer: 5 Minuten Matthias Kamann Von Matthias Kamann Politikredakteur

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus180058980/Christentum-Das-Kirchenvolk-wird-in-Deutschland-zur-Minderheit.html

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