Paderborner Priesterkreis fordert Kardinal Reinhard Marx zum Rücktritt auf

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Wir fordern Sie auf, den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz aufzugeben, weil dieser Begriff eine Ausgrenzung Ihrer Amtsbrüder ist!

Wir stellen heraus, dass in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, die Wahrheit in Person unter uns erschienen ist. Sie stehen mit ihrer soziologischen Sichtweise im Irrtum des Synkretismus und des Relativismus.

Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen, indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern.

Wir weisen die Instrumentalisierung unserer Religion zurück!
Sie benutzen diese in verfälschender Verweltlichung zur Verbreitung der linksliberalen politischen Ideologie des Mainstreams.

Wir erinnern daran, dass die Kardinalsfarbe Rot nicht die Flagge eines Neo-Marxismus meint,
sondern die Verteidigung des katholischen Glaubens bis zum Blutvergießen.
Dabei ist der Katechismus nicht Name einer Insel in der Südsee, sondern die verbindliche Auslegung der Lehre der Kirche.

Wir kündigen Ihnen an, dass wir Jesus Christus als den einzigen Erlöser und wahren Retter bekennen werden, während Sie das Kreuz des Herrn in skandalösem Verrat abgelegt haben.

Wir beten dafür, dass unser Abendland zum Glauben an den dreifaltigen Gott zurückkehrt,
in dem allein das Leben und das ewige Heil zu finden ist.

Paderborn, am Fest der Taufe des Herrn 2019

Priesterkreis Communio veritatis

Quelle: http://communioveritatis.de/aufforderung-zum-ruecktritt-an-kardinal-marx

Foto: Laura Mohr


12 Kommentare on “Paderborner Priesterkreis fordert Kardinal Reinhard Marx zum Rücktritt auf”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Philosophia Perennis: Startseite

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Th. Neumann sagt:

    Marx hat ja nicht nur sein Kreuz abgenommen auf dem Tempelberg, er hätte es ja auch gerne abnehmen lassen in öffentlichen Einrichtungen- bzw. nichts dagegen gehabt. Es könnte sich in unserem christlich geprägten Land ja irgendjemand ausgegrenzt fühlen. Das bestimmende, herrische Auftreten von Herrn Marx passt garnicht zu seiner ängstlichen Vermeidungshaltung.
    Was er hier kompensieren will ist seine persönliche Angelegenheit. Aber bitte nicht über unsre Köpfe hinweg. Wie sehr er seine eigenen Leute vor den Kopf stößt merkt dieser Mann nicht, in seiner Angst bestimmte andere Gruppen zu brüskieren. Einerseits präsentiert sich uns Marx als „Bestimmer“ der und sagt wo es lang geht und wie sich Christen in Deutschland neuerdings gefälligst zu verhalten haben, andererseits ist da seine einzigartige Feigheit. Ok- der Mann hat ein Problem- er darf es aber nicht zu unserem Problem machen- und ist doch schon mittlerweile selbst ein Problem für die Kirche in Deutschland geworden.

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  3. Rebner sagt:

    hat sich Reinhard Marx, und wenn ja: nach welchen objektiven Maßstäben selbst exkommuniziert?

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  4. Bär sagt:

    Beide Amtskirchen sollten von den antichristlichen Theologen gereinigt werden, die ihre Christenschafe zum Schlächter führen. Bedford-Strohm genauso, der sein Amt für die politischen SPD-Parteitagsreden missbraucht und sich um das Wohl der Muslime als Mitglied im Moscheebauverein mehr kümmert, auch zum Schaden der Christen, die ihm schnurz sind. Das ist kein Theologe, bei dem Müll, den er von der Kanzel predigt, sondern ein Schwätzer, der das Christentum in den Dreck zieht.

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  5. Medea sagt:

    Seinen Amtsbruder Bedford Strohm nebst Gefolge soll er gleich beim Rücktritt mitnehmen.

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  6. gelbkehlchen sagt:

    Das wurde höchste Zeit! Ich bin zwar innerlich nicht mehr dem Katholizismus verbunden, aber Kardinal Marx wie auch Papst Franziskus verraten die katholische Kirche extrem und ihre Schäfchen. Sie sind keine Oberhirten im Gegensatz zum Auftrag von Jesus an Petrus (Joh 21, 17: Weide meine Schafe!), sondern sie liefern beide ihre Schafe den Wölfen aus.
    Außerdem steht im Weltkatechismus (KKK), dass Waffengewalt zur Verteidigung der Gemeinschaft ein Recht ist.
    Nr. 2266:
    Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren.
    (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM)

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    • Holger Jahndel sagt:

      @gelbkehlchen:

      Zum Recht der Gegenwehr zur Selbstverteidigung und des „gerechten“ Krieges siehe auch den Heiligen Augustinus und den Heiligen Thomas von Aquin, beides Kirchenlehrer der katholischen Kirche. Stützen können sich diese beiden sehr wohl auch auf drei Bibel-Zitate aus dem Neuen Testament der Bibel, ganz abgesehen vom Alten Testament der Bibel usw.

      1) Jesus Christus selbst trieb die betrügerischen und wucherischen Geldwechsler und Geldverleiher aus dem Vorhof des Tempels und dem Jerusalemer Tempel, weil diese nämlich auch nach damaligem jüdischen Recht überhaupt kein Recht hatten sich dort aufzuhalten (siehe zudem auch deren Betrügereien und das Verbot des Zins-Wuchers im Alten Testament). Siehe dazu auch die „Wirtschaftspolitik des Vaterunser“ beim Historiker und Volkswirt und National-Ökonom Gustav Ruhland: http://www.vergessene-buecher.de
      Siehe ferner den Philosoph und Freiwirt und Volkswirt Prof. Wolfgang Berger und auch von Hermann Benjes (R.I.P.) „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ und das Buch von Frau Prof. Margrit Kennedy (R.I.P.) zu den Schwundgeldern im christlichen Abendland ca. 1075 nach Christus bis 1500 nach Christus in den letzten Ausläufern…auch Helmut Creutz als Freiwirt und Ökonom und David Graeber und Dr. Hans Flaig (Buch „Das Hochmittelalter – ein Geschenk des Geldwesens“) beschreiben, dass es von 1150 bis 1450 nach Christus im damaligen christlichen Abendland 300 Jahre lang Schwundgeld-Währungen ohne Wucher-Zinsen und Zins-Wucher und ohne Deflation gab – dem biblischen Wucher-Verbot gemäß usw.

      2) Im Neuen Testament der Bibel benutzte Jesus Christus, der mit einer Geissel auch die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb (weil diese nämlich kein Recht hatten sich dort aufzuhalten), auch das Gleichnis vom König (bzw. den beiden Königen), welcher Frieden mit seinem benachbarten König machte weil sein Heer kleiner war und er sich ihm nicht damit entgegenstellen konnte. Auch Jesus Christus kannte sehr wohl die irdische Realpolitik und ihre logischen irdischen Erfordernisse, weil die Vernunft eben dieses erfordert und gebietet.

      3) Der Apostel Paulus selbst erlaubt im Neuen Testament dem römischen Soldaten bzw. Legionär weiterhin als Christ seinen Militärdienst zu leisten bzw. seine Pflicht als Dienst für den römischen Kaiser (Imperator) und das römische Reich (Imperium) zu tun, weil dies eben seine Pflicht als römischer Staatsbürger dem römischen Recht nach war. Auch der Apostel Paulus war römischer Staatsbürger. Und er kannte sich sowohl im römischen Recht als auch der römischen Philosophie sehr gut aus. Das römische Rechtsdenken beeinflusst bis heute das juristische Denken des Kirchenrechtes der römisch-katholischen Kirche in Rom. Erwähnenswert ist aber auch noch, dass der Apostel Paulus auch den jüdischen Philosophen und Theologen und Mystiker Philo(n) von Alexandrien gekannt haben muß (siehe Elias Erdmanns Aufsatz zu ihm und auch seine anderen freien Online Texte zur hermetischen Philosophie). Siehe auch die Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und dem Heiligen Irenaeus von Lyon, der diese von ihm übernahm, und dem die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Osten bzw. Ostkirchen und slawischen Kirchen theologisch meist mehr folgen als dem Heiligen Augustinus und dem Heiligen Thomas von Aquin, welchen die katholische Kirche als Theologen meist den Vorzug gab usw.

      Diese drei Bibelstellen legitimieren auch die irdische Polizei als vernünftige Gesetzeshüter für Recht und Ordnung, die nur ihre Pflicht tut das Verbrechen und die Korruption im Staate zu bekämpfen. Siehe auch das biblische Zitat im Neuen Testament, wonach auch die staatliche Gewalt von Gott und notwendig ist, weil die Menschen leider eben so böse sind. Die Juden wurden im Alten Testament ursprünglich von Richtern (und Richterinnen) als prophetischen Priester-artigen Herrschern bzw. einer Hierokratie als damaliger echter Priesterherrschaft und Stellvertretern Gottes regiert, bevor der kollektive Volkswille die Einsetzung von Königen erzwang. Siehe später auch die Makkabäer und ihr Priester-Königtum. Jesus Christus nimmt im Gleichnis von der Münze mit dem Bild des römischen Kaisers allerdings auch die Trennung von Staat und Religion vorweg bzw. fordert somit die Trennung von Staat und Kirche bzw. weltlicher und irdischer Gewalt. Wobei er die weltliche Gewalt aber nicht abschaffen oder ersetzen will, denn wie er sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“ usw.

      Siehe auch das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz zum personalen Menschenbild des Christentums und der katholischen Soziallehre und der personalen Psychologie und der Staatsrechtslehre und dem Naturrecht, die griechischen Philosophen leiteten von „Logos“ (beim vom Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen zum göttlichen Logos zitierten Stoiker Kleanthes auch die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) als univsellem Weltgesetz und natürlicher allgemeiner göttlicher Schöpfungsordnung des Kosmos auch ihre LOGIK als natürliche Vernunft und Ratio-nalität und ihre ETHIK als natürliche vernünftige Moral und das allgemeine Sittengesetz ab, welches der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auch den gerechten und vernünftigen unter den Heiden zubilligte, als ihren Anteil am Logos sozusagen.

      http://www.zeit-fragen.ch siehe auch ältere Artikel im Archiv, auch zur Psychologie usw.

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      • gelbkehlchen sagt:

        Vielen Dank Herr Jahndel, offensichtlich kennen Sie sich besser aus als ich. Ich schöpfe hauptsächlich aus der Verbindung von Vernunft und eigenem logischen Denken und Moral oder Ethik, wie Sie es ja in Ihren letzten Sätzen beschreiben. Und aus meiner 67-jährigen Lebenserfahrung.

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  7. Bernd.L.Mueller sagt:

    Es stimmt, immer mehr haben wir das Gefühl bei öffentlichen Stellungnahmen, in den Predigten Kardinal Marx verwechselt “ ……Auftrag Kirche verkündigen mit Partei-Politik “ …. analog Die Grünen, Die Linke, Sozialdemokraten.

    Wenn es stimmt :

    Kardinal Marx gemeinsam mit Bischof Bedform-Strohm haben das Kreuz auf einer Pilgerreise in Jerusalem abgelegt und somit ihren Glauben, Ihre Religion verraten.

    Wir werden diese Verleugnung nie vergessen und bewerten danach jegliche Stellungnahme als reine Heuchlerei.

    Unser Glaube aber ist stärker, sonst würden wir diese Kirche verlassen. Kann man Kardinal Marx das nicht direkt sagen ?

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  8. Dorrotee sagt:

    Wow, das ist ja mal eine mutige Ansage.
    Jedoch würde mich interessieren, ob dieser Kreis diese Aufforderung auch Kardinal Marx zukommen lässt, oder bleibt diese Aufforderung nur auf deren Intentseite als offener Brief. Dann hat es kaum Wirkung.

    Es freut mich jedoch, dass einige Priester sich wehren wollen und den Rücktritt fordern.

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    • Guten Tag,
      normalerweise wird ein Offener Brief immer auch an den Adressaten geschickt, an den er sich ja richtet (und zwar möglichst vorweg, also vor der Veröffentlichung).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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