Indonesien: Christlicher Ex-Gouverneur von Jakarta aus der Haft entlassen

Zur Freilassung des ehem. Gouverneurs von Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama, besser bekannt als Ahok, erklären der ehem. Fraktionsvorsitzende, Volker Kauder, der in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Themen Werte, Religionsfreiheit und Einsatz gegen Christenverfolgung zuständig ist, und der Vorsitzende des Stephanuskreises, Heribert Hirte: 

Der wegen „Blasphemie“ (Islamkritik) verurteilte ehemalige Gouverneur von Jakarta wurde vorzeitig aus der Haft entlassen. Sosehr wir uns alle darüber freuen, haben Verurteilung und Inhaftierung doch gezeigt, dass die Religionsfreiheit in Indonesien unter Druck steht.

Der zunehmende Einfluss des wahabitischen Islam ist eine Herausforderung für andere Religionsgruppen in dem traditionell multireligiösen Land, vor allem auch für die hier lebenden Christen. Der Fall zeigt, wie leicht sich Blasphemie-Gesetze nutzen lassen, um unliebsame Konkurrenz zu beseitigen.

Wir erinnern daran, der Vorwurf der Blasphemie gegen Ahok wurde just anlässlich der Gouverneurswahlen im Februar 2017 erhoben, als dieser gegen einen muslimischen Konkurrenten antrat. In vielen asiatischen Ländern wird das Zusammenleben der Religionen von gewaltbereiten Gruppen in Frage gestellt, gibt es zunehmende Probleme bei der Wahrung der Religionsfreiheit.

Deswegen betonen wir: Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht!


3 Kommentare on “Indonesien: Christlicher Ex-Gouverneur von Jakarta aus der Haft entlassen”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Sehr verehrte Frau Küble, guten Tag!
    Hat nicht der Europäische Gerichtshof ein Urteil erlassen, dass Kritik an Allah und/oder dem Islam Blasphemie sei. Ich glaube, ich habe so etwas gelesen. Vielleicht weiß ein Mitglied hier mehr darüber. Also Herr Kauder weiß es bestimmt, aber den möchte ich nicht fragen, denn ich fürchte, wenn den ein Blinder fragt, wie das Wetter um Mitternacht sei und es stürmt und schneit, sagt der ihm wahrscheinlich, es sei Mittag und die Sonne scheine. So viel zum Vertrauen, das ich Herrn Kauder entgegenbringe.

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    • Guten Tag,
      vermutlich meinen Sie jenes EU-Urteil gegen eine österreichische Publizistin, die Mohammed als pädophil bezeichnete und die verloren hat. Deren Islamkritik wurde zwar nicht als „Blasphemie“ eingestuft, was für ein weltliches Gericht auch unpassend wäre, die Autorin aber verurteilt, weil ihre Äußerungen den Religionsfrieden störe (so in etwa).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Holger Jahndel sagt:

    JIhad Watch by Robert Spencer

    http://www.jihadwatch.org

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