AfD: Schaffung eines „palästinensischen“ Staates liegt nicht im deutschen Interesse

Bundesregierung ignoriert Sicherheitsinteressen Israels

Mit deutlicher Kritik reagiert der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage bezüglich des entwicklungspolitischen Engagements für einen „palästinensischen“ Staat (Bundestags-Drucksache 19/6047).

Die Bundesregierung übersandte in ihrer Antwort eine Liste von geförderten Projekten, darunter beispielsweise über 750.000 Euro für „Engagement Global gGmbH“ mit dem Namen „Förderung von umweltfreundlichen Praktiken und ‚Grüner Schulen‘ in Palästina“.

Dazu teilt Markus Frohnmaier mit:

„Es reicht der Bundesregierung nicht aus, dass man in Deutschland bereits den Schulunterricht mit grüner Ideologie vergiftet hat. Nun müssen auch noch ‚Grüne Schulen‘ im Nahen Osten errichtet werden. Da dürfen die Schulkinder dann bald zwischen dem Lesen des Koran und dem Erlernen antisemitischer Verschwörungstheorien auch noch das Wissen erlangen, wie man seinen Müll recycelt.“

Markus Frohnmaier kritisierte den Einsatz der Bundesregierung für den Aufbau eines „palästinensischen“ Staates auch aus deutscher Perspektive:

„In Ihrer Antwort bekennt sich die Regierung explizit zur Errichtung eines ‚palästinensischen‘ Staates, der notwendig sei zur Schaffung eines dauerhaften Friedens. Das hiermit postulierte Ziel des ‚nation building‘ zeigt, dass die Bundesregierung nichts aus der gescheiterten Interventionspolitik des Westens in dieser Region gelernt hat und sich zudem –  trotz entgegenstehender Beteuerungen  –  auch nicht für die Sicherheit unserer israelischen Freunde interessiert.

Es ist meine Überzeugung, dass weitere Einmischungen in dieses Pulverfass nicht im Interesse Deutschlands sind.“


4 Kommentare on “AfD: Schaffung eines „palästinensischen“ Staates liegt nicht im deutschen Interesse”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Juden in der AfD: Wir sind zutiefst erschüttert über das „enorm skrupellose Verhalten“ der Charlotte Knobloch
    Epoch Times25. Januar 2019 Aktualisiert: 25. Januar 2019 16:54
    Mit einem spürbar emotionalen Kommentar auf Facebook hat sich die Vereinigung „Juden in der AfD“ von Charlotte Knoblochs Äußerungen über die AfD auf einer Gedenkfeier für NS-Opfer distanziert und ihr „skrupelloses Verhalten“ vorgeworfen.

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/juden-in-der-afd-wir-sind-zutiefst-erschuettert-ueber-das-enorm-skrupellose-verhalten-der-charlotte-knobloch-a2775367.html

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  2. Jutta sagt:

    Wer noch einen Staat in Israel errichten will, kennt anscheinend die Landkarte nicht.
    Israel ist nur so klein wie unser Hessen. Zudem ist Judäa und Samaria, das nun
    palästinensisch besetzt ist, jüdisches Kernland. Ob es den Politikern der Welt gefällt oder
    nicht.
    Selbst der Terrorist Arafat sagte damals, dass die sogenannten Palästinenser eine
    Heimat haben und die ist Jordanien.

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  3. Drachenherz sagt:

    Das Problem zwischen Israel und Palästina muss unter den beiden gelöst werden, aber unsere größenwahnsinnigen Politiker mischen sich unverfroren überall ein ! Während sie anderen den Schutz ihrer Staatsgrenzen zugestehen, sogar für Saudi Arabien den Grenzzaun gebaut haben, winkt unsere Regierung alle Welt in das Land, als gäbe es Deutschland nicht mehr. Zwischen Israel und Palästina wird nie Frieden entstehen, wenn Mister Steinmeier, der selbstherrliche Bundespräsident, für Arafat, der den Unfrieden zwischen den Ländern immer wieder angeheizt hat, Kränze zum Ehrgedenken niederlegt.
    Wer so um die Gunst der terroristischen Ader der Hamas buhlt, der zeigt offen seine Ablehnung für einen nahöstlichen Friedensprozess, denn so ungefähr im Jahr 2000 war man bereits schon auf gutem Weg zur zwei Staaten Lösung, aber wir mischen uns ja überall ein für den Heiligenschein und stiften nur Unruhe! Es kommt noch dazu, dass unsere Gottkanzlerin offen Verachtung für Christentum und Judentum und die Aufklärung hegt und mit Papst Franziskus das Christentum ausradieren will und uns dem islamischen Terror zum Fraße vorwirft. Wie immer politisch leeres Geschwätz von unseren Systemparteien und ja, die AFD hat Recht, wenn sie unsere Einmischung in den Nahostkonflikt ablehnt.

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  4. Einvater sagt:

    Die AfD ist die Faust Israels in Deutschland, das zeigt sich immer unverhüllter. Natürlich müssen da die Christen auch mitziehen: die Bibel ist ein jüdisches Buch. Das Nationalkolorit der AfD macht sie kompatibler auch für Patrioten. Wessen Karren die Volkstreuen da ziehen, werden sie noch früh genug mitkriegen.

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