Neues Abtreibungsgesetz in New York trampelt das Lebensrecht mit Füßen

Von Dr. med. Edith Breburda

“Es ist ganz egal, ob wir Republikaner, Demokraten oder ultrakonservative Katholiken sind, Gott liebt uns alle gleich”, verkündete der liberal gesinnte Rektor einer Basilika im Herzen einer großen US-Metropole im mittleren Westen, in seiner Predigt am 1. Februar.

Er habe die Herz-Jesu-Verehrung wieder aufblühen lassen, damit Republikaner und Demokraten nicht derart aufeinander einhauen, dass sie bei alldem das größte Problem  – die Armen –  vergessen, sagte er weiterhin.

Der Priester ist bekannt,  in seiner Predigt ganz offen zu politisieren und gegen die Republikaner Stimmung zu machen. Seine Sorgen weichen ganz von denen ab, die mittlerweile in Angst und Bange vor kriminellen illegalen Einwanderern leben, welche vermehrt die Vororte seiner Stadt verunsichern. Einbrüche und Schüsse nehmen zu. Drogenhandel in der Schule steigt. Amerikaner und legale Immigranten sind die Leidtragenden, aber sie kommen nie in seiner Predigt vor.

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Wenn man nur einen Funken von Gerechtigkeit besitzt, schnellt einem der Blutdruck auf 180 beim Lauschen seiner Ausführungen. Doch wenn man seine Missgunst kundtut, muss man damit rechnen, dass der Priester sich weigert, dem Betreffenden die Kommunion zu geben. Wie zornig schaute er neulich auf einen seiner Gläubigen, der mit einem roten „Make Amerika Holy Again“-Kappe in seine Kirche kam. Der Abstand war zu weit, die Schrift zu klein und die Aufschrift Holy wurde von ihm mit Great gedeutet.

Doch an diesem Freitag predigte er über den Gartenbau. Gott schaut nicht auf die Einstellung, wenn wir unsere Früchte pflanzen. Warum tat er es dann bei Kain und Abel, fragt man sich aber genau zu diesem Zeitpunkt. Fragte Gott nicht: „Kain, wo ist Dein Bruder“?  – „Das Blut Deines Bruders, welches das Ackerland bedeckt, schreit zu mir.“

Und schrie nicht auch das Blut der unschuldigen Kinder, die Herodes ermorden liess, zu Gott?

Demokraten, die einst katholische Partei, hassen inzwischen katholische Standpunkte und tun alles, sie zu verfolgen. „Es ist naiv, zu glauben, das sei nicht der Fall“, sagte neulich ein Journalist, der nicht mal katholisch ist, der sich aber über das neue liberale Abtreibungsgesetz von New York aufregt, welches der katholische Gouverneur Cuomo sogar derart feierte, dass er alle Wahrzeichen New Yorks in rosa Licht einhüllte.

Viele Stimmen werden laut, ihn zu exkommunizieren. Und diese Stimmen kommen vor allem von Nichtkatholiken. Sie beschweren sich, dass Andrew Cuomo keinen Hehl daraus macht, ein Freund von Papst Franziskus zu sein und ihn überall zitiert, ob gelegen oder ungelegen.

Jeder, der etwas gegen das neue Gesetz sagt, ist angeblich ein Frauenhasser, der ihre „reproduktiven Rechte“ nicht anerkennt. Notfalls wird das monoton wiederholt und die Frage des Reporters, ob man sich denn keine Gedanken darüber macht, ein geborenes Kind einfach sterben zu lassen, wird gar nicht beachtet. Es sei eine Sache zwischen dem medizinischen Personal und der Frau. Es sei ihr Recht, bis zum 9. Monat abzutreiben – auch nach der Geburt, und das ohne irgendwelche Konsequenzen.

Man hat nun Sorge, dass der neueste oberste Bundesrichter Brett Kavanaugh, den man ganz selbstverständlich als Frauenbelästiger verleumdete, das abtreibungsfreundliche Gesetz roe versus wade wieder rückgängig macht.

Es schmerzt, dass einige katholische Priester nicht über das neue Abtreibungs-Gesetz bestürzt sind. Selbst ein biomedizinischer Forscher, der aus Furcht vor Repressalien seinen Namen nicht preisgibt, schrieb eine lange Abhandlung über die Schmerzempfindung von Ungeborenen. Er sieht in dem New Yorker Gesetz nichts anderes als die Legalisierung der Ermordung von Babies, die schon lange vor ihrem grausamen Tod das volle Bewusstsein erlangt haben. „Dieser de facto „Genozid“ kann nun im großen Umfang von nichtkompetenten medizinischem Personal betätigt werden“, sagt der Forscher.

Der demokratische Gouverneur von Virginia, Ralph Northam, der selber Kinderneurologe ist, geriet bereits unter starken Beschuss, weil er es für moralisch einwandfrei hielt, ein Neugeborenes nach einer Zwiesprache zwischen dem medizinischen Personal und der Mutter sterben lasse kann, wenn die Mutter das so will. Es würde unter die Rubrik ihrer „reproduktiven Rechte“ fallen.

Nun fand man in dem Jahresbuch des 25-jährigen Nordham ein Foto, auf dem ein zwei Männer zu sehen waren, einer war schwarz angemalt, der andere war mit einer Ku-Klux-Klan-Kaputze abgebildet. Es ist unklar, welcher von beiden der Medizinstudent Northam ist. Planned Parenthood spendete 3 Millionen Dollars,um Northam zu helfen, Gouverneur von Virginia zu werden.

Die Eugenikerin Margaret Sanger, die Planned Parenthood mitbegründete, stand dem Ku Klux Klan sehr nahe. Sie schreibt in ihrer Autobiographie, dass sie vor der weiblichen Branche des Klans einen Vortrag gehalten hatte. Northam entschuldigte sich zwar, dennoch will er nicht von seinem Amt als Gouverneur zurück treten.

„Es war ein Jungenstreich“, behauptet die linke Presse, die sich nun sehr mit ihren Äußerungen zurückhält.

So nachsichtig war man nicht mit Brett Kavanaugh, in dessen High-School-Jahrbuch man vergeblich nach Hinweisen suchte, die Psychologin Dr. Ford belästigt zu haben. Man könnte über die Parteilichkeit hinweg sehen. Doch nicht dann, wenn man weiß, dass Planned Parenthood sowie der Ku Klux Klan immer schon die Abtreibung von schwarzen Kindern proklamierte, wie die Enkelin von Martin Luther King in Fox News am 1. Februar berichtete. 

„Die Demokraten sind die Pro-Choice Partei. Sie machen keinen Hehl daraus, öffentlich die katholische Kirche zu verfolgen. Wir sollen endlich aufwachen“, ermahnte neulich ein republikanischer Gouverneur. Dies ist dies schon lange so, und spätestens sollte dies aufgefallen sein, als wir Zeugen wurden, wie die MEGA-Kappe tragenden Schüler von Covington behandelt wurden.

Man fragt sich, ob das Blut der abgetriebenen Kinder nicht auch zum Himmel schreit. Man fragt sich nach der Ursache der 10 biblischen Plagen. Bereits als Kain seinen Bruder erschlug, fragte ihn Gott: „Warum hast Du etwas so Schreckliches getan? Du kannst nicht mehr hier bleiben. Der Ackerboden ist voller Blut. Es ist das Blut deines Bruders, den du getötet hast. Deshalb wirst du auf dieser Erde nichts mehr ernten und für den Rest deines Lebens ein heimatloser Wanderer sein, der nirgends Ruhe findet.“

Bei all dem kommt mir ein Jesuitenpater in den Sinn, der bereits in den 80iger Jahren die Erklärung für alle Naturkatastrophen im sündigen Verhalten der Menschen sah. Er meinte es nicht in einem böswilligen Sinn, als würde Gott den Menschen strafen. Er nahm eher darauf Bezug darauf, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist – und so die Natur unter den „Fehltaten“ des Menschen mitleidet.

Wenn man das neue Gesetz unter diesem Aspekt betrachtet, trägt vielleicht eine Abtreibung von Unschuldigen mehr zu den Umweltkatastrophen bei als unser angebliches Zutun zu einer globalen Erwärmung. Die Stimmen einiger Forscher mehren sich, dass der Einfluss des Menschen so minimal ist, dass Global Warming nicht menschengemacht sei – im Gegenteil, wir würden eher in einer Zwischen-Eiszeit leben.

Doch diese Wissenschaftler wägen ihre Behauptung genau ab; sie ist inopportun, politisch nicht korrekt und deswegen will und kann man seine Anstellung nicht verlieren.

Denn wie gesagt: Bedürftige Amerikaner müssen warten, weil illegalen Einwanderer ihnen bei jeder Behörde vorgezogen werden. Und wie es den Homeless (Obdachlosen) in Chicago bei minus 50 Grad erging, wissen wir inzwischen. (Vgl. hier: https://rp-online.de/panorama/ausland/kaeltewelle-in-den-usa-bis-zu-80000-obdachlose-in-chicago-von-kaelte-bedroht_aid-36470763)

Unsere Autorin Dr. Edith Breburda ist deutsch-amerikanische Buchautorin, Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin.
 
Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/

10 Kommentare on “Neues Abtreibungsgesetz in New York trampelt das Lebensrecht mit Füßen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick

    Judith A. Reismann

    Der folgende Aufsatz ist ein längerer Abschnitt aus dem Forschungsbericht von Judith Reisman „Crafting Bi/Homosexual Youth“, in dem sie sich mit verschiedenen Aspekten der Sexualisierung des Lebens von Jugendlichen befasst. Unter anderem setzt sie sich mit dem Problem der Päderastie und der Pädophilie auseinander. Reismans Forschungen über Alfred Kinsey (1894-1956) sind als Bücher erschienen: Kinsey, Sex and Fraud – The Indoctrination of a People (1990), Kinsey Crimes and Consequences (1998, 2000). Der etwa dreißig Seiten lange Originalbericht, dem der folgende Abschnitt entnommen ist, kann auf der Website von Dr. Judith Reisman eingesehen werden: http://www.drjudithreisman.org.

    https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/

    Judith Reisman, Ph.D. – Institute for Media Education

    http://www.drjudithreisman.com/

    Judith Ann Reisman is an American conservative author, best known for her criticism and condemnation of the work and legacy of Alfred Kinsey. She has been …
    Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick | DIJG

    https://www.dijg.de

    Judith A. Reismann. Der folgende Aufsatz ist ein längerer Abschnitt aus dem Forschungsbericht von Judith Reisman „Crafting Bi/Homosexual Youth“, in dem sie …

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch Zeit-Fragen Magazin

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Die Jusos und der Kindermord Die Jusos fordern eine vollständige Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Über den Absturz in immer größere moralische Verkommenheit und Barbarisierung.

    https://www.geolitico.de/2019/01/01/die-jusos-und-der-kindermord/

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  3. Bernhard sagt:

    Ich habe nicht viel Zeit, auf diesen Artikel groß zu antworten, deswegen nur ein paar Punkte:

    – Ich kann nicht sagen, wie viele Latinos in den Drogenhandel verstrickt sind, bzw. welchen Anteil Latinos an den Dealern haben. Nur die Schuld an der Drogenproblematik armen Einwanderern zuzuschreiben (was dieser Artikel impliziert), sieht mir nach Sündenbock-Mentalität aus.

    – És mag sein, dass der Ku-Klux-Klan sich für die Abtreibung schwarzer Kinder ausgesprochen hat. Er ist nun einmal eine Verbrecherorganisation. Generell geben sich aber gerade diese Verbrecher „christlich“ und fallen nicht durch ihre Nähe zu Ultraliberalen auf.

    – Wieso soll die Abtreibung zu Umweltkatastrophen beitragen? Abtreibung ist verwerflich, einfach weil es Mord ist. Mit einer abergläubischen Verknüpfung von Dingen, die nichts miteinander zu tun haben, kommen wir nicht weiter. Umso betrüblicher, dass so etwas von einer „Wissenschaftlerin“ kommt.

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    • Guten Tag,
      erstens einmal ist der Ku-Klux-Klan seit jeher betont katholikenfeindlich – und von daher nicht „christlich“, jedenfalls nicht im ökumenischen Sinne.
      Zweitens werden hier im Artikel nur jene illegalen (!) Einwanderer, die kriminell werden, kritisiert, keine legalen und schon gar nicht pauschal „arme Einwanderer“ (übrigens ist die Autorin selber legale Migrantin, was ja wohl klar ist, wenn sie als Deutsche in den USA lebt).
      Drittens ist die Verknüpfung nicht „abergläubisch“, nicht magisch im Sinne eines Automatismus, es heißt ausdrücklich, es ginge nicht um eine „Strafe Gottes“.
      Viertens ist vor allem Ihr Schlußsatz unfair und unqualifiziert, denn daß Ihnen die Ansichten einer Medizinerin nicht gefallen, berechtigt Sie noch lange nicht dazu, Wissenschaftlerin unter ironische Gänsefüße zu setzen!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Ich sage nicht, dass der Ku-Klux-Klan christlich ist, sondern dass er sich selbst dafür hält. Im Kern geht es darum, dass er wohl kaum generell für Abtreibung ist und es deswegen nicht redlich ist, Planned-Parenthood-Mitglieder oder allgemein Abtreibungsbefürworter in die Nähe des Ku-Klux-Klan zu rücken.

        Natürlich geht es um illegale Einwanderer, und der Text behauptet, dass sie für die Drogenkriminalität verantwortlich seien, oder zumindest zu einem großen Teil verantwortlich seien. Und das ziehe ich in Zweifel.

        Die Abschnitte am Ende lauten zusammengefasst: Der CO2-Ausstoß ist eher nicht für die Naturkatastrophen verantwortlich, möglicherweise aber die Abtreibung.
        Darauf antworte ich: Es ist kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Abtreibung erkennbar. Deswegen bezeichne ich so eine Annahme als Aberglaube (ob man die Naturkatastrophen als „Strafe“ annimmt oder nicht, ist hier unerheblich).
        Frau Breburda ist Medizinerin, nicht Physikerin oder Parapsychologin. Trotzdem erwarte ich von einer ausgebildeten Naturwissenschaftlerin generell ein naturwissenschaftliches Denken. Durch nichts belegbare abwegige Behauptungen sind damit eher nicht vereinbar.

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      • Guten Tag,
        es ist – um in Ihrer Wortwahl zu bleiben – durchaus „unerheblich“, wofür sich der Ku-Klux-Klan hält, sondern wichtig ist, daß er faktisch nicht christlich ist und katholikenfresserisch noch dazu.
        Hier wurden keineswegs allgemein Abtreibungsbefürworter in die Ku-Klux-Klan-Nähe gerückt, sondern Querverbindungen mit der PP-Organisation aufgezeigt, wobei schon deren Gründerin M. Sanger für ihre eugenisch-rassistischen Ansichten bekannt war und daraus keinen Hehl machte. Näheres können Sie gerne bei der „Aktion Leben“ nachlesen, dort gibt es ausführliche Arbeiten zu Sanger.
        Zur Abtreibung und Naturkatastrophen: Auch eine Medizinerin darf sich theologische Gedanken machen, deshalb ist sie noch lange keine Parapsychologin oder unwissenschaftlich.
        Sie können die Dinge ja anders sehen als sie, das ist doch unbenommen, dann bleiben Sie aber bei der Sachargumentation und hören mit diesen Sticheleien auf, die Sie auch sonst gerne in Kommentaren süffisant einstreuen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Ich bleibe dabei: ich halte es für sehr befremdlich, wenn jemand, der mit hohem wissenschaftlichen Anspruch auftritt (was bei Frau Breburda ganz offensichtlich der Fall ist) soll ich steile Thesen ohne jeglichen Beleg vorbringt.

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      • Guten Tag,
        nur weil man über die Ansicht eines Geistlichen nachdenkt und diese erwägt, stellt man noch lange keine These wie eine Behauptung auf, sondern stellt Überlegungen über spirituelle (nicht über magische!) Zusammenhänge an – na und? Darüber ist kein Beleg nötig, das haben spirituelle Themen so an sich. Es muß dem Gedankengang doch keiner zustimmen, unsere Autorin darf ihn aber äußern.
        Machen Sie mal halblang und nicht so verbissen.
        Das Thema ist aber mittlerweile beendet und dreht sich sonst im Kreise!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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