Papst ruft Politiker zum Schutz für die ungeborenen Kinder auf

Papst Franziskus hat sich gegen die Idee eines Menschenrechts auf Abtreibung gewandt. Bei einem Treffen mit Vertretern der italienischen „Bewegung für das Leben“ sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am italienischen „Tag für das Leben“ (2. Februar):

„Wo es Leben gibt, da gibt es auch Hoffnung! Aber wenn das Leben selbst in seiner Entstehung verletzt wird, bleibt nicht mehr jene dankbare und staunende Annahme des Geschenks, sondern eine kalte Berechnung dessen, was wir haben und worüber wir verfügen können.

Dann wird sogar das Leben wie Konsumgüter behandelt, die verwendet und bei Bedarf weggeworfen werden. Wie dramatisch ist eine solche Vision, die leider weit verbreitet und verwurzelt ist und auch als Menschenrecht dargestellt wird, und wie viel Leid verursacht dies den Schwächsten unserer Geschwister!“

Die Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib könne niemals als Menschenrecht betrachtet werden, so der Papst weiter. Der Pontifex nannte es ein „ernstes Problem“ dass die Tötung so vieler ungeborener Menschen meist mit der Unterstützung von Staaten stattfände:

„Ich nutze die Gelegenheit, um alle Politiker dazu aufzurufen, unabhängig von ihrer Glaubensüberzeugung, die Verteidigung des Lebens als Grundstein des Gemeinwohls zu achten, und hierfür in der Gesellschaft einzutreten. Es geht um Ungeborene, die zu uns kommen sollten, um Neuheit, Zukunft und Hoffnung zu bringen.“

Die Bischöfe Italiens hatten vor 41 Jahren den 2. Februar zum „Tag für das Leben“ erklärt.

Quelle: ALFA-Newsletter


5 Kommentare on “Papst ruft Politiker zum Schutz für die ungeborenen Kinder auf”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Schwangerschaftsabbruch
    Was die Abtreibung mit der Psyche einer Frau macht
    Mit fünf Millionen Euro soll erforscht werden, welche psychischen Folgen ein Schwangerschaftsabbruch haben kann. „Diese Studien gibt es schon“, sagt jedoch eine Expertin. Wenn Frauen krank würden, liege das nicht an der Abtreibung selbst.

    Von Claudia Liebram
    13.02.2019

    https://www.welt.de/gesundheit/plus188668671/Was-eine-Abtreibung-mit-der-Psyche-macht-das-wird-jetzt-untersucht.html

    Teil 14: Schwangerschaftsabbruch – Oft ein lebenslanger Albtraum

    Eva Herman

    Heute werden in Deutschland täglich über 1000 Abtreibungen vorgenommen. Wenige Frauen ahnen, worauf sie sich einlassen, wenn sie das Risiko einer Schwangerschaft mit dem Bewusstsein eingehen, dass man »es« ja »wegmachen« lassen kann. Sie lassen sich blenden von Begriffen wie Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit, die der Feminismus ihnen bescherte.

    https://www.eva-herman.net/taegliche-veroeffentlichungen-zum-thema-mann-frau-und-gender-teil-14-schwangerschaftsabbruch-oft-ein-lebenslanger-albtraum/

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch Zeit-Fragen Magazin von Wertkonservativen und christlichen Humanisten und Querdenkern und Zeitkritikern und Zeitbeobachtern, siehe auch den Weblog von Eva Hermann und die Website bzw. den Internetauftritt der christlichen Psychologin Christa Meves und deren Artikel und Bücher und Aufsätze und Magazine

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  2. Holger Jahndel sagt:

    SPD, Grüne und Linke protestierenEntsetzen über Abtreibungs-Studie: „Es ist Wahnsinn, so etwas zu tun“

    Zunächst findet die Große Koalition einen Kompromiss zur Reform des umstrittenen Paragrafen 219a, der „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche verbietet. Doch jetzt droht wieder neuer Streit: Die Union will die Reform an eine Studie zu „seelischen Folgen“ von Schwangerschaftsabbrüchen knüpfen. SPD, Grüne und Linke sind entsetzt.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/spd-gruene-und-linke-protestieren-entsetzen-um-abtreibungs-studie-es-ist-wahnsinn-so-etwas-zu-tun_id_10259861.html?obref=outbrain-fol-web&cm_ven=focus_outbrain

    Nachrichten Politik Deutschland Entsetzen über Abtreibungs-Studie: „Es ist Wahnsinn, so etwas zu tun“

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  3. Wolf sagt:

    Dass vor Franziskus die Päpste naiv waren, steht für mich persönlich fest, da sie sich kaum mit dem afrikanischen Aberglauben oder dem Missbrauch der Frauen im fundamentalen Islam als Gebärsklaven auseinander gesetzt haben. Sie setzten für ungeborene Kinder Liebe der Partner voraus, aber auch bei Nardini kann man die abergläubische afrikanische Religion nachschlagen, wo Kinder als Objekte des Reichtums gleichgesetzt werden, ob man sie ernähren kann oder nicht. Gerade hier sollte der Hebel liegen, die Überbevölkerung durch Aberglauben oder benutzte Frauen Einhalt zu gebieten. Auch kann es nicht sein, dass es einen Geburtendschihad gibt und dieser noch fröhlich alimentiert wird, während Deutschlands eigene Kinder von Armut betroffen sind. Man kann die Rechnung auch so machen, dass nur Kindern aus der eigenen Bevölkerung das volle Kindergeld zusteht und dass das Kindergeld von Merklels Goldstücken, die nie in die Sozialkassen eingezahlt haben, auf 2 Kinder für Kindergeld begrenzt wird, um dem Irrsinn eines Geburtenkrieges zur Machtübernahme durch mittelalterliche Kulturen die Grenzen zu zeigen.

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  4. Bernhard sagt:

    Das sollten sich die Medien und Öffentlichkeit einmal zu Herzen nehmen. Aber es würde ja das Bild von dem „Reformer“ stören. Also lässt man es schnell unter den Tisch fallen.

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