Größere Polizeipräsenz hat Unsicherheitsgefühl bei vielen Deutschen gemildert

Fast die Hälfte der Bevölkerung hat das Gefühl, in einer besonders unsicheren Zeit zu leben, im Osten stärker als im Westen. Das ist das Ergebnis des „Sicherheitsreport 2019“, einer aktuellen repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Centrums für Strategie und Höhere Führung in Köln und des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Der Sicherheitsreport wird seit 2011 jährlich erhoben. Die Deutschen sorgen sich zurzeit mehr über die Entwicklung der Gesellschaft und der weltweiten Spannungen als über ihre persönliche Zukunft.

Da es in letzter Zeit in Deutschland nicht zu gravierenden Terroranschlägen gekommen ist, sinkt die Terrorangst. Vor drei Jahren fühlten sich noch 45 Prozent persönlich durch Terrorismus bedroht, aktuell noch 28 Prozent.

Auch die Sorgen, von anderen Gewaltverbrechen betroffen oder Opfer eines Einbruchs zu werden, gehen zurzeit zurück.

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), kommentierte den Sicherheitsreport bei mdr-aktuell wie folgt:

„Das bessere Sicherheitsgefühl der Menschen ist einer größeren Polizeipräsenz geschuldet, Bund und Länder haben endlich mehr Personal eingestellt. Und auch die Handlungsstrategien der Polizei haben sich geändert, so wurden bei der Einbruchskriminalität Schwerpunkte gesetzt.

mdr-aktuell

Mehr zum Sicherheitsreport

Quelle https://www.dpolg.de/aktuelles/news/deutsche-sorgen-sich-ueber-entwicklung-der-gesellschaft/


2 Kommentare on “Größere Polizeipräsenz hat Unsicherheitsgefühl bei vielen Deutschen gemildert”

  1. Dies ist natürlich durchaus möglich – vielleicht liegt es aber auch einfach am fehlenden Langzeitgedächtnis, das das Unsicherheitsgefühl bei vielen Deutschen gemildert ist. Ist doch bei vielen Zeitgenossen die Aufmerksamkeitsspanne sehr knapp bemessen – Ereignisse, welche länger als ein paar Monate her sind, verschwimmen da sowieso hinter einem diffusen Horizont und sind vergessen. Hilfreich natürlich die Verbalkosmetik der Medien, welche nach epochalen Ereignissen wie der unkontrollierten Massenmigration einfach zur Tagesordnung übergehen und dies nicht mehr thematisieren. Liegt dann der letzte Terroranschlag etwas weiter zurück, ist alles wieder gut – wie bei dem Mann, der vom Hochhaus springt und zwischen dem 7. und dem 6. Stock erleichtert feststellt: „Na, bis jetzt ging’s doch gut…“.

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    • Th. Neumann sagt:

      An ihrem Kommentar ist echt was dran. Wie man einen Terroranschlag verdrängt, hat unsere Kanzlerin ja vorgemacht, sie hat Opfer und Angehörige ignoriert und erst wahrgenommen, als diese einen Aufruf gemacht haben.

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