Warum auch nach „okkulten Sünden“ ein Exorzismus verfehlt ist

Geistlicher Missbrauch durch Panikmache und „Befreiungsdienst“

Seit Jahrzehnten erhalte ich Anfragen von Gläubigen, die in eigener „Sache“ oder hinsichtlich ihres Bekanntenkreises von dem Gedanken umgetrieben werden, eine Teufelsaustreibung sei vonnötigen und die mich daher nach einem „kirchlich anerkannten“ Exorzisten fragen. 

Es ist zwar schon einmal grundsätzlich gut, wenn man sich nicht dem nächstbesten selbsternannten „Exorzisten“ oder gar einem charismatischen „Befreiungsdienstler“ von eigenen Gnaden zuwendet, sondern seriös nach einem amtlichen kirchlichen Vertreter fragt.

Aber einmal abgesehen davon, daß es hiervon in Deutschland nur sehr wenige gibt, ist es nicht Aufgabe dieser Priester, Menschen zu „exorzieren“, die überhaupt nicht besessen sind, sondern sich dies lediglich selber einreden oder durch Panikredner aufschwatzen ließen. Beispiele hierfür kenne ich in Hülle und Fülle.

Der Hintergrund ist fast immer der folgende:

Die Ratsuchenden haben sich  – teils vor längerer Zeit, teils noch unlängst – mit esoterischen Praktiken eingelassen, waren in Zaubereisünden oder sonstige okkulte Handlungen verstrickt etc.

Das ist dann natürlich die „Stunde der Charismatiker“: Kaum lernen sie solch einen Betroffenen kennen, reden sie ihm ein, er sei aufgrund seiner magischen Vergangenheit „besessen„, mindestens aber „okkult belastet“. 

Folglich ist ein Exorzismus, mindestens aber eine „Befreiungs-Seelsorge“ nötig, um den Geschädigten zu „heilen“. Daß dessen Probleme aber durch solch eine Falschdiagnose erstens verstärkt und zweitens alles andere als gelöst werden, wird nicht wahrgenommen.

Warum „Falschdiagnose“?

Weil auch schwerwiegende Magie-Sünden noch lange nicht zur Besessenheit führen, auch nicht ohne weiteres in eine sonstige Form von „satantischer Gebundenheit“.

Das hat die katholische Kirche auch nie (!) behauptet, vielmehr handelt es sich um Panik-Vorstellungen von sektiererischer und schwarmgeistiger Seite.

Es gibt auch in anderen Bereichen schwere Sünden, man denke nur an massive Verstöße gegen die Zehn Gebote  – etwa Mord, Ehebruch, schwerer Diebstahl, Verleumdung oder gar Glaubensabfall etc.

Was tun Katholiken, wenn sie umkehren wollen und Gottes Vergebung suchen? – Genau: sie bereuen ihre Laster und gehen zur Beichte. –  Keiner, der bei Verstand ist, kommt auf die Idee, einen Exorzisten aufzusuchen!

Warum nun sollte es denn bei Zauberei-Sünden anders sein? Sind sie etwa schlimmer als Mord und Totschlag? – Es gibt keine Sünde, die Christus im Sakrament der Buße nicht auslöschen könnte – vorausgesetzt, die Reue des Umkehrwilligen ist aufrichtig.

Auch der hl. Paulus hat sich in seinen Briefen an die urchristlichen Gemeinden – vor allem an die Korinther – intensiv immer wieder mit schlimmen Lastern befaßt, die „vom Reiche Gottes ausschließen“, sofern keine Buße erfolgt. 

Nicht ein einziges Mal – auch nicht im Zusammenhang mit ausdrücklich erwähnten Zaubereisünden – hat der Völkerapostel seine Gemeinden bzw. deren Vorsteher zum Exorzismus aufgerufen.

Damit soll wohlgemerkt nicht gesagt sein, es gäbe keine wirkliche Besessenheit  – aber die in charismatischen Kreisen ständige Fixiertheit auf einen sogenannten „Befreiungsdienst“ ist ein Irrweg sowohl der theologischen Sache nach wie auch zu Lasten der seelischen Gesundheit der Betroffenen, wie ich aus zahlreichen Gespräche mit Geschädigten weiß.

Es handelt sich objektiv eindeutig um seelsorglichen Missbrauch, um eine (un)geistliche Manipulation. (Ob diese Problematik den Fehlgeleiteten subjektiv bewußt ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.)

Statt daß diese reumütigen Menschen ermutigt werden, die sakramentale Seelsorge der Kirche in Anspruch zu nehmen, werden sie völlig abwegig in Panik versetzt, als teuflisch besessen hingestellt und dem fragwürdigen Treiben eines selbsternannten „Befreiungsdienstlers“ unterworfen.

Dabei wird dies sogar praktiziert, wenn die Betroffenen nicht einmal selber in Zauberei-Sünden verstrickt waren, sondern lediglich  – angeblich  –  ihre „Ahnen“ bis zurück in die dritte oder vierte Generation (Urgroßeltern).

Dieses absurde Konstrukt nennt sich „Vorfahrensschuld“  – und ist dann immer noch ein willkommener Anlaß zur „Spezialseelsorge“, wobei die Gläubigen sich von den „Sünden ihrer Ahnen“ rituell lossagen sollen usw. Dazu gibt es auch noch Seminare und Einkehrtage, welche diesen Unfug lehren und betreiben.

Dazu kommt, daß das Einreden von „Besessenheit“ der Hölle sehr entgegenkommt. Warum? Weil die Betreffenden dann logischerweise meinen, ihre Sünden seien vom Teufel bewirkt, der durch sie gehandelt habe – also geht es dann nicht oder jedenfalls weniger um die eigene Verantwortung. Die Einsicht in eigene Schuld ist aber die wichtigste Voraussetzung für Reue und Sinnesänderung, also für eine Umkehr zu Gott. 

Nehmen wir als Anhaltspunkt für diesen ganzen Problembereich ein Beispiel aus dem Alten Testament, das uns zeigt, wie mit okkulten Lastern zu verfahren ist.

Es geht um den abgefallenen jüdischen König Manasse, der 55 Jahre lang in Jerusalem regierte. Er hatte zwar einen guten, gläubigen Vater (Hiskia), aber der Junior war ganz dem Götzendienst verfallen, wie wir in 2 Chronik 33 (1-20) nachlesen können. Er trieb es mit diesen „Greueln“ sogar noch schlimmer als die heidnischen Völker, die vor der Landnahme in Israel lebten (vgl. 2 Chr 33,2).

Er errichtete sogar Altäre für den Götzen Baal und die heidnische Göttin Aschera – und das nicht nur „auf den Höhen“ (auf Bergesgipfeln), sondern im Tempel des HERRN zu Jerusalem. Also schlimmer gings nimmer!

Auch in puncto Zaubereisünden war er unschlagbar:

„Er ließ seine Söhne durchs Feuer gehen im Tal Ben-Hinnom, und er trieb Zauberei, Beschwörung und Magie und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat viel, was böse war in den Augen des HERRN, um ihn zum Zorn zu reizen.“

Gott warnte diesen gottlosen Herrscher und „redete zu Manasse und zu seinem Volk; aber sie achteten nicht darauf“.

Also zog der Ewige stärkere Register, um den König zur Umkehr zu bewegen. Er ließ den heidnischen Herrscher von Assyrien über Jerusalem kommen, die Heeresobersten nahmen Manasse gefangen und führten ihn ab nach Babel.

Da saß der König nun in seinem Elend – und ging endlich in sich: Und als er so bedrängt war, flehte er den HERRN, seinen Gott, an und demütigte sich sehr vor dem Gott seiner Väter und betete zu ihm.“

Und was tat der HERR? Ließ er dem König erst einmal durch einen Propheten oder Priester den Teufel austreiben? – Mitnichten!

Hier folgt die Antwort: „Und der HERR ließ sich von ihm erbitten und erhörte sein Flehen und brachte ihn nach Jerusalem in seine Königsherrschaft zurück. Da erkannte Manasse, dass der HERR der wahre Gott ist.“

Die Reue des „gefallenen Königs“ war echt, denn seiner Umkehr folgten handfeste Taten: 

„Und er tat die fremden Götter weg und das Götzenbild aus dem Haus des HERRN und alle Altäre, die er auf dem Zionsberg und in Jerusalem gebaut hatte; und er warf sie vor die Stadt hinaus. Und er baute den Altar des HERRN wieder auf und opferte auf ihm Heilsopfer und Dankopfer. Und er befahl dem Volk von Juda, dass sie dem HERRN, dem Gott Israels, dienen sollten.“

Was dieser Manasse sich an Abfall, Götzendienst und schlimmstem Aberglauben „geleistet“ hat – noch dazu als verantwortlicher Herrscher  – war schon von anderem Kaliber, als wenn sich in charismatischen Gebetskreisen  herausstellt, daß Frau M. vor zwanzig Jahren Zeitungs-Horoskope gelesen hat – oder ihr Urgroßvater einen Hellseher aufsuchte usw.

Bleiben wir also auf dem kirchlichen Teppich, auf dem Boden der Heiligen Schrift nämlich – und der Vernunft!

Ergänzender Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2019/02/18/wenn-der-exorzismus-die-beichte-verdraengt-und-die-noetige-umkehr-blockiert/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 

 


7 Kommentare on “Warum auch nach „okkulten Sünden“ ein Exorzismus verfehlt ist”

  1. Holger Jahndel sagt:

    David Signer: „Die Ökonomie der Hexerei oder Warum es in Afrika keine Wolkenkratzer gibt“

    http://www.deutschlandfunk.de/david-signer-die-oekonomie-der-hexerei-oder-warum-es-in.730.de.html?dram:article_id=102350

    Ein interessantes Buch auch und gerade für Missionare in Afrika. Über die Wirksamkeit und Macht der schwarzen Magie und Hexerei in den afrikanischen Gesellschaften bis heute.
    Wie das alles durchdringende NEID-Gefühl der Mißgunst und Aberglauben und Passivität bis heute Fortschritte und Besserungen unmöglich machen und die Afrikaner sich selbst schaden.

    Es gibt auch den Fall des Energie-Vampirismus. Energie-Vampire ziehen anderen Menschen auf unnatürliche okkulte Weise die Lebensenergie (Ki oder Chi auf chinesisch bzw. auf indisch Prana und nach dem Psychologen Wilhelm Reich das Orgon bzw. die natürliche universelle Orgon-Energie, bei den alten Griechen Eros als natürliche universelle Kraft des Lebens und der Natur)
    ab und vampirisieren sie so energetisch. Dies kann man merken, wenn der Punkt zwischen den Augenbrauen bzw. etwas darüber, auf indisch Ajna-Chakra als Energieknotenpunkt bzw. auch einfach das Stirn-Chakra oder 3. Auge genannt, anfängt permanent zu schmerzen. Man fühlt dann einen stechenden Schmerz. Man fühlt sich dann schlapp und kraftlos, als wenn man permanent zu wenig geschlafen hätte. Ein großer Exorzismus kann in so einem Fall helfen.
    Ich empfehle auch eine Lektüre der Schriften und Bücher des Engelwerkes bzw. Engelswerkes nach Gabriele Bitterlich. Gebete zum heiligen Schutzengel und die Engelsweihen sind heilsam.
    Auch Trithemius als Abt von Sponheim hinterließ entsprechende Schriften zur Thematik.
    Die Exerzitien der Jesuiten können ebenfalls helfen. Zum Jesuiten-Orden gehörte auch der Universalgelehrte Athanasius Kircher mit seinen Schriften. Auch der Jesuiten-Orden war einst vorübergehend vom Vatikan verboten worden, wie heute auch wieder das Engelwerk bzw. Engelswerk nach der katholischen Mystikerin und charismatisch begnadeten Gabriele Bitterlich
    mit ihren geschauten und geoffenbarten Schriften und Engelsweihen und speziellen Weihen an den persönlichen heiligen Schutzengel. Siehe zu letzterer auch das vom Apostel Paulus im Judas-Brief der Bibel im Neuen Testament auszugsweise zitierte Buch Henoch. Siehe auf S. 84 des Buches Henoch die Zitate aus dem in der vatikanischen Bibliothek im Vatikan in Rom aufbewahrten Buch Jamnosa, welches eine Original-Abschrift des vom Erzengel Raziel geoffenbarften Buches Raziel darstellt! Und somit auch das Engelwerk bzw. Engelswerk nach Gabriele Bitterlich vollständig mitsamt all ihrer Schriften und Engelsweihen legitimiert und rechtfertigt und dessen vollständige Anerkennung durch die Kirche als heilig und kirchlich katholisch christlich legitim zwingend und unumgänglich und dringend notwendig und möglich macht! Denn somit gehören das in der Bibel im Neuen Testament vom Apostel Paulus im neutestamentarischen Judas Brief auszugsweise zitierte Buch Henoch und das auf S. 84 im Henoch-Buch zitierte Buch Jamnosa bzw. Buch Raziel zum offiziell anerkannten kirchlich legitimen Kanon der anerkannten kirchlichen und christlich katholischen kanonischen Schriften!
    Ferner empfehle ich zu den Engeln bzw. der Angelogie auch noch das von den Kirchenväter hochgeschätzte Jubiläen Buch und die Schriften des Dionysios unter dem Pseudonym Areopagit bzw. Areopagita als christliche neuplatonischer Theologe. Dieser bezog sich auf das Aratos Zitat des Paulus im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen zum höchsten Gott und göttlichen Logos der Stoiker als Weltgesetz und Weltvernunft, von der die Griechen die Gesetze der LOGIG als universelle kosmische Gesetzmäßigkeiten ableiteten und durch die sie eine natürliche kosmische Harmonie in der Philosophenschule der Stoiker erreichen wollten wie die Chinesen mit dem dem stoischen Logos als Weltseele entsprechenden TAO, in der Renaissance-Philosophie auch Weltseele bzw. Anima Mundi genannt, so etwa beim Kardinal Nikolaus von Kues bzw. CUSANUS (welcher in seinen Schriften auch aus dem Buch Raziel zitierte, wie auch der Abt von Sponheim Trithemius und der Priester Marsilio Ficino und der Renaissance Humanist Reuchlin). Man sieht hier wieder einmal die Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechische Philosophie, schon im Alten Testament der Bibel findet man pythagoräische Zahlen-Mystik. Siehe auch die „Weisheitsliteratur“ und Weisheit Salomos in der Septuaginta des Alten Testamentes. Im Neuen Testament der Bibel der „Geist der Weisheit und Offenbarung“! Weisheit auf Griechisch SOPHIA, auf hebräisch chakhema oder chokhma, bereits in der Genesis des Alten Testamentes schwebte der „Geist Gottes“ in weiblicher hebräischer personaler Wortform wortwörtlich „brütend“ über dem Wasser und wurde der Gottesname Elohim verwendet.

    Ein Christ kann und darf die Engel als Boten Gottes rufen! Siehe dazu auch das vom Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel im Judas-Brief auszugsweise zitierte Buch Henoch mit seinen Engel-Namen und Erklärung der Herkunft der „göttlichen Geheimnisse“ und ihres Mißbrauches, wie etwa im Falle der Astrologie bzw. Sterndeutung! Siehe dazu auch die astrologischen Sternen-Symboliken in der Bibel im Alten und Neuen Testament (etwa die 7 Sterne der 7 Gemeinden als die 7 antiken Planeten-Sphären die den 7 Wochentagen symbolisch zugeordnet sind) und im Buch Henoch (nachweislich!) und die Sterndeuter bzw. „Magoi“ als zoroastrische Sterndeuter „aus dem Osten“ im Neuen Testament mit ihren Weihegeschenken, wobei Weihrauch und Gold Symbole für die Sonne bzw. „Sol Invictus“ ihrer Religion waren, mit der sie Jesus Christus als neugeborenem spirituellen König des Neuen Äon huldigten! Und Christus Darstellung als apollinischer Jüngling und guter Hirte. Es ist möglich mit dem Tierkreis bestimmte Zeit-Qualitäten zu berechnen. Auf der seelisch-astralischen Ebene des Limbus bzw. der Astral-Ebene kann man so die speziellen Elemente-Schwingungen der 5 Elemente Lehre (indisch TATTWAS) als spezielle Schwingungen auf der psychisch-seelischen Ebene in der Natur als astralische siderische Zeit-Qualitäten berechgnen. Schon der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel kennt die Einteilung des Menschen in Körper und Seele (griechisch: PSYCHE mit dem Charakter) und Geist. Diese Dreiteilung findet man auch in der griechischen Philosophie wieder. Siehe auch die 4 bzw. 5 Elemente-Lehre und Temperamente-Lehre.
    Letztere ist natürlich nicht im naturwissenschaftlichen materiellen Sinne richtig und meßbar wahr, sondern es handelt sich um Elemente-Prinzipien bzw. Elementar-Kräfte und Schwingungen, die auf der seelisch-psychischen Ebene bzw. der Astral-Ebene auf die Natur und im Kosmos und auf den Menschen und seinen Charakter einwirken. Wie der heilige Thomas von Aquin richtig lehrte: „Die Sterne zwingen nicht, sie neigen nur!“ Es gibt so nur gewisse Einflüsse der Elemente-Schwingungen bzw. Tattwas als speziellen Zeit-Qualitäten auf Natur und Mensch und dessen Seele bzw. Psyche zu bestimmten verschiedenen Zeitpunkten. Der Fatalismus, der in der orientalischen Astrologie der Perser sehr häufig war als einem fatalistisch vorherbestimmten Schicksal ist also falsch. Es gibt keinen Determinismus und Fatalismus im Sinne von schicksalhafter Vorherbestimmtheit der Zukunft eines Menschen, die vorhersagbar wäre! Es gibt nur bestimmte Tendenzen, der Mensch hat immer noch einen freien Willen!

    Schon der Apostel Paulus predigte im Neuen Testament der Bibel den Engeln der Elemente und unterwarf sie so Christi Herrschaft. Die 4 Elementar Engel als antike Elementarherren und Fürsten der Elemente sind also als Aufseher der Elemente in der göttlichen Schöpfungsordnung im Kosmos Christi unterworfen und seiner spirituellen Königsherrschaft als göttlicher Herrscher des Kosmos unterstellt. Der LOGOS, zu dem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen des Stoiker Aratos zitierte, steht auch für die göttliche Schöpfungsordnung im Kosmos und den Kosmos als göttliches Weltgesetz und Weltvernunft.
    Siehe dazu auch den Kardinal Nikolaus von Kues bzw. CUSANUS mit seiner ganzheitlichen hermetischen Naturphilosophie des PanEN(!)theismus bzw. der Pansophie als neuplatonische Renaissance-Philosophie. Siehe dazu ferner neben Trithemius als Abt von Sponheim und Paracelsus als dessen möglichem Schüler die Schriften Agrippas und des Priesters Marsilio Ficino. Dies ist der bessere Ersatz für den animistischen Geisterglauben der Afrikaner.
    Die christlich-humanistische Renaissance-Philosophie der Hermetik bot noch ein logisches und schlüssiges ganzheitliches philosophisches Weltbild an, das Wissenschaft und Glauben miteinander versöhnte. Die großen Renaissance-Philosophen und christlichen Humanisten wie Reuchlin zitierten auch aus dem mündlich überlieferten und aufgeschriebenen jüdischen Buch Raziel. Dieses wird gegenwärtig im Vatikan in der vatikanischen Bibliothek als Buch Samjosa oder auch Samnosa oder Samnjosa aufbewahrt. Das Buch Henoch, aus welchem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel im Judas-Brief auszugsweise zitiert, zitiert auf S. 84 aus ihm.

    Der Geisterglaube der Afrikaner kann durchaus konstruktiv und positiv durch die christlich-katholische Angelogie und Engelslehre von den Engeln als Boten Gottes, die wie Heilige verehrt werden dürfen um deren spirituelle Qualitäten in sich aufzunehmen, ersetzt werden.
    Zudem rufen selbst die Schamanen der Naturvölker (wie auch der Indianer Nordamerikas) und sogar die chinesischen Taoisten mit ihrem traditionellen Ahnen-Kult bzw. der Ahnen-Verehrung von den Geistern der Toten stets nur die ihnen namentlich bekannten Ahnen-Geister an.
    Zu denen sie eine spirituelle astralische Verbindung über den Stamm bzw. die Sippe oder den Clan bzw. die Verwandtschaft oder die Familie haben. Weil sie nämlich genau wissen: Ansonsten könnte sich leicht auch ein unbekannter Geist wie ein ruheloser bösartiger Totengeist oder rachsüchtiger Verstorbener bzw. ein Gespenst oder gar ein Dämon angezogen fühlen!
    Auch im spirituellen Bereich gibt es Gesetze! Die Toten wollen ruhen! Daher lasst die Toten ruhen, wie auch das Alte Testament es als moralischer Leitfaden und Richtschnur gebietet!
    Stört die Ruhe der Toten nicht mehr! Ein gläubiger Christ hat es nicht nötig Tote zu beschwören, nicht einmal seine verstorbenen Ahnen bzw. Vorfahren. Er braucht keinen Ahnen-Kult mehr.
    Denn er kann sich mit den Engeln Gottes als Gottes Boten in Verbindung setzen. Er kann die heilsamen heiligen Engel und Heiligen der katholischen Kirche verehren und so ihre Hilfe erlangen und sich von ihnen hilfreich seelisch-geistig zu Gott hinführen lassen. Er kann ihre positiven spirituellen Qualitäten in sich aufnehmen. Er kann zu Gott und seinem Schutzengel um Hilfe und Beistand beten. Der Heilige Geist kann ihm Charismen bzw. die Gnadengaben oder im Neuen Testament der Bibel ausdrücklich als Zeichen des Heiligen Geistes genannte Wunderkräfte verleihen und er kann charismatische Begnadigung bzw. Begnadung und Begabungen und spirituelle Kräfte und Heiligung wie Gabriele Bitterlich erlangen. Auch Hildegard von Bingen ist ein sehr gutes Beispiel. Siehe ferner auch die Exerzitien und Meditationen und Kontemplationen der Jesuiten und die Predigten Berthold von Regensburgs und den heiligen Irenäus von Lyon. Doch auch das ökumenische Gebet mit pietistischen und charismatischen Protestanten wie den Pfingstlern und Geist Kirchen und Heilige Geist Kirchen und neutestamentarisch ausgerichteten bibeltreuen Evangelikalen und den Quäkern mit ihrem Geist Licht kann helfen und zum Heiligen Geist führen bzw. zur Erlangung der Geist Taufe und Wiedergeburt im heiligen Geist verhelfen. Solange diese Protestanten bibeltreu und charismatisch neutestamentarisch ausgerichtet sind. Also anerkannen, das das Neue Testament das Alte Testament ablöst bzw. das Neue Testament das Alte Testament neu auslöst. Der Neue Bund löst den Alten Bund des Alten Testamentes mit dem mosaischen Gesetz ab. Christen sind zwar noch an die 10 Gebote gebunden, aber nicht mehr an das volle alte mosaische Gesetz im wortwörtlichen Sinne und vollen Wortlaut. Dennoch aber bleibt das mosaische Gesetz moralischer Leitfaden und Richtschnur bei Jesus Christus und dem Apostel Paulus auch im Neuen Testament. Doch die Kalvinisten nach Calvin und die Zwinglianer nach Zwingli und die alttestamentarisierenden und eine ihrer alttestamentarisierenden Sekten-Ideologie gemäß zurechtgedrehte und völlig verdrehte und verdrehend alttestamentarisch interpretierende verfälschende und verfälschend übersetzte sogenannte „Neue Welt“ Übersetzung der Bibel nutzenden sich selbst so nennenden sogenannten angeblichen „Zeugen Jehovas“ stellen einen unchristlichen und anti-christlichen Rückfall unter das Gesetz des Alten Bundes und in das Alte Testament dar! Sie sind aus der Gnade Christi im Neuen Bund gefallen und unter das alte mosaische Gesetz des Alten Testamentes mit dem Alten Bund zurückgefallen. Sie sind alle eine Art neues Judentum und neue Pharisäer aber keine echten Christen mehr!
    Zudem lehnen die sich selbst so nennenden sogenannten „Zeugen Jehovas“ die Kreuzes-Verehrung als angeblich unbiblisch und unhistorisch und unchristlich ab. Jesus Christus aber sagt im Neuen Testament der Bibel „Wer nicht mein Kreuz nimmt, kann nicht mein Jünger sein!“ Somit sind die Zeugen Jehovas also ausdrücklich laut Bibel mit Jesus Christus Aussage im Neuen Testament keine Jünger Christi mehr und somit also keine Christen mehr! Sie sind keine christliche Gemeinschaft und Kirche, sondern eine unchristliche und anti-christliche Sekte mit einer unbiblischen Sonder-Lehre. Ihre NEUE WELT Übersetzung der Bibel ist massiv verfälscht und falsch übersetzt! Daher können sich die Zeugen Jehovas nicht mehr auf Schrifttreue breufen sondern sind Bibelfälscher und Irrlehrer! Sie belügen ihre irregeführten Gläubigen und Wachtum-Leser massiv! Sie haben die Bibel verfälscht und verfälschend übersetzt und führen die Gläubigen in die Irre! Auch der Apostel Paulus rühmte das Kreuz Christi im Neuen Testament der Bibel. Und Jesus Christus sagte im Neuen Testament der Bibel ausdrücklich „Ich bin JHWH!“ Die Zeugen Jehovas aber leugnen die Göttlichkeit Christi und lehnen die Lehre von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und von der Dreifaltigkeit ab. Damit aber befinden sie sich klar und eindeutig mehrfach im Widerspruch zur heiligen Schrift der Bibel. Sie können sich tatsächlich mit ihren Sonderlehren und falschen Bibelübersetzungen wie der verfälschend übersetzten Neue Welt Übersetzung der Bibel NICHT auf Schrifttreue und die Bibel berufen!
    Sondern verbreiten nachweislich falsche und anti-christliche bzw. unchristliche Lehren wider Christus. Auch kennen die sogenannten angeblichen sich selbst so nennenden „Zeugen Jehovas“ nicht die Einteilung bzw. Dreiteilung des Menschen in Körper und Seele (Psyche) und Geist durch den Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel, welche dieser aus der griechischen Philosophie übernahm. Auch leugnen die Zeugen Jehovas die griechisch-philosophischen Anteile und Inhalte der Bibel wie den platonischen bzw. platonisierenden LOGOS Begriff und die LOGOS Theologie. Oder auch die Weisheitsliteratur in der Septuaginta des Alten Testamentes.

    Empfehlenswert zur Erlangung des Heiligen Geistes ist ferner auch das erlaubte ökumenische Gebet mit der russisch orthodoxen Kirche, einer gegenwärtig heiligmäßigen Kirche vor Gott. Ebenfalls in legitimer apostolischer Tradition und Sukzession in legitimer Nachfolge der Apostel.
    Ferner mit den anderen orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens wie etwa der koptischen äthiopischen Kirche (die auch heute noch das Jubiläern Buch bezüglich der Angelogie verwendet). Historisch gab es das iro-keltische Christentum der britischen Inseln und mit Missionstätigkeit und Lehr- und Beraterfunktion im ganzen damaligen Europa bzw. christlichen Abendland, die Johannes-Kirche in der Tradition des Apostels Johannes (des Jüngers, der Jesus am meisten liebte, und von ihm am Kreuz zum Adoptiv-Sohn Marias nach damaligem jüdischem Recht gemacht wurde, weswegen sie auch die Mutter der Kirche ist) als keltische koptisch-pelagianische Johannes-Kirche nach dem Apostel Johannes. Auch der Heilige Johannes Eriugena bzw. Duns Scotus gehörte ihr an, ein bedeutender Theologe und Kirchenlehrer.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Kreuzgang – Kreuzgang-Übersicht

    https://www.kreuzgang.org/

    Beiträge insgesamt 716573 • Themen insgesamt 8852 • Mitglieder insgesamt 2677 • Unser neuestes Mitglied: Hilarius. Hauptseite Kreuzgang-Übersicht.

    KATH.NET – Katholischer Nachrichtendienst

    https://www.kath.net/

    Rom (kath.net/as) kath.net veröffentlicht den offenen Brief der Kardinäle Walter Brandmüller und Raymond Leo Burke…[mehr] …. KATH.NET HINWEIS. kathTube: …

    Zeugen der Wahrheit

    kath-zdw.ch/

    Der Sinn des Lebens ist die Suche nach der Wahrheit. Unser Leben hört mit dem Tod nicht auf. Unser Leben hat Konsequenzen – positive oder negative.

    http://kath-zdw.ch/

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Mexikanischer Priester berichtet über 40 Jahre als Exorzist
    „Der Teufel hat Angst vor mir“

    Der mexikanische Priester Francisco Lopez Sedano berichtet über seine 40 Jahre Dienst als Exorzist. Er hätte nicht geglaubt, wie aggressiv der Teufel sei, gesteht er.

    https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/der-teufel-hat-angst-vor-mir

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  4. Anonymous sagt:

    Kommt mir bekannt vor. Finden sich keine eigenen beutenden Verfehlungen, kommt man mit dem „Grossvater, der fremdgegangen ist“ – und die Ahnenschuld ist da, und man hat bei diesem Einsatz von vornherein verloren. Mir ist es hernach noch so gegangen, dass ich Panik hatte, mich versehentlich (!) okkult zu belasten, zb. durch Hören von aktueller Popmusik (Rockmusik hatte ich schon vorher nicht gemocht) und wenn auf SWR 1 im Radio die Horoskope verlesen wurde, konnte ich nicht schnell genug abdrehen, denn ich hatte von einer Person gelesen, welche in der Arbeitspause aus Langeweile und zum Spass die Zeitungshoroskope las und dafür mit schwerer Krankheit geschlagen wurde (von der sie aber charismatisch geheilt wurde).
    Ich habe mich dann nach nur wenigen Wochen entschlossen, keinen weiteren Kontakt mehr mit Charismatikern zu haben (ic war etwas hilflos in einer gesundheitlichen Notlage durch kirchliche Kreise da hineingezogen worden, zb. waren Ordenspersonen, u.a. auch Jesuiten dabei). Das hat mich noch eine ganze Zeit beschäftigt. Ich kann von so einem verantwortungslosen Umgang mit geistlichen Themen nur abraten!

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Anonymous:

      Das einzige, was real an der ganzen Sache der Vorfahrenschuld dran sein könnte, sind familiäre Traumata und gestörte Beziehungen, wie sie etwa von Heilpraktikern mit Familien-Aufstellungstherapien aufgearbeitet und behandelt und geheilt werden. Dies kann wirken.

      Christa Meves – Christa Meves

      https://www.christa-meves.eu/

      Es gibt ein neues Buch von Christa Meves: „Von der Natur zum Geist – Der Mensch im Schöpfungsplan“. Christa Meves will als Quintessenz ihrer Erfahrungen …

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      • Holger Jahndel sagt:

        Es ist allerdings in der Tat so, dass es auch heute psychische Krankheiten und Störungen wie etwa Schizophrenie gibt, die u.a. auch von echten dämonischen Einflüssen oder sogar einer echten Besessenheit verursacht werden können.
        In diesem Fall ist dann in der Tat ein amtlicher kirchlich autorisierter großer Exorzismus durch einen amtlichen Exorzisten notwendig. Laien dürfen im Notfall, wenn es dringend ist, auch den kleinen Laienexorzismus beten, keinesfalls aber den großen Exorzismus. Vorher ist aber in der Tat immer ein ordentlich universitär-akademischer ausgebildeter offizieller Arzt zu konsultieren und ein ordentlicher Psychologe.

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      • Guten Tag,
        seit 1985 ist den Laien der sog. „Kleine Exorzismus“ nicht mehr erlaubt:
        http://www.exorzismus.net/Gebete2.htm
        Verboten sind sodann „Befreiungsgebete“ als Quasi-Exorzismen, wie diese in charismatischen Kreisen üblich sind.
        Erlaubt sind den Laien allein allgemeine Gebete an GOTT zum Schutz vor dem Bösen im Sinne der letzten Vaterunser-Bitte.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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