Schwarz-Rot-Gold wird heute 100 Jahre alt

Am 18. Februar 1919 bestimmte die deutschen Nationalversammlung in Weimar die Einführung von Schwarz-Rot-Gold als deutscher Nationalfarbe in der Flagge.

Ursprung der drei Farben war das Lützowsche Freikorps, ein im Jahre 1813 gegründeter Freiwilligenverband der preußischen Armee in den Befreiungskriegen gegen den eroberungssüchtigen französischen Kaiser Napoleon.

Von den Uniformfarben (schwarzes Tuch, rote Paspeln, goldene Knöpfe) dieses Freikorps leiten sich die deutschen Nationalfarben ab.

Schwarz-rot-gold steht für Vaterlandsliebe, nationale Einheit, Demokratie, Rechtsstaat und persönliche Freiheit aller Bürger.


5 Kommentare on “Schwarz-Rot-Gold wird heute 100 Jahre alt”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Aktuelle Nachrichten jenseits des medialen Mainstreams der Mainstream Medien

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  2. Anonymous sagt:

    Anzumerken ist, dass die heraldische Farbkombination von Schwarz, Rot und Gold im Kontext Deutschlands ganz wesentlich älter ist. Spätestens bei Otto dem Großen (10.Jhd.) wird immer wieder der schwarze Adler, rot bewehrt auf goldenem heiligen Grund als Symbol deutscher Königsherrschaft dargestellt. Das war das „Heilige Deutschland!“ (v. Stauffenberg am 21.7.44)

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  3. Adolf Breitmeier sagt:

    Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd….
    Theodor Körner, 24. 4. 1813
    Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?
    Hör’s näher und näher brausen.
    Es zieht sich herunter in düsteren Reihn,
    Und gellende Hörner schallen darein,
    Erfüllen die Seele mir Grausen.
    Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:
    Das ist,
    |: Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd. 😐

    2. Was zieht dort rasch durch den finstern Wald
    Und streift von Bergen zu Bergen?
    Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt,
    Das Hurra jauchzt, und die Büchse knallt,
    Es fallen die fränkischen Schergen.
    Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:
    Das ist,
    |: Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd. 😐

    3. Wo die Reben dort glühen dort braust der Rhein,
    Der Wütrich geborgen sich meinte;
    Da naht es schnell mit Gewitterschein
    Und wirft sich mit rüstigen Armen hinein
    Und springt an das Ufer der Feinde.
    Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt:
    Das ist,
    |: Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd! 😐

    4. Was braust dort im Tale die laute Schlacht,
    Was schlagen die Schwerter zusammen?
    Wildherzige Reiter schlagen die Schlacht,
    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht
    Und lodert in blutigen Flammen.
    Und wenn ihr die schwarzen Reiter fragt:
    Das ist,
    |: Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd! 😐

    5. Was scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,
    Unter winselnden Feinde Gebettet?
    Es zucket der Tod auf dem Angesicht,
    Doch die wackern Herzen erzittern nicht,
    Das Vaterland ist ja gerettet!
    Und wenn ihr die schwarzen Gefallnen fragt:
    Das war,
    |: Das war Lützows wilde, verwegene Jagd. 😐

    6.. Die wilde Jagd und die deutsche Jagd
    Auf Henkersblut und Tyrannen!
    Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!
    Das Land ist ja frei, und der Morgen tagt,
    Wenn wir’s auch nur sterbend gewannen.
    Und von Enkeln zu Enkeln sei’s nachgesagt:
    Das war,
    |: Das war Lützows wilde, verwegene Jagd. 😐

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  4. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Was sind Paspeln?

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