Unionsparteien verraten das Lebensrecht – Linke Parteien im Gender-Widerspruch

Beatrix von Storch

Gestern fand im Plenum des Bundestags die Debatte zur Neufassung des § 219a StGB statt. Die faktische Abschaffung des Werbeverbotes für Abtreibungen durch die Große Koalition dient der Normalisierung der Abtreibung mit dem mittelfristigen Ziel, Abtreibung vollständig zu legalisieren.

Wohin das führt, das zeigt nicht nur der Beschluss des Kongresses der Jusos im Dezember, den § 218 vollständig abzuschaffen, sondern auch eine Entscheidung im Bundesstaat New York. Dort ist Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen jetzt selbst bis zum 9. Monat erlaubt.

Das widerspricht fundamental dem Verständnis unseres Grundgesetztes. Der Schutz des ungeborenen Lebens hat Verfassungsrang und ist untrennbar mit Artikel 1 verbunden: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

Die linken Parteien – SPD, Grüne und Linke – befinden sich in einem tiefen Widerspruch mit sich selbst. Einerseits erklären sie uns im Bundestag unablässig, dass die „Geschlechtszugehörigkeit” rein subjektiv und nicht biologisch bestimmt sei. So sollte sich nach ihrer Ansicht jeder –  auch ohne ärztliches Attest – als „divers”, also weder männlich noch weiblich, einstufen dürfen.

Andererseits wollen sie eine (50%-)Frauenquote verbindlich festschreiben. Wenn aber jeder einzelne selbst bestimmen soll, welchem Geschlecht er angehört – unabhängig von der Biologie – nach welchen Kriterien soll dann überhaupt noch bestimmt werden, wer unter die Frauenquote fällt und wer nicht? Und wie passen diese Gegensätze überhaupt zusammen?

Das habe ich gestern die SPD gefragt. Das Ergebnis vorweg: Der Kollege von der SPD wusste keine Antwort – außer stammeln kam nicht allzu viel. Aber sehen Sie hier selbst.

www.beatrixvonstorch.de


4 Kommentare on “Unionsparteien verraten das Lebensrecht – Linke Parteien im Gender-Widerspruch”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Schwangerschaftsabbruch
    Was die Abtreibung mit der Psyche einer Frau macht
    Mit fünf Millionen Euro soll erforscht werden, welche psychischen Folgen ein Schwangerschaftsabbruch haben kann. „Diese Studien gibt es schon“, sagt jedoch eine Expertin. Wenn Frauen krank würden, liege das nicht an der Abtreibung selbst.

    Von Claudia Liebram
    13.02.2019

    https://www.welt.de/gesundheit/plus188668671/Was-eine-Abtreibung-mit-der-Psyche-macht-das-wird-jetzt-untersucht.html

    Teil 14: Schwangerschaftsabbruch – Oft ein lebenslanger Albtraum

    Eva Herman

    Heute werden in Deutschland täglich über 1000 Abtreibungen vorgenommen. Wenige Frauen ahnen, worauf sie sich einlassen, wenn sie das Risiko einer Schwangerschaft mit dem Bewusstsein eingehen, dass man »es« ja »wegmachen« lassen kann. Sie lassen sich blenden von Begriffen wie Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit, die der Feminismus ihnen bescherte.

    https://www.eva-herman.net/taegliche-veroeffentlichungen-zum-thema-mann-frau-und-gender-teil-14-schwangerschaftsabbruch-oft-ein-lebenslanger-albtraum/

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch Zeit-Fragen Magazin von Wertkonservativen und christlichen Humanisten und Querdenkern und Zeitkritikern und Zeitbeobachtern, siehe auch den Weblog von Eva Hermann und die Website bzw. den Internetauftritt der christlichen Psychologin Christa Meves und deren Artikel und Bücher und Aufsätze und Magazine

    Liken

  2. Gruss aus Konnersreuth sagt:

    Habe den Link geklickt und die Rede von Frau von Storch und die Antwort, die sie bekommen hat, gesehen. Ok – der SPD-Kollege hat nicht viel kontern können, aber er hat es sehr, sehr geschickt gemacht, indem er die ganze Zeit eine auffällige Verächtlichkeit nach Aussen getragen hat. Was zählt da noch Inhalt! Er sagte ja auch zu Frau von Storch, dass er ja auch nicht unbedingt auf so eine Frage antworten müsse. Die Personen, die um ihn sassen, lächelten die ganze Zeit süffisant und maliziös. Gerade die SPD-Frau rechts davon, die sich derb die 90er Jahre Frisur rauft, höhnt auf einen Einwand der AFD-Seite zurück: „Nur ruhig, Brauner!“ und grinst dazu unverschämt. „Nur ruhig, Brauner“ ruft sie, und das hat keine Folge als Beleidigung?
    Die Arroganz, welche diese Frau ausstrahlt (was für eine ist das? wie heisst die? habe ich die schon mal gesehen? Diese Frisur hätte ich mir doch gemerkt!), zeugt von der Einstellung: gegen AFD ist jede noch so primitive Beleidigung erlaubt, jedes Mittel.
    Liebe SPD-Frau mit dem maliziösen Lächeln und den schlechten Manieren: Ihre Niveaulosigkeit hätten Sie nicht besser zur Schau bringen können! Oder hat diese Person vielleicht nur zu viele Pferderomane gelesen? „Nur ruhig, Brauner!“ könnte auch aus einem Pony-Roman sein. Ob Beschimpfung oder Literaturzitat: Das Niveau dieser SPD-Frau scheint einfach nur dümmlich zu sein.
    An Frau von Storch herzlichen Dank für den Beitrag, mit dem sie die Ausführungen der SPD ad absurdum geführt hat, mit einer Portion höflicher Ironie.

    Liken

  3. Holger Jahndel sagt:

    Gabriele Kuby, Soziologin, Gender Mainstreaming und Gender Ideologie und Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern im Unterricht und der Schule und Abtreibung und Euthanasie und Eugenik und Infantizid und Werterverfall und Sittenverfall und irrationale postmoderne Ideologie – die Irrationalität und Unvernunft und Unlogik und Unethik der Postmoderne usw.

    http://www.gabriele-kuby.de

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s