Münster: „Spaltung der Gemeinde“ ist kein Problem, wenn es gegen die AfD geht

Von Felizitas Küble

Bekanntlich ist es den katholischen Priestern ausdrücklich verboten, sich parteipolitisch zu betätigen; sie sollen sich auch nicht entsprechend öffentlich äußern. (Näheres hier: https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/deutsche-bischoefe/DB02.pdf)

Der Grund: Dadurch soll eine „Spaltung der Gemeinde“ vermieden werden. Denn es ist klar, daß sich in den Pfarreien verschiedene politische Ansichten befinden und jedesmal ein Teil der „Schäflein“ unnötig vor den Kopf gestoßen würde, wenn sich der Herr Pfarrer parteipolitisch festlegt.

Aber in Münster ticken einige Uhren offenbar anders – jedenfalls jene der Lamberti-Kirchenleitung. Das dortige Stadt-Dekanat hat sich indirekt den linksgerichteten, von der extremen Antifa gesteuerten Protesten gegen den Neujahrsempfang der AfD angeschlossen.

Es gab am Freitagnachmittags sogar eigens eine öffentliche Andacht unter Leitung von Stadtdechant Jörg Hagemann, die sich gegen die AfD positionierte. Es handelte sich um ein ökumenische Aktion, an der sich auch der evangelische Kirchenkreis beteiligte.

Der Pfarrer von St. Lamberti, Domkapitular Hans-Bernd Köppen, ließ zudem eine riesige Europaflagge an der Kirche aufhängen. Dies sei, so hieß es, ein „Zeichen für Toleranz, Dialogbereitschaft und Fremdenfreundlichkeit“. Natürlich endet die „Dialogbereitschaft“ samt Toleranz genau an den Grenzen der eigenen Meinung – und schließt daher Anhänger der AfD aus. – Pfr. Köppen gab zudem dem WDR ein Interview: https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/demonstrationen-muenster-afd-100.html

Dieser Vorgang wirkt umso erstaunlicher, nachdem das Verwaltungsgericht Münster noch vor kurzem die „Verdunkelungsaktion“ der rot-grün-schwarzen Stadtverwaltung Münster mit deutlichen Worten kritisiert hatte.

Es ging darum, daß im Vorjahr die Lichter des Rathauses abgestellt wurden, als die AfD dort ihren Neujahrsempfang durchführte. Der Richter beanstandete, daß die Stadt Münster damit ihre Neutralitätspflicht verletzt habe, so daß die AfD mit ihrer juristischen Klage voll recht bekam  – eine schwere Schlappe und Blamage für den Stadtrat und die Kommunalverwaltung.

Was für die Stadt Münster gilt, sollte erst recht von kirchlicher Seite eingehalten werden, nämlich amtliche Neutralität in parteipolitischer Hinsicht.

WN-Karikatur nimmt kirchliche Einseitigkeit aufs Korn

Diese obige Karikatur der Westfälischen Nachrichten vom heutigen Samstag (23.2.) ist erstaunlich kritisch für heutige Verhältnisse, denn der Zeichner Arndt Zinkant nimmt die einseitige Parteinahme der Lamberti-Geistlichkeit unter die skeptische Lupe:

Unter dem Motto „Münster zeigt Flagge“ als Karikatur-Untertitel sieht man links den Lamberti-Kirchtum und rechts eine Moschee.

Im Eck unten links unter der Lamberti-Kirche ist ein Schild „AfD RAUS“ und ein Transparent „gegen Fremdenfeindlichkeit“ sichtbar  – und im Kirchturm  befindet sich ein Pfarrer, der zu dem islamischen Imam Folgendes sagt: „Damit setzen wir ein Zeichen gegen Intoleranz – keine Sorge, natürlich nicht gegen fremde Intoleranz“.

Die ironische „Botschaft“ ist klar: Dieselben Kleriker, die sich gegen die vermeintliche „Intoleranz“ der AfD positionieren, haben mit der Intoleranz des politischen Islam offenbar kein Problem – jedenfalls ertönt dazu keinerlei Kritik, geschweige erfolgt ein aktiver Protest.

Sachlichkeit, Fairneß und Neutralität sehen eben anders aus – und es stellt sich die Frage, warum der Oberhirte von Münster diese politische Spaltung der Lamberti-Kirchengemeinde bislang mit keiner Silbe beanstandet hat.

„Klerikalismus“ von links ist ok?

Zudem hat gerade Bischof Dr. Felix Genn (siehe Foto) in letzter Zeit mehrfach öffentlich den „Klerikalismus“ angeprangert. Ist es etwa kein Klerikalismus, wenn Geistliche ihre kirchliche Stellung und ihr Amt für (partei)politische Privatansichten vereinnahmen? Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Wo bleibt denn hier der so vielgepriesene „mündige Laie“? Bedarf er einer politischen Belehrung und Bevormundung durch Kleriker? – Natürlich wird das nur bei linksgerichteter Indoktrination toleriert.

In „anderen“ Fällen kann der Münsteraner Bischof nämlich schnell „zuschlagen“, etwa als er dem konservativen Pfarrer Paul Spätling vor vier Jahren ein Predigtverbot erteilte, weil der Geistliche einen Tag zuvor eine islamkritische Kurzansprache gehalten hatte – aber nicht etwa in einer Kirche, sondern auf einer politischen Kundgebung außerhalb seiner Pfarrei.

Die vatikanische Kleruskongregation hat dieses Predigtverbot dann allerdings als unbegründet zurückgewiesen: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/13/vatikan-hebt-predigtverbot-fuer-islamkritischen-pfarrer-paul-spaetling-auf/

ARTIKEL über die Proteste gegen AfD-Neujahrsempfang: https://charismatismus.wordpress.com/2019/02/23/das-bunte-muenster-gemeinsam-mit-linksradikalen-gegen-afd-neujahrsempfang/

Karikatur-Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2081032125521095&set=a.1409942415963406&type=3&theater

 

 


13 Kommentare on “Münster: „Spaltung der Gemeinde“ ist kein Problem, wenn es gegen die AfD geht”

  1. Joachim Walter sagt:

    Wenn einem das alles zu viel wird und man das Gefühl bekommt, die nehmen nur noch das Kirchensteuer-Geld und das war es dann. Da gibt es Abhilfe! Aus der Körperschaft des öffentlichen Rechtes der Kirche austreten. Ohne aus der Kirche als solcher aus zutreten. Um es kurz zu machen, einfach Googln Actus Formalis Defectionis ab ecclesia catholica vom 13.03 2006 von seiner HL Papst em. Benedikt XVI. approbiert.
    Dieser Text ist die Grundlage und Erklärung, aus der Körperschaft des öffentlichen Rechtes der Kirche aus zutreten und denn noch Katholik mit allen Rechten zu bleiben. Der Text ist in Deutscher Sprache. Bei Interesse hab ich einen Erklärungsvordruck, den man in die jeweilige Pfarrei und dem Bischof zu senden kann.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Von Gott zu Allah?: Christliche Glaubenskrise und Islam-Expansion Gebundenes Buch – 1. Mai 2001
    von Hans P Raddatz (Autor)

    Wird der Islam zur Nagelprobe für die Identitätskrise der liberalen Moderne?
    In Europa und Deutschland wächst der Islam zu einem Faktor von enorm zunehmender Wichtigkeit. Seine gesellschaftliche Eigendynamik bleibt allerdings in einem Positivbild, das vom interkulturellen ‚Dialog‘ in Politik, Kirche und Wissenschaft stereotyp erzeugt wird, weithin ausgeblendet.
    In einem historischen Systemvergleich der beiden Kulturen sowie ihrer Glaubens- und Machttraditionen entwickelt der Autor klare Strukturen für ein Verständnis der Problematik, welche sich im Rahmen ‚interkultureller‘ Zuwanderung und Globalisierung abzuzeichnen beginnt. Dabei werden vermehrt geistige und demokratische Defizite der westlichen, besonders der deutschen Eliten erkennbar, die ‚Toleranz‘ zur Machtbasis umformen, indem sie zum Nachteil legitimer Mehrheitsinteressen eine ‚Korrekte‘ Moral und damit die aktuelle Ismalexpansion durchsetzen.

    Amazon.de

    Ein negatives Islambild vermittelt der Orientalist und Volkswirt Hans-Peter Raddatz in Von Gott zu Allah?, das einen sehr breit angelegten und an vielen Stellen schwer lesbaren Kultur- und Gesellschaftsvergleich zwischen christlichem Abendland und Islam liefert.

    Im ersten Teil werden zunächst abwechselnd Stationen aus der Geistesgeschichte beider historischer Antagonisten dargestellt. Diese Gegenüberstellung soll insbesondere die Unüberbrückbarkeit der Kontraste zwischen islamischer Lebenseinstellung und -weise und derjenigen westlicher, auf rationaler Logik und Fortschrittsdenken basierender Demokratien hervorheben. Die Gründe hierfür sieht Raddatz in dem Absolutheitsanspruch der koranischen Offenbarung und ihrer Abgrenzung gegen alles Nicht-Islamische, in der immer gleich bleibenden Tradition sowie einer grundsätzlichen Gewaltbereitschaft des Islams. Den kriegerischen Charakter und das starre Zeitbewusstsein führt Raddatz auf die islamtypische Ausrichtung auf die in der Erinnerung fortbestehende Prophetentradition und die idealisierte medinensische Urgemeinde (das Medina-Modell) zurück.

    Der zweite Teil befasst sich mit der Begegnung der abendländischen Kultur mit dem Islam sowie mit dem so genannten interreligiösen oder multikulturellen Dialog. Dieser ausschließlich vom christlichen Abendland geführte und daher einseitige Dialog nähere christliche Inhalte den islamischen an, wobei diejenigen Elemente, die aus islamischer Sicht eine Abwertung der Christen rechtfertigen, ausgeblendet werden. Laut Raddatz haben die christlichen Dialogpartner hier das Nachsehen: Es bestehe die Gefahr, dass die mehr oder weniger abgelehnte christliche Eigenkultur der modernen westlichen Gesellschaft, die immer stärker ihre Vergangenheit leugne und zur Übernahme von fremdkulturellen Einflüssen auffordere, sich allmählich auflöse. Dieser Identitätsverlust des Christentums, das sich auf dem Weg zu einem islamfördernden „Chrislam“ befinde, gepaart mit der Dominanz von materiellem Denken und globalem Wirtschaftsinteresse in der westlichen Welt werde letztendlich die Expansion und Herrschaft des Islams in Europa mit Schwerpunkt in Deutschland herbeiführen. Das Fragezeichen im Buchtitel impliziert diese Möglichkeit bereits und soll wohl der vom Autor intendierten Warnung vor einer unkontrollierten Zuwanderung von Muslimen in Deutschland mehr Ausdruck verleihen.

    Der Haupteinwand, der hier erhoben werden muss, liegt in der vom Autor vertretenen radikalen Sichtweise begründet, mit der er vehement die Existenz eines gemäßigten und friedlichen Islams negiert. So kritisiert er den interreligiösen Dialog in Deutschland, der den Islam fälschlicherweise als tolerant und friedlich hinstelle und Fundamentalismus von dem eigentlichen — einem gemäßigten — Islam unterscheide. Dementsprechend leugnet er auch die durchaus existierende islamische Auslegung des Begriffes des „djihad“ als „Anstrengung im Glauben“ und beschränkt diese auf den alleinigen Wortsinn „Kampf, Heiliger Krieg“. Für ihn stellt der einzige Grund des Islams, seine Expansion nicht energisch zu betreiben, das Nichtvorhandensein einer ausreichenden Zahl muslimischer Kämpfer dar. Dem ist jedoch die jahrhundertelange friedliche Koexistenz von Muslimen, Christen und Juden in den verschiedensten Ländern entgegenzusetzen. –Susan Radwan
    Klappentext

    „Dank eurer Gesetze werden wir euch beherrschen“ (der Imam von Izmir 1999) Seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts erlebt Europa die Ausbreitung des Islam und – mit fast 50% der Einwanderer – seine Entwicklung zu einem gesellschaftlichen Faktor erster Ordnung: In ihrer deutschen Variante haben interreligiöse und multikulturelle Dialoge in Kirche, Politik, Wissenschaft und Medien sowie eine Vielzahl unkritischer Publikationen zwischenzeitlich eine neue Institution, eine Art „Dialogindustrie“ geformt. Hier wurde allerdings mehrheitlich das recht monotone Profil eines Islam erzeugt, das regelmäßig positiv ausfiel, weil es sich überwiegend auf islamische Selbstdarstellung stützte. Seine spezifische Problemstellung zwischen Religion und Ideologie, Spiritualität und Aggression, Idealgestalt und Ghettorealität mußte dabei zwangsläufig entsprechend unklar bleiben: Aus einem analytischen Systemvergleich, der religiös-politischen Machtverteilung im Islam und christlichen Abendland entwickelt der Autor die zentralen Denk- und Verhaltensstrukturen, die beide Kulturen zu historischen Antagonisten prägten. Nach der Kantschen Aufklärung scheinen sich im Kontext des säkularen Liberalismus und wirtschaftlichen Globalismus die modernen Institutionen des Westen nun jedoch – mit besonderer Intensität in Deutschland – zu einer erneut entmündigten Gesellschaft formieren zu können. Unter dem Druck ihrer Eliten akkzeptiert diese Gesellschaft die unkontrollierte Zuwanderung und Expansion des Islam, aber auch Eurolasten und Sozialabbau ohne eine faktenorientierte Debatte der langfristigen Folgen: Als wesentliche Randbedingungen treten irreversible Tendenzen zu einem Werteverfall in Christentum und Demokratie sowie daraus resultierende Legitimationskrisen in Kirchen und Parteien hervor. Die hier aktiven Eliten betreiben im Dialog mit dem Islam Vollmachtsmißbrauch, indem sie durch einen als „Toleranz“ kaschierten Verzicht auf vitale Grundlagen des Glaubens und der Politik – z,B. die Anwendung der Menschenrechte auf die islamische Frau – legitime Mehrheitsinteressen schädigen: Sie treten als! Sachwalter des Islam im globalen Wirtschaftsprozeß auf, der seine Eliten mit Machtgewinn durch eine Entmündigung der eigenen Gesellschaften belohnt. Im Rahmen einer noch intakten, kommerziellen Rationalität wird somit ein erneuter, historischern Aufstieg des Islam durch eine zunehmende soziale Inkompetenz und kulturelle Irrationalität ermöglich, die – wie der Autor auf neuen Wegen der Kognitionasanalyse herleitet – der westlichen Fortschrittsdynamik untrennbar innewohnen.

    https://www.eva-herman.net/

    Eva Herman – Die ehemalige Tagesschausprecherin, ARD-Moderatorin und Autorin veröffentlicht aktuelle Artikel zu Politik, Medien, Meinungsfreiheit…
    ‎Aktuelle Meldungen · ‎Videos mit Eva · ‎Eva Herman – ehemalige … · ‎Kontakt

    https://www.eva-herman.net/meine-texte-zu-hildegard-von-bingen/

    Jaya Gopal
    Gabriels Einflüsterungen
    Eine historisch-kritische Bestandsaufnahme des Islam
    Übersetzt und herausgegeben von Fritz Erik Hoevels
    526 S., 4. verbesserte und erweiterte Auflage /

    https://www.ahriman.com/buecher/gopal.htm

    Jihad Watch by Robert Spencer, BLOG

    http://www.jihadwatch.org

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    • Holger Jahndel sagt:

      Die vollständige Regensburger Vorlesung von Benedikt XVI.

      Was der Papst wirklich gesagt hat und wo man was selbst hören und lesen kann.

      von Papst und Kirche
      16.09.2006

      Regensburg/Rom. Derzeit schlagen die Wellen hoch über die Ausführungen Papst Benedikts zu Islam und Dschihad in seiner Regensburger Vorlesung vom 12. September 2006. Was hat der Papst gesagt und was hat er nicht gesagt? Hier finden Sie die vollständige Ansprache.

      Wer sich den 32-minütigen Vortrag anhören möchte, kann dies auf der Webseite von Radio Vatikan tun. Hier finden Sie auch die Hörfassung und die Verschriftung der anderen Ansprachen des Papstes bei seinem Besuch Bayerns.

      https://opusdei.org/de-de/article/die-vollstandige-regensburger-vorlesung-von-benedikt-xvi/

      Kirche
      Müller rühmt die Regensburger Rede

      Der Kardinal nennt Benedikts Worte eine „Sternstunde“. Prophetisch habe er Gesellschaftskrise und Terrorismus beleuchtet.
      Von Christine Straßer, MZ

      https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/papst/nachrichten/mueller-ruehmt-die-regensburger-rede-23340-art1429925.html

      10 Jahre danach: Die Lektion der „Regensburger Rede“ für die Kirche, Medien, Politik

      https://de.catholicnewsagency.com/story/10-jahre-danach-die-lektion-der-regensburger-rede-fur-die-kirche-1140

      Dialog mit Muslimen: Die „Regensburger Rede“ und ihre Folgen
      Die „Regensburger Rede“ von Papst Benedikt XVI. löste 2006 eine Kontroverse mit der islamischen Welt aus. Doch aus der Krise entstand etwas Neues, das letztlich auch die Reise von Papst Franziskus auf die arabische Halbinsel ermöglichte.

      https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-01/dialog-muslime-regensburger-rede-benedikt-xvi-folgen.html

      Das Naturrecht und Europa
      Series:

      Ad Fontes

      Tadeusz Guz
      Als positiver Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über die Rechtsgrundlagen Europas will sich dieser monographische Sammelband Das Naturrecht und Europa, von einer Reihe der europäischen Gelehrten aus 12 Staaten des Abendlandes verfasst, erneut auf die naturrechtlichen Wurzeln für das positive Gesetz besinnen und das breit angelegte europäische Rechtsbewusstsein zu ihrer Akzeptanz inspirieren. Die Untersuchung erinnert in verschiedenen Dimensionen an die fundamentale Bedeutung des griechisch-römisch-christlichen Verständnisses des Naturrechts – auch im Kontext des Ringens Europas um seine gemeinsame Verfassung, deren Entstehen, Sein und Wert für die Zukunft des Abendlandes sich unter anderem in ihrem Verhältnis zu der großen und die Geschichte Europas bisher wesentlich tragenden Tradition des Naturrechts entscheiden wird. Show Less

      Aus dem Inhalt: Mieczysław A. Krąpiec: Ius jako prawo natury – natura Prawa (Ius als das Naturrecht – die Natur des Rechts) – Tadeusz Guz: Zusammenfassung des Artikels «Ius als das Naturrecht – die Natur des Rechts» von Prof. Dr. Mieczysław A. Krąpiec OP – Stanisław Wielgus: Prawo w średniowiecznej kulturze europejskiej (Recht in der mittelalterlichen europäischen Kultur) – Tadeusz Guz: Zusammenfassung des Artikels «Recht in der mittelalterlichen europäischen Kultur» von Prof. Dr. Stanisław Wielgus – Leo Elders: St. Thomas’s Doctrine of the Natural Law – Jörgen Vijgen : Réflexions thomistes sur les fondements de la loi naturelle – Berthold Wald: Die Bestimmung der ratio legis bei Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus. Zur Frage der Kontinuität oder Inkompatibilität mittelalterlicher Naturrechtstheorien – Elio A. Gallego García: El derecho natural clásico: entre la auctoritas y la potestas – Tadeusz Guz: Gott als der Urheber des Naturrechts – Horst Seidl: Zur Diskussion über das Naturrecht aus philosophisch-anthropologischer Sicht – Ermanno Pavesi: Die Ideologie des Vatertodes und die moderne Kultur – Winfried Rohr: Ontologische Grundlagen der menschlichen Natur im Werk Viktor E. Frankls – eine kritische Analyse aus thomanischer Sicht – Katarzyna Stępień: Human rights and nature – Karel Mácha: Religionsphilosophie und normative Wissenschaft. (Methodologische Aspekte) – Lina Börsig-Hover: Phänomen Europa – Wolfgang Waldstein: Naturrecht in der europäischen Rechtsentwicklung – Józef Krukowski: Problematyka stosunków między pánstwem a Kościołem w prawie Unii Europejskiej – Tadeusz Guz: Zusammenfassung des Artikels «Problematik der Beziehungen zwischen Staat und Kirche im Recht der Europäischen Union» von Prof. Dr. Józef Krukowski – Volodymyr Kossak: Das Recht auf Leben – Heinz-Hermann Elting-de Labarre: Aus christlicher Überzeugung zur europäischen Einigung – R. Schuman erster Präsident des Europäischen Parlaments (1958-1960) – Manfred Balkenohl: Anthropologische und theologische Grundlagen für Naturrecht und Menschenwürde – Erik M. Mørstad: «Denn die werck {unnd wunderthatten Christi} hulffen myr nichts». Der Bruch Martin Luthers mit dem Naturrecht der Kirche und Folgen daraus – David Berger: Aspekte der Naturrechtslehre im Neuthomismus – Sławomir Nowosad: Natural Law in the 20th c. Renewal of Anglican Moral Theology.

      https://www.peterlang.com/view/title/49375https://www.peterlang.com/view/title/49375

      Kardinäle fordern, den Papst aus der Kirche auszuschließen

      Papst Franziskus und Angela Merkel haben nicht nur eine Neigung zum Islam-Appeasement und zur Refugees-welcome-Ideologie gemeinsam.

      https://www.theeuropean.de/david-berger/13875-franziskus-muss-weg

      Papst Leo XIII. – 1870 bereits fortschrittlicher als der Islam heute: „dass es innerhalb des göttlichen Naturrechts gewisse Menschenrechte gebe“ © Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons

      Ethik

      Der Heilige Stuhl, der Islam und die UN-Menschenrechtscharta
      Von
      David Berger –
      2. August 2017

      Ein Gastbeitrag von Franz Deckenbrock

      Die Menschenrechte stellen jene Rechte dar, die einzelne Personen vom Staat einfordern können. Der Heilige Stuhl ist einer der wenigen Staaten, die diese Rechtsforderungen der Vereinten Nationen nach wie vor ablehnen. Auch die Europäische Menschenrechtskonvention wurde bisher vom Heiligen Stuhl nicht unterzeichnet.

      Der Grund: Bis heute stellt die Katholische Kirche das Recht Gottes höher als das Menschenrecht, Naturrecht versus Menschenrecht. Gegen das Recht
      des Menschen, über sich selbst zu bestimmen, argumentieren die Päpste mit dem Naturrecht, dem sich der Kirche nach die Menschen unterzuordnen haben.

      https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

      http://de.wikimannia.org/Eva_Herman

      Ethik

      Eva Herman: Abtreibung oft ein lebenslanger Albtraum
      Von
      PP-Redaktion –
      27. Februar 20190
      Artikel teilen

      Heute werden in Deutschland täglich über 1.000 Abtreibungen vorgenommen. Wenige Frauen ahnen, worauf sie sich einlassen, wenn sie das Risiko einer Schwangerschaft mit dem Bewusstsein eingehen, dass man »es« ja »wegmachen« lassen kann. Sie lassen sich blenden von Begriffen wie Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit, die der Feminismus ihnen bescherte. Ein Betrag von Eva Herman

      https://philosophia-perennis.com/2019/02/27/eva-herman-abtreibung-oft-ein-lebenslanger-albtraum/

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  3. Bernhard sagt:

    Da muss ich leider zustimmen. Auch an meinem Wohnort nimmt der Pfarrer oft Bezug auf tagespolitische Ereignisse (ohne Namen zu nennen, aber jeder weiß, was gemeint ist), und zwar von einem dezidiert linken Standpunkt.

    Er darf so eine Meinung haben, solange sie nicht der Lehre der Kirche widerspricht. Aber auf der Kanzel ist er Vertreter der Kirche und nicht Herr XY, dort helfen tagespolitische Stellungnahmen nicht weiter, sondern führen nur zu Unmut und Streit. Und in der Messe bin ich nicht, um mich über gewisse politische Sachverhalte belehren zu lassen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Zeugen der Wahrheit

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      Der Sinn des Lebens ist die Suche nach der Wahrheit. Unser Leben hört mit dem Tod nicht auf. Unser Leben hat Konsequenzen – positive oder negative.
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  4. Stimme in der Wüste sagt:

    Wir sollen keine Angst haben vor Islamisierung etc und verweist uns auf Bibelzitate, dass wir uns freuen sollen. Und der Münsteraner Bischof hat sein Wohnhaus mittlerweile mit allen möglichen Sicherheitsvorkehrungen ausbauen lassen – vor was e r wohl Angst hat? (Und wer das wohl bezahlt?) Wir einfachen Leute können uns solche Alarmanlagen und Schutzmassnahmen etc nicht leisten. Aber wir sollen uns ja auch einfach nur freuen.

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  5. Anonymous sagt:

    Das ist wirklich eine gelungene Karikatur. Werden die Münsteraner und besonders der St. Lamberti-Klerus endlich wach und halten sich mit solchen Aktionen aus dem politischen Leben raus? Hoffentlich!
    Auch diese Europafahnen an den Häusern sind doch lächerlich. Eine Vielzahl der europäischen Bürger empfindet das Europaparlament als Belastung für die Nationalstaaten.
    Oder wie kommt es sonst zum Brexit? Das sähe doch in vielen anderen europäischen Ländern genauso aus, wenn es ein Referendum gäbe.
    Und eines ist auch klar, die AfD ist für die Erhaltung der souveränen Einzelstaaten innerhalb der EU.

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  6. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Keine Neuigkeit!
    In meiner Pfarre wird gepredigt: …“.also, der Herr Trump, also so jemanden wollen wir nicht….! Und denken Sie daran, heute um…Uhr ist die Demo gegen das Kernkraftwerk Tihange…also, wenn Sie es sich einrichten können..“
    Die Reihen der Messbesucher lichten sich…..ja, halten die uns alle für blöd?

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  7. Thomas May sagt:

    Das ökumenische „Friedensgebet“ mit Pfarrer Jörg Hagemann katholischerseits in St. Lamberti war – wie schon vor zwei Jahren in der Liebfrauen-Überwasserkirche – erneut ein Tiefpunkt im Demo-Rummel rund um den Neujahrsempfang der AfD.
    Als geschmeidig-geübter Zeitgeistjünger weiß der Stadtdechant stets, welche Sprache er wählen muss, um applaussicher beim Publikum anzukommen. Mit Signalwörtern wie „bunt“, „offen“ oder „ Vielfalt“, „Toleranz“ bedient er zuverlässig die Erwartungen der linksgrünen Agenda.
    Allerdings scheint er nicht zu bemerken, dass die inzwischen abgedroschenen Phrasen bei wachsamen Zeitgenossen kaum noch verfangen – die Selbstwidersprüchlichkeit vieler Demonstrierender, die genau jene „Werte“ mit Füßen treten, für die sie sich einzusetzen vorgeben, ist peinlich offensichtlich und eklatant.
    Dass Pfarrer Hagemann beim „Friedensgebet“ ausgerechnet Kardinal von Galen mit dem Satz „Der Wert des Menschen richtet sich nicht nach seiner Produktivität“ zitierte (angelehnt an die „Euthanasiepredigt“ vom 3. August 1941), kann man nur mit Unverständnis und Befremden zur Kenntnis nehmen. Da bringt er wohl einiges durcheinander.
    Der „Löwe von Münster“ riskierte mit Worten wie diesen allerdings seine Verhaftung durch die Gestapo, der Stadtdechant heute kann sich unbehelligt von einer Woge kritiklos Zustimmender tragen lassen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Thomas May:

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  8. Th. Neumann sagt:

    Die Kirchenleitung tut doch gut daran, gegen die AFD zu schimpfen: Somit kann man zum Beispiel davon ablenken, dass man den Gläubigen jahrelang nichts vom Fehlverhalten Bischof Lettmanns beim Umgang mit Missbrauch (sein Vorgänger hat auch Fehler gemacht) berichtet hat, obwohl dies der Bistumsleitung jahrelang bereits bekannt war. Volksverdummung im Namen der Kirche: Herzlich Willkommen im Bistum Münster.
    Die Karikatur finde ich so mutig wie genial: die Scheinheiligkeit des Münsteraner Klerus (vor dem Bischof auf Knien, vor dem Mainstream auf allen Vieren) auf den Punkt gebracht.

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  9. Holger Jahndel sagt:

    Jihad Watch by Robert Spencer, BLOG

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