Dr. Alice Weidel hält AKKs Absage an den EU-Zentralismus für unglaubwürdig

Zum „europapolitischen Konzept“ der CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer erklärt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Annegret Kramp-Karrenbauers Absage an Zentralismus und Vergemeinschaftung von Schulden, Sozialsystemen und Mindestlohn ist vollkommen unglaubwürdig. Nach wie vor sind es die CDU und Kanzlerin Merkel, die den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in seinen Umverteilungsplänen unterstützen.

Im soeben unterzeichneten ‚Aachener Vertrag‘ verpflichtet sich Deutschland gleich im ersten Artikel, die Wirtschafts- und Währungsunion ‚stärken und vertiefen‘ zu wollen, mit anderen Worten: die Transfer- und Umverteilungsunion zu vollenden.

Wäre es der CDU-Vorsitzenden ernst mit ihrer Ansage, müsste sie konsequent auch den Ausstieg aus dem gescheiterten Experiment der Euro-Gemeinschaftswährung in Angriff nehmen und das Festhalten an den für alle offenen Binnengrenzen in Frage stellen.

Statt dessen formuliert sie im gleichen Atemzug neue Gemeinschaftsaufgaben in der Forschungs- und Steuerpolitik. Wir müssen weg von der Ideologie, immer mehr Dinge europäisch regeln zu wollen, die bei den Nationalstaaten besser aufgehoben sind.“

 


10 Kommentare on “Dr. Alice Weidel hält AKKs Absage an den EU-Zentralismus für unglaubwürdig”

  1. Zeit-Fragen > 2019 > Nr. 6/7, 12. März 2019 > Europa – föderal-vielfältig, rechtsstaatlich, demokratisch Europa – föderal-vielfältig, rechtsstaatlich, demokratisch
    Die Alternative zu Macrons «Appell an die Europäer»von Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

    https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2019/nr-67-12-maerz-2019/europa-foederal-vielfaeltig-rechtsstaatlich-demokratisch.html

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  2. W sagt:

    Nun hat ja AKK die Katze aus dem Sack gelassen, sie will keinen politischen Kurswechsel. Sie wirft Nebelkerzen für die Wähler, die gefälligst den nächsten Raffzahn und Umgestalter, diesmal in schwarz, wählen sollen. So sehr sind unsere politischen Granden schon von der globalen Hochfinanz aufgekauft…..

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  3. Anonymous sagt:

    Ich sehe den einzigen wesentlichen Unterschied zu A. Merkel in der Differenz ihrer Lebensjahre.
    Alles andere ist Wunschdenken von Leuten, die aus Gewohnheit blind für die jahrzehntelange Ausblutung der „C“DU geworden sind und nicht wahrhaben wollen, daß diese im politischen Alltag rot-grün tickt.

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  4. Medea sagt:

    Also über den Weg trauen tue ich AKK auch nicht, aber auch der Union müsste klar sein, je mehr die Bürger durchschauen, wie unser Land über die Brüsseler Eurokraten geplündert wird, desto mehr raffen sie, dass die Hütte brennt und es auch um das Überleben der Union geht.
    Die SPD ist mit ihren Erpressungen zum Machterhalt Merkels immer wieder durchgekommen, so dass selbst der Widerstand in den eigenen Reihen der Union über den Zeitpunkt der Kursänderung zur Gretchenfrage, bei all den über die Staatsmedien indoktrinierten Wählern geworden ist. Da habe ich ein passendes Beispiel, wo ich mit meinem westlichen Verwandten, der noch linker als die DDR-Bürger es waren durch die diktatorische Unterdrückung ist, mit dem ich politisch im Clinch bin.
    Natürlich haben auch die Kirchen als Handlanger der Politiker, da ihre Fürsten viel Staatsknete bekommen, ihr übriges dazu getan und weil das in der DDR nicht so klappte und die Kirchen im Visier des MfS standen, um das Christentum auf die andere Weise aus zu radieren, wurde uns der rote Kasner nebst Familie auf den Hals gehetzt, nachdem man merkte, dass die Gehirnwäsche in den westlichen Linien treuen Kirchen funktioniert.
    Nach der Wende wurden die Kirchen zunehmend von ehemaligen SED-Genossen, die im Kampf gegen Christen das Parteibuch küssten, unterwandert. Auf meine Frage, warum in westlichen Städten man den Eindruck bekommen könnte, man sei fast in Afrika, wurde ich unsanft angebellt, jeder, der zu uns in unser Land kommt, hat das Recht, sein Glück zu suchen und die DDR könne froh und dankbar sein und auf Knien rutschen, dass der Westen die Wiedervereinigung zugelassen hat und auch den Gürtel enger schnallt.

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  5. Gerti K sagt:

    Mir ist nichts in Erinnerung, was von AM positiv für Europa in ihrer Amtszeit erreicht wurde, außer sich mit Küßchen hier, Küßchen da, mit Herr Macron in Szene zu setzen.

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  6. desmolenz sagt:

    Da stimme ich Frau Dr. Weidel zu in ihrer Meinung.
    Ich bin mir sicher, dass das Ganze nur noch als letzte Haltegriffe vor dem Sturz bei der EU-Wahl fungieren soll.
    Diesen Parteien SPD, GRÜNE UND CDU/CSU glaube ich nichts – aber auch gar nichts mehr.
    Diese Parteien und deren Führungsmitglieder haben für Deutschland gar nichts positives im Sinn.
    Das einzigste, die eigene Haut, das eigene Einkommen und den bequemen und gut abgesicherten Sessel zu schützen……

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  7. Stefan Kunz sagt:

    Warum sollte man von diesem Merkel-Gnom was wahres hören? Einmal schon, da war doch diese Begrüßung von ihr.

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