Gericht untersagt der linksalternativen „taz“ das weitere Verbreiten einer Lüge

Von Dr. David Berger

Vor wenigen Tagen bekam die linke Tageszeitung „taz“ in Berlin Besuch von einem Gerichtsvollzieher, der ihr eine einstweilige Verfügung des Landgerichts München überreichte, die der  Zeitung bei Androhung von bis zu einer viertel Million € Ordnungsgeld untersagt, weiter eine Lüge über mich zu verbreiten, die mich in die Nähe von Holocaustleugnern und Antisemiten rücken sollte.

Im Zusammenhang mit der Wut der Mainstream-Medien darüber, dass der WDR ein einstündiges Interview mit mir produziert und trotz eines linken Shitstorms ausgestrahlt hatte, schrieb die „taz“ am 24. Januar 2019 über mich:

„Berger erhielt 2015 die Kündigung [beim Männer-Magazin], als er zum 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung einen Holocaust-relativierenden Text über die Plattform seines Verlags verbreitete.“

Ein eindeutige Lüge, welche die taz bereits schon einmal vor Jahren in die Welt gesetzt und damals nach einem Anruf meinerseits korrigiert hatte. Damals setze ich noch auf die Einsicht der dort Arbeitenden.

Nachdem die taz in einem Artikel ihres Mitarbeiters Peter Weissenburger nun diese Falschaussage – wohl wider besseres Wissen – erneut veröffentlicht hatte, blieb mir kein anderer Weg, als dem Blatt über meinen Rechtsanwalt eine Unterlassungsaufforderung zukommen zu lassen.

Zwar löschte die taz online die Falschaussage, unterließ es aber, die geforderte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen…So sahen wir keinen anderen gangbaren Weg, als meinen Unterlassungsanspruch mit gerichtlicher Hilfe durchzusetzen.

Ende Februar hat das Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen die taz erlassen. In einem Fax hat die „taz“ am letzten Tag der 14-Tagesfrist eine Abschlusserklärung abgegeben und die einstweilige Verfügung des Landgerichts München als endgültige Regelung  anerkannt.

Quelle und vollständiger Text hier: https://philosophia-perennis.com/2019/03/17/viertel-million-euro-strafe-drohen-gericht-untersagt-der-taz-luege-ueber-david-berger-zu-verbreiten/


9 Kommentare on “Gericht untersagt der linksalternativen „taz“ das weitere Verbreiten einer Lüge”

  1. […] über Gericht untersagt der linksalternativen „taz“ das weitere Verbreiten einer Lüge — CHRISTLICHE… […]

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  2. Opfer sagt:

    Weshalb kann man eigentlich nichts gegen einen shitstorm tun, wenn der Absender bekannt ist ?

    Unsere ganze Familie hat einen shitstorm von 50 überwiegend beleidigender und nötigender Briefe erhalten. Ein leitender Oberstaatsanwalt hat mitgeteilt, dass man shitstorm Briefe nicht zu lesen braucht. Eine Staatsanwältin hatte vorher mitgeteilt, dass solche Briefe nicht ausreichen für ein beharrliches Nachstellen.

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    • Guten Tag,
      solch üble Post ist natürlich schlimm und belastend. Soviel ich weiß, sind die juristischen Hürden bei Beleidigungen höher als bei Verleumdungen. Dazu kommt, daß die üblen Briefe, die Sie erhielten, nicht veröffentlicht wurden.
      Ich erhalte solche Briefe mit Drohungen, Beleidigungen, übelsten Attacken seit Jahrzehnten, mit oder ohne Namen, meist aus dem sektiererischen Milieu, teils auch von links- oder rechtsradikaler (judenfeindlicher) Seite. Ich mache mir nicht einmal die Mühe, sie zu sammeln.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Bernd L. Müller sagt:

    Super gut reagiert, Dr.Berger, Sie sind kein Warmduscher, den man herumschubsen kann – und auch nicht wider besseren Wissens sollte. Engagement für die Wahrheit, das ist es.

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  4. Dominik sagt:

    Es freut mich, dass das Gericht Herrn Dr. Berger Recht gibt. Aber, Dr. Berger….? Ist das nicht der, der behauptet hat, Papst Benedikt sei schwul und die heilige Liturgie ziehe Schwule an, wie das Licht die Motten? Seit dieser Zeit hat Herr Dr. Berger das Potenzial für einen seriösen Journalisten in meinen Augen jedenfalls vertan. Darum wundert es mich, dass hier Berichte von ihm veröffentlicht werden, wo er damals eine solche Verleumdungskampange gegen den Heiligen Vater gefahren hat.

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    • Guten Tag,
      Sie wissen offenbar nicht, daß hier im CHRISTILCHEN FORUM genau diese Attacken von Dr. Berger gegen Papst Benedikt in mehreren Artikeln deutlich kritisiert wurden. Aber Berger hat doch bereits seit vielen Jahren seinen Irrweg ins linke Lager wieder verlassen und zwar in aller Klarheit. Ich habe das als eine der ersten aus der Schar seiner früheren Kritiker aufmerksam registiert und ihn ab dann sofort gegen Angriffe von links verteidigt, weil mir schnell klar war, daß er seine „Wende“ ernst meint. Das hat sich auch bestätigt.
      Zudem hat Berger sich bei Papst Benedikt öffentlich entschuldigt: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/26/david-berger-meine-entschuldigung-bei-papst-benedikt-ist-eine-rolle-vorwaerts/
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Gefällt 1 Person

    • Bernhard sagt:

      Für die Attacke gegen Papst Benedikt hat er sich öffentlich entschuldigt (was viel Mut erforderte, und das rechne ich ihm hoch an).

      Ich persönlich halte aber auch nichts von Berger. Am Anfang spielte er den „treuesten der treuen“ Katholiken, lebte aber gleichzeitig mit einem Mann homosexuell zusammen. Als es herauskam, machte er einen Schwenk ins links liberale Lager. Sein Doppelleben kommentierte er einmal mit dem Satz: „Mir war nicht klar, dass man nicht alles gleichzeitig haben kann“.

      Jetzt ist der wieder einmal gewendet, befindet sich wieder im rechtskonservativen Lager, lebt aber weiterhin mit seinem Partner zusammen. Sein Blog ist voll markiger Worte und – meines Erachtens – inakzeptabler Behauptungen.

      Auch wenn seine Entschuldigung in diesem Punkt Aufrichtigkeit zeigt, nehme ich ihm in anderer Hinsicht seine Aufrichtigkeit nicht ab.

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    • Schwandorf, Reundorf, Konnersreuth sagt:

      Was dieses Forum auszeichnet ist, dass man über alle Seiten und Ansichten informiert wird.
      Hier wurden auch Ansichten von Herrn Berger kritisiert, aber immer mit gegenseitiger Achtung im Umgang bei der Diskussion. Es werden auch ganze Artikel von Herrn Dr.Berger im positiven Sinn veröffentlicht. Das macht das christliche Forum so vielschichtig. Ein fairer Meinungsaustausch.

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  5. Neumann Th. sagt:

    Ich bin froh, dass dies ein Beweis ist, dass man sich keine Diffamierungen gefallen lassen muss.
    Die Reaktion der Redaktion dieser Zeitung ist typisch. Nur nichts zugeben, nur nicht für die Folgen einstehen wollen. Und Rufmord nimmt man in Kauf. Oder war der Rufmord von vorneherein einkalkuliert?!
    Gratulation für Herrn Dr. Berger, die Absicht derer, die ihn diffamiert haben, ist wie immer folgende: „Irgendwas Negatives wird im öffentlichen Bewusstsein wenigstens kleben bleiben!“
    Der Versuch, das Ansehen dieses Mannes zu beschädigen, ist ja leider kein Einzelfall.

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