GOTT ist im Recht, aber wir waren treulos

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dan 9,4b-10:

HERR, du großer und ehrfurchtsgebietender Gott, du bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten, deinen Bund und deine Gnade. Wir haben gesündigt und Unrecht getan, wir sind treulos gewesen und haben uns gegen dich empört; von deinen Geboten und Gesetzen sind wir abgewichen.
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Wir haben nicht auf deine Diener, die Propheten, gehört, die in deinem Namen zu unseren Königen und Vorstehern, zu unseren Vätern und zu allen Bürgern des Landes geredet haben.
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Du, HERR, bist im Recht; uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht, den Leuten von Juda, den Einwohnern Jerusalems und allen Israeliten, seien sie nah oder fern in all den Ländern, wohin du sie verstoßen hast; denn sie haben dir die Treue gebrochen.
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Ja, HERR, uns steht die Schamröte im Gesicht, unseren Königen, Oberen und Vätern; denn wir haben uns gegen dich versündigt.
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Aber der HERR, unser Gott, schenkt Erbarmen und Vergebung.
 

2 Kommentare on “GOTT ist im Recht, aber wir waren treulos”

  1. Dennis Prager: Das Geschenk des Judentums an unsere Kultur

    https://www.dijg.de/

    Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick

    Judith A. Reismann

    Der folgende Aufsatz ist ein längerer Abschnitt aus dem Forschungsbericht von Judith Reisman „Crafting Bi/Homosexual Youth“, in dem sie sich mit verschiedenen Aspekten der Sexualisierung des Lebens von Jugendlichen befasst. Unter anderem setzt sie sich mit dem Problem der Päderastie und der Pädophilie auseinander. Reismans Forschungen über Alfred Kinsey (1894-1956) sind als Bücher erschienen: Kinsey, Sex and Fraud – The Indoctrination of a People (1990), Kinsey Crimes and Consequences (1998, 2000). Der etwa dreißig Seiten lange Originalbericht, dem der folgende Abschnitt entnommen ist, kann auf der Website von Dr. Judith Reisman eingesehen werden: http://www.drjudithreisman.org.

    https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/

    https://www.dijg.de/

    Liken

    • Anthropologische Herausforderungen des Christentums Interview mit Christl R. Vonholdt, Leiterin des DIJG

      https://www.dijg.de/anthropologie/ehe-geschlecht-ebenbild/

      https://www.dijg.de/anthropologie/judentum-sexualitaet-kultur

      Das Geschenk des Judentums an unsere Kultur

      Dennis Prager
      Mit der Forderung der mosaischen Religion, dass alle sexuellen Aktivitäten in die Ehe zu kanalisieren sind, setzte eine fundamentale Veränderung der antiken Welt ein. Das Verbot von außerehelichem Sex durch die Tora war, schlicht gesprochen, das Initial der westlichen Zivilisation. Gesellschaften, die der Sexualität keine nennenswerten Grenzen setzten, gerieten ins Hintertreffen. Daher ist es legitim, die sich daraus ergebende Vorherrschaft der westlichen Welt zu einem erheblichen Maß der sexuellen Revolution zuzuschreiben, die im Judentum ihren Anfang nimmt und später vom Christentum weitergetragen wurde. Die Revolution bestand darin, den Geist der Sexualität in die Flasche der Ehe zu zwingen. Damit wurde die alles dominierende Rolle von Sexualität in der Gesellschaft zurückgedrängt. Dies war die Voraussetzung dafür, dass die allgemeine Wertschätzung von geschlechtlicher Liebe zwischen Mann und Frau wachsen konnte, (was die Entfaltung von Liebe und Eros in der Ehe als den Maßstab erst möglich machte), und der beschwerliche Prozess, den wir die Verbesserung der Stellung der Frau nennen, seinen Anfang nehmen konnte.Eine Gesellschaft dominiert vom SexAus dem Abstand von vielen Tausend Jahren ist das Ausmaß der Umwälzung kaum zu erfassen, die in der Religion Israels ihren Anfang nahm, als der Alltag des Einzelnen und die gesamten Kultur noch von einem uneingeschränkten, ungezügelten Sexualverhalten bestimmt war. Die Sexualität durchdrang praktisch alle Bereiche gesellschaftlichen Lebens, das galt in der gesamten Antike und in vielen Teilen der Welt bis in die jüngste Vergangenheit hinein.Menschliches Sexualverhalten, vor allem das männliche, kann äußerst vielgestaltig sein, weitaus unregulierter als es bei Tieren der Fall ist. Männer hatten mit Frauen und Männern Sex; mit kleinen Mädchen und jungen Knaben; mit einem Partner und in großen Gruppen; mit vollkommen Fremden und engsten Angehörigen; und mit den verschiedensten domestizierten Tieren. Es gibt nahezu keinen Gegenstand, ob belebt oder unbelebt, der Männer nicht zum Orgasmus hätte reizen können. Natürlich haben die jeweiligen Gesellschaften nicht alle diese Praktiken gutgeheißen. Inzest zwischen Eltern und Kindern sowie die Verführung der Frau eines anderen Mannes waren meist verpönt oder geächtet, viele andere aber wurden akzeptiert. Sie veranschaulichen in ihrer Gesamtheit, wozu der nicht kanalisierte oder „unsublimierte“ Sexualtrieb, um die Terminologie Freuds zu bemühen, fähig ist.Eine der Konsequenzen eines nicht „kanalisierten“, nicht auf die Ehe ausgerichteten Sexualtriebs ist die Sexualisierung von allem, einschließlich der Religion. Solange Sexualität nicht angemessen gezügelt wurde (das ist nicht zu verwechseln mit „unterdrückt“, was auch zerstörerisch wirkt), konnte sich keine komplexe, geistigere Form von Religiosität entwickeln.So war das erste in der Religion Israels die „Entsexualisierung“ der Gottheit: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1) durch seinen Willen, nicht durch irgendeine sexuelle Aktivität. Dies war ein radikaler Bruch mit allen anderen religiösen Vorstellungen, er veränderte die Geschichte der Menschheit maßgeblich.Die Götterwelt war in der Vorstellung praktisch aller Zivilisationen sexuell aktiv. Der Ischtar-Kult des Nahen Ostens verehrte die Göttin Ischtar, die den babylonischen Heros Gilgamesch verführte. Die ägyptische Mythologie beschreibt Osiris, der sexuelle Beziehungen zu seiner Schwester, der Göttin Isis unterhielt und mit dieser den Gott Horus zeugte. Der oberste Gott in Kanaan, El, trieb es mit der Aschera. Im Hinduismus heißt es vom Gott Krischna, dass er viele Frauen hatte und Radha nachstellte; sein Sohn Samba soll Sterbliche, Männer wie Frauen, verführt haben. Nicht viel anders die Olympischen bei den Griechen: Göttervater Zeus ehelichte Hera, lauerte Menschenfrauen auf, entführte den schönen Jüngling Ganymed und masturbierte des öfteren; Poseidon heiratete Amphitrite, war scharf auf Demeter und vergewaltigte Tantalus. In Rom stiegen die Götter Männern wie Frauen nach.Sexualisierte ReligionenAngesichts der sexuellen Aktivitäten der Götter ist es nicht verwunderlich, dass auch die religiöse Praxis die unterschiedlichsten Formen sexueller Aktivitäten aufwies. In der Antike wurden im Nahen Osten und anderswo Jungfrauen von Priestern entjungfert, bevor sie sich ihrem Ehemann hingeben durften. Sakrale und rituelle Prostitution sind nahezu universale Phänomene…..
      Das Judentum brachte die Wende, indem es das Objekt der Begierde in den Fokus nahm und dessen Geschlecht problematisierte. Kein Mensch sei sexuell „austauschbar“, hieß der neue Standpunkt. Dadurch erst wandelte sich das Verständnis von Sexualität vom schlichten „anderen etwas antun“ zur „grundlegenden Interaktion“.Um das Ausmaß dieser Umwälzung zu ermessen, die durch das Verbot homosexuellen Verhaltens und die Forderung nach ausschließlich männlich-weiblicher sexueller Interaktion herbeigeführt wurde, muss man verstanden haben, welche universale Akzeptanz und Wertschätzung Homosexualität weltweit genoss und wie selbstverständlich sie praktiziert wurde. Die jüdische Zivilisation, und tausend Jahre später auch die christliche, bildeten stets eine Ausnahme. Nirgendwo außerhalb Israels war „in der archaischen Zivilisation die Homosexualität an sich verboten“, erklärt Dr. David Greenberg. Nur dort wurde sie vor etwa 3000 Jahren für verfehlt erklärt, und zwar im klarsten und eindeutigsten Duktus: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist“ (3. Mose 18,22; 20,13).
      Es ist diese Sexualmoral und nicht die Homosexualität, die historisch gesehen von der Norm abweicht.In seinem Buch The Construction of Homosexuality, der bislang umfassendsten historischen Untersuchung der Homosexualität, kommt Greenberg zu dem Schluss, dass sie allgegenwärtig war: „Mit nur wenigen Ausnahmen wurde männliche Homosexualität nicht gebrandmarkt oder unterdrückt, solange sie im Einklang mit bestimmten Normen im Hinblick auf Geschlecht, relatives Alter und Status der Partner stand… Zur maßgeblichen Abweichung davon scheint es nur in zwei Kontexten gekommen zu sein.“
      Beide waren jüdisch geprägt.
      Quelle und Fortsetzung hier: https://www.dijg.de/anthropologie/judentum-sexualitaet-kultur/

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