Sahra Wagenknecht beklagt sich über die Nazi-Keule in ihrer Linkspartei

Sahra Wagenknecht hat sich nach ihrem angekündigten Rückzug vom Vorsitz der Linksfraktion im Bundestag über die Behandlung durch Parteifreunde beklagt. Auf die Frage im SternInterview, was sie besonders verletzt habe, antwortete Wagenknecht: „Wenn man mich in die Nazi-Ecke stellt, meine Auffassungen als nationalistisch oder gar rassistisch diffamiert. So etwas ist einfach niederträchtig.“

Vergangene Woche hatte Wagenknecht angekündigt, bei der Neuwahl des Fraktionsvorstands im Herbst nicht mehr zu kandidieren.

Offiziell begründete sie dies damit, sich „ausgebrannt“ zu fühlen. „Politik ist schon eine Schlangengrube“, sagte sie jetzt dem Magazin. Echte Freundschaften könnten in diesem Klima nicht entstehen. 

Für ihre Partei findet Wagenknecht mahnende Worte. „Es gibt zwei Konzepte linker Politik“, erklärte sie. „Entweder man konzentriert sich auf die akademisch geprägten großstädtischen Milieus“, wie es die Parteiführung in den vergangenen Jahren getan habe.

„Oder man bemüht sich um die abstiegsbedrohte Mittelschicht und die Ärmeren.“ – Sie betonte: „Eine Linke, die von den Menschen, denen der Raubtierkapitalismus am übelsten mitspielt, nicht mehr gewählt wird, hat ihre Seele verloren.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/wagenknecht-bin-in-nazi-ecke-gestellt-worden/


12 Kommentare on “Sahra Wagenknecht beklagt sich über die Nazi-Keule in ihrer Linkspartei”

  1. Merkel CDU Abtrünniger sagt:

    Herr eneumann2017: ich kann hier nicht sehen, dass Frau Küble ihren Blog zur AFD-Postille verkommen lässt, eher dass sie als Konservative sich treu geblieben ist und als neutrale Journalistin ein Bild über Konservative Strömungen gibt und nicht wie andere, die um ihre Futtertröge an der Macht bangen, ganze Terrorgruppen wie die Antifa in Marsch setzen und gegen eine neue junge Partei zu Gewalt aufrufen, widerlich.
    Liegt es vielleicht daran, dass Sie keine Argumente haben, sich sachlich mit der AFD auseinander zu setzen und die eingeschleusten U-Boote, die der AFD schaden sollen, weniger Nahrung bekommen? Die AFD würde es nicht geben, hätte Frau Merkel nicht daran gearbeitet, die Union und SPD mit Hilfe ihrer Mutter als SPD-Mitglied zur neuen Einheitspartei zu formen und die Parteien von ihrer Basis zu entleiben. Übrigens Frau Dr. Weidel ist wie manch anderer eine Konservative, die sich gegen den Verfall ihrer einstigen Partei-Werte wehren und den Linken geht der Ar… auf Grundeis und wie ich das beurteile, gibt es durchaus auch dort Abtrünnige, die eher etwas mit den Werten der AFD anfangen können, weil sie sich nicht mehr schutzlos der verantwortungslosen Politik der Altparteien ausliefern wollen! Außerdem bringt Frau Küble nach wie vor Informationen über die Union und vereinzelt die AFD, welche die Bürger politisch informiert, was die Altparteien als Establishment nahezu nicht mehr nötig haben.
    Die AFD ist ein Ableger der Union und viele andere politische Beiträge, die neutral sind, von AFD-Postille kann keine Rede sein und von links bis konservativ darf hier jeder kommentieren, aber wer Verstand hat, kommt immer mehr zur Überzeugung, dass er in seiner eigenen Partei bei dem Werteverfall keine Heimat mehr hat. Das zunehmend auch linke Normalbürger mehr Gemeinsamkeiten mit der AFD finden könnten, ärgert Sie schwarz und deshalb schlagen Sie mit der Keule zu, weil Normalbürger mit Bildung diesen politischen, verantwortungslosen Murks überdrüssig sind.

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  2. Medea sagt:

    Eneumann2017 Frau Wagenknecht ist promovierte Volkswirtin, auch wenn man sich gesellschaftswissenschaftliche Studienabschlüsse aus der DDR teilweise an die Kniescheibe nageln kann, aber ich stelle fest, dass sich verschieden Sichtweisen auf ein Problem durch die Bürger durchaus ergänzen können. Umverteilen, bis die Schwarte kracht, damit man einer kranken Ideologie huldigen kann und dann auch noch sagen, wenn der Zusammenbruch durch Aushebelung ökonomischer Gesetze kommt, der ganze Völker in den Ruin treibt, zu sagen, ich war das doch nicht. Ekelhaft!
    Die Grünen nebst verkommener SPD-Elite sind auch so, für ihre kranke Ideologie dem Bürger in die Tasche greifen und abzocken. Frau Wagenknecht hat noch interessiert, wie es dem Bürger geht, auch wenn ich manche ihrer Ansichten nicht teile und siehe da, wenn Menschen sich mit Respekt begegnen und nicht denunzieren, auch trotz unterschiedlicher Blickwinkel auf die Probleme unserer Gesellschaft, sie können sich durch Widersprüche ergänzen. Man kann auch aus Respekt vor einem Menschen, der einem selbst mit Respekt begegnet, so viel Toleranz haben unterschiedliche Meinungen, stehen zu lassen und sich nicht wie zänkische Waschweiber das Leben zur Hölle machen.

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  3. eneumann2017 sagt:

    Das versteht sich nahezu von selbst, dass Felizitas Küble unter dem Deckmäntelchen ihres zur AfD-Postille verkommenen Christlichen Forums negiert, wie sehr #aufstehen das rechtsextreme Spektrum anzog. Wer eben mit dem Feuer spielt, wie Sahra Wagenknecht, darf sich nicht über verbrannte Finger beklagen!

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    • gelbkehlchen sagt:

      Ist denn AfD = böse und rechts = böse? Das wäre die Voraussetzung. Ich meine AfD = gut und rechts = gut, weil linksgrün = böse, weil linksgrün = Selbstzerstörung. Und Selbstzerstörung ist bestimmt nicht der Wille des Schöpfergottes, vermute ich.

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      • @Gelbkehlchen: Das Stichwort ist die irrationale Postmoderne als Ideologie und Zeitgeist der neoliberalen Globalisierung und des ideologischen Neoliberalismus und Globalismus und des freimaurerischen Relativismus mit ihrer Sophistik und Rabulistik und Unlogik wieder Vernunft und Natur und Moral und Ethik und Gott und Naturwissenschaft und Logik usw.!

        Zeit-Fragen > 2012 > Nr.25 vom 11.6.2012 > Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
        Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
        Angriffsziel Schule und Kirche

        von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

        https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

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      • gelbkehlchen sagt:

        @Holger Jahndel: Einem aufmerksamen Betrachter mit gesundem mathematisch logischem Menschenverstand fällt aber die sprachliche Manipulation von NLP auf, wo Begriffe und Sprache pervertiert werden.
        NLP ist nichts anderes als Propaganda, diejenigen, die meinen, es wäre etwas neues und besonders wirksames, sind einfach nur größenwahnsinnig und überschätzen sich total. So ähnlich wie das Manual Framing von Elisabeth Wehling für die ARD, was doch auch viele durchschaut haben und was vor kurzem noch in die Schlagzeilen gekommen ist.

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  4. Liebe Frau Wagenknecht, willkommen im Club

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  5. Merkel CDU Abtrünniger sagt:

    Man darf nicht vergessen, Deutschland war über 40 Jahre ein geteiltes Land und dies hat auch ideologisch Spuren hinterlassen, so dass man Linke nicht mit der Partei „Die Linke“ verwechseln sollte. Es ist daher als konservativer oder als normaler Bürger erstaunlicher Weise mit Linken, die ihr humanistisches Wertebild nicht verloren haben, die Werte, die unsere Vorfahren zu schätzen wissen und unsere Entwicklungskultur nebst Christentum als Bestandteil unserer Entwicklung nicht leugnen, auch teilweise gemeinsame Sichtweisen zu haben möglich, weniger mit der von SED-Bonzen unterwanderten SPD, Merkels Mutter ist auch Mitglied dort. Die Grünen, die Deutschland abschaffen wollen, das immer weniger zusammenpasst.
    Wagenknecht war diese Ikone, die Wahrheiten aussprach, Merkel heftig kritisierte mit der Griechenland-Rettung mit der Inkaufnahme der Verarmung der eigenen Bürger, kurz die Hoffnung vieler Menschen, die sich ihre Menschlichkeit bewahrt haben. Wagenknecht hat den großen Irrtum begangen, zu glauben, dass die Linke sich von seinen stalinistischen Diktaturwurzeln lösen kann und als linke Bürgerpartei punkten kann. Wagenknecht ist sicher Kommunistin und ich teile ihre politischen Ansichten kaum, aber sie ist keine Stalinistin, wie Katja Kipping, die zeigt ganz klar, wo der Hammer hängt. Die Linke will als Merkels Reservearmee nebst Grünen und SPD und Merkel-Höflingen zurück zu einer Diktatur.
    Diese bittere Erfahrung muss auch Wagenknecht machen, die eigentlich versucht hat, mit ihrer Bewegung Aufstehen ein Bündnis von ehemaliger Basis-SPD, die sich an einem AK Schmidt orientieren, Realisten Buschkowsky oder Sarrazin und Grünen Blindgängern, die das Märchen von der Öko-Partei geglaubt haben, zu schmieden.
    Wagenknecht prangert zu Recht an, dass die Bekämpfung des Mittelstandes zu Gunsten globaler Konzerne ein verheerendes Preisdiktat für die Bürger zur Folge haben, die immer mehr in die Verarmung getrieben werden. Da Merkel schon die AFD als Regierungskritikerin auf dem Hals hat, war klar, dass sie die neue Bewegung Aufstehen, von der keiner so recht weiß, wie diese sich entwickelt hätte, sie im Keim ersticken würde.
    Unter der SPD mit den Grünen wurden unsere Grundrechte auf Wasser schon an einen französischen Konzern verscherbelt und unter Altmeier soll nun der Rest an unseren Wasserrechten an einen japanischen Konzern verscherbelt werden und das treibt unsere Wasserpreise mit nach oben. Katja Kipping hat den Linken, die den weiteren Ausverkauf, die Plünderung unseres Landes stoppen wollten und die Massenmigration, die unseren Wirtschaftsstandort zerstört und ruiniert, aufhalten wollten, eine schallende Ohrfeige verpasst, so dass man sich genüsslich zurück lehnen kann, um zu erleben, wie sich Gysies SED-Diktaturpartei als Merkel-Verbündeter zerlegen wird und ihr wie bei den Rattenfängern von Hameln immer weniger hinterherlaufen werden.

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    • gelbkehlchen sagt:

      Wagenknecht = Kommunistin aber mit gesunden Ansätzen; Kipping = total daneben, Ausbeuterin des eigenen Volkes.

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      • @gelbkehlchen:

        Sarah Wagenknecht war eben rational und hatte Logik und Stil – eine echte Dame eben.
        (ähnlich wie auch die einfach vernünftige Eva Hermann, als Wertkonservative eben).
        Sarah Wagenknecht hatte philosophische Bildung und ist in der humanistischen und klassischen deutschen Kultur mit Goethe und Schiller aufgewachsen. Und sie machte neben ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete noch ein Studium in Volkswirtschaftslehre. Ihr einziges Problem war eben nur: Sie war einfach zu elitär, zu abgehoben. Sie hätte mehr an die Basis und zu Demonstrationen und Versammlungen auf die Straße gehen müssen….an die Basis und an das Volk ran, zu den Menschen an die Wurzeln….ihr lag das wohl nicht genug, ihrem Ehemann Oskar Lafonatine lag das mehr – das war ihr entscheidender Fehler.

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  6. gelbkehlchen sagt:

    Raubtierkapitalismus? Bisher haben sich vor allen Dingen sozialistische und kommunistische, unproduktive, faule Parteibonzen als Umverteilungsraubtiere und Ausbeuterraubtiere betätigt. Stichworte: Wandlitz, Avantgard des Proletariats = roter Adel, Stalin = roter Zar. Zur Zeit Maduro in Venezuela, Ausbeuter hoch 3, lässt sein Volk hungern, um bloß seine Schmarotzerposition nicht zu verlieren.

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