Nigeria: Entführter Pfarrer Ugwu ermordet aufgefunden. – Blieb die Polizei untätig?

Die Entführung von Pfarrer Clement Ugwu von der  kath. Gemeinde des hl. Markus in Obinofia Ndiuno im Bundesstaat Enugu im Süden Nigeria endete tragisch.

Die Leiche des Priesters wurde am 20. März im Wald nicht weit vom Ort der Entführung entfernt gefunden. Am Abend des 13. März wurde Pfarrer Ugwu von bewaffneten Männern aus dem Pfarrhaus verschleppt.

Bischof Callistus Onaga von Enugu bat die Polizei, nach den Mördern des Priesters zu suchen und beklagte die Serie von gewalttätigen Morden im ganzen Land. Die Christen bat der Bischof um ihre Gebete für Frieden im Land.

Bischof Onaga drückte zudem sein Bedauern über das Versagen der Polizei aus, der es nicht gelungen war, Pfarrer Ugwu zu befreien, obwohl man ihm versichert hatte, den Entführern auf der Spur zu sein, während diese jedoch weiter unerkannt Geld vom Konto des Priesters abhoben.

„Wir haben die Entführung von Pfarrer Ugwu umgehend bei der Polizei gemeldet und seitdem war ich dreimal im Kommissariat, wo mir immer wieder versichert wurde: ‚Wir sind nahe dran an den Entführern‘.  – Heute bezweifle, dass irgendetwas getan wurde, denn Pfarrer Ugwus Leiche wurde unweit seiner Wohnung gefunden“, so Bischof Onaga abschließend.

Quelle: Fidesdienst


5 Kommentare on “Nigeria: Entführter Pfarrer Ugwu ermordet aufgefunden. – Blieb die Polizei untätig?”

  1. Holger Jahndel sagt:

    https://www.citizengo.org/de/rf/176524-beendet-die-blutige-christenverfolgung-nigeria

    In Nigeria kommt es jede zweite Woche zur Entführung oder Ermordung unschuldiger Bürger aufgrund ihres christlichen Glaubens durch militante Fulani-Hirten oder die islamische Terroristengruppe Boko Haram. Die nigerianische Regierung hat auf die vielen lokalen und internationalen Bitten, diese blutige Verfolgung durch geeignete Maßnahmen zu beenden, bisher nicht reagiert.

    In den letzten drei Monaten haben sich die Entführungen, insbesondere von christlichen Priestern und Pastoren, massiv ausgeweitet. Immer wieder werden diese auf ihrem Weg in die Kirchen oder zum Besuch von Gläubigen auf offener Straße gezielt getötet. Die Gläubigen werden dadurch in Angst und Schrecken versetzt. Es sieht so aus, als ob hinter diesen Taten eine Agenda der Militanten steht, das Christentum in Nigeria durch Entführung, Mord, Inhaftierung und Verfolgung auszulöschen zu wollen.

    Auch Kinder werden nicht verschont. Viele werden entführt, in Wäldern gefangen gehalten, versklavt, und die Mädchen oft zu Bräuten der erwachsenen Einwohner gemacht. Nicht selten werden sogar schwangere Frauen ihre Babys aus dem Leib geschnitten. Das ganze Ausmaß des Elends, das entführte Christen zu durchleiden haben, wird immer wieder durch die Berichte Überlebender, denen es gelungen ist, aus der Gefangenschaftzu fliehen, ersichtlich.

    Das Schicksal vieler Gefangener ist heute nicht bekannt, wie es bei Leah Sharibu und Hunderten anderen der Fall ist, die immer noch in den Wäldern festgehalten werden. Die nigerianische Regierung muss handeln, sie hat keine entschlossenen Anstrengungen zur Beendigung dieser Entführungen gezeigt, sondern nur geschwiegen, selbst wenn sie unter Druck gesetzt wurde, auf den christlichen Genozid in Nigeria zu reagieren. Wir können nicht mehr schweigen. Es muss etwas getan werden, um das Christentum in der Bundesrepublik Nigeria zu retten.

    Bitte unterstützen Sie diese an den nigerianischen Verteidigungsminister Maj. Bashir Salihi Magashi gerichtete Petition, und fordern Sie ihn auf, die Christenverfolgung in der Bundesrepublik Nigeria ein für alle Mal zu beenden.

    Weitere Informationen:

    Vier Seminaristen entführt (Vaticannews, 14.01.2020):
    https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-01/nigeria-seminar-christen-entfuehrung-bewaffnete-kaduna-kirche.html

    IS-Video zeigt offenbar Ermordung von Christen in Nigeria (Die Tagespost, 27.12.2019):
    https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/IS-Video-zeigt-offenbar-Ermordung-von-Christen-in-Nigeria;art4874,204216

    Neun Christen aus christlichen Internaten entführt (Arbeitskreis Religionsfreiheit der DEA, 15.10.2019):
    https://akref.ead.de/akref-nachrichten/2019/15102019-nigeria-neun-christen-aus-christlichen-internaten-entfuehrt/

    Nigeria: Übergriffe auf Christen werden zügelloser (Kirche in Not Österreich):
    https://www.kircheinnot.at/Aktuelles/Berichte-Presse/?parent=1928

    https://www.citizengo.org/de/rf/176524-beendet-die-blutige-christenverfolgung-nigeria

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Philippinen: Christen abgeschlachtet, Kirchen bombardiertvon Raymond Ibrahim

    https://de.gatestoneinstitute.org/13701/philippinen-christen-abgeschlachtet

    Dänemark in einem Zustand von Medien unberichteten Zusammenbruchsvon Ole Hasselbalch15. März 2019Englischer Originaltext: Denmark in a State of Unreported CollapseÜbersetzung: Daniel Heiniger

    https://de.gatestoneinstitute.org/13897/daenemark-zusammenbruch

    https://de.gatestoneinstitute.org/

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  3. gelbkehlchen sagt:

    Hütet unser Oberhirte Franziskus noch seine Schafe? Er selbst hat ja seine Schweizer Garde, und was ist mit seinen Schäfchen?

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    • Holger Jahndel sagt:

      Bericht: „11 Christen pro Tag für ihren Glauben getötet“ von Raymond Ibrahim4. März 2019Englischer Originaltext: Report: „11 Christians Killed Every Day for Their Faith“Übersetzung: Daniel Heiniger

      https://de.gatestoneinstitute.org/13828/christen-verfolgt-getoetet

      Einer der auffälligsten Trends betrifft die „schockierende Realität der Frauenverfolgung… An vielen Orten erleben sie eine ‚doppelte Verfolgung‘ – eine als Christin und eine als Frau.““Ein weiterer Trend, der alarmieren sollte, ist, dass „Indien zum ersten Mal seit Beginn der World Watch List in die Top 10 aufgestiegen ist“ – was bedeutet, dass Christen dort jetzt „extreme Verfolgung“ erleben.

      https://de.gatestoneinstitute.org/

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  4. shylock99310 sagt:

    Requiescat in pace, lieber Bruder im Amt. Vergelt´s Gott

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