Was sagen uns Nahtod-Erfahrungen und Visionen über die Realität der Hölle?

Von Felizitas Küble

In gläubigen christlichen Kreisen wird immer wieder der gewiß wohlmeinende Versuch gestartet, die Glaubenslehre von der Existenz der Hölle dadurch zu „beweisen“ oder zumindest nahezulegen, indem auf negative Nahtod-Erlebnisse oder entsprechende Visionen/Erscheinungen verwiesen wird. 

Was ist davon zu halten?

Insgesamt eher wenig. Zum einen sind solche Erfahrungen kein „Beweis“ im eigentlichen Sinne. Nahtod-Erlebnisse sind keine objektiven Jenseits-Trips, da der Mensch noch nicht tot ist, also auch nicht aus einer wirklichen „Ewigkeit“ ins irdische Leben zurückkehrt.

Zweifellos handelt es sich dabei vielfach um Bewußtseinserweiterungen und -überschreitungen  – und insofern um einen Anhaltspunkt dafür, daß der Mensch „unheilbar religiös“ ist. Aber ein Hin-weis ist kein Be-weis.

Daß derartige Erzählungen persönlich-subjektiv ehrlich gemeint sind, kann durchaus angenommen werden, tut aber nichts zur Sache hinsichtlich der objektiven Beweiskraft.

Der springende Punkt ist ohnehin, daß wir auf Erden „im Glauben wandeln, nicht im Schauen“, wie Paulus klarstellt.

Ein Glaube, der krampfhaft nach Erlebnissen und außergewöhnlichen „Beweisen“ sucht, steht auf wackeligen Beinen. Echte Überzeugung ruht in sich selber, gegründet auf der Selbstoffenbarung Gottes in Christus.

Sodann muß man nüchtern sehen, daß diese „Höllen-Visionen“  – ob sie nun auf Nahtoderlebnisse oder auf „Erscheinungen“ zurückgehen – auch inhaltlich/theologisch betrachtet oft seltsam bis irreführend wirken.

Am 26. März 2019 veröffentlichte das erscheinungsbewegte Portal Kath.net eine Story unter dem Titel: „Ich war tot und landete in der Hölle“: http://www.kath.net/news/67423

Darin ist die Rede von dem Nahtod-Schrecken, den Matthew Botsford erlebte: Der US-Amerikaner wurde von einer Kugel getroffen und lag anschließend 27 Tage im künstlichen Koma. Auf dem Weg ins Krankenhaus sei er dreimal wiederbelebt worden.

Er beschreibt, er sei in der „Ewigkeit“ gewesen: „Ich befand mich sofort in einer Art riesigen Höhle, hing mit ausgestreckten Armen wie bei einer Kreuzigung an die Felswand gekettet, unter mir der endlose Abgrund.“

Er spricht von Geruch nach verrottendem Fleisch und davon, daß in der Dunkelheit Augenpaare auftauchen und Krallen, die ihm die Haut vom Körper rissen. In dieses „Höllenverlies“ habe sich aber eine starke Hand ihren Weg geahnt und ihn gerettet. Er sei wieder ins Leben zurückgerufen worden, wozu das Gebet seiner Frau beigetragen habe.

Kath.net hat diese Story – wie zu erwarten war –  völlig unkritisch veröffentlicht.

Doch dazu stellen sich folgende Fragen:

  1. Mister Botsford befand sich nicht in der „Ewigkeit“, wenngleich ihm das subjektiv sicherlich so vorkam und er sich entsprechend „fühlte“ etc. Er wurde aber wiederbelebt, also war er vorher noch nicht wirklich verstorben, sondern befand sich in Todesnähe.
  2. Wäre er im tatsächlichen Jenseits der Hölle gewesen, hätte ihn dort keine „rettende Hand“ herausgeholt, denn eine Befreiung gibt es nur im Zustand der Läuterung, also des „Fegefeuers“.
  3. Für das Fegefeuer ist seine Schilderung jedoch viel zu gräßlich, zudem spricht er selber vom „Höllenverlies“.
  4. Die entscheidende Problematik der Hölle ist die endgültige und ewige Gottesferne  – und nicht sinnliche Strafen und Schreckensdarstellungen wie aus einem Horrorfilm.

Das gilt ähnlich auch für Höllen-Erlebnisse im Zusammenhang mit Marienerscheinungen und Visionen, wie sie von Sr. Faustine über den Vortragsreisenden Helmud Lungenschmid bis hin zu Medjugorje gang und gäbe sind. Auch die vermeintlichen Jenseits-Erfahrungen von Frau Gloria Polo machen im „frommen Lager“ seit Jahren die Runde: Näheres HIER.

Das Wohlfühl-Christentum führt in die Irre

Damit wir nicht falsch verstanden werden:

Die heute weit verbreitete Wohlstandstheologie, das Wohlfühlchristentum und eine einseitige Frohbotschafterei sind ein gefährlicher Irrweg, der die Menschen leichtfertig einlullt und ihnen die nötige Wachsamkeit ausredet.

Das gilt erst recht für die Esoterik, bei der ohnehin alles nach Friede-Freude-Eierkuchen klingt, Harmonie pur – und das „Göttliche“ ist im Menschen von Natur aus selber verankert etc.

Doch die Heilige Schrift und Christi Lehre verkündet einerseits die Frohbotschaft der Erlösung, aber auch den Ernst von Sünde und Gericht, Tod und Teufel, Hölle und ewiger Verlorenheit.

Dennoch überwiegt insgesamt die Glaubensfreude und Zuversicht auf das Heil: „Fürchtet euch nicht“ heißt es nicht ohne Grund so häufig in der Bibel.

Die Alternative zum irreführenden Allerlösungs-Humanitäts-Christentum ist keineswegs das andere Extrem, nämlich Drohbotschaften durch „Seher“ mit einer ständigen düsteren Theologie.

Gerechtfertigt wird diese Panikmache manchmal damit, die Menschen müßten doch gewarnt werden, um der Hölle zu entgehen:  Ganz gewiß –  aber nur mit seriösen Methoden!

Christus sagte im Gleichnis vom ungerechten Prasser: „Sie haben Moses und die Propheten“  – das muß reichen, also Gesetz (Gebote) und Gottes Botschaft (Lehre).

Warum sollte das nicht auch heute gelten?

Zur Höllenvision der Seherkinder von Fatima

Nun könnte der Einwand auftreten, zumal nach dem jüngsten Kinofilm über Fatima, in dem auch die Höllen-Vision der drei Seherkinder vorkommt: 

Aber die drei Kinder von Fatima haben doch auch die Hölle erlebt!

Sehen wir uns also an, was die Seher damals – laut dem Bericht von Lucia (siehe Foto)  –  nach einer Marienerscheinung am 13. Juli 1917 geschaut haben:

„Als die Muttergottes die letzten Worte aussprach, öffnete sie die Hände. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen, und wir sahen etwas wie ein grosses Feuermeer, und in ihm versunken schwarze, verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige, glühende Kohlen aussahen.

Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geschleudert und fielen von allen Seiten herab wie Funken bei einer grossen Feuersbrunst, gewichtlos und doch nicht schwebend; dabei stiessen sie so entsetzliche Klagelaute, Schmerzens– und Verzweiflungsschreie aus, dass wir vor Grauen und Schrecken zitterten. Die Teufel hatten die schreckliche und widerliche Gestalt unbekannter Tiere, waren jedoch durchsichtig wie glühende Kohle.“   (Quelle: https://fatima.ch/2018/07/13-juli-hollenvision-in-fatima/1314)

Während diese Schweizer Fatima-Seite die Höllen-Vision vom 13. Juli 1917 ausführlich zitiert, hält sich das Fatima-Weltapostolat in Deutschland deutlich zurück und reduziert den „Vorgang“ auf etwa ein Drittel – der Original-Wortlaut wird zudem nur indirekt zitiert: https://www.fatima-weltapostolat.de/fatima-botschaften.html

Zum Sachverhalt ergeben sich folgende Fragen und Einwände: 

1. Ausgerechnet das „Strahlenbündel“ Mariens soll in die Hölle geführt bzw. diese gezeigt haben? Was hat die Gottesmutter mit der ewigen Gottesferne zu tun?  – Und dabei schienen ihre Strahlen „in die Erde einzudringen“ – als ob die Hölle sich im Erd-Inneren befinden würde. Dabei gehört die Hölle – die zudem eher ein Zustand als ein „Ort“ ist – eindeutig in die Dimension der Ewigkeit, also gerade nicht in unsere begrenzte raumzeitliche Welt. Mit anderen Worten: Die Hölle ist nicht den irdischen Naturgesetzen unterworfen.

2. Die Schauer-Darstellungen von Sr. Lucia sind völlig „sinnlich“ geprägt, komplett am vermeintlich äußeren Geschehen und Anschein orientiert – kein Wort davon, daß die Hölle im Zustand der GOTTESFERNE besteht, stattdessen fantasieanregende Panik-Schilderungen mit überflüssigen bis irreführenden Einzelheiten. Unklar ist auch, warum die Dämonen die „widerliche Gestalt unbekannter Tiere“ aufweisen sollen. Auch die gefallenen Engel – also die Teufel – sind nun einmal keine Tiere, sondern Geistwesen!

Einmal abgesehen davon, daß eine solche Panik-Attacke wohl nichts für kleine Kinder ist, was nicht nur psychologisch zu verstehen ist, sondern auch theologisch: Denn Kinder sollen früh genug lernen, in erster Linie aus Liebe zu Gott und den Menschen (und nicht aus einer sinnenhaften Schreckens-Angst vor der Hölle) gläubig und gerecht zu leben.

In formaler Hinsicht sei darauf hingewiesen, daß es sich bei dieser Höllen-Vision nicht um die „Botschaften“ von Fatima handelt (die 1930 bischöflich genehmigt wurden), sondern konkret um das „erste Geheimnis“, das Sr. Lucia aber erst über zwanzig Jahre nach jener Erscheinung erstmals niederschrieb bzw. ihrem Oberhirten brieflich mitteilte.

Da die Approbation (Billigung der Fatima-Botschaften) aber vorher erfolgte, ist die Höllenvision  – genau genommen – gar kein Bestandteil des „anerkannten“ Bereichs, denn die Kirche kann nur etwas erlauben, was ihr bekannt ist – nicht aber  vorwegnehmend etwas billigen, was sie erst hinterher erfährt.

Aber selbst wenn es anders wäre, wenn Lucia dieses „1. Geheimnis“ (Höllenvision) zeitnah  – nämlich Anfang der 20er Jahre  – der kirchlichen Untersuchungskommission mitgeteilt hätte, würde dies keinen Katholiken zum Glauben verpflichten, da auch die kirchlich genehmigten Privatoffenbarungen nicht verbindlich sind.

Eine Approbation „gestattet“ es den Gläubigen lediglich, den Botschaften und Geschehnissen ihre Zustimmung zu schenken – sie können auf diese Zustimmung aber ebenso gut verzichten.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt; ihre Mailanschrift: felizitas.kueble@web.de


16 Kommentare on “Was sagen uns Nahtod-Erfahrungen und Visionen über die Realität der Hölle?”

  1. "GsJC" sagt:

    „Kath.net hat diese Story – wie zu erwarten war – völlig unkritisch veröffentlicht.“

    So ist es.

    „Zweifellos handelt es sich dabei vielfach um Bewußtseinserweiterungen und -überschreitungen – und insofern um einen Anhaltspunkt dafür, daß der Mensch „unheilbar religiös“ ist. Aber ein Hin-weis ist kein Be-weis.“

    Für all dieses Geschehen eine ausgezeichnete und in der Sache vollkommen richtige Zusammenfassung, die wohlwollend zur Kenntnis genommen werden sollte.

    MfG

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    • Anonymous sagt:

      Dass solche Erlebnisse kein „Beweis“ für die Hölle sind, ist eine Binsenwahrheit, die keiner besonderen Erwähnung bedarf. Wir können ja nicht mal Gott „beweisen“. Der Begriff des „Religiösen“ oder der „Religion“ wird ja auch sehr unterschiedlich verstanden und verwendet.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Religion

      Für mich ist der Begriff im Wesentlichen negativ besetzt. Jesus kam nach meinem Verständnis nicht, um eine Religion zu gründen, sondern um Menschen zu einer persönlichen, lebensverändernden Beziehung zu sich und zum Vater sowie zueinander zu befreien, indem er sie aus sündiger Todesverstrickung durch Einsatz seines Lebens herauskauft, von neuem zeugt, in Ihnen wohnt, ihnen sein Leben zu Teil werden lässt und so das Reich Gottes etabliert. Das Schlagwort lautet für mich:

      Relationship not Religion

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  2. Anonymous sagt:

    Die Geschichte von Matthew Botsford und seiner Frau kann man hier nachverfolgen:

    Es geht bei Weitem nicht nur um ein Erlebnis, das er als Hölle interpretierte. Er sagt wörtlich:

    „I went to a place what I believe was Hell. It was avoid of anything that is good.“

    Auf Deutsch: „Ich ging an einen Ort, von dem ich glaube, es war die Hölle. Er (der Ort) war entleert von irgend etwas, das gut ist.“

    Es sind also Erlebnis und Interpretation zu trennen.

    In der ganzen Geschichte geht es vielmehr hauptsächlich um Lebensveränderung im Glauben aus auswegloser Situation. Und das sieht ziemlich sehr nach Jesus Christus aus.

    Was die „Todesdefinition“ betrifft, vielleicht noch kurz folgendes:

    Wer wie Matthew Botsford drei Mal wiederbelebt werden musste, kann wohl mit Fug und Recht als „klinisch tot“ bezeichnet werden. Es ist daher aus einer subjektiven Laiensicht nicht völlig falsch zu sagen „Ich war tot!“ Damit ist ja in der Regel keine medizinisch unangreifbare Diagnose gemeint. Medizinisch gesehen hatte er wohl den Sterbeprozess nicht bis zu einer Phase durchlaufen, die eine Wiederbelebung unmöglich machte. Aber dass er im Sterben lag, ist anzunehmen. Wir können nicht wissen, welcher Einblick ins Jenseits bereits im Sterbeprozess erfolgt bzw. erfolgen kann.

    Die Bibel berichtet uns, dass Jesus Menschen von den Toten auferweckte, die „wirklich“ biologisch tot waren. Zu denken ist hier vor allem an Lazarus. Dass derart „gesichert“ Tote einen vollen Einblick in die Ewigkeit hatten, scheint mir fast unausweichlich zu sein. Warum sollte Jesus nicht heute das Gleiche tun und Menschen tatsächlich davon berichten wie es war, als sie tot waren? Die Behauptung, Matthew Botsford wäre der erste Tote, der aus der Hölle entkommen wäre, ist daher nur das: Eine unbelegte Behauptung.

    Aber wie gesagt, Matthew Botsford behauptet nicht, dass er „endgültig“ tot war.

    Abschließend gilt also:

    Die Frage, ob ein Mensch während des Sterbeprozesses bereits Einblick ins Jenseits haben kann, und wenn ja, in welcher Tiefe, läßt sich weder medizinisch noch biblisch endgültig klären. Es läßt sich daher auch nicht zuverlässig verneinen.

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  3. "GsJC" sagt:

    „Er spricht von Geruch nach verrottendem Fleisch und davon, daß in der Dunkelheit Augenpaare auftauchen und Krallen, die ihm die Haut vom Körper rissen. In dieses „Höllenverlies“ habe sich aber eine starke Hand ihren Weg geahnt und ihn gerettet.“

    Es ist gut möglich, dass M. Botsford, dessen überaus dürftiger medizinischer Bericht sich auf drei Reanimationen (Wiederbelebungen) und 27 Tage im künstlichen Koma beschränkt, den Geruch von verrottendem Fleisch wahrgenommen hat.

    Es ist wahrscheinlich, dass sein Herz bei einer der drei genannten Wiederbelebungen elektrokardiovertiert werden musste. Das erklärt den Geruch von verrottendem (verbranntem) Fleisch und das Gefühl, als ob ihm die Haut vom Körper gerissen wurde.
    Je nach Verlauf der Entwöhnungsphase vom Respirator (27 Tage künstliches Koma / keine Eigenatmung) geht diese Phase oftmals mit Schwankungen der Kohlenstoffdioxidwerte einher, bis der Patient wieder eigenständig atmen und das CO2 abatmen kann. Erhöhte Kohlenstoffdioxidwerte führen zu Rauschzuständen (siehe auch C02-Narkose) mit entsprechender Wahrnehmung des Umfelds – je nach Disposition des Patienten. Es fehlen noch die Medikamente und deren Nebenwirkungen, die über einen Zeitraum von 27 Tagen (während der kritischen Phase) verabreicht werden mussten, um den Patienten in einem künstlichen Koma zu halten. Wo M. Botsford die Kugel getroffen hatte, geht aus dem Bericht auf „kath.net“ nicht hervor.

    Alles in allem ein sehr dürftiger und lückenhafter medizinischer Bericht (?). Katholiken sollten sich davor hüten, vor Begeisterung über derartige Berichte (siehe auch M. Polo und Lungenschmid) an die erscheinungsbewegte Decke zu springen. Mehr als eine schmerzhafte Beule bleibt von solchen Sprungversuchen nicht übrig.

    MfG

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  4. Anonymous sagt:

    „GsJC“

    Das mit dem „auf Empfang gehen“ ist jetzt nicht so schwierig. Das Basismodell jeder Kommunikation lautet so:

    Ein Sender überträgt eine Nachricht an einen Empfänger. Jede Nachricht ist mit einem Code versehen. Der Code bildet die gemeinsame Sprache, in der Sender und Empfänger die Botschaft austauschen und verstehen.

    Wenn beim Sender keine Botschaft oder nur unverständliches Rauschen ankommt, kann das verschiedene Ursachen haben:

    a) Der Sender ist jemand anders, der nicht den gleichen Code verwendet.
    b) Der Sender ist der Gleiche, verwendet aber einen anderen Code, den der Empfänger nicht empfangen kann.
    c) Der Sender ist der Gleiche, aber das Empfangsgerät des Empfängers ist defekt.

    In allen drei Fällen spielt der Standort des Senders keine Rolle.Ob er jetzt „in“ dem Empfänger wohnt oder außerhalb, in beiden Fällen können die genannten Kommunikationsprobleme auftreten.

    Bezogen auf das Verhältnis Gott zu Mensch ist es daher recht sinnvoll, wenn der empfangende Mensch immer wieder schaut, ob sein Empfangsgerät in Ordnung ist.

    Und natürlich gibt es auch den Fall, dass der Sender nicht der Gleiche ist, aber versucht, den Code des ursprünglichen Senders nachzuäffen, um den Empfänger in die Irre zu führen. Zum Glück gibt es aber einige „Prüfmechanismen“. Das wirkungsvollste Prüfkriterium besteht darin, das Wesen des Senders zu kennen. Denn wer ihn wirklich kennt, wird wesensfremde Botschaften nicht als Botschaften des Senders akzeptieren:

    „Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.“ (Joh. 10, 27-30)

    „Und wenn er seine Schafe (aus dem Pferch) hinausgeführt hat, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.“ (Joh. 10, 4 und 5)

    Wer zu Jesus Christus, dem guten Hirten gehört, muss die Stimme des Fremden nicht fürchten.

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  5. Jörg Hommrich sagt:

    So wie Gott, oder der Himmel sich dem Menschen auch in den Träumen offenbart, oder zu uns spricht, kann er das natürlich auch in anderen Situation tun, wann immer und wo er will. Das kann geschehen in einer stillen Zeit ,wo er dann in unser Herz spricht oder uns Impulse gibt die wir dann auch wahrnehmen können. Das kann im Koma sein ,im Nahtod, in einer Stresssituation, und in allen möglichen Lebensbereichen. Gott offenbart sich dem Menschen auch in der heutigen Zeit, wann immer und wo er will. Wir müssen immer bereit sein,auf sein Wort zu hören, unsere Herzen aufschließen und den zu empfangen der schon in uns wohnt.
    Wir kennen Gottes Wege nicht, und bei IHM ist alles möglich. Was wir brauchen ist Kinderherz Glauben.

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    • Anonymous sagt:

      So ist es. Ich gehe sogar davon aus, dass Gott sich permanent in allen Umständen offenbart, wir aber in der Regel blind dafür sind oder nur verzerrt wahrnehmen. Denn wenn Gott die einzige Realität ist, von der alles Andere abgeleitet wird, kann es nicht irgendetwas geben, wo er nicht gegenwärtig ist. Sünde aber verschließt oder vernebelt uns das Verständnis dafür.

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    • "GsJC" sagt:

      „Wir müssen immer bereit sein,auf sein Wort zu hören, unsere Herzen aufschließen und den zu empfangen der schon in uns wohnt.
      Wir kennen Gottes Wege nicht, und bei IHM ist alles möglich. Was wir brauchen ist Kinderherz Glauben.“

      Sie schließen Ihr Herz auf, um den zu empfangen, der schon (!) in Ihnen wohnt. Das klingt seltsam. Wenn ER in Ihnen wohnt, sollten Ihnen SEINE Wege nicht gänzlich unbekannt sein, zumal Sie schreiben, dass Sie bereit sind, auf SEIN Wort zu hören.

      MfG

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      • Anonymous sagt:

        Das ist Beziehungssprache und nicht kalte Logik. Auch wenn Gott in uns wohnt, müssen wir immer wieder auf Empfang gehen.

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      • Anonymous sagt:

        Das hätte ich beinahe vergessen:

        Katholiken sagen, sie empfangen in der Heiligen Kommunion den, der schon spätestens seit der Firmung in ihnen wohnt. Und zwar immer wieder. Klingt das auch komisch? Oder verläßt Christus die Katholiken immer wieder, damit man ihn immer wieder empfangen mss?

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      • "GsJC" sagt:

        „Das ist Beziehungssprache und nicht kalte Logik. Auch wenn Gott in uns wohnt, müssen wir immer wieder auf Empfang gehen.“

        … und weiterhin schreiben Sie:

        „Oder verläßt Christus die Katholiken immer wieder, damit man ihn immer wieder empfangen mss?“

        Sie schreiben, dass Sie immer wieder auf „Empfang gehen müssen“. Somit scheint ER Sie doch wieder zu verlassen – zumindest verbirgt ER sich in Ihnen vor Ihnen, bis Sie wieder auf „Empfang“ gegangen sind. Haben Sie schon einmal versucht, dauerhaft auf „Empfang“ zu bleiben? Das klingt in dem Zusammenhang wieder sehr komisch.

        Sind Sie so sicher, dass Gott in jedem (kommunizierenden) Menschen wohnt und es nicht auch andere „Gestalten“ sein können, die zur Untermiete wohnen und immer wieder empfangen werden. Ich wäre da nicht ganz so sicher wie Sie. Um den Zusammenhang mit dem kommentierten Artikel herzustellen, wäre ich auch deshalb nicht so unvorsichtig hinter allen privaten Geschehen und mögen sie noch so spektakulär klingen, höchst anspruchsvolle Mitteilungen aus höheren Sphären zu erkennen.

        „Ich war tot und landete in der Hölle“ lautet die Überschrift bei „Kath.net“

        Mister Botsford war weder tot, noch war er in der Hölle. Er wäre der erste Tote, der aus der Hölle entkommen wäre. Von daher ist die Überschrift schon voll daneben und die Sachkritik in dem Artikel für Katholiken sehr gut nachvollziehbar und muss nicht Punkt für Punkt wiederholt werden. Einfach auf Empfang gehen. Dann sollte es auch mit der rechten Wahrnehmung des Artikels klappen.

        MfG

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  6. gerd sagt:

    „Das heißt natürlich NICHT, dass alles, worum ich bete, sich so ereignen muss, wie ich das will.“

    Eigentlich soll sich gar nichts ereignen, was wir wollen. Die dritte Bitte im „Vater Unser“ ist da eindeutig!

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    • Anonymous sagt:

      Wir sind keine willenlosen Roboter. Wenn wir beten: „Dein Wille geschehe!“, dann meinen wir nicht, dass wir willenlos dahintreiben, sondern, dass wir das Gleiche wollen wie Gott. Man nennt das Einheit. Und DANN kommt es sehr wohl auf unseren Willen an.

      Für Katholiken sollte das kein Problem sein. Maria WILL, dass Gottes Wille an ihr geschieht.Und genau das macht sie doch nach katholischer Sicht so besonders.

      Der echte Christ sucht danach mit Gottes Willen und seinen Wegen übereinzustimmen. Und gerade das aber muss er WOLLEN, sonst geschieht es nicht.

      Dies ganz abgesehen davon, dass zu einer echten BEZIEHUNG auch der AUSTAUSCH dessen gehört, was man will. Und wer die Bibel liest, der wird erkennen, dass sich Gott darauf einläßt.

      Das ist mit eindimensionaler menschlicher Logik nicht zu erfassen.

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  7. Anonymous sagt:

    Da werfen Sie wieder alles Mögliche durcheinander, Frau Küble:

    Nahtoderlebnisse, Visionen, Glauben statt Schauen, Wohlfühlchristentum usw. usf.

    1. Gerade zu Nahtoderlebnissen gibt es eine Fülle von unseriösem Material und eher wenige seriöse Untersuchungen. Bei Letzteren handelt sich dabei sicher um menschliche Grenzerfahrungen, wobei das Problem meistens nicht die Schílderungen an sich sind, sondern deren Auslegung. Beides wird aber leider oft vermengt, so dass nicht immer klar wird, was der Betroffene jetzt nun wirklich erlebt hat und wie er das Erlebte auslegt. Dazu kommt noch etwas, was auch bei ganz normalen Zeugenaussagen oft passiert; nämlich dass man unbeabsichtigt im Nachhinein weitere Elemente erfindet, damit das Erlebte einen Sinn bekommt. Veröffentlichte Nahtoderlebnisse sind übrigens meistens positiv, „Höllenerlebnisse“ sind eher selten. Die meisten Menschen, die zwischenzeitlich klinisch tot waren und reanimiert wurden, haben keinerlei Erinnerungen darn, was geschah.

    Es gibt allerdings auch die Berichte von Leuten, die ihren Körper verlassen haben und sich selbst von außen sahen und hörten, was andere Personen sprachen, obwohl das medizinisch unmöglich war. Eine Frau sah z.B. bei dieser Gelegenheit auf einem Hausdach einen roten Schuh, der da auch tatsächlich war und den man nur aus der Vogelperspektive sehen konnte.

    Aber zurück zur Interpretationsebene:

    Christen fahren gut damit, solche Erlebnisse einfach als individuelle Erfahrungen stehen zu lassen, nichts hinein zu interpretieren und auch bei den Berichten, wo es möglich ist, zwischen dem geschilderten Erlebten und dessen Interpretation zu unterscheiden.

    Wichtig ist, dass man daraus NIE eine theologische Aussage oder gar eine Lehre basteln sollte und immer den Vergleich zu biblisch fundierter Lehre ziehen sollte.

    Wir sollten uns aber im Klaren sein, dass Gott sehr wohl in und durch solche Erlebnisse zu den Betroffenen sprechen kann. Genauso kann es sich um ein rein menschliches Phänomen handeln oder gar um dämonische Belastung. Das ist übrigens das Gleiche bei Träumen oder Visionen.

    2. Das Wort vom Leben im Glauben und nicht im Schauen kommt im 2. Kor. Kap. 5 Vers 7 vor. Im Kontext heißt es dort:

    „1 Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.
    2 Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden,
    3 insofern wir ja bekleidet, nicht nackt befunden werden.
    4 Denn wir freilich, die in dem Zelt sind, seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde vom Leben.
    5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns die Anzahlung des Geistes gegeben hat.
    6 So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während ‚einheimisch‘ im Leib, wir vom Herrn ‚ausheimisch‘ sind
    7 – denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -;
    8 wir sind aber guten Mutes und möchten lieber ‚ausheimisch‘ vom Leib und ‚einheimisch‘ beim Herrn sein.
    9 Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ob ‚einheimisch‘ oder ‚ausheimisch‘, ihm wohlgefällig zu sein.
    10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.“ (2. Kor. 2, Verse 1 -10, Elberfelder Übersetzung)

    Der Kontext belegt eindeutig, dass es um den Glauben an die Auferstehung geht. Da können wir im Hier und Jetzt nichts „schauen“, sondern müssen auf Gottes Zusage „vertrauen“. Denn das Ereignis liegt noch in weiter Ferne.

    In den Evangelien wird uns berichtet, dass Jesus ausdrücklich fordert, die Menschen sollten „aufgrund der Werke“ glauben, dass er das Reich Gottes aufrichtete. (vgl. Joh. 10, 38) Menschen kommen aufgrund von Wundern, die Jesus tut, zum Glauben. Dies gilt auch für die Zeit nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu.

    Natürlich weist der Glaube immer über das Sichtbare hinaus. Er beinhaltet eine Überzeugung von unsichtbarer Wahrheit und Realität. Andererseits muss relevanter Glaube auch Auswirkungen in diesem Leben haben und erschöpft sich nicht in bloßer Jenseitsvertröstung. Und diese Auswirkungen stärken den Glauben und ermutigen zu tieferem Glauben.

    Im ersten Johannesbrief verweist der Autor zur Glaubhaftmachung darauf, dass er und andere nicht über etwas berichten, dass sich nur im Raum des Glaubens bewegt. Nein, ganz im Gegenteil, er bezieht sich eindeutig auf das

    „was wir gehört haben, was wir mit unseren eigenen Augen gesehen haben, und was unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens“ (vgl. 1. Joh. 1-3)

    Das ist eben gerade der Unterschied zu den Religionen und Mythen, die zu dieser Zeit im Umlauf waren: Der Glaube an Jesus Christus und den Vater hat einen konkreten historischen Bezug. Und das hat sich bis heute nicht geändert.

    Natürlich reicht dieser Bezug über das Erlebte hinaus in das (noch) Unsichtbare. Aber wenn Menschen in ihrem christlichen Glauben nichts erleben, dann hat dieser Glaube keine Relevanz für ihr irdisches Dasein.

    3. Und da kommen wir schon zum angeblichen „Wohlfühlchristentum“.

    Das „Evangelium“ ist eine „gute Nachricht“, deren Auswirkungen AUCH, aber NICHT NUR in diesem Leben erlebt werden sollen. So sollen wir uns z.B. allezeit freuen. Freude ist ein Kennzeichen von „sich wohl fühlen“. Insofern muss der christliche Glaube zu einem von Freude und Dankbarkeit erfüllten Leben führen. Der christliche Glaube muss auch von Gebetserhörungen begleitet sein. Das heißt natürlich NICHT, dass alles, worum ich bete, sich so ereignen muss, wie ich das will. Es muss aber zumindest auf längere Sicht so sein, dass man ein reiches Gebetsleben führt, dass erkennen lässt, dass auf der anderen Seite tatsächlich ein Gott ist, der auf mein Gebet antwortet. Ist das nämlich nicht der Fall, dann ist auch keine Beziehung zwischen Gott und dem Beter gegeben. Es ist nicht selten, dass der Beter erst Prozesse durchlaufen muss, bis sein Gebet tatsächlich geisterfüllt und erhörlich ist. Das ändert aber nichts daran, dass es ein Kennzeichen des christlichen Lebens sein muss, dass der Beter die Kommunikation mit Gott auch erlebt.

    Richtig ist natürlich, dass Jesus seinen Jüngern NICHT versprochen hat, dass sie alle materiell reich sind, nie mit Problemen oder Schicksalsschlägen konfrontiert wären und von jedem Leiden verschont blieben. Wer das als angeblichen Kern des christlichen Glaubens lehrt, verbreitet eine Irrlehre.

    Das Leiden UM DES GLAUBENS WILLEN wird sogar jedem Nachfolger Jesu verheißen, weil gottfeindliche Mächte sich gegen das Verkünden und Ausleben des Evangeliums stellen. Auch dies aber verknüpft Jesus mit der Aufforderung zur Freude, die wir schon jetzt haben sollen, wenn wir um seinetwillen verfolgt werden.

    Christen, in deren Leben Freude und Dankbarkeit sowie Gebet, das Teil von Kommunikation mit Gott ist, nicht zunehmen, sollten dringend Gott fragen, was falsch läuft.

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    • Guten Tag,
      Ihren Ausführungen stimme ich teils zu, teils weniger – aber nicht in einem einzigen Punkt haben Sie mir nachweisen können, daß ich „alles Mögliche durcheinandergeworfen“ hätte – und noch dazu „wieder“, als wäre das bei mir üblich. Ich habe selten erlebt, daß Sie eine Argumentation ohne Seitenhiebe durchziehen könnten – und in diesem Fall wieder (!) einmal unberechtigt.
      Ich habe zudem die Bereiche sehr wohl unterschieden – erst Nahtoderlebnisse, dann Visions-Fälle, einen Exkurs Wohlfühlchristentum, ebenso Warnung vor Panikbotschaften.
      Es sind mehrere Aspekte, die aber zum Oberthema (Höllen-„Beweise“?) gehören, angesprochen, aber nicht „durcheinandergeworfen“.
      Die Relativierung der Nahtoderlebnisse hatte ich klar genug selber vorgenommen, das müssen Sie mir nicht verklickern, auch die Unterscheidung zwischen objektiver Ebene und subjektiven Eindrücken liegt klar vor. Daß die Höllenerlebnisse seltener erzählt werden als die „schönen“, ist eine Binsenweisheit, die sich von selbst versteht, wenn man sich auch nur halbwegs mit der entsprechenden Literatur auskennt.
      Auch Christus sagte zu Thomas, der den Berichten der anderen Aposteln nicht glaubte: „Selig, die nicht sehen und doch glauben!“
      Der Paulus-Satz, wonach wir im Glauben und nicht im Schhauen wandeln, ist also nicht der einzige.
      Zudem hat Christus mehrfach die Wundersucht im Volke kritisiert („sie rufen nach Zeichen…“).
      Daß das Evangelium neben seinen ernsten Warnungen vor allem eine Frohbotschaft ist, hatte ich ausdrücklich geschrieben – warum erklären Sie mir das hier überflüssigerweise, als hätte ich es im Artikel etwa bestritten? Immerhin wendet sich mein Beitrag gerade gegen eine einseitige Panikmache!
      Ich bin nicht bereit, mich mit Ihnen – wie seit Jahren zeitraubend geschehen – weiter im Kreise zu drehen, zumal ich aus Erfahrung weiß, daß Sie selten auf Argumente und Einwände eingehen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Liebe Frau Küble,

        Die Gnade und der Friede des Herrn Jesus Christus sei mit Ihnen!

        Aber es bleibt halt meine feste Überzeugung, dass der Glaube nicht nur vergeistigt im Unsichtbaren schwebt, sondern AUCH auf konkreten historischen Tatsachen beruht und in Teilen ERLEBBAR sein muss; auch wenn der Glaube selbstverständlich seinen Ursprung und sein letztes Ziel in dem hat, was wir noch nicht sehen.

        Das ist der biblische Befund. Ich habe das auch lang und breit begründet. Sie sind eingeladen, sich mit meinen Argumenten zu befassen. Aber das müssen Sie natürlich nicht tun.

        Ich habe kein Interesse daran, mich mit Ihnen zu duellieren. Mir ist es auch komplett egal, ob ich oder ob Sie irgend einen Punkt zuerst erwähnt haben.

        Ich meine einfach nur, dass Ihre gesamte Sichtweise im christlichen Glauben viel zu eng ist und möchte daher aufzeigen, dass es doch noch viel mehr als das gibt und dass die von Ihnen immer wieder vorgenommene rein rationalistische Kritik am erlebbaren Übernatürlichen nirgendwo hinführt, sondern nur dem Verkläger der Brüder dient. Das ist alles.

        Eigentlich sollten wir uns darauf verständigen, was der Kern des Evangeliums ist und DAFÜR eintreten, damit Menschen errettet werden. Das wäre mein Angebot.

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