Verlust von Heimatgefühl und Patriotismus führt zur Entfremdung in unserem Land

Von Peter Helmes

Seit Jahrzehnten wird unsere Heimat verfemt, ebenso der Begriff „Heimat“, und alle, die an Heimat glauben, werden meist in die Schublade „altbacken“, „ewig gestrig“ oder gar „reaktionär“ gesteckt. „Denk multilateral und bloß nicht national“ – Das wird uns von Medien und Politikern aller Couleur eingebläut.

Als ob das eine das andere ausschlösse! Aber „national denken“ läßt sich zu schön als Eingangsstufe zum Faschismus darstellen. Und darauf werden die neuen Einheitsmenschen nicht verzichten wollen.

Genau hier aber scheint sich allmählich – wenn auch langsam – zu zeigen, daß wir Menschen nicht beliebig manipulierbar sind. Was über Jahrhunderte und Jahrtausende zusammengewachsen ist, läßt sich offensichtlich nicht so einfach trennen.

Und siehe da, überall sprießen neue Keime unseres Heimatempfindens hervor, z. B. die Renaissance der Dialekte, der Lieder in Dialekt (z. B. Kölsch, Hessisch, Bayerisch etc.), das Wiederaufleben der Wanderlust, das Blühen der „Wandersteige“ (Rennsteig, Kammweg, Rheinsteig, Eifelsteig usw.) – sehr stark spürbar auch bei den Heimatvertriebenen.

Im Gegensatz zur verordneten Unkultur haben viele Bürger die Nase voll davon, sich des Deutschseins schämen zu sollen. Nein, man singt wieder deutsch. Aber das sind alles kleine Pflänzchen, die oft noch im Verborgenen blühen. Die uns seit fünf Jahrzehnten „Frankfurter Schule“ eingetrichterte Ideologie war lange auf dem Vormarsch. Der Trend wird aber langsamer – und das ist überfällig. 

Jeder, der mich kennt, weiß, daß an meiner Heimatliebe (immerhin Rheinländer!) und meinem Patriotismus nicht zu rütteln ist. Und dennoch: Ich fremdele  – und zwar, weil Gesellschaftsveränderer  mir meine Heimat wegnehmen (wollen), mir gar einreden, Heimat sei etwas Gestriges – mit „braunem“ Beigeschmack.

Ich fremdele, weil ich mich zunehmend von meiner alten Heimat entfremdet fühle. Ich suche verzweifelt nach Verteidigern meiner alten Heimat. Gibt es sie noch, sind sie auf Tauchstation?

Wer spricht heute noch von Heimat? Für „moderne, grünrote Menschen“ ist dieser Begriff leer, sie sind buchstäblich heimatlos und empfinden den Begriff als gestrig.

Der normale  Bürger – der sich damit abhebt von einer gewissen Kaste des Elitedünkels – denkt an seine Heimat als etwas Vertrautes, an etwas, bei dem er sich wohlfühlt. Und viele klagen, daß sie sich in ihrer Heimat eben nicht mehr wohlfühlen und gar Angst haben. Angst, in ihrer Heimat nicht mehr „daheim“ zu sein. Das zeigt eine tiefe emotionale Bindung der Menschen an ihre Heimat.

Heimat – das ist zuerst das Bekenntnis zur Vielfalt unserer Kultur, zu einem aufgeklärten Nationalbewußtsein, zum Patriotismus und zum aktiven Beitrag Deutschlands für Europa und die Welt. Respekt vor anderen Kulturen beginnt beim Respekt vor der eigenen Kultur. Unsere kulturelle Identität in Deutschland ist mehr als nur Verfassungskonsens. Deutschland ist unsere Heimat, unser Vaterland.

Heimat heißt gemeinsame Sprache und Alltagskultur, gemeinsame Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Die vielfältigen Traditionen der verschiedenen Volksgruppen, der Rheinländer, Bayern, Franken, Preußen, Schwaben usw. geben unserer Heimat ihr unverwechselbares Gesicht. Zu unserer Heimat – und damit zur deutschen Leitkultur – gehören Dialekte, Brauchtum und der große Schatz gemeinsamer Kulturgeschichte.

Von anderen Kulturen zu lernen und diese zu schätzen, darf niemals bedeuten, die eigene zu vergessen oder gar zu verachten. Toleranz heißt nicht Beliebigkeit. Toleranz darf nicht mit dem Wegschauen gegenüber Intoleranz verwechselt werden. Wir haben Respekt vor anderen Kulturen und fordern zugleich die Bereitschaft zur Integration.

Denn: Ein ehrliches, tiefes Heimatgefühl und ein gesunder, stolzer Patriotismus sind elementar für unser Land. Wenn wir nicht stolz auf unser Land sind, wie können wir dann von Zuwanderern erwarten, daß sie ein Gefühl zumindest des Respekts gegenüber unserer Lebensart entwickeln?!

Wenn Integration in unserem Lande gelingen soll, dann müssen wir den Zuwanderern ein klares „Integrationsangebot“ aufzeigen. Hier dürfen nicht „nur“ das Grundgesetz und unsere Gesetze, sondern vielmehr auch unsere Werte, unsere Überzeugungen, unsere Bräuche, somit unsere Leitkultur als Grundlage dieses „Integrationsangebots“ dienen. Dieses Angebot ist die Voraussetzung dafür, daß die Zuwanderer nicht neben oder gar gegen uns leben – sondern mit uns!

Richtig verstanden, ist Heimatliebe ein Ausdruck bürgerlichen Wohlbefindens und einer tiefen Nationalverbundenheit. Die Sehnsucht nach Heimat und die Liebe zur Heimat – beide sind so menschlich wie der Mensch selbst. Der Kampf gegen Nationalverbundenheit und Heimatliebe, meist geführt von Nihilisten aus dem „links-progressiven“ Milieu, ist grundfalsch, gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und erschwert die Integration der Zuwanderer.

Ich mache mir in letzter Zeit vermehrt Gedanken über den Zerfall und die deutliche Veränderung unsrer Gesellschaft und der Menschen, die darin leben.

Ich erlebe in der letzten Zeit immer häufiger, daß Leute um mich herum, auch im Alltäglichen zunehmend gereizter, ungeduldiger, aggressiver, gewaltbereiter, rücksichtsloser, egoistischer, selbstsüchtiger, aber vor allem leider auch unsensibler, empathieloser, liebloser und weniger hilfsbereit sind.

Woran liegt das?

Ich erinnere mich, daß ich als Kind im Grunde nur eines wichtig fand: Liebe und Geborgenheit…

Das erfuhr man durch die Eltern und das „Zuhause“. Und das Zuhause war nicht nur die Wohnung oder das eigene Haus, sondern auch die eigene Heimat: Der Ort, in dem man lebte, den man kannte, Freunde hatte, zur Schule ging und seine Freizeit verbrachte.

Geborgenheit, Sicherheit und auch so etwas wie Liebe fand man in den Gewohnheiten, Gebräuchen , Ritualen, Sitten und der ganz individuellen Erziehung sowie den Gepflogenheiten in unserem Land.

Ich bin der Überzeugung, daß genau dies, die eigenen Wurzeln, die Identifizierung mit unserem Land und den darin lebenden Menschen, die genauso empfinden und leben wie man selbst, zu spüren, die gleichen Bedürfnisse zu haben, ähnliche Vorstellungen vom Miteinander und der Zukunft zu haben, gemeinsame Wertevorstellungen, daß genau DAS Heimat, Sicherheit und Geborgenheit ausmachen…

Ich denke, daß all die oben von mir zuvor genannten negativen Eigenschaften und Verhaltensweisen nur daher rühren, daß uns das Heimatgefühl abhandengekommen ist…. oder vorsätzlich ausgeredet wrude.

Man nimmt uns täglich durch die derzeitige Multikulti-Politik immer mehr von unserer eigenen Identität, unserer eigenen Kultur, unseres Heimatgefühls, welches doch für jedes Individuum so wichtig ist.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Peter Helmes hier: https://conservo.wordpress.com/2019/03/26/heimat-ein-emotionales-plaedoyer-aus-liebe-zum-vaterland/


6 Kommentare on “Verlust von Heimatgefühl und Patriotismus führt zur Entfremdung in unserem Land”

  1. Dominik sagt:

    Irgendwie finde ich es manchmal witzig, dass im Christlichen Forum auf der einen Seite Pfarrer Felix Evers zu Wort kommt (Zitat: „Wir sind Weltenbürger der einen Welt. Für die Kirche gibt es keine Ausländer. Aus dem Fremden wird der Freund.“) und auf der anderen Seite werden auch oft sehr AfD-Nahe Statements gezeigt.

    Dadurch kommt – finde ich – die Zerrissenheit der Gesellschaft bei diesen Themen gut zum Vorschein. Was ich dann durchaus wieder positiv sehe, dass Menschen mit verschiedenen Auffassungen hier zu Wort kommen dürfen.

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  2. Manitu sagt:

    Karl Marx seine schädliche Parteiliteratur lehne ich aus vollstem Herzen ab, aber er konnte nicht wissen, dass die Marionetten der Macht wie Lenin und Spinelli daraus einen bösartigen Faden der Versklavung spinnen.
    Wenn er auch ein Familiendespot gewesen sein soll, er war ein Träumer, der nur Europa kannte, aber nicht die Geltungssucht der Diktatoren und Globalisten. Bei Mister Röckle und ..klingt durch, dass er gegen Kinderarmut war und unsere Politiker wollen Kinder durch Frühsexualisierung animieren, Geschmack an der Prostitution und Formung zum Einheitsmenschen zu gewinnen. Wir sind gnadenlos verkauft worden, damit Politiker und eine verräterische Kleriker-Kaste wieder Feudaladel spielen kann für ihre Machtgelüste-

    Liken

  3. Th. Neumann, zurück aus der Oberpfalz sagt:

    Seit es auf der ganzen Welt, auf allen Kontinenten „Deutsches Oktoberfest“ gibt, schämt man sich nicht mehr in Deutschland, jedes Jahr im Herbst vom Bodensee bis nach Flensburg oben, auch ein „Deutsches Oktoberfest“ zu machen. Wenn es uns andere Länder vormachen, kann es ja nicht falsch sein. So wurde letztendlich das originale Oktoberfest in München sogar wieder aufgewertet, es war nämlich zuletzt zum Schicki-Micki und Promi-Treff herabgesunken
    Heimat….
    Neulich sah ich in der Münsteraner Innenstadt einen Stand von Muslimen. „Ich bin Muslim, haben Sie etwas auf dem Herzen?“ forderte eine Schrifttafel, die ein junger Mann vor sich trug, zu einer sonderbaren Beichte auf. Die dazugehörigen muslimischen Herren im Hintergrund hatten ein Transparent mit den Farben der deutschen Flagge, darauf war zu lesen: WIR alle sind Deutschland!

    Tja, ich soll mich schämen, wenn ich Heimatgefühle habe, soll aber vielen anderen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen „Heimat geben“.
    Das haben die uns doch in den letzten 30 Jahren beigebracht: „Heimat ist nur dann nicht schlecht, wenn man sie anderen überlässt“. Leute von ausserhalb sind die besseren Deutschen usw., das haben wir in den 90zigern doch alles von unseren Lehrern gehört.

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  4. Jutta sagt:

    Nicht nur die Politik, sondern hauptsächlich was um uns herum geschieht, nimmt
    uns das Gefühl von Heimat.
    Durch bestimmte Ereignisse passe ich auf, was um mich herum geschieht.
    Das heißt, ich gehe nicht blind durch die Straßen. Um mich herum sehe ich wöchentlich
    mehr fremde Menschen. Und fremde Sprachen. Manchmal, wenn ich alleine durch
    die Straßen gehe oder alleine auf einer Bank in der Fußgängerzone sitze, komme ich
    mir vor, als wäre ich die einzige Deutsche weit und breit. Nöö, das ist kein angenehmes
    Gefühl.

    Und wenn keine Wunder passieren, wird das so weitergehen und sogar noch schlimmer
    werden.

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  5. schwarzes Schaf sagt:

    Wenn ich sehe, dass angeblich nach Merkel-Union ihr Wunschpartner Grüne zweitstärkste Kraft sind, schließlich will man sich international im großen Freiluftpuff Deutschland wohl fühlen, da zweifle ich trotz aller Warnungen an dem Verstand der Bürger oder die globale Schattenregierung will Deutschland in einen Bürgerkrieg treiben, um es neu auf zu teilen.
    Die Schröder SPD mit den Grünen hat Deutschlands Immobilienmarkt zum Spekulationsobjekt für ausländische Vermögensgesellschaften gemacht, die natürlich kein Interesse daran haben können, dass die Nachfrage sinkt und deshalb quartiert man die halbe Welt ein. Unsere großkotzigen Konzerne, wo Politiker ihre ideologischen Fäden ziehen, so dass das Streben nach Wirtschaftlichkeit ausgehebelt wird, weil leichtes Geld über die Staatskasse ab zu fassen ist durch unfähige Manager und die Bah subventioniert wird, wo viele Landwirte im Regen stehen, die Scholle unter dem Hintern verkauft wird… und natürlich die unfähigen Trottel von BASF, die den US-Konzern Monsato gekauft haben und wo schon gemunkelt wird, die globale Schattenregierung kauft es für einen Apfel und ein Ei auf. Da braucht man nur auf die Deutsche Bank schauen, ein einst erfolgreiches Bankunternehmen, dass sich durch den politischen Einfluss von Merkel gierig ohne Verstand bedient hat und dank Schröder in der rotgrünen Regierung von den Saudis dank Aktienanteile dirigiert wird.

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