Afrikanischer Kurienkardinal Sarah kritisiert die Migrations-Ideologie des Papstes

Der prominente Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) sprach sich oft gegen die derzeitige Asylpolitik aus und warnte vor einer Islamisierung Europas.

Jetzt legte er nach. In einem Interview mit Valeursactuelles.com, besprach der Kurienkardinal sein neu erschienenes Buch „The Evening draws near“ (auf Deutsch: Der Abend naht)“.

Im Gespräch mit den Journalisten kritisierte er die Äußerungen des Papstes, der immer wieder die Bibel benutze, um die Masseneinwanderung nach Europa zu befürworten. Dafür finde sich jedoch „keine Argumentationshilfe in der Heiligen Schrift“, so der Kardinal und fügte hinzu: „Es ist besser, wenn man den Menschen hilft, in ihrer eigenen Kultur aufzublühen, als sie nach Europa zu holen.“
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Bereits in der Vergangenheit war Kardinal Sarah immer wieder als Franziskus-Kritiker im Vatikan aufgefallen, weil er vom nahenden Untergang Europas sprach, der durch die Migration, den Werteverlust und den offensiven Islam herbeigeführt werde.
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Seine jüngsten Äußerungen sind noch schärfer und er bestand darauf, dass „die neue Migration eine Art Sklaverei“ sei, die die Menschen ihrer Würde beraube. Auch werde „Europa verschwinden und mit ihm seine zeitlosen und kostbaren Werte des alten Kontinents. Der Islam wird die Welt erobern und die gesamte Kultur verändern, ihre Moral und Vision.“
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In seinem Buch beklagt er den Untergang des Westens, der laut ihm nahezu sicher scheint, wenn keine großen Veränderungen mehr kommen sollten.
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Quelle und vollständiger Text hier: https://www.journalistenwatch.com/2019/04/02/kardinal-robert-sarah/

6 Kommentare on “Afrikanischer Kurienkardinal Sarah kritisiert die Migrations-Ideologie des Papstes”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Gatestone Institute – Deutsch

    https://de.gatestoneinstitute.org/

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  2. Pauline G sagt:

    Dieser Kardinal ist mutig. Leider eine Einzelstimme! Dieser Papst versteht offensichtlich nicht, was europ. Kultur ist u. schätzt diese auch nicht. Als er in Straßburg vor dem Europaparlament sprach, hat er nicht einmal das Straßburger Münster besucht! Und was soll man von Kardinälen wie Marx oder Woelki halten – oder diesem Essener Bischof, der erklärt hat, dass sich der Mensch den Wunsch nach Heimat u. Sicherheit „aus dem Herzen reißen müsse“ (so ähnlich drückte er sich 2015/16 aus (Massen“einwanderung“ von Muslimen) – seltsam, dies von einem Mann zu hören, der sein ganzes Berufsleben im sicheren Schoß der Kirche verbracht hat, gut bezahlt!

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    • gelbkehlchen sagt:

      Zitat: „oder diesem Essener Bischof, der erklärt hat, dass sich der Mensch den Wunsch nach Heimat u. Sicherheit „aus dem Herzen reißen müsse“ (so ähnlich drückte er sich 2015/16 aus (Massen“einwanderung“ von Muslimen) – seltsam, dies von einem Mann zu hören, der sein ganzes Berufsleben im sicheren Schoß der Kirche verbracht hat, gut bezahlt!“
      Wenn dieser Essener Bischof Franz-Josef Overbeck die Heimat und Sicherheit seiner Schäfchen aus dem Herzen reißen will, widerspricht er elementar der Nächstenliebe, der Liebe zu seinen Nächsten, zu seinen Schäfchen. Das ist eines Bischofs, eines Oberhirten, nicht würdig. Das ist blanker Nächstenhass. Er sollte von seinem Amt ohne Pension zurücktreten.

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  3. Gruss aus Konnersreuth sagt:

    Ach du liebe Zeit, wenn der Kardinal nicht aus einem der Migrationsländer selbst stammen würde, was würde man ihm dann nicht alles vorwerfen wollen! Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit? Hm, die üblichen Diffamierungen greifen jetzt nicht. Man könnte ihm vorwerfen, dass in Afrika Kirchenskandale vertuscht wurden wie bei uns und man noch weniger darüber hörte. Allenfalls wäre noch das Argument, dass der Kardinal ja besser leben kann als die einheimische Bevölkerung.
    Aber hat er nicht Recht? Man sollte doch schauen, dass es den Leuten in ihren Heimatländern gut geht und sie in ihrer Kultur leben können und diese ausbauen? Und sollen in der alte Heimat nur die Schwachen und Alten und Hilflosen zurückgelassen werden, während die junge Generation ihr Heil in den Ländern des Westens sucht? Wie soll man dann diese afrikanischen Länder aufbauen helfen, wenn die jüngeren Generationen alles und alle einfach zurücklassen?
    Und macht es sich unsere Kirche unter Papst Franziskus nicht zu leicht?
    Jahrhundertelang habe wir missioniert, gut gemeint und manchmal mit gegenteiligen Folgen. Und nun sehen die Menschen dieser dauer-missionierten Länder, dass unsere Kirche, welche sich ihnen gegenüber als alleinseligmachend behauptet hat, einen Skandal nach dem anderen hat.
    Wenden die Leute sich dann ab? Sind sie wütend? Spotten sie?
    Damit es nicht so weit kommt, versucht unsere Kirche eine neue Strategie nach alter Tradition: Immer wenn die Kirche in einer selbstverschuldeten Krise war, suchte sie sich einen neuen Götzen. Und das ist jetzt das Massen-Migrantentum. Wenn wir zu den vielen Migranten nett sind, sie sogar einladen und unterstützen, vielleicht vor Ort abholen, keine gefährlichen Fragen stellen (wieviel tausend Euro hat der Platz auf dem Flüchtlingsboot gekostet und was ist mit den Leuten, welche sich diese Fahrtkosten nicht leisten können, geschehen?) wenn wir alle ganz lieb zu ihnen sind, dann sind sie es auch zu uns. Wir gewinnen für unsere Kirche Vertrauen zurück, indem wir den Flüchtlingsanstrom dazu benutzen, unsere verlorene Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Wir fragen uns nicht mehr, wer wirklich Hilfe braucht von den Migranten und wer lediglich aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommt, das würde zu viel Unruhe und Unfrieden stiften – bloss nicht die Flüchtlinge an ihre eigene Verantwortlichkeit erinnern! Jetzt sind sie da – benutzen wir sie, um unsere Glaubwürdigkeit zu demonstrieren und lenken somit zB. von den Missbrauchsskandalen ab.
    So wie die Kirche das Flüchtlingsproblem benutzt, um besser in der Öffentlichkeit dazustehen – sehe ich keine Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.
    Nach den ganzen Heucheleien, mit welchen Päpste und Kardinäle und Bischöfe unsere Kirche in eine der grössten Krisen gebracht haben, bringt man es jetzt lediglich fertig, einen neuen Götzen zu konstruieren. Ein goldenes Mainstream-Kalb.
    Ein Mainstream-Pontikfikat. Also besser ist es nicht geworden…

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  4. Stefan Kunz sagt:

    Es geht bei den Hintergrund-Flüchtlingshelfern doch vorrangig um ihr persönliches Geschäft und den eigenen Gewinn. Die Flüchtilanten sind in den meisten Fällen doch nur so eine Art
    KATHALYSATOR zum umschichten von Steuergeldern in private Taschen.

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    • gelbkehlchen sagt:

      Gilt das nicht besonders auch für die katholische Kirche mit ihrer Caritas und für die evangelische Kirche mit ihrer Diakonie?
      Nämlich Steuergelder aus der großen Gemeinschaft in die Taschen der beiden christlichen Kirchen.
      Ist das christliche Nächstenliebe, wenn die beiden christlichen Kirchen die eigene Gemeinschaft, nämlich das eigene Land, schädigen zu ihren Gunsten?
      Nach meiner unmaßgeblichen Meinung niemals! Es ist eine bösartige Pervertierung der Nächstenliebe, der Liebe zum Nächsten, der Liebe zur eigenen Gemeinschaft.
      Gegenargumente sind von mir erwünscht.

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