Kritik an ARD wegen (Nicht-)Berichterstattung zum Brand von Notre-Dame

Die ARD hat sich dafür gerechtfertigt, am Montagabend keine Sondersendung zum Brand der Notre-Dame in Paris gezeigt zu haben, sondern stattdessen wie geplant eine Tier-Doku ausstrahlte. Ein „Brennpunkt“ wäre zwar wünschenswert, zu dem Zeitpunkt aber logistisch nicht zu bewerkstelligen gewesen, zitiert die Welt ARD-Chefredakteur Rainald Becker.

Erste Meldungen und Berichte über das Feuer in der Notre-Dame waren allerdings bereits um 19 Uhr verbreitet worden. Zahlreiche private sowie ausländische staatliche Sender berichteten in der Folge live von den Geschehnissen in Paris.

Der frühere Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf, äußerte auf Twitter wenig Verständnis für die Entscheidung seines ehemaligen Senders. Er könne es nicht nachvollziehen, daß es keinen „Brennpunkt“ gebe, wenn eines der Symbole Frankreichs in Flammen stehe.

Skeptisch reagierte auch die frühere Fernseh-Chefredakteurin beim WDR, Sonia Seymour Mikich. Auf Twitter fragte sie: „Warum muß ich so lange bei CNN oder BBC einschalten?“

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/ard-verteidigt-berichterstattung-zu-notre-dame-brand/


16 Kommentare on “Kritik an ARD wegen (Nicht-)Berichterstattung zum Brand von Notre-Dame”

  1. Gast sagt:

    Mich nervt häufig der Brennpunkt, wenn Journalisten berichten, wenn kaum Fakten (außer Bilder) vorliegen und die Journalisten sich im Kreise drehen. Ich finde, es reicht dann, wenn in der Tagesschau minutenlang berichtet wird. Das ist wie beim Brexit, über den immer wieder berichtet wurde und sich nichts bewegt hat.

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  2. Christopherus sagt:

    Sehr geehrter Wolf aus Westfalen, Sie erinnern mich eher an einen Wolf im Schafspelz mit Ihren Ausführungen. Die Wahrheit bei der Vorgehensweise der ARD ist doch wohl eher, daß man hauptsächlich dann berichtet, wenn man die Kirche an den Pranger stellen kann.

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  3. Laurentius sagt:

    Wenn Papst Franziskus das Christentum am Herzen liegen würde, hätte ich erwartet, dass er ein paar seiner Lust-, sorry ähm Flugreisen zum Küssen muslimischer Füße einspart und als Geste seiner Verbundenheit mit den Christen für den Wiederaufbau von Notre Dame gespendet hätte und es müssen keine Millionen sein. Manche Christen werden sein Geschwafel als Ohrfeige empfinden, zumindest ich. .

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  4. Wolf sagt:

    Es ist zu einfach, nur in eine Richtung bei Notre Dame zu denken, selbst wenn es ein Brandanschlag gewesen sein sollte. Freudentänze von radikalen Muslimen und Ultra-Linken vernebeln den Blick auf eine weitere Variante der Zerstörungswut und Voodoo käme auch in Frage und Weiteres.

    Wie tönte KGE Grüne negativ über den Wiederaufbau der Frauenkirche, die an das Leid der vielen Opfer des zweiten Weltkrieges erinnert und wie verfälschte diese Ungelernte die Geschichte? Ein radikaler Linksextremist, ob nun grün, rot, links ruft schon länger zur Zerstörung der Frauenkirche auf. Das macht nachdenklich.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Zur Zeit sind bei der Linken / moslemischen Vereinigungen die Kirchen dran. Meines Erachtens sollen Versammlungsmöglichkeiten gestört werden. Denn Überall, wo eine Masse an Menschen zusammenkommen können, und diese auch noch geschützt mit einander reden können, ist eine Gefahr für das politische Ideal.

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  5. Kassandra sagt:

    Klima Greta ist nur der Anfang, um für eine globale Elite die Welteinheitsreligion durch zu setzen. Falsche Propheten, die naive Gläubige abzocken, wachsen wie Sand am Meer. Auch Notre Dame wird als Vorsehung missbraucht werden und wenn die Christen nicht aufpassen, die Unterwerfung unter die Welteinheitsreligion der UNO beschleunigen.

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  6. https://de.gatestoneinstitute.org/14078/europa-kirchen-vandalisiert-angezuendet

    https://de.gatestoneinstitute.org/

    Europäische Kirchen: Jeden Tag vandalisiert, vollgekotet und angezündetvon Raymond Ibrahim • 15. April 2019In Deutschland wurden allein im März vier separate Kirchen vandalisiert und/oder abgefackelt. „Auch hierzulande“, erklärte PI-News, „herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen […] und neuerdings auch auf Friedhöfe.“In praktisch jedem Fall von kirchlichen Angriffen verschleiern Behörden und Medien die Identität der Vandalen. In den seltenen Fällen, in denen die muslimische (oder „migrantische“) Identität der Zerstörer durchsickert, werden die Schänder dann als an psychischen Problemen leidende Personen dargestellt.“Kaum jemand schreibt und spricht über zunehmende Anschläge auf christliche Symbole. Über den Skandal der Schändungen und die Herkunft der Täter herrscht in Frankreich wie in Deutschland beredtes Schweigen. … Kein Wort, auch nicht der kleinste Hinweis, das oder der in irgendeiner Weise den Verdacht auf Migranten lenken könnte. … Nicht die Täter laufen Gefahr, geächtet zu werden, sondern diejenigen, die es wagen sollten, die Schändung christlicher Symbole mit migrantischem Import in Verbindung zu bringen. Ihnen wird Hass, Hetze und Rassismus vorgeworfen.“ — PI News, 24. März 2019.Im Februar entweihten und zerschlugen Vandalen Kreuze und Statuen in der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur, Frankreich, und verstümmelten die Arme einer Statue eines gekreuzigten Christus auf verspottende Weise. Außerdem wurde ein Altartuch verbrannt. (Bildquelle: Eutrope/Wikimedia Commons)Unzählige Kirchen in ganz Westeuropa werden zerstört, verkotet und abgefackelt.In Frankreich werden im Durchschnitt jeden Tag zwei Kirchen entweiht. Laut PI-News, einer deutschen Nachrichtenseite, wurden 2018 in Frankreich 1.063 Angriffe auf christliche Kirchen oder Symbole (Kruzifixe, Symbole, Statuen) registriert. Die

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  7. Stefan Kunz sagt:

    Unsere öffentlich Rechtlichen sind schon lange nicht mehr an einer objektiven Berichterstattung interessiert. Berichtet wird nur, was das Diktat wünscht. Alles was, da nur einen Verdacht aufzeigt, das es was negatives im Sinne der gültigen politischen Korrektness sein könnte, schließt das Senden aus!

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  8. Wolf aus Westfalen sagt:

    Wenn man die in Echtzeit übertragenen Berichte anderer Anstalten nachträglich betrachtet, muss man Verständnis haben für die Entscheidung der ARD, mit dem normalen Programm fort zu fahren. Denn außer dem brennenden Bauwerk selbst hörte man nur die aus der Not – das heißt in Ermangelung näherer Kenntnisse – geborenen Äußerungen wichtiger Leute. Um 20:15 Uhr war die Informationslage – jedenfalls nach meiner Einschätzung – viel zu dünn, um darauf eine fundierte Sondersendung produzieren zu können. Und dass sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident jetzt mehr oder weniger gekünstelt über die Gestaltung des Abends in der ARD aufregt, zeigt nur, dass er den Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender nicht verstanden hat: diese sollen nicht schaurig-schöne oder reißerische Bilder liefern, sondern eine möglichst objektive und überdies durch Fakten abgesicherte Berichterstattung. Und Fakten in diesem Sinne konnten erst am Morgen danach wirklich zusammengestellt werden. Die Sonderberichte am Dienstag konnten darauf aufbauen.

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  9. Man muß Verständnis dafür haben, dass für die ARD-Verantwortlichen eine brennende Kirche kein Anlaß für einen „Brennpunkt“ ist, da brauchte es wirklich bahnbrechende Ereignisse wie die verletzungsbedingte Nicht-Teilnahme von Michael Ballack an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (ARD-Brennpunkt vom 17. Mai 2010) oder der Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris, da gab es vom 7. bis 9. Januar 2015 drei Tage in Folge einen „Brennpunkt“…

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  10. th.neumann sagt:

    Warum nicht BBC einschalten. Da bekam man in der Vergangenheit auch schon mal Informationen, welche unsere Medien meinen, uns vorenthalten zu müssen, heute und vor Jahrzehnten.
    Oder hatte man vielleicht die Befürchtung, es könnte sich um einen Anschlag handeln, und wollte man hat sich deshalb zurückhalten? Passt ja auch nicht in unser Weltbild.

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